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BK_33

Wer kann mir das beantworten?

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Hallo in die Runde

Ich habe vor kurzem eine Eigentumswohnung gekauft, die ich stark renovierungsbedürftig übernommen habe. In der der Wohnung ist mir klar, dass ich da für die Schäden aufkommen, aber die Wohnungstür ist bei der Übergabe bzw. kurz vorher vom Mieter beschädigt worden, so stark das diese nicht repariert werden kann. Der Mietvertrag lief über die Hausverwaltung ( die Eigentümer waren aus der Schweiz und haben die Wohnung noch nie gesehen, dementsprechend auch der Zustand ) und die Übergabe lief auch über die Hausverwaltung. Die Dame von der Hausverwaltung meinte, dass die Hausverwaltung dafür aufkommt bzw. dies dem Mieter von der Kaution abzieht und versucht die Eingangstüre noch von einem Schreiner reparieren zu lassen, da 2018 eh mal in der Versammlung angesprochen wurde das evtl. die Eingangstüren mal ausgetauscht werden. 

Soweit so gut..... Ich habe die Wohnung dann renoviert und gleich vermietet. Der Mieterin habe ich gesagt, dass die Hausverwaltung einen Schreiner kommen lassen wird, der dann die Türe ( Zarge stark beschädigt. Vor-Mieter hatte keinen Schlüssel dabei und hat die Tür eingetreten )repariert. Dies habe ich auch per Mail von der Hausverwaltung so bestätigt bekommen. 

Monate vergingen ( April 2017 Renovierung abgeschlossen, Mai vermietet 2017 ) und ich bekam im September die Info von der Hausverwaltung, dass die Türe nicht reparierbar wäre und die Hausverwaltung sich bereits einen Kostenvoranschlag für alle Türen eingeholt hat, da diese ja evtl. nächstes Jahr gewechselt werden. 

Ich sollte nun als Sonderumlage auf das Konto der Hausverwaltung 1250€ überweisen.  .....Ich persönlich mach öfters Renovierungen und mir ist auch bewusst, dass die Preise im Grenzgebiet von der Schweiz (aber schon noch in Deutschland ) sehr sehr sehr teuer sind, aber für eine Wohnungstür 1250€ mit Einbau ( ohne Entsorgung ) ist meines Erachtens  sehr viel. 

Ich habe dann die Hausverwaltung angerufen und nachgefragt ob die sich eine Tür aus Gold ausgesucht haben und warum ich jetzt 1250€ zahlen soll, wenn ; 

a, noch nicht mal in der Versammlung ( keiner hat da eine Mehrheit ) klar ist ob überhaupt neue Türen kommen 

b, noch genügend Rücklagen vorhanden sind ( Geimeinschaft und auf die Wohnung bezogen ) 

und c, ich noch nicht mal eine Rechnung darüber bekomme ! 

Wie sieht Ihr das ? Die Hausverwaltung zahlt den Handwerker und macht von der Steuer gebrauch, kann diese auf Gunsten der Hausverwaltung absetzen und ich nur bedingt als Sonderumlage. 

Wenn ich schon selber die Tür zahlen soll, dann kann ich doch selber entscheiden was ich für eine Tür reinsetze. 

Es war eine harte Diskussion mit der Hausverwaltung...diese hat sich geweigert mir eine Rechnung auszustellen, noch durfte die Firma die Rechnung auf meinen Namen schreiben, noch durfte ich entscheiden bzw. eine günstigere Türe aussuchen.

Ich habe ja jetzt einige Wohnungen und mit unterschiedlichen Hausverwaltungen zu tun, aber dass habe ich bis jetzt noch nie gehabt. 

Könnt Ihr mir da mal weiterhelfen? Habe ich da jetzt einen Denkfehler oder was nicht beachtet oder arbeitet die Hausverwaltung nur zu ihren Gunsten ? 

Vielen Dank schon mal !

 

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Mich irritiert die Sonderumlage, dazu muss es doch einen Beschluß geben?

Ansonsten halte ich die Kosten in der Höhe für  plausibel und den Rest auch.

