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freeone

Potentielle Insolvenz des Verkäufers ein Risiko?

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Hallo,

ich habe heute mit dem Makler einer Wohnung telefoniert, der mir gegenüber geäußert hat, dass die Eigentümer der zu verkaufenden ETW nicht gerade im Geld schwimmen und er ein bisschen befürchten muss, dass die insolvent gehen könnten. Das hat mich natürlich nachdenklich gemacht; gern würde ich daher diskutieren, welche Probleme damit einher gehen könnten, wenn Verkäufer nach der Unterschrift der Kaufvertrages insolvent gehen. Die Maklerprovision muss ich ja erstmal bezahlen, sitze dann ggf. auch dem Kreditvertrag und habe Kosten, denen ggf. keine Einnahmen gegenüberstehen?

Bin ich sicher, wenn die Auflassungsvormerkung eingetragen ist? Ich habe vorhin mal recherchiert und dort stand, dass ein Insolvenzverwalter mit gewissen Fristen noch eine fremde Auflassungsvormerkung wegklagen kann.

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vor einer Stunde schrieb freeone:

Bin ich sicher, wenn die Auflassungsvormerkung eingetragen ist?

Du bist nicht einmal sicher, wenn Du als Eigentümer eingetragen bist - Insolvenzverwalter können Verträge bist zu drei Jahren (bin mir nicht ganz sicher!!) rückwirkend anfechten!

 

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vor 2 Stunden schrieb Arnd Uftring:

Du bist nicht einmal sicher, wenn Du als Eigentümer eingetragen bist - Insolvenzverwalter können Verträge bist zu drei Jahren (bin mir nicht ganz sicher!!) rückwirkend anfechten!

 

Ah das klingt aber spannend. Ich gehe aber mal davon, der Insolvenzverwalter braucht dafür nen ordentlichen GRund, oder?

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Hallo freeone,

ich habe mal folgendes erlebt:

Unternehmer hat Interesse am Kauf eines insolventen Konkurrenten. Unternehmer wendet sich an einen Insolvenzverwalter in ein paar hundert km Entfernung und lässt sich gegen Honorar beraten worauf er achten soll. Der Kauf war eine runde Sachen und mit den knowhow des Käufers ist das verschmolzene Unternehmen eine super-Erfolgsgeschichte.

VG Tobias

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In der beschriebenen Situation wird es regelmäßig so sein dass die Immobilie mit Grundschulden belastet ist. Das ist ja gerade das typische in so einem Fall dass alles von Wert belastet bzw. sicherungsübereignet ist. Damit wird die Wohnung aus der Insolvenzmasse ausgesondert und der Erlös dient zur Befriedigung des Sicherungsgläubigers.

Eine Anfechtung kommt immer dann zum Tragen wenn das Vermögen vor dem Insolvenzfall ohne Gegenleistung oder zu billig weggeben worden ist - typischerweise das Haus welches noch schnell eben auf die Frau oder die Kinder übertragen worden ist.

Dass ein regulärer Verkaufsfall angefochten wird habe ich noch nicht gehört.

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