Bluedream

Selbstverwaltung eines MFH

34 posts in this topic

Hey Investorenbrüder,

Bis jetzt hab ich nur Erfahrung mit der "Verwaltung" einer  kleinen ETW. Das nächste Objekt soll ein ganzes MFH werden 4-10 Einheiten.
Die Verwaltung würde ich gern selbst übernehmen um Kosten zu sparen. Daher würde ich gern mal in Erfahrung bringen, was bei der "Selbstverwaltung" eines MFH auf den Eigentümer zukommt. Ich bin sicher der ein oder andere hier wie zB. @DiBe oder @Kalle, verwaltet seine MFHs auch allein :)

Zu aller erst mal zu den benötigten Dienstleistungen:

  • Hausmeister
  • Treppenhausreinigung
  • Gartenpflege

Diese Tätigkeiten würde ich alle Auslagern und an den jeweiligen dritten übergeben.


1. Kann ich es so einrichten, dass die Mieter bei Problemen mit Kleinstreperaturen (Verstopfter Abfluss, defekte Lampe etc.) direkt den Hausmeister kontaktieren. Ohne vorher den Umweg über mich zugehen?

 

Nun zu den restlichen umlegbaren Nebenkosten:

  • Gebäudeversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Kontoführungsgebühren
  • Müllabfuhr
  • Straßenreinigung
  • Winterdienst
  • Niederschlagswasser
  • Grundsteuern
  • Strom
  • Wasser
  • Gas

2. Muss ich die Zählerstände für Strom, Wasser und Gas für jede Wohnung einmal im Jahr selbst ablesen, oder übernimmt dies der jeweilige Strom-/Wasser-/ Gasanbieter und ich bekomme automatisch eine Rechnung mit den jeweiligen Zählerständen?

Dann wird einmal im Jahr für jede WE eine Hausgeldabrechnung erstellt und berechnet, ob die Mieter eine Nachzahlung leisten müssen oder ob sie Geld zurückbekommen.
 

3. Das war es doch schon im großen und ganzen mit der Verwaltung, oder habe ich hier etwas grobes vergessen? O.o

Grüße Blue :daumen:

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Hallo @Bluedream, ja, ich verwalte meine MFH selber. Hatte anfänglich einen Hausverwalter (mit dem ersten MFH mitgekauft), das war aber ein Looser, für den war mir das Geld zu schade.

Ich habe die klassischen Hausmeisterdienste, also Treppenhausreinigung, Mülltonnen rein- und rausstellen, Gartenpflege und Winterdienst an einen Hausmeisterservice abgegeben. Die Kosten kann ich natürlich umlegen. Von der Idee her hatte ich eigentlich vor, dass dieser auch Kleinreparaturen erledigt und für meine Mieter Serviceleistungen anbietet, z,B. mal ne Lampe aufhängt, nen Schrank aufstellt usw. Das klappt aber nicht, damit ist er schon überfordert.

Somit bin ich Ansprechpartner für meine Mieter, wenn mal etwas zu erledigen ist.

Die Ablesungen von Strom/Gas/Wasser führt ein Ablesedienst aus. Ich habe da ein kleineres Ingenieurbüro, welches der BFW-Gruppe angeschlossen ist. Ein Objekt ist bei Kalorimeta, einer der großen bundesweit tätigen Dienste - ganz schlechte Erfahrungen, unfreundlich, unpersönlich und teuer. Aber man kommt kaum aus den Verträgen raus.

Die stellen die Wärmemengenzähler und Wasserzähler (Achtung, mach Garantiewartung, kein Kauf, so kannst Du die Kosten auch Umlegen), lesen ab und erstellen die Heizkostenabrechnung. Das ist mir wichtig, damit alles rechtssicher ist. Zur gesamten NK-Abrechnung fehlen dann nur noch Versicherungen, Grundsteuer und Hausmeisterservice, das setze ich dann mit einer kleinen Excel-Tabelle selber um.