Die Wohnungsabschlusstuer ist Gemeinschaftseigentum. Der einzelene Miteigentümer hat keine Mitgestaltungsrechte an der (Farb-)Wahl der Tuer.

In Auftrag geben und bezahlen muss das die HV / WEG im Rahmen normaler Instandhaltung.

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vor 32 Minuten schrieb Matthias Renner:

Mich irritiert die Sonderumlage, dazu muss es doch einen Beschluß geben?

Den gibt es leider nicht. Es ist zwar mal in den Versammlungen 2016 angesprochen worden, aber immer auf nächste Jahr verschoben worden, sprich die Abstimmung. 

vor 34 Minuten schrieb Matthias Renner:

Der einzelene Miteigentümer hat keine Mitgestaltungsrechte an der (Farb-)Wahl der Tuer.

Das verstehe ich auch, aber dann wird das auch normalerweise doch von den Rücklagen entnommen oder nicht ? Und werden Farbwahl usw. nicht auch normalerweise mit der Gemeinschaft abgestimmt? 

Kann wirklich die Hausverwaltung einfach bestimmen, die Rücklagen möchten wir nicht verwenden, der Eigentümer soll dafür selber aufkommen...? 

Meines Erachtens muss doch dies von der Gemeinschaft abgestimmt werden oder nicht ? 

Vielen Dank schon mal Matthias, ich bin da wirklich ratlos .....

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So sieht dir Tür aus bzw. so habe ich die Tür übernommen. Das ist eine ganz normale Wohnungstür, und ich habe bereits das Jahr bei einer Anderen Wohnung eine selber einbauen lassen von einer Fachfirma. Kostenpunkt 620€ ca Aus/Einbau,Tür, Entsorgung usw. Weiss nicht ob für so eine Tür 1250€ wirklich gerechtfertigt sind ? Vielleicht war ich auch von der letzten Tür verwöhnt ? 

IMG_0053.JPG

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Hallo,

nach dem BGH-Urteil vom 25. Oktober 2013 - V ZR 212/12 - LG Dortmund, sind Wohnungseingangstüren zwingend Gemeinschaftseigentum. Die Kosten müssen somit von der Gemeinschaft und nicht vom Sondereigentümer gezahlt werden, soweit die Eigentümer keine andere Verteilung der Kosten beschlossen haben (vgl. § 16 Abs.3 WEG).

Hier solltest du ggf. in Erfahrung bringen, ob ein solcher Beschluss gefällt wurde oder ob ggf. schon die Teilungserklärung eine abweichende Kostentragungsregelung vorsieht.

Wohnungseingangstüren müssen meines Wissen nach gewisse Anforderungen an Schallschutz und Klimaklasse erfüllen. Hierzu gibt es DIN´s und Bauordnungen. Sicherlich findet man immer jemanden der einem eine günstige Tür einbaut, aber ein Fachhandwerker wird sicherlich auf die Vorschriften achten. Einen Preis von brutto 1000-1250 € inkl. Einbau halte ich nicht für überzogen.

 

LG 

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Die Kosten für den Einbau einer Wohnungstüre (Brandschutz Schallschutz muss eingehalten werden) sind in der Höhe normal , eine richtige Zarge und Türe mit KK3 kosten schon ca 800 EUR im Bauhaus sogar noch teurer , 400 Einbau Restarbeit etc. ist plausibel -

ich fürchte , hier kannst Du dich nicht wehren, die 1250 würde ich erst nach Beschluss zahlen. Gab es ggf. ein Umlaufbeschluss wonach noch der Voreigentümer angeschrieben wurde ? 

Wenn nix in der Rücklage ist, kommt halt eine Sonderumlage. Wenn der andere billiger war, Schlag den doch als Handwerker vor, wo ist das Problem? 

Edited by Jb007

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Vielen Dank erstmal. 

Ja das mit dem Handwerker vorschlagen haben ich schon versucht. Die sind der Meinung das sie das selber besser können ( Die Fenster & Tür Firma liegt gegenüber der Hausverwaltung ). Mega Arrogante HV!

Ok, abgesehen vom Preis... die HV kann doch nicht von mir verlangen das ohne Beschluss von mir eine Sonderumlage verlangt wird ? 

Und was mich irritiert, ist das die HV zu mir sagte...sie möchten das Geld nicht aus den Rücklagen nehmen (für den Austausch aller Türen im Haus). Das sollte doch auch abgestimmt werden. 

Naja ich bin mal gespannt, was morgen von der HV noch kommt. Ich habe mich geweigert mal den Betrag ohne Beschluss zu zahlen und warte auf die Antwort mal ab. 

Vielen Dank schon mal für die Hilfe!!!! 

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vor 2 Stunden schrieb BK_33:

Vielen Dank erstmal. 

Ja das mit dem Handwerker vorschlagen haben ich schon versucht. Die sind der Meinung das sie das selber besser können ( Die Fenster & Tür Firma liegt gegenüber der Hausverwaltung ). Mega Arrogante HV!

Ok, abgesehen vom Preis... die HV kann doch nicht von mir verlangen das ohne Beschluss von mir eine Sonderumlage verlangt wird ? 

Und was mich irritiert, ist das die HV zu mir sagte...sie möchten das Geld nicht aus den Rücklagen nehmen (für den Austausch aller Türen im Haus). Das sollte doch auch abgestimmt werden. 

Naja ich bin mal gespannt, was morgen von der HV noch kommt. Ich habe mich geweigert mal den Betrag ohne Beschluss zu zahlen und warte auf die Antwort mal ab. 

Vielen Dank schon mal für die Hilfe!!!! 

Also ohne Beschluss keine Sonderumlage.

was ist mit der Verwaltung los?

hast du mal mit anderen Eigentümer gesprochen, wie die das sehen?

 

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vor 10 Minuten schrieb Chris Wurzer:

Also ohne Beschluss keine Sonderumlage.

Habe das auch so gesehen. Danke

vor 11 Minuten schrieb Chris Wurzer:

was ist mit der Verwaltung los?

hast du mal mit anderen Eigentümer gesprochen, wie die das sehen?

Ich komme mir bei der HV schon vor wie ein Mieter. Die zuständige will schon gar nicht mehr mit mir reden :o , wenn ich anrufe höre ich immer..... ACH SIE SCHON WIEDER...WAS MÖCHTEN SIE JETZT WIEDER BEMÄNGELN.... Mega arrogant und unverschämt! 

Ihre Kollegin meinte nur zu mir, ich solle doch bitte bei der nächsten Eigentümerversammlung die anderen Eigentümer nicht verrückt machen bzgl. Beschlüsse Umlagen , Abstimmungen etc. O.o Krass ! Ich wurde auch belehrt, wie dass mit dem Hausgeld funktioniert.... Ich hatte mal gesagt, dass sich das Hausgeld aus Umlagefähigen und nicht-umlagefähigen Kosten zusammensetzt. 

ZITAT: NEIN ...HAUSGELD IST WAS SIE ALS EIGENTÜMER ZAHLEN ( NICHT UMLAGEFÄHIG ) UND NEBENKOSTEN WERDEN SEPARAT VON UNS ERSTELLT, WAS DIE MIETER ZU ZAHLEN HABEN. :S Habe ich persönlich jetzt auch noch nicht so gehört. Allerdings werden auch bei mir zwei separate Beträge für die WHG abgebucht, einmal Hausgeld und einmal Nebenkosten. 

Ich habe jetzt ca. 8 Verschiedene Hausverwaltungen von unterschiedlichen Wohnungen , aber da wird mir nur Hausgeld abgebucht, sprich Rücklagen, Nebenkosten etc. alles im Hausgeld vorhanden. Aber vielleicht ist das ja auch normal??? Da fehlt mir halt noch die Erfahrung.... 

Mit anderen Eigentümer habe ich bis jetzt nicht reden können. Habe die WHG erst seit kurzem und noch niemand erreichen können. 

