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Alex Marin

Sanierungsgebiet

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Hallo Leute!

Ich habe ein Objekt entdeckt, das durchaus Attraktiv ist. Doch ist dieser in einem Sanierungsgebiet, bzw. steht im Grundbuch:

"Ein Sanierungsverfahren wird durchgeführt. Eingetragen am 01.11.2006 ..... und infolge Umscheibung des Blattes hier eingetragen am 13.09.2011"

Kann mir jemand bitte näher dazu was sagen? Was heißt das für mich? Ich habe schon was gehört, dass man die Differenz des Bodenwertes an die Stadt zahlen muss.

Ich würde mich freuen wenn ich mehr Infos darüber bekomme.

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Hallo,

ich habe das ebenfalls bei einem meiner Anlageobjekte mitgemacht, bzw. steht aktuell noch im Grundbuch.

Also: du kannst dich als Eigentümer eines Grundstücks gegen solch eine Eintragung in der Regel nicht wehren. 

Solche eine Sanierung kann Jahre - wenn nicht gar Jahrzehnte dauern.

Bei Grundbucheintragungen (Beleihung, Verkauf usw.) ist dann teilweise die Zustimmung der Gemeinde erforderlich. Diese bekommt man aber häufig.

Ja, und es kann passieren, dass der Mehrwert der sich durch eine Stadtsanierung für dein Grundstück ergibt, den jeweiligen Grundstückseigentümer in Rechnung gestellt wird. Dieser wird in der Regel durch Bodenwertgutachten vor- und nach der Sanierung festgestellt und dann mit der Quadratmeterzahl deines Grundstücks ermittelt. Das Geld ist dann fällig, egal ob du es hast oder nicht. Bei größeren Grundstücken können da richtig große Summen zusammenkommen.

Vorteil:

Häufig sind während der Sanierungsmaßnahme erhöhte Abschreibungen möglich. Und möglicherweise erhöhte sich ja tatsächlich der Wert des Grundstücks. 

Bei mir läuft noch immer das Sanierungsvorhaben, weil der Gemeinde schlicht das Geld ausgegangen ist. Aber: die ganze Gegend wurde massiv aufgewertet. Bei mir hat man selbst auf Kosten der Gemeinde alles neu gepflastert!  Und wenn der Bürgermeister sein Wort hält (Politiker machen das ja ab und zu!) wird kein Sanierungsbeitrag erhoben.

 

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In Leipzig kannst du 20% sparen, wenn Du vor der Zahlungsaufforderung schon das Geld überwiesen hast. Nur so als Tip.

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Ein Sanierungsvermerk führt am Ende des Sanierungsprogamms zu teilweise recht hohen Zahlungsforderungen der Gemeinde. Hier kann die Gemeinde auf Anfrage meist schon recht früh mitteilen, wie hoch der zu erwartende Ablösebetrag sein wird (ein guter Makler hat norrmalerweise diese Anfrage bereits vor Start des Verkaufsverfahrens durchgeführt). Normalerweise wird dieser Betrag direkt kaufpreismindernd behandelt (hängt natürlich von Deiner Verhandlungsposition ab)

Für Dich als Käufer kann allerdings ein Sanierungsvermerk enorme steuerliche Vorteile haben, da du - nach EInbeziehung der Gemeinde vor Start und nach Beendigung der Bauarbeiten - damit Sachen wie Dachgeschoßausbau, Anbauten oder auch hohe Instandhaltungsaufwendungen in den ersten 3 Jahren etc. nicht über 40 bzw. 50 sondern über 12 Jahre abschreiben (§ 7h EStG, bitte StB fragen).

 

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Gem. § 144 Abs. 1 BauGB bedarf der Abschluss eines Mietvertrages auf bestimmte Zeit von mehr als einem Jahr der schriftlichen Genehmigung.

- Sanierungsgebiet -

Hat jemand Erfahrung mit dem o. g. Paragraphen?

Wie muss ich mir das Vorstellen, wenn ich solch ein Haus im Sanierungsgebiet habe? Muss ich jedes Mal beim Amt nachfragen wenn ich einen neuen Mietvertrag mit Mietern abschließe?
Was ergeben sich für weitere Einschränkungen durch diesen Paragraphen?

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