Mir bleibt jetzt insgesamt noch folgender Aufwand:

- alle 3-4 Wochen fahre ich alle Objekte ab, schaue nach ob in Haus u. Grundstück alles okay ist. Fast immer muss ich dann auch dem Hausmeister auf die Finger klopfen. Mir ist wichtig, dass alles immer tiptopp aussieht. Die Mieter sollen auch ruhig sehen, dass ich mich persönlich darum kümmere.

Zeitaufwand: pro Objekt vielleicht eine halbe Stunde plus die Fahrtkosten, die ich aber bei der Steuer angebe.

- jeden Sonntag mache ich für alle meine Objekte den Schriftverkehr, Kontrolle der Mieteingänge usw.

Zeitaufwand: vielleicht eine Stunde jede Woche

- Nebenkostenabrechnung  1 x jährlich, das erste Mal dauert immer länger.

Zeitaufwand: vielleicht noch 2-3 Stunden pro Objekt, wenn die Heizkostenabrechnung vorliegt

Ich mache auch die Neuvermietung selber, das ist natürlich dann etwas mehr Aufwand.

Wenn ich das an eine Hausverwaltung abgebe zahle ich hier in der Region meist so um die 20,- €/WE + MWSt., sind dann schon 23,80. Für Neuvermietung 1,5 Monatsmieten. Bei 30 Einheiten und ca. 3 Mieterwechseln/Jahr kommen da locker ein paar Tausend Euro zusammen. So habe ich einen guten Stundenlohn und selber ein Auge darauf was mit meinen Objekten ist.

 

 

 

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Hallo Blue,

ergänzen würde ich noch die Organisation und ggf. Überwachung von Handwerkerleistungen. Je nachdem wie alt bzw. in welchem Zustand das jeweilige Objekt ist, wäre das dann jeweils mehr oder weniger Zeitaufwand, in größeren oder kleineren Zeitabständen.

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Hallo @Bluedream, hier beantworte ich Deine Fragen mal öffentlich, vielleicht interessiert es ja noch jemanden:

Du hast ja eine Hausverwaltung mitgekauft damals, kann man diese Problemlos kündigen ?

Es war damals eine kleine Ein-Mann-Verwaltung, es gab auch keine Verträge, ich habe ihm dann einfach auf nette Art und Weise mitgeteilt dass am Jahresende seine Betreuung ausläuft.

Wenn ich ein Objekt kaufe würde ich im notariellen Vertrag festlegen, dass der Hausverwalter nicht mit übergeht, und das es Sache des Alteigentümers ist den Vertrag zu beenden. Das geht natürlich nur bei ganzen MFH, nicht bei WEG-Verwaltung.

Was kostet der Hausmeisterservice mit Treppenhausreinigung, Mülltonnen rein- und rausstellen, Gartenpflege und Winterdienst für ein MFH ca pro Monat ?

Mein Hausmeisterdienst berechnet nach Stunden, 25,- €/Std.. Halbjährlich für meine MFH mit 4-6 Einheiten sind das immer ca. 6-800 € pro Objekt. Dazu muss man sagen dass es alles freistehende MFH sind mit Grundstück/Garten drumherum.

Ist das Standard das ein Ablesedienst für Gas/Wasser/Strom vorhanden ist, oder kann man das auch selbst machen ?

Ich würde das IMMER machen lassen. Die Heizkostenabrechnung nach Heizkostenverordnung ist ein relativ strenges Regelwerk, dazu kommen laufend Gerichtsurteile.

Und was meinst du mit Garantiewartung? Ich dachte die Kosten kann man so oder so umlegen 😳

Die Zähler (Wasseruhren für die einzelnen Wohnungen, Wärmemengenzähler usw.) kann der Vermieter kaufen => Dann sind die Kosten nicht umlegbar. Alternativ gibt es eine sogenannte Garantiewartung, dann übernimmt der Ablesedienst die "Wartung" und tauscht nach 5 Jahren (Eichfrist) die Zähler kostenlos aus. Quasi werden die Kaufkosten da auf die Laufzeit umgelegt. Dadurch sind die Kosten dann auch umlegbar.