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vor einer Stunde schrieb BK_33:

Habe das auch so gesehen. Danke

Ich komme mir bei der HV schon vor wie ein Mieter. Die zuständige will schon gar nicht mehr mit mir reden :o , wenn ich anrufe höre ich immer..... ACH SIE SCHON WIEDER...WAS MÖCHTEN SIE JETZT WIEDER BEMÄNGELN.... Mega arrogant und unverschämt! 

Ihre Kollegin meinte nur zu mir, ich solle doch bitte bei der nächsten Eigentümerversammlung die anderen Eigentümer nicht verrückt machen bzgl. Beschlüsse Umlagen , Abstimmungen etc. O.o Krass ! Ich wurde auch belehrt, wie dass mit dem Hausgeld funktioniert.... Ich hatte mal gesagt, dass sich das Hausgeld aus Umlagefähigen und nicht-umlagefähigen Kosten zusammensetzt. 

ZITAT: NEIN ...HAUSGELD IST WAS SIE ALS EIGENTÜMER ZAHLEN ( NICHT UMLAGEFÄHIG ) UND NEBENKOSTEN WERDEN SEPARAT VON UNS ERSTELLT, WAS DIE MIETER ZU ZAHLEN HABEN. :S Habe ich persönlich jetzt auch noch nicht so gehört. Allerdings werden auch bei mir zwei separate Beträge für die WHG abgebucht, einmal Hausgeld und einmal Nebenkosten. 

Ich habe jetzt ca. 8 Verschiedene Hausverwaltungen von unterschiedlichen Wohnungen , aber da wird mir nur Hausgeld abgebucht, sprich Rücklagen, Nebenkosten etc. alles im Hausgeld vorhanden. Aber vielleicht ist das ja auch normal??? Da fehlt mir halt noch die Erfahrung.... 

Mit anderen Eigentümer habe ich bis jetzt nicht reden können. Habe die WHG erst seit kurzem und noch niemand erreichen können. 

Naja du hast 8 Whg. Aber so wie es sich anhört hast du noch nicht das nötige Wissen.das ist nicht gut. Erst Know how aufbauen und dann investieren.

Setzt dich mit den Eigentümer zusammen- Verwaltung kündigen und ne neue beauftragen.

hast du auch Sonderverwaltung deiner Whg. Bei dieser Verwaltung, oder machst du das selbst.

Edited by Chris Wurzer

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Naja ich habe 8  verschiedene Hausverwalter ..... ich habe Wohnungen im 2 stelligen Bereich ... Aber ich hatte noch nie so ein Problem mit einer Hausverwaltung. 

Ich lasse mich halt nicht gerne reinlegen .... gerade der Immobilienbereich ist ein sehr harter Bereich, wo man sich nicht alles gefallen lassen soll! 

Viele Vermieter, so habe ich die Erfahrung gemacht, haben kaum eine Ahnung was sie für Rechte und Pflichten haben! 

Wie kommst du denn darauf das ich mir noch Know How aneignen soll ? Nur weil ich jetzt eine Frage zu dem Fall mit der Hausverwaltung habe :|? Krass ! 

Oder hast du den Satz aus deiner erhaltenen Mail kopiert und aus versehen bei mir eingefügt ? Kein Problem, kann schon mal passieren :zwinker:

Ach ja und eine HV Kündigen? Naja das solltest du eigentlich wissen, dass eine HV einen Vertrag auf eine Bestimmte Zeit hat und dann erneut sich die HV bewerben muss ( es gibt natürlich auch Ausnahmen ). Und was noch hinzukommt.... das kann du als WHG Besitzer nicht alleine entscheiden ( Ausser du hast über 50% der Anteile ) sondern, dass entscheidet die Eigentümergemeinschaft ob die Hausverwaltung geeignet ist oder nicht, bzw. bleibt oder nicht bleibt :zwinker:

PS: Eine HV ist ein Dienstleister, und ich als Kunde zahle auch diese Dienstleistung und erwarte da auch einen gewissen Respekt und Ernsthaftigkeit gegenüber den Kunden.

