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Asseler

Miterhöhung Modernisierung

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Hallo liebe Immobilienfreunde,

 

ich konnte auf der letzten Eigentümerversammlung meine weiteren Miteigentümer erfolgreich von einer umfangreichen Modernisierungsmaßnahme (neue Fenster, neues Dach und Wärmedämmverbundsystem) überzeugen. Die Hausverwaltung holt jetzt Angebot ein und auf einer weiteren außerordentlichen Versammlung wird dann darüber entschieden. Um jetzt im Anschluss daran eine Mieterhöhung durchsetzten zu können, muss ich meine Mieter mit einer Vorlaufzeit von mind. 3 Monaten darüber informieren. Erst danach darf mit den Arbeiten begonnen werden. Um möglichst wenig Zeit zu verlieren, würde ich am liebsten zeitnah ein entsprechendes Schreiben formulieren. In diesem Schreiben muss ich meine Mieter über die voraussichtliche Dauer, die Kosten und - das ist der schwierigste Teil - über die zu erwartenden Kosteneinsparungen informieren. Hierbei bin ich unsicher und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnte. Wie hoch kann ich dir Kosteneinsparungen so in etwas ansetzten?

 

Zur Info: Das Haus wurde ca. 1950 gebaut und befindet sich in dem Dämmstatus aus dem Jahr. Die Fenster sind aus den 1980ern und das Dach wurde immer nur repariert, wenn etwas kaputt war. Es ist natürlich dicht, aber überhaupt nicht gedämmt.

 

Ich hoffe, dass ihr mit ein paar Tips dazu geben könnt!

 

 

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Hallo @Asseler

Ich bin etwas verwirrt, warum du die Mieter informieren musst? Das sind doch Arbeiten an WEG-Eigentum und sollten daher durch die WEG-Verwaltung angeschrieben werden. Oder bist du als WEG-Verwalter eingesetzt? