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Sebastian Rhein-Neckar

Steuer bei Verkauf und doch keinem Verkauf innerhalb Spekulationsfrist

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Hallo zusammen,

 

ich habe alle Bücher zu Immobilien-besteuerung gelesen die ich bekommen konnte.

Nun will ich eine Immobilie innerhalb der 10 Jahres Spekulationsfrist zu verkaufen (passt nicht ins Portfolio). Der Verkauf gestaltet sich als eher schwer und ich überlege wieder zu vermieten (Immobilie ist leer).

Ich meine mich erinnern zu können das in einem Buch stand, das wenn man einen Verkaufsversuch innerhalb von 10 Jahren unternimmt der fehlschlägt, man nach 11 Jahren verkauft will das Finanzamt trotzdem Steuern sehen weil sie eine Spekulation annimmt.

Leider kann ich mich nicht mehr an der Buch erinnern und zum erneuten querlesen waren es zu viele ;-)

Mein Steuerberater fndet auch nichts, ich bin mir aber relativ sicher.

 

Kann euner von euch helfen?

 

 

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@Sebastian Rhein-Neckar

Ich kenne diese Regelung nicht, was aber nichts heißen mag. Ich würde das aber aus praktischer Sicht sehen. Wie will das Finanzamt da eine Nase ran kriegen? Mal angenommen du hast es 5 Jahre nach Erwerb versucht über die Portale zu verkaufen. Wahrscheinlich hast du dort nicht mal die Adresse angegeben?! Nun verkaufst du nach 10 oder 11 Jahren nach Erwerb das Objekt. 1. Muss der gleiche Sachbearbeiter im Finanzamt für dich zuständig sein, der dein Objekt im Internet vor 5-6 Jahren bei einem Verkaufsportal gesehen hat und dieses dir zu 100 % zuordnen kann. Auch muss er sich daran erinnern und das Expose irgendwie abgespeichert haben 2. Muss er diese Regelung ebenfalls kennen. Es scheint ja keine allgemein bekannte Regelung zu sein, sonst wüsste es dein Steuerberater und wohl auch die meisten Immobilieninvestoren.

Das alles scheint mir sehr weit hergeholt zu sein, als dass es in der Realität tatsächlich zur Anwendung kommt. Man muss es sich nur mal vorstellen, was das für ein Aufwand für das Finanzamt wäre. Und das bei den chronisch überlasteten Finanzämtern?

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Kann es sein, dass Du es mit der 3-Objekte-Regelung verwechselst und deswegen evtl. die steuerpflicht besteht?
Soweit ich mich richtig erinnere kann auch eine Verkaufsabsicht schon als ein Objekt im Rahmen der 3-Objekte-Regel gezählt werden.

 

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vor 17 Minuten schrieb Eduard H.:

@Sebastian Rhein-Neckar

Ich kenne diese Regelung nicht, was aber nichts heißen mag. Ich würde das aber aus praktischer Sicht sehen. Wie will das Finanzamt da eine Nase ran kriegen? Mal angenommen du hast es 5 Jahre nach Erwerb versucht über die Portale zu verkaufen. Wahrscheinlich hast du dort nicht mal die Adresse angegeben?! Nun verkaufst du nach 10 oder 11 Jahren nach Erwerb das Objekt. 1. Muss der gleiche Sachbearbeiter im Finanzamt für dich zuständig sein, der dein Objekt im Internet vor 5-6 Jahren bei einem Verkaufsportal gesehen hat und dieses dir zu 100 % zuordnen kann. Auch muss er sich daran erinnern und das Expose irgendwie abgespeichert haben 2. Muss er diese Regelung ebenfalls kennen. Es scheint ja keine allgemein bekannte Regelung zu sein, sonst wüsste es dein Steuerberater und wohl auch die meisten Immobilieninvestoren.

Das alles scheint mir sehr weit hergeholt zu sein, als dass es in der Realität tatsächlich zur Anwendung kommt. Man muss es sich nur mal vorstellen, was das für ein Aufwand für das Finanzamt wäre. Und das bei den chronisch überlasteten Finanzämtern?

Hallo Eduard,

 

die Überlegung hatte ich auch mal. Da die Immobilie schon lange im Familienbesitz ist (aber intern weiterverkauft wurde, deswegen start der 10 Jahresfrist) hatten wir sie mal vor ca. 6 Jahren inseriert. Als ich jetzt kürzlich den Makler beauftragt habe hat er mit für die Mikrolage ein Flowfact rausgelassen in der Sie tatsächlich aufgeführt wurde... Also wenn Sie wollten könnten Sie....

 

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vor 21 Minuten schrieb HamburgInvest:

Hallo, das kam im Buch vom Jörg Winterlich vor !!!

Ich habe es gefunden, super.

Erste Auflage, Seite 196: "Wird bereits nach nach 5 Jahren haltedauer inseriert, vielleicht ein Entwurf des Notarvertrags gemacht, jedoch nach über zehn Jahren verkauft fordern manche Finanzämter die komplette versteuerung da die konkrete Verkaufsabsicht entstand".

Da stehen leider nur keine Quellen dabei.

 

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Ich halte es da wie Dein Steuerberater. Die Veräußerung wird nicht steuerpflichtig sein, wenn Du außerhalb der 10-Jahresfrist verkaufst. Vorhaben können sich ändern. Das Finanzamt wird hier keine Spekulationsabsicht ableiten können, schon gar nicht wenn die Immobilie schon länger in Familienbesitz ist.

 

Herr Winterlich wird mit seiner Aussage den Vorgang meinen, wenn Du einige Jahre später (dann außerhalb der 10-Jahresfrist) an den selben Käufer verkaufst, auf den der ehemalige Kaufvertragsentwurf ausgestellt wurde und am besten noch zum gleichen Verkaufspreis.

 

Nur in diesem Fall könnte das Finanzamt argumentieren, dass die Verkaufsabsicht bzw sogar der Verkaufsentschluss vor Ende der 10-Jahresfrist getroffen wurde. Aber selbst hier würde ich notfalls vors Finanzgericht ziehen!!

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