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Manuel83

Fahrtkosten zu Besichtigungsobjekten

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Hallo,

ich habe eine Frage. Ich habe letztes Jahr mehrere Wohnungen in Dresden besichtigt und eine davon erworben. Dresden liegt 500 km von meinem Wohnort entfernt.

Wie schlüssel ich die Kilometer gegenüber dem Finanzamt richtig auf?  Ich muss ja die Kilometer für die gekaufte Wohnung aus den Gesamtkilometern herausrechnen.

Was ist mit den Kilometern innerhalb von Dresden und den Übernachtungskosten?

Vielen Dank

Manuel

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Kannst du alles sofort geltend machen für jedes Objekt, welches du nicht gekauft hast. Wenn du am gleichen Tag noch außer deiner gekauften Immobilie noch ein anderes Objekt besichtigt hast, dann kannst du auch das sofort geltend machen. Allerdings kannst du dann die Fahrtkosten für dein gekauftes Objekt logischerweise nicht mehr steuermindernd auf 40 bzw. 50 Jahre abschreiben. Aber das ist dann ja auch nicht mehr nötig.

Wenn ich weiter weg besichtige, besichtige ich immer mindestens zwei Objekte pro Tag, damit ich eines immer komplett steuermindernd absetzen kann, wenn ich das andere kaufe.

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Am 6.7.2017 um 20:15 schrieb Eduard H.:

Kannst du alles sofort geltend machen für jedes Objekt, welches du nicht gekauft hast. Wenn du am gleichen Tag noch außer deiner gekauften Immobilie noch ein anderes Objekt besichtigt hast, dann kannst du auch das sofort geltend machen. Allerdings kannst du dann die Fahrtkosten für dein gekauftes Objekt logischerweise nicht mehr steuermindernd auf 40 bzw. 50 Jahre abschreiben. Aber das ist dann ja auch nicht mehr nötig.

Wenn ich weiter weg besichtige, besichtige ich immer mindestens zwei Objekte pro Tag, damit ich eines immer komplett steuermindernd absetzen kann, wenn ich das andere kaufe.

Brauch das Finanzamt irgendeinen Nachweis, dass ich die nicht gekaufte Wohnung auch tatsächlich besichtigt habe?

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Ich tanke nichtmal da. Reiche einfach eine Auflistung ein und führe die Fahrten auf. Solange du es nicht übertreibst macht das FA da glaube ich keinen Stress. Also bei mir ist es jeder Jahr ohne Probleme und ohne Rückfragen durchgegangen.

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vor 10 Stunden schrieb nemo:

Ich tanke nichtmal da. Reiche einfach eine Auflistung ein und führe die Fahrten auf. Solange du es nicht übertreibst macht das FA da glaube ich keinen Stress. Also bei mir ist es jeder Jahr ohne Probleme und ohne Rückfragen durchgegangen.

Wie sieht so eine Auflistung aus? Was muss alles drin stehen?

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vor 14 Stunden schrieb nemo:

Ich tanke nichtmal da. Reiche einfach eine Auflistung ein und führe die Fahrten auf. Solange du es nicht übertreibst macht das FA da glaube ich keinen Stress. Also bei mir ist es jeder Jahr ohne Probleme und ohne Rückfragen durchgegangen.

Hallo, Nemo

Sie sprechen jetzt von einem Besichtigungstermin , oder allgemeine Fahrten im Rahmen des Vermieters? 

Gegebenenfalls würde ich mich über Ihre Auflistung freuen!

 

Vorab mit freundlichen Grüßen

D. Lange

 

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@Jägermeister Werner Bierme@DennisLange

Ich nutze eine ganz normale Excel- Tabelle mit:

Datum, Objekt, Grund der Fahrt (Besichtigung, Objektbegehung, Unterschrift Mietvertrag, Termin Handwerker, etc etc), gefahrene KM.

Am Ende einfach mit 0,30 € je KM ansetzen und gut ist. Ist immer durchgegangen. Weitere Nachweise bislang nicht erforderlich.

 

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vor 5 Stunden schrieb nemo:

@Jägermeister Werner Bierme@DennisLange

Ich nutze eine ganz normale Excel- Tabelle mit:

Datum, Objekt, Grund der Fahrt (Besichtigung, Objektbegehung, Unterschrift Mietvertrag, Termin Handwerker, etc etc), gefahrene KM.

Am Ende einfach mit 0,30 € je KM ansetzen und gut ist. Ist immer durchgegangen. Weitere Nachweise bislang nicht erforderlich.

 

Yeep, mache ich genauso seit Jahren und bisher nie Probleme oder Nachfragen von Seiten des FA damit bekommen

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Ach ja, bei langen fahrten > 100 km, da tanke ich am Zielort oder auf Strecke und hebe die Quitting vorsichtshalber auf, nicht dass trotzdem jemand mal auf die Idee kommt nachzufragen!

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vor 10 Stunden schrieb nemo:

@Jägermeister Werner Bierme@DennisLange

Ich nutze eine ganz normale Excel- Tabelle mit:

Datum, Objekt, Grund der Fahrt (Besichtigung, Objektbegehung, Unterschrift Mietvertrag, Termin Handwerker, etc etc), gefahrene KM.

Am Ende einfach mit 0,30 € je KM ansetzen und gut ist. Ist immer durchgegangen. Weitere Nachweise bislang nicht erforderlich.

 

Ich habe letztes Jahr 1,08€ je KM angegeben (Tatsächliche KM Kosten). Ist gerade in der Prüfung beim Finanzamt. Ich sage euch, wie es ausgegangen ist.

Siehe Tatsächliche Kosten statt Pauschale unter: http://www.unternehmerlexikon.de/kilometerpauschale/

Edited by Alexander Raue

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Für den Fall, dass es hier Mitglieder gibt, die einen Dienstwagen haben und es nicht wissen:

Wenn die 1%-Regelung beim Dienstwagen im Angestelltenverhältnis angewendet wird, könnt ihr die Fahrtkosten ebenso steuerlich abzugsfähig machen. Die Vorgehensweise wie auch so oben Beschrieben.

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Wenn die 1%-Regelung angewandt wird, versteuerst Du ja monatlich den geldwerten Vorteil einerseits sowie den Weg zur Arbeitsstätte. Somit kannst Du andererseits die Fahrtkosten zur vermieteten Wohnung als Werbungskosten abzugsfähig machen. Denn Du zahlst ja bereits steuern dafür, dass Du privat einen Dienstwagen nutzen kannst. Ich habe z.B. im letzten Jahr über 9.000 Kilometer absetzen können. Ich praktiziere das schon so über 6 Jahre.

Auch gebe ich den Tipp, wenn man sich in einer Erbengemeinschaft befindet, welches ein vermietetes Objekt sein eigen nennt, auch diese Fahrt zum Objekt selbst steuerlich abzugsfähig zu machen.

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vor 30 Minuten schrieb Pfalzgraf:

Wenn die 1%-Regelung angewandt wird, versteuerst Du ja monatlich den geldwerten Vorteil einerseits sowie den Weg zur Arbeitsstätte. Somit kannst Du andererseits die Fahrtkosten zur vermieteten Wohnung als Werbungskosten abzugsfähig machen. Denn Du zahlst ja bereits steuern dafür, dass Du privat einen Dienstwagen nutzen kannst. Ich habe z.B. im letzten Jahr über 9.000 Kilometer absetzen können. Ich praktiziere das schon so über 6 Jahre.

Auch gebe ich den Tipp, wenn man sich in einer Erbengemeinschaft befindet, welches ein vermietetes Objekt sein eigen nennt, auch diese Fahrt zum Objekt selbst steuerlich abzugsfähig zu machen.

Wie verhält es sich damit, wenn der Dienstwagen (Bruttolistenpreis 50k) mehr Kosten verursacht als 0,30€/km? Ich habe das jetzt nicht herunter gebrochen, aber ich gehe stark davon aus, dass es mehr sind.

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Ich denke das wäre eine gute Frage für Steuerberater/innen. Ich kenne nur den Fall, dass der Fiskus die Pauschalierung anerkennt (0,30€/km). Meines Erachtens wäre die Frage dann interessant, wenn man den Treibstoff auch selbst zahlen müsste. Ob es sowas bei der 1%-Regelung aber gibt, dass man den Treibstoff selbst zahlt, weiß ich nicht.

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Interessant dürfte es vor allem dann werden, wenn die Summe der abzugsfähigen Fahrten in einem Monat über 1% des Wagen-Neuwertes läge :P

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vor 39 Minuten schrieb Pfalzgraf:

Ich denke das wäre eine gute Frage für Steuerberater/innen. Ich kenne nur den Fall, dass der Fiskus die Pauschalierung anerkennt (0,30€/km). Meines Erachtens wäre die Frage dann interessant, wenn man den Treibstoff auch selbst zahlen müsste. Ob es sowas bei der 1%-Regelung aber gibt, dass man den Treibstoff selbst zahlt, weiß ich nicht.

Genau den Fall habe ich. Bei uns wird bei Inanspruchnahme eines Firmenwagens ein separates Autokonto eingerichtet, wo alle Kosten zusamen laufen und am Ende des Jahres mit dem Bonus verrechnet werden. Heißt ich zahle somit sämtliche Kosten, auch die Leasingrate. Ich werde demnächst mal berichten was mein Steuerberater dazu sagt :)

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An dieser Stelle sei auch der Podcast "Tax Guerilla" zu Steuerrechtlichen Fragen von Dirk Winkler empfohlen. Ich erinnere mich, dass er dazu eine Folge verfasst hat. Vielleicht bringt das auch Klarheit. Ich habe diese Folge leider nur mit einem Ohr verfolgt....

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vor 2 Stunden schrieb blueandwhite04:

Genau den Fall habe ich. Bei uns wird bei Inanspruchnahme eines Firmenwagens ein separates Autokonto eingerichtet, wo alle Kosten zusamen laufen und am Ende des Jahres mit dem Bonus verrechnet werden. Heißt ich zahle somit sämtliche Kosten, auch die Leasingrate. Ich werde demnächst mal berichten was mein Steuerberater dazu sagt :)

Danke dem BFH, dass er in diesem Jahr die Rechtsprechung geändert hat. Deine Kosten für den PKW kannst Du gegen den Geldwerten Vorteil (1%) bis auf maximal 0€ rechnen. Zum Vorteil Wohnung - Arbeitsstätte (0,03% je km) hat der BFH meines Wissens keine Aussage getroffen. Das würde mich aber auch nicht abhalten, dieses Vorteil auf Null zu reduzieren.

 

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vor 1 Stunde schrieb Jägermeister Werner Bierme:

Und wie verhält es sich bei Selbstständigen die ein Firmenfahrzeig auch privat nutzen mit der 1% Lösung?

Das macht keinen Unterschied, doch werden die Kosten in der Regel aus dem Unternehmen bezahlt (VSt-Abzug).

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