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Werkzeug kaufen und absetzen - Steuerberater sagt geht nicht

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Hallo Zusammen,

ich saniere selbst und habe neues Werkzeug gebraucht und mir dies auf Rechnung gekauft und gezahlt.

Ich wollte dies in der Steuer geltend machen.

Mein Steuerberater meint nun, dass dies nicht möglich ist, weil das Finanzamt unterstellt ich könnte das Werkzeug auch für private Zwecke nutzen unabhängig zur Sanierung meiner vermieteten Objekte.

Hat hier jemand Erfahrungen ??

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Ich gebe mein neues Werkzeug immer bei der Steuer an, bisher hatte noch keiner beim FA. gemeckert...

Dein Baumaterial das Du für die Mietwohnung benötigt, könnte ja auch in Deiner Privatwohnung verbaut werden....

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@Denno @Matt  Geht bei mir auch nicht. Baumaterial geht voll durch. Aber Werkzeug macht er nicht, weil ich es ja auch privat nutzen kann. Und das ginge dann nicht. ich habe im Bekanntenkreis aber auch Leute, da geht. Nur bei mir leider nicht. Naja.... :x

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Lösung:

Gewerbe anmelden = Hausmeisterservice Kleinreparaturen, dann kann man sich noch die MwSt von den Werkzeugen zurückerstatten lassen.

Nebeneffekt: Man kann Material im Großhandel einkaufen...

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Gute Idee - aber denke dann - Gewinnerzielungsabsicht muss erkennbar sein - sonst steuerliche Gestaltung. Und dann :autsch:

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@Denno

Ich würde es auch einfach angeben. Wenn ich "sicherer" gehen wöllte, würde ich vielleicht noch angeben, dass es zu mindestens 80%/90% für V+V genutzt wird. So etwas kann u.U. man beispielsweise auch bei Laptops machen.

 

Keine Steuerberatung... ;)

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@Fröhn Wer sagt das Werkzeugkosten nicht absetzbar sind? Der Steuerberater. Man muss STB s manchmal klarmachen wer deren Rechnung bezahlt nämlich du und nicht das Finanzamt. 

Ich habe auch öfter schon den Eindruck gehabt das mein STB mehr für das Finanzamt arbeitet als für mich und Ihn gebeten, seine Rechnung in Zukunft an das Finanzamt zu  schicken.Hat ziemlich blöd geguckt, seitdem wird aber alles angesetzt, der Prüfer des Finanzamts kann ja immer noch streichen was er für nicht absetzbar hält, was bisher aber noch nie geschehen ist.

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Hi Klaus

 

solange die Werkzeuge für kleinere Reparaturen rund um die vermieteten Immobilien genutzt werden, solltest du diese von der Steuer absetzen können.

 

Beste Grüße

Tom

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Einfach angeben, zur Not Eigenbeleg schreiben, wenn die Beträge im Verhältnis zu den Mieteinnahmen im Rahmen bleiben sollte es durchgehen.

Wie hier schon mehrfach gepostet habe auch ich die Erfahrung gemacht dass eine ganze Menge durchgewunken wird, auch wenn es "eigentlich" nicht gehen sollte.

Weitere Punkte wo das auch so ist: Bürokosten pauschal, Kontoführung pauschal, Fahrtkosten usw. Das spart dann doch in der Summe ein schönes Sümmchen bei der ESt.

Das gilt umso mehr wenn Du mit deiner V&V ingesamt im Gewinn-Bereich arbeitest.

Edited by DiBe

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wenn der StB das nicht reinnehmen will dann einfach StB wechseln

wie oben schono erwähnt gehen die oft den Weg des geringsten Widerstandes und vergessen dabei für DICH und nicht für das FA zu arbeiten

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Wie hier schon mehrfach gepostet habe auch ich die Erfahrung gemacht dass eine ganze Menge durchgewunken wird, auch wenn es "eigentlich" nicht gehen sollte.
Weitere Punkte wo das auch so ist: Bürokosten pauschal, Kontoführung pauschal, Fahrtkosten usw. Das spart dann doch in der Summe ein schönes Sümmchen bei der ESt.
Das gilt umso mehr wenn Du mit deiner V&V ingesamt im Gewinn-Bereich arbeitest.


