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dkh99

ETW gefunden. Einige Fragen vor dem OK

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vor einer Stunde schrieb dkh99:

Für die eine oder andere Anregung wäre ich dankbar.

Der Berliner Markt nimmt aktuell eine Sondersituation ein - bedingt durch die historisch niedrigen Mieten hat die Mietpreisentwicklung anders als in Frankfurt, Hamburg, München, etc. noch deutlich Luft nach oben. Das gilt auch für die Verkaufspreise und genau diese Perspektive wird in der Regel heute schon eingepreist - Verkäufer lassen sich also die spekulative Perspektive fürstlich bezahlen.

Die Ist-Renditen sind in Berlin aktuell schwach, allerdings mit einer hohen Wertsteigerungsperspektive (solange alles gut geht!)!

Sondersituationen, wie zum Beispiel die möblierte Vermietung sollen darüber hinaus über den höheren Mietansatz aus dem hässlichen Entlein einen schönen Schwan machen. Das ist vorteilhaft für den Verkäufer aber trügerisch für den Käufer - denn wenn die möblierte Vermietung mal nicht mehr funktioniert sollte zumindest die reguläre Vermietung wirtschaftlich sein!

Wenn Du nicht bereit bist, die anderen auf Dein Risiko reich zu machen solltest Du hier ein Angebot auf Basis einer nachhaltigen Vermietbarkeit (Mietspiegel) vorlegen oder am besten gleich einen Haken an die Sache machen!

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Bevor ich anfange, groß zu rechnen, schaue ich mir immer den qm-Preis an. 4000€/qm, selbst Wilmersdorf ist eindeutig zu teuer. Bei einer Miete von 15€/qm (ob er nachhaltig ist, sei erstmal dahin gestellt) würden die Profis hier höchstens 1500€/qm zahlen. Ich würde noch bis 3000€/qm gehen, wenn alles andere Top ist. 60er Bau ist es schon mal nicht. Du hast kein Denkfehler. 

Euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

LG

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Vielen Dank Euch. Ich habe dem Makler vorhin versuht klar zu machen , dass das mit der möblierten Vermietung ja toll ist, ich aber nicht. bereit bin, die dadurch eingenommene Miete als Maßstab heranzuziehen. Wer weiß schon, wie sich das mit der möblierten Vermietung und dem Zeitmietvertrag in Zukunft weiter entwickelt. Da die Verkäuferin allenfalls unwesentlich von ihm Preis abweichen will, haben wir einen Haken dran gemacht.

 

Danke und schöne Festtage 

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Bei so etwas lohnt es sich in ein paar Monaten nochmal nachzufragen, was wenn aus dem Objekt geworden ist - oft ist der Verkäufer dann eher zu Verhandlungen bereit.

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Ich habe heute mit dem Makler telefoniert und ihm gesagt, dass wir sehr weit auseinanderliegen würden. Angeblich bekommt die Eigentümerin gerade 1.000 EUR pauschal. Wenn das wirklich erzielbar ist, wäre das natürlich super. Ich habe ihm allerdings gesagt, dass ich hier mit einem normalen Mietvertrag rechnen würde und da liegt der Mietspiegel bei maximal 9 EUR. Der Makler zeigte mit einem Vogel und meinte, hier könnte man locker (auch bei einem unbefristeten Vertrag) weit über den Mietspiegel rangehen, nämlich rund 12 bis 13 EUR NK. Ist man wirklich bereit knapp 50% über dem Mietspiegel zu zahlen? Ich habe mit Neuvermietung bisher keine Erfahrung machen können.

 

 

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Das halte ich in Berlin durchaus für möglich - das Problem ist halt das du es nicht darfst. Wenn du es doch machst und der Mieter macht keine Probleme - prima. Es gibt aber mittlerweile Agenturen wie weniger-miete.de die im Namen der Mieter dagegen vorgehen. Die sind kostenlos bzw. erhalten nur im Erfolgsfall eine Provision, werden immer bekannter/beliebter und fordern die zuviel gezahlte Miete auch rückwirkend zurück - und sind dabei sehr erfolgreich.

Eine Wohnung zu kaufen, die in diesem Fall, den ich nicht für so unwahrscheinlich halte, zum Minusgeschäft wird, wäre mir zu riskant. Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

Vllt. entpuppt sich solch ein Deal in 20 Jahren auch als Super-Duper-Bomben Deal - immerhin ist Berlin die Hauptstadt von Deutschland, welches wiederum die größte Wirtschaft der EU (und damit eines der größten Wirtschaftsräumen der Welt) ist. Das die immo derzeit "teuer" wirkt ist ja nur aufgrund der (historisch durch die Teilung Deutschlands bedingten) niedrigen Mieten so - in der DDR waren die Mieten niedrig und in der "kapitalistischen Insel in sozialistischen Osten" namens West-Berlin ebenfalls. Diese niedrigen Bestandsmieten halten den Mietspiegel niedrig, die wenige Industrie (Fläche war in W.-Berlin knapp) und die fehlenden Großunternehmen (wer siedelte seinen Firmensitz schon 5 Panzer-minuten von den Sowjets an) sorgen noch heute für ein recht geringes Durchschnittseinkommen. 

 

Wenn Berlin zu  Metropolen wie Barcelona, Frankfurt oder gar München, London etc. aufschließen sieht es schon ganz anders aus. Dann wird selbst die teuerste Bude in Berlin rückblickend spott billig sein. Nur - ich habe keine Glaskugel, wir reden hier von Spekulation in Reinstform.

Edited by jonas2
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