@Norbert S.du hast natürlich völlig Recht, zu dem laufenden Verwaltungsaufwand kommt noch die Überwachung von Handwerkerleistungen dazu. Das würde ich aber ohnehin keiner Hausverwaltung übertragen. Kleine Hausverwaltungen haben i.d.R. gar nicht den fachlichen Background. Große Profi-Hausverwaltungen haben oftmals eine technische Abteilung die das überwachen. Ich rate aber dazu, hier selber ein Auge drauf zu haben, es geht schließlich um's eigene Geld. Bei ernsthaften Baumaßnahmen wie einer kompletten Badsanierung ist tägliches Überwachen der Baustelle Pflicht.

 

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vor 17 Stunden schrieb DiBe:

Hallo @Bluedream, ja, ich verwalte meine MFH selber. Hatte anfänglich einen Hausverwalter (mit dem ersten MFH mitgekauft), das war aber ein Looser, für den war mir das Geld zu schade.

Ich habe die klassischen Hausmeisterdienste, also Treppenhausreinigung, Mülltonnen rein- und rausstellen, Gartenpflege und Winterdienst an einen Hausmeisterservice abgegeben. Die Kosten kann ich natürlich umlegen. Von der Idee her hatte ich eigentlich vor, dass dieser auch Kleinreparaturen erledigt und für meine Mieter Serviceleistungen anbietet, z,B. mal ne Lampe aufhängt, nen Schrank aufstellt usw. Das klappt aber nicht, damit ist er schon überfordert.

Somit bin ich Ansprechpartner für meine Mieter, wenn mal etwas zu erledigen ist.

Die Ablesungen von Strom/Gas/Wasser führt ein Ablesedienst aus. Ich habe da ein kleineres Ingenieurbüro, welches der BFW-Gruppe angeschlossen ist. Ein Objekt ist bei Kalorimeta, einer der großen bundesweit tätigen Dienste - ganz schlechte Erfahrungen, unfreundlich, unpersönlich und teuer. Aber man kommt kaum aus den Verträgen raus.

Die stellen die Wärmemengenzähler und Wasserzähler (Achtung, mach Garantiewartung, kein Kauf, so kannst Du die Kosten auch Umlegen), lesen ab und erstellen die Heizkostenabrechnung. Das ist mir wichtig, damit alles rechtssicher ist. Zur gesamten NK-Abrechnung fehlen dann nur noch Versicherungen, Grundsteuer und Hausmeisterservice, das setze ich dann mit einer kleinen Excel-Tabelle selber um.

Mir bleibt jetzt insgesamt noch folgender Aufwand:

- alle 3-4 Wochen fahre ich alle Objekte ab, schaue nach ob in Haus u. Grundstück alles okay ist. Fast immer muss ich dann auch dem Hausmeister auf die Finger klopfen. Mir ist wichtig, dass alles immer tiptopp aussieht. Die Mieter sollen auch ruhig sehen, dass ich mich persönlich darum kümmere.

Zeitaufwand: pro Objekt vielleicht eine halbe Stunde plus die Fahrtkosten, die ich aber bei der Steuer angebe.

- jeden Sonntag mache ich für alle meine Objekte den Schriftverkehr, Kontrolle der Mieteingänge usw.

Zeitaufwand: vielleicht eine Stunde jede Woche

- Nebenkostenabrechnung  1 x jährlich, das erste Mal dauert immer länger.

Zeitaufwand: vielleicht noch 2-3 Stunden pro Objekt, wenn die Heizkostenabrechnung vorliegt

Ich mache auch die Neuvermietung selber, das ist natürlich dann etwas mehr Aufwand.

Wenn ich das an eine Hausverwaltung abgebe zahle ich hier in der Region meist so um die 20,- €/WE + MWSt., sind dann schon 23,80. Für Neuvermietung 1,5 Monatsmieten. Bei 30 Einheiten und ca. 3 Mieterwechseln/Jahr kommen da locker ein paar Tausend Euro zusammen. So habe ich einen guten Stundenlohn und selber ein Auge darauf was mit meinen Objekten ist.

 

 

 

Korrekt  - ab einer gewissen Anzahl von Objekten kann es sich sogar lohnen ein 1. Allround Hausmeister/Handwerker einzustellen...der auch kleine Rep sowie kleine Renovierungen durchführen kann..

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Bei mir sieht es recht ähnlich aus wie bei @DiBe.

Ich habe keine Verwaltung geerbt - und werde auch vorerst keine einsetzen. Die Kosten von 20-30€ / Moant erscheinen mir einfach sehr hoch. Sollte ich irgendwann mehrere MFHs besitzen und die Verwaltung zeitlich nicht mehr selbst leisten können, schaue ich weiter.

Bzgl. der Hausmeisterdienste (Treppenhausreinigung, Mülltonnen, Gartenpflege, Winterdienst) ist in den geerbten Mietverträgen festgehalten, dass die Mieter sich selbst drum kümmern sollen. Das funktioniert natürlich denkbar schlecht - einige Mieter sind sehr gewissenhaft, andere ignorieren ihre Aufgabe konsequent. Die Nicht-Putzer zu dokumentieren und abzumahnen ist ein nerviger Aufwand, daher würde ich gern alles an einen professionellen Service abgeben. Das wäre der professionellste Ansatz, allerdings bräuchte ich hier die Zustimmung aller Mieter. Ansonsten laufe laufe ich Gefahr, dass einige Mieter die Kosten nicht übernehmen möchten bzw. anfechten. Ich denke ich werde es einfach ankündigen und dann mit der NK-Abrechnung umlegen. Der Großteil der Mieter dürfte das begrüßen.

Mietzahlungs-Überwachung mache ich derzeit noch mehrmals wöchentlich, da noch nicht alles rund läuft (verspätete / fehlende Zahlungen, Zahlungen auf das Konto der Vorbesitzerin, ..). Mein Ziel ist natürlich, diesen Aufwand runterzuschrauben und eher 1x/Woche oder alle 2 Wochen reinzuschauen und ggf. dann direkt Mahnungen zu versenden. Das mache ich übrigens mit onlinebrief24.de.

Heizungs-Ablesung lasse ich von einem der großen Firmen machen. Die warten auch die Ablese-Geräte (Funk im Treppenhaus.. Dann muss der Ableser nicht in die Wohnungen). Kosten werden alle umgelegt. 

Neuvermietung mache ich auf jeden Fall selbst! 

Für kleine Hausmeister-Aufgaben habe ich mit einem der Mieter ein gutes Verhältnis. Für Kleinigkeiten (Glühbirne Treppenhaus kaputt etc.) hat er ein "Mandat" von mir, dass er es einfach selbst ausführen kann und mir am Ende die Quittung gibt. Für größere Dinge habe ich einen "Handwerker-meines-Vertrauens", der auch einen Schlüssel fürs Haus hat.

In erster Linie bleibe ich aber erster Ansprechpartner. Gerne auch per WhatsApp - das läuft mit den "guten" Mietern sehr harmonisch! Ich habe auch Mieter, die alles schriftlich haben wollen etc.. Die versuche ich aber nach und nach "auszutauschen" gegen unkomplizierte Mieter :)

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10 minutes ago, HamburgInvest said:

Korrekt  - ab einer gewissen Anzahl von Objekten kann es sich sogar lohnen ein 1. Allround Hausmeister/Handwerker einzustellen...der auch kleine Rep sowie kleine Renovierungen durchführen kann..

einstellen? Hmm, da lese ich mich gerade ein.. https://www.minijob-zentrale.de/ .. Besser wäre Selbstständiger, der Rechnugn stellt - hier müsste man allerdings aufpassen, dass es auch wirklich ein Selbstständiger ist und es nicht als Scheinsebstständigkeit gewertet werden kann.

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Ja, @HamburgInvest, das ist tatsächlich meine nächste Überlegung. Die kaufmännische Verwaltung bekomme ich gut hin, aber leider habe ich nicht die Zeit und auch die Begabung kleinere handwerkliche Arbeiten selber durchzuführen. Aktuell probiere ich gerade, einen Rentner für solche Arbeiten einzulernen, da stehe ich aber noch ganz am Anfang.

 

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Generell fokussiert sich hier in der Community vieles auf den Ankauf. Ich glaube, viele übersehen dass sie die Objekte ja dann auch für Jahre und Jahrzehnte im Bestand haben werden. Meiner Meinung nach kann ein Immobilieninvestment nur aufgehen wenn auch da alles stimmt. Also gleichzeitig die Kosten niedrig halten und trotzdem den Wert der Objekte durch sorgfältige Bewirtschaftung erhalten oder steigern, Stichwort Mieterselektion, äußeres Erscheinungsbild usw.

Wer sich da nur auf die Hausverwaltung verlässt....

Ich kenne viele genervte Mieter und Eigentümer, die völlig frustriert sind über lustlose, unfreundliche Hausverwaltungen. Und solchen Firmen soll ich dann Vermögenswerte in 6stelliger Höhe anvertrauen ???

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vor 20 Minuten schrieb DiBe:

Ja, @HamburgInvest, das ist tatsächlich meine nächste Überlegung. Die kaufmännische Verwaltung bekomme ich gut hin, aber leider habe ich nicht die Zeit und auch die Begabung kleinere handwerkliche Arbeiten selber durchzuführen. Aktuell probiere ich gerade, einen Rentner für solche Arbeiten einzulernen, da stehe ich aber noch ganz am Anfang.

 

Ich habe einen eingestellt auf Vollzeit und Ihn ein VW Caddy zu verfügung gestellt, er hat ständig zutun

Hausmeister Service das volle Programm zusätzlich ist er Handwerker und Renoviert auch meine Wohnungen bis auf Fliesen/Elektrik kann er alles und das zahlt sich aus ..aber wie gesagt lohnt sich aber einer gewissen Anzahl an Objekt, er ist auch der Ansprechpartner für alle Mieter bei Technischen Problemen...

Das Problem ist nur so einen Allrounder zu finden..habe lange gesucht..

Edited by HamburgInvest
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Topp ! Herzlichen Glückwunsch, so einen Mitarbeiter hätte ich auch gerne. Legst Du die Hausmeisterdienstleistungen um, und wie gestaltest Du das ?

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vor 8 Minuten schrieb DiBe:

Topp ! Herzlichen Glückwunsch, so einen Mitarbeiter hätte ich auch gerne. Legst Du die Hausmeisterdienstleistungen um, und wie gestaltest Du das ?

Habe dafür eine extra Firma / GmbH ....danach wird ganz normal Umgelegt...

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Ich habe auch eine extra Firma für Hausmeisterservices usw und lege dann einfach um..

Verwaltung mache ich selbst.

Zähler lasse ich Hausmeister ablesen und dokumentieren, Abrechnung ich.

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@Denno, ist das auch so in den Mietverträgen festgehalten (von Anfang an) oder hast du irgendwann umgestellt von Selbstleistung auf Hausmeisterservice?

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vor 5 Stunden schrieb Kalle:

Das mache ich übrigens mit onlinebrief24.de.

@Kalle:Dann unterschreibst du die Briefe nicht mehr? Oder scannt man das einmal ein und der online-Dienst druckt die Unterschrift mit drauf?

Wäre für mich auch interessant, da ich dann das Porto aus dem Ausland sparen kann :-)

Edited by Alexander Raue

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vor 5 Stunden schrieb HamburgInvest:

Habe dafür eine extra Firma / GmbH ....danach wird ganz normal Umgelegt...

 

vor einer Stunde schrieb Denno:

Ich habe auch eine extra Firma für Hausmeisterservices usw und lege dann einfach um..

Verwaltung mache ich selbst.

Zähler lasse ich Hausmeister ablesen und dokumentieren, Abrechnung ich.

Wie viele Einheiten laßt Ihr insgesamt von Eurem Hausmeister betreuen?

Wie sichert ihr Euch gegen Krankheit/Urlaub des Hausmeisters ab (oder macht dieser das eigenverantworlich, wie mein Hausmeister, leider nicht via GmbH-verrechenbar, da Mieter)

Wie hoch ist Euer Service-Aufschlag?

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Wir müssen hier m.E. unterscheiden:

  1. Ein beauftragter Dienstleister à la "Immobilien Service Deutschland" ist m.E. am einfachsten zu verstehen. Die bieten als Firma eine Dienstleistung an, die ich einkaufe. Mit Krankheit, Urlaub und Solzialversicherung habe ich nichts zu tun. Die Kosten lege ich auf die Mieter um.
  2. Man kann natürlich auch selbst diese Firma sein (IchServiceGmbh), so verstehe ich HamburgInvest. Dann zahlt der Vermieter eine Gebühr an die IchServiceGmbh. Die IchServiceGmbh hat wiederum angestellte und zahlt neben dem Gehalt auch die Sozialversicherungsbeiträge für den/die Mitarbeiter. Krankheit/Urlaub ist Sache der IchServiceGmbh.
    Diese Option empfinde ich für mich mit 12 WE als zu aufwändig. Bei 50+ WE's mag das natürlich durchaus Sinn machen!
  3. Dann bleibt noch die Beschäftigung einer Privatperson, die nicht in Kategorie 1 und 2 fällt. Das kann ein Mieter, der benachbarte Rentner etc. sein. Hier würde ich gern mehr erfahren: Wie ist diese Person versichert? Also was passiert, wenn der bei mir von der Leiter abrutscht?

Ich kenne mich mit 3) nicht aus.. Daher beschäftige ich solche Leute nicht - schon gar nicht "ohne Rechnung"... Finde ich höchst riskant. Im besten Fall ist der Hausmeister also selbstständig. Aber wie wehre ich mich da gegen den Vorwurf der Scheinselbstständigkeit?

Freue mich auf Erfahrungen und Kommentare ;) 

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vor 38 Minuten schrieb Andreas:

 

Wie viele Einheiten laßt Ihr insgesamt von Eurem Hausmeister betreuen?

Wie sichert ihr Euch gegen Krankheit/Urlaub des Hausmeisters ab (oder macht dieser das eigenverantworlich, wie mein Hausmeister, leider nicht via GmbH-verrechenbar, da Mieter)

Wie hoch ist Euer Service-Aufschlag?

Würde mich auch interessieren, wie ihr für euch den Break Even Point festgelegt habt, eine extra GmbH zu gründen, statt ihn als Privatperson einzustellen. Und in welchem Umfang macht das Finanzamt mit bzgl. Aufschlägen? 

Edited by 0711

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57 minutes ago, Alexander Raue said:

@Kalle:Dann unterschreibst du die Briefe nicht mehr?

Nö. Textform reicht in vielen Fällen. Ich setze eine digitale Unterschirft (PNG) rein.

Edited by Kalle
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vor 13 Minuten schrieb Kalle:

Wir müssen hier m.E. unterscheiden:

  1. Ein beauftragter Dienstleister à la "Immobilien Service Deutschland" ist m.E. am einfachsten zu verstehen. Die bieten als Firma eine Dienstleistung an, die ich einkaufe. Mit Krankheit, Urlaub und Solzialversicherung habe ich nichts zu tun. Die Kosten lege ich auf die Mieter um.
  2. Man kann natürlich auch selbst diese Firma sein (IchServiceGmbh), so verstehe ich HamburgInvest. Dann zahlt der Vermieter eine Gebühr an die IchServiceGmbh. Die IchServiceGmbh hat wiederum angestellte und zahlt neben dem Gehalt auch die Sozialversicherungsbeiträge für den/die Mitarbeiter. Krankheit/Urlaub ist Sache der IchServiceGmbh.
    Diese Option empfinde ich für mich mit 12 WE als zu aufwändig. Bei 50+ WE's mag das natürlich durchaus Sinn machen!
  3. Dann bleibt noch die Beschäftigung einer Privatperson, die nicht in Kategorie 1 und 2 fällt. Das kann ein Mieter, der benachbarte Rentner etc. sein. Hier würde ich gern mehr erfahren: Wie ist diese Person versichert? Also was passiert, wenn der bei mir von der Leiter abrutscht?

Ich kenne mich mit 3) nicht aus.. Daher beschäftige ich solche Leute nicht - schon gar nicht "ohne Rechnung"... Finde ich höchst riskant. Im besten Fall ist der Hausmeister also selbstständig. Aber wie wehre ich mich da gegen den Vorwurf der Scheinselbstständigkeit?

Freue mich auf Erfahrungen und Kommentare ;) 

Eine Privatperson (also auch ein Vermieter) kann auch einen Minijobber anstellen, der ist dann über die Minijobzentrale versichert. Theoretisch kann derjenige auch ein Gewerbe anmelden, allerdings läuft das imho auf eine Scheinselbständigkeit raus, sollte er nur für dich arbeiten.

Edited by 0711

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vor 1 Stunde schrieb Kalle:

@Denno, ist das auch so in den Mietverträgen festgehalten (von Anfang an) oder hast du irgendwann umgestellt von Selbstleistung auf Hausmeisterservice?

Einfach umgestellt - nie bemängelt.

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@HamburgInvest Wie rechnest Du Sanierungs- und Reparaturarbeiten deiner Häuser ab ? Schreibt deine "IchServiceGmbH" Dir eine Rechnung ? Du brauchst ja für die Anlage V auch die Belege.

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Auch ein Mieter, der z.B. als Hausmeister tätig wird, muss z.B. als Minijobber angestellt sein. Alles andere wie z.B. Mietfreiheit gg Dienstleistung ist nicht legal und wird auch u.U. bei der Abrechnung mit den Mietern Probleme bringen. Die Anstellung als Minijobber ist nicht so schwierig, Infos gibt es auf der Homepage der Minijobzentrale.

Einzige Alternative bei guten Wohngemeinschaften wenn es zB um das Treppenhaus putzen geht wäre, dass die Mieter sich einigen und einfach einem Mieter ein paar Euro oder sonstiges für die Treppenahusreinigung geben. Der Vermieter sollte sich da aber wirklich raushalten.

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Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Konstellation Mieter = Hausmeister nur in den seltensten Fällen funktioniert.

Entweder

- spielt er sich zum "Blockwart" auf, will im Haus das Sagen haben, schnauzt die anderen Mieter an

- und das häufig in Kombination mit dem Versuch, sich beim Eigentümer eine Vertrauensposition zu erarbeiten

oder es gibt Stress weil ihm die anderen Mieter das Geld neiden. 

Beliebt ist hier auch das Anfechten der NK-Abrechnung...

 

Fazit für mich: Nur noch die saubere Lösung, Hausmeisterservice bestellen und umlegen.

 

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Am 28.8.2017 um 11:35 schrieb HamburgInvest:

Korrekt  - ab einer gewissen Anzahl von Objekten kann es sich sogar lohnen ein 1. Allround Hausmeister/Handwerker einzustellen...der auch kleine Rep sowie kleine Renovierungen durchführen kann..

Hey, hallo Hamburginvest, ich hätte da allerlei Fragen zur Suche , zum Finden !! und zur Anstellungsform von deinem Allrounder und Hausmeister. So einen könnte ich tierisch gut in Hamburg gebrauchen. Bist du manchmal auf dem HamburgStammtisch? Ist dein Allrounder bei dir völlig ausgelastet??

Oder hast du Zeit und Lust zu schildern, wie und wo du ohne gefunden hast? Danke schon mal im Voraus

 

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