Aus Neugierde: was hat denn dein Finanzamt an Bürokosten pauschal akzeptiert? Was bei Kontoführung pauschal?

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@axwiIch setze für jedes Objekt an folgendes an, was bisher immer akzeptiert worden ist:

(Zur Erläuterung, es handelt sich jeweils um MFH, Standort liegt ca. 50 km von meinem Wohnort entfernt, Hausverwaltung usw. mache ich alles selber)

- die Kontoführungskosten pauschal mit 100 oder 120 €

- Fahrtkosten je 12 Fahrten jährlich pro Objekt x 102 km x 0,30 €

- Pauschal Büro- und Telefonkosten 150,- € pro Haus

Falls größere Maßnahmen wie umfangreiche Sanierungen oder gar Neubau anfallen entsprechend mehr Fahrten.

Ich werde regelmäßig geprüft, wurde bisher immer durchgewunken.

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vor 22 Stunden schrieb DiBe:

@axwiIch setze für jedes Objekt an folgendes an, was bisher immer akzeptiert worden ist:

(Zur Erläuterung, es handelt sich jeweils um MFH, Standort liegt ca. 50 km von meinem Wohnort entfernt, Hausverwaltung usw. mache ich alles selber)

- die Kontoführungskosten pauschal mit 100 oder 120 €

- Fahrtkosten je 12 Fahrten jährlich pro Objekt x 102 km x 0,30 €

- Pauschal Büro- und Telefonkosten 150,- € pro Haus

Falls größere Maßnahmen wie umfangreiche Sanierungen oder gar Neubau anfallen entsprechend mehr Fahrten.

Ich werde regelmäßig geprüft, wurde bisher immer durchgewunken.

Danke für die Infos. Hast du mal versucht, die Telefonkosten mit 20% anzusetzen, statt eine gemeinsame Pauschale aus Büro und Telefon zu bilden? Neben den Fahrtkosten schreibe ich mir auch relativ akribisch Fahrten zu Baumärkten usw. auf, aber das sind natürlich Einzelnachweise.

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@axwi Was meinst Du mit Telefonkosten mit 20% ansetzen ?

Grundsätzlich kommen diese Werte von meinem Steuerberater, evtl. gab es da mal eine "inoffizielle" Absprache mit dem Finanzamt was anzusetzen ist. Natürlich kannst Du auch die tatsächlichen Fahrten belegen, das ist dem FA am liebsten, aber dann musst Du es auch immer so machen. Also Pauschale und dann noch extra bestimmte Fahrten, das kann ich mir vorstellen wird nicht gehen.

Aber allgemein rate ich - wie schon mal vorher gepostet - einfach mal Werte anzusetzen und dabei nicht zu ängstlich zu sein.

Übrigens ist das FA auch nicht ängstlich beim schätzen...

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vor 46 Minuten schrieb DiBe:

@axwi Was meinst Du mit Telefonkosten mit 20% ansetzen ?

Grundsätzlich kommen diese Werte von meinem Steuerberater, evtl. gab es da mal eine "inoffizielle" Absprache mit dem Finanzamt was anzusetzen ist. Natürlich kannst Du auch die tatsächlichen Fahrten belegen, das ist dem FA am liebsten, aber dann musst Du es auch immer so machen. Also Pauschale und dann noch extra bestimmte Fahrten, das kann ich mir vorstellen wird nicht gehen.

Aber allgemein rate ich - wie schon mal vorher gepostet - einfach mal Werte anzusetzen und dabei nicht zu ängstlich zu sein.

Übrigens ist das FA auch nicht ängstlich beim schätzen...

@DiBe Ich bezog mich auf die 20%-Telefonkostenpauschale, die für berufliche Zwecke von privaten Anschlüssen akzeptiert wird. Siehe z.B. auch: https://www.finanztip.de/telefonkosten-steuererklaerung/

Wenn du aber kein Arbeitszimmer rein für VV durchsetzen kannst, dann bist du mit deinen 150 EUro Pauschale für zusammen Telefon+Büro sicherlich besser dran, denn die heutigen Telefonflatrate von 25 bis 30 Euro/Monat wären bei 20% ja nur 60 bis 72 Euro Telefonkosten.

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