Es gibt auch unter den Hauverwaltern schwarze Schafe, deswegen immer auf der Hut sein :zwinker:

 

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vor 21 Minuten schrieb BK_33:

das kann du als WHG Besitzer nicht alleine entscheiden ( Ausser du hast über 50% der Anteile ) sondern, dass entscheidet die Eigentümergemeinschaft ob die Hausverwaltung geeignet ist oder nicht, bzw. bleibt oder nicht bleibt :zwinker:

 

Und deswegen sollst du dich mit den anderen Eigentümern mal zusammen setzen, Vlt. Gehts denen auch so ähnlich wie dir. Aber gut.

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vor 31 Minuten schrieb BK_33:

Naja ich habe 8  verschiedene Hausverwalter ..... ich habe Wohnungen im 2 stelligen Bereich ... Aber ich hatte noch nie so ein Problem mit einer Hausverwaltung. 

Ich lasse mich halt nicht gerne reinlegen .... gerade der Immobilienbereich ist ein sehr harter Bereich, wo man sich nicht alles gefallen lassen soll! 

Viele Vermieter, so habe ich die Erfahrung gemacht, haben kaum eine Ahnung was sie für Rechte und Pflichten haben! 

Wie kommst du denn darauf das ich mir noch Know How aneignen soll ? Nur weil ich jetzt eine Frage zu dem Fall mit der Hausverwaltung habe :|? Krass ! 

Oder hast du den Satz aus deiner erhaltenen Mail kopiert und aus versehen bei mir eingefügt ? Kein Problem, kann schon mal passieren :zwinker:

Ja ganz bestimmt wird wohl so sein wie du sagst.

alles klar.

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Also es bedarf m.E. eines Beschlusses der Versammlung. Soweit besteht ja sowieso Einigkeit. Ich halte die Kosten auch für plausibel, obwohl man das schon günstiger bekommt. Ich würde an deiner Stelle evtl einfach mal ein Vergleichsangebot einer anderen Firma einholen, falls du meinst das geht günstiger. Dann der HV per Post schicken und darum bitten, dass der Punkt auf die Tagesordnung der nächsten ETV kommt. Die meisten Eigentümer gucken aufs Geld, wenn du einen hast der das günstiger macht, dann wird da in der Regel auch zustimmt.

Und der Verwaltung würde ich in dem Fall ganz genau auf die Finger schauen. Ich habe auch so eine Verwaltung - die nerve ich inzwischen regelmäßig mit irgendwas und habe auch die anderen Eigentümer schon angeschrieben und mitgeteilt, dass die ungenügende Verwaltung uns viel Geld kostet. Hat auch einiges gebracht, bei der nächsten Bestellung gehe ich davon aus, dass wir an eine neue Verwaltung übergeben.

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Am 8.10.2017 um 21:18 schrieb BK_33:

Naja ich habe 8  verschiedene Hausverwalter ..... ich habe Wohnungen im 2 stelligen Bereich ... Aber ich hatte noch nie so ein Problem mit einer Hausverwaltung. 

Ich lasse mich halt nicht gerne reinlegen .... gerade der Immobilienbereich ist ein sehr harter Bereich, wo man sich nicht alles gefallen lassen soll! 

Viele Vermieter, so habe ich die Erfahrung gemacht, haben kaum eine Ahnung was sie für Rechte und Pflichten haben! 

Wie kommst du denn darauf das ich mir noch Know How aneignen soll ? Nur weil ich jetzt eine Frage zu dem Fall mit der Hausverwaltung habe :|? Krass ! 

Oder hast du den Satz aus deiner erhaltenen Mail kopiert und aus versehen bei mir eingefügt ? Kein Problem, kann schon mal passieren :zwinker:

Ach ja und eine HV Kündigen? Naja das solltest du eigentlich wissen, dass eine HV einen Vertrag auf eine Bestimmte Zeit hat und dann erneut sich die HV bewerben muss ( es gibt natürlich auch Ausnahmen ). Und was noch hinzukommt.... das kann du als WHG Besitzer nicht alleine entscheiden ( Ausser du hast über 50% der Anteile ) sondern, dass entscheidet die Eigentümergemeinschaft ob die Hausverwaltung geeignet ist oder nicht, bzw. bleibt oder nicht bleibt :zwinker:

PS: Eine HV ist ein Dienstleister, und ich als Kunde zahle auch diese Dienstleistung und erwarte da auch einen gewissen Respekt und Ernsthaftigkeit gegenüber den Kunden.

Es gibt auch unter den Hauverwaltern schwarze Schafe, deswegen immer auf der Hut sein :zwinker:

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Hallo, ich bin neu hier bei Immopreneur und seid 1999 tätig nach §34c GewO - Hausverwaltungen und Immobilienvermittlungen-/Beratung: Also eine gute Hausverwaltung holt auch für eine Tür (auch wenn der Betrag jetzt nicht hoch ist) mindestens zwei Angebote ein, oder sogar drei Angebote, so es sich um mehrere Türen handelt. Die Angebote legt der Hausverwalter den Eigentümer vor ! Wie oben erwähnt hinsichtlich eines "Umlaufbeschlusses", also per sog. Briefbeschluss/Briefwahlt müssen alle Eigentümer = 100 % zustimmen. Ein "Umlaufbeschluss" ist allgemein kein guter Weg, denn erreicht man nicht die 100 % Zustimmung, so ist der Beschluss abgelehnt und es muss darüber erneut ein Beschluss gefasst werden.

=> Die Verwaltung kann auch eine "Außerordentliche Versammlung" einberufen, vor allem wenn es mehrere Türen sind, diese erneuert werden müssen ! Und eine ordentliche Eingangstür muss gegeben sein um auch ordentlich vermieten zu können, bzw. auch wenn der Eigentümer selbst darin wohnt.

Ausserdem müsste es ja eigentlich einen "Verwaltungsbeirat" in Ihrer "WEG" geben. Sie können sich an diese wenden - aber Achtung, ich habe schon einige Beiräte erlebt diese den Verwalter ganz schön in der Zange hatten.

Zur Sonderumlage: Wenn nicht genügend Deckung vorhanden ist, kann die Verwaltung die Kosten somit nicht vorauszahlen. Daher ergibt sich folgender Ablauf, dieser auch stets so ablaufen sollte:

A) Verwaltung sollte mehrere Angebote einholen - diese Angebote werden schriftlich mit dem Einladungsschreiben an alle Eigentümer mit versendet - und das mind. 14 Tage vor Versammlungstermin.

B) Zeitraum "ordentliche Eigentümerversammlung", oder wenn diese schon stattgefunden hat ohne betreffenden Beschluss (Tür(en)), dann eine "ausserordenliche Eigentümerversammlung" abhalten. Der Beschluss muss natürlich auch genau Definiert werden, sprich - "Art der Türe" (Farb, Material, etc.), mit Zarge oder ohne Zarge - UND die Beschlussabstimmung erfolgt via "Mehrheitsbeschluss" da die Türen DEFEKT sind, somit es eine Reparatur darstellt.

ZU JAHRESABRECHNUNG "HAUSGELD" => Dass HAUSGELD umfasst alle Kosten - dies ja auch schon durch den "WIRTSCHAFTSPLAN" berechnet werden für das nächste fortlaufende Jahr. Die "JAHRESABRECHUNG" beinhaltet alle Kosten für das jeweilige "WIRTSCHAFTSJAHR" diese jeder Wohnungseigentümer erhält. In der JAHRESABRECHUNG sind die "umlegbaren Kosten (auf Mieter)" gekennzeichnet. Der Anspruch von einer "NEBENKOSTENABRECHNUNG" für Mieter hat eigene formale Vorschriften damit diese auch gültig ist. Ungültig ist (was ich schon oft erlebt hatte), Ihre Jahresabrechnung (Eigentümer) einfach dem Mieter weiterzuleiten, das geht gar nicth und ein wissender Mieter hat somit KEINE Nebenkostennachzahlung zu leisten, wegen Formmangel u.a..

ZU VERWALTERKÜNDIGUNG: => Man kann den Verwalter schon auch abweichend der Verwalterlaufzeit kündigen - umgekehrt ebenso, der Verwalter kann auch vorab kündigen. Hierzu gibt es einige Tatsachen diese die Kündigung gerechtfertigen.

Gruß Kurt

 

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