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Thorsten Beckers

Wenn der Mieter nicht mehr zahlt: Externes Forderungsmanagement für Wohnraummietverhältnisse

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Hochinteressanter Artikel. Ich fasse es nicht, dass diese Kanzlei so einen Raum bekommt.

Ist ja alles schoen und gut was die schreiben, nur handelt es sich bei KSP Hamburg um die Anwaltskanzlei, die das Masseninkasso für PayPal abwickelt und sich dabei nicht mit Ruhm bekleckert, sondern die gleichen Methoden anwendet, die den guten Ruf der Inkassobranche begründet haben.

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Grundsätzlich einfach mal googlen nach "ksp rechtsanwälte paypal" - Viel Spaß beim lesen :-)

Ansonsten machen die nichts besonderes, was nicht in der Branche üblich wäre. 

KSP verlangt zum Beispiel für seine Bemühungen von seinen "Kunden" bis zu einer Forderungshöhe von 500€ 

Kaufmännische Mahnkosten EUR 9,00
Anwaltsgebühr 1,3 Gebühr 2300 RVG EUR 58,50
Auslagenpauschale 20% 7002 RVG EUR 11,70

Also 79,20 Inkassogebühren. 

Die kaufmännischen Mahngebühren sind eine Schadensersatzforderung des Auftraggebers. Bis ca. 2,50€ sind die auch tatsächlich ersatzfähig.

Bedenkt man aber, dass der Auftraggeber paypal Mahnungen ausschließlich per email verschickt, mag man kaum Glauben. dass eine vollautomatisierte Email 9 € kosten soll. 

Die 1,3 fache Gebühr nach 2300 RVG ist lt. Gesetz nicht vorgesehen, wenn es sich bei der Tätigkeit um ein Schreiben einfacher Art handelt, und dieses weder schwierige rechtliche Ausführungen noch größere sachliche Auseinandersetzungen enthält. Dies kann im Einzelfall anders sein, aber im standardisierten Masseninkasso  ist dies erfüllt. Dort werden simple Standardbriefe (Zahlen bis xx sonst gerichtliche konsequenzen- teuer!) im automatisierten Massenverfahren verschickt. Eine Prüfung des Einzelfalls durch das Inkassobüro ist gar nicht möglich und widerspricht dem Gedanken des Masseninkasso. 

Richtigerweise dürfte ein Inkasso verlangen 

Kaufmännische Mahnkosten EUR 0,00
Anwaltsgebühr 0,3 Gebühr 2301 RVG EUR 15,00
Auslagenpauschale 20% 7002 RVG EUR 3,00

Echte Inkassogebühr 18 €

Dazu kommen bei KSP noch die Besonderheit, dass bestimmte Paypalzahlungen in Deutschland gar nicht einforderbar sind. könnte man vorher prüfen, widerspricht aber auch dem Gedanken des Masseninkassos. Stattdessen werden die einfach erstmal geltend gemacht. 

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