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den_schub

Schwammsanierung

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Moinsen liebe Forenfreunde,

habe mal eine kleine Frage: Schwamm ist ja eine wirklich eklige und lästige Sache, die eine Immobilie nachhaltig gefährden kann. Ich habe auch schon öfters gehört, dass selbst nach einer Sanierung nicht unbedingt zugegriffen werden sollte. Wie sind hier eure Erfahrungen? Hat jemand schon einmal eine Immobilie nach Schwammsanierung gekauft. Wenn ja, worauf habt ihr geachtet und womit sollte man trotzdem rechnen?

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vor 1 Stunde schrieb den_schub:

Moinsen liebe Forenfreunde,

habe mal eine kleine Frage: Schwamm ist ja eine wirklich eklige und lästige Sache, die eine Immobilie nachhaltig gefährden kann. Ich habe auch schon öfters gehört, dass selbst nach einer Sanierung nicht unbedingt zugegriffen werden sollte. Wie sind hier eure Erfahrungen? Hat jemand schon einmal eine Immobilie nach Schwammsanierung gekauft. Wenn ja, worauf habt ihr geachtet und womit sollte man trotzdem rechnen?

Ich finde, bei Schwamm wird von Interesse geleiteter Seite (Gutachter in Verbindung mit Bekämpfungsfirmen) sehr viel Panik gemacht. Problematisch ist nur Schwamm, der sich bereits weit ausgebreitet hat und der daher nur sehr teuer bekämpft werden kann. Falls der Schwamm nur lokal ist bzw. der Voreigentümer den Schwamm trockengelegt hat und sich dieser nur auf einen Raum begrenzt, ist die Sache relativ einfach zu beheben.

Ich hatte bei einem meiner Häuser einen alten Schwammbefall (mindestens 20 Jahre trocken). Ich habe mir einen defensiven Gutachter gesucht, der lediglich den Austausch der Balken inkl. Behandlung der neuen Balken mit Brom angeordnet hat. Das ganze hat mich 1500 Euro für  den Gutachter und 1500 für den Zimmermann gekostet (das Bad darüber mußte ohnehin wg. eines Wasserschadens den die Versicherung bezahlte neu gemacht werden).  EIn anderer Gutachter hätte ggf. das Abklopfen aller Wände mit Injektionsbehandlung etc. verlangt, was locker 20.000 bis 30.000 Euro gekostet hätte (plus möglicherweise Kickbacks an Gutachter von Firma).

Generell sind Häuser mit behandeltem Schwammbefall ca. 5% billiger (Kommerzieller Minderwert). Wichtig ist, dass man unbedingt einen neuen Wasseraustritt verhindert. Da Schwammsporen in der Natur überall vorkommen, sollte man aber den Ball flachhalten. Generell wird hier zu viel Panik gemacht. Schwamm ist schlimm, aber keine Katastrophe. Er kann überall vorkommen, wenn man den Wasseraustritt in Holz zulässt und nicht trocknet (bzw. von selbst schnell trocknet wie bei Sandschüttung).

Nur meine Meinung. Bitte unbedingt mit erfahrenen Sachverständige klären (und keine SChwammsanierung von einer mit ihm verbundenen Firma aufschwatzen lassen).

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ja das ist ein schwieriges Thema ...ich sehe es ähnlich wie Andreas

Problematisch ist der Schwammbewall allerdings in einer WEG. Hier drängt der Verwalter aus Haftungsgründen schnell auf das Maximalprogramm.  Weiterhin trauen sich nur wenige Firmen eine Schwammsanierung zu.

Die Angebote die man dann bekommt verschlagen einem die Sprache, Einzelpositionen liegen schnell mal beim doppelten des ortsüblichen Wertes.

Trotzdem bleibt kaum eine Wahl, denn der Verwalter will das Sorglospaket und weitere Angebote bekommt man nicht. 

 

Beim eigenen MFH kann man natürlich völlig anders vorgehen und den Aufwand extrem verringern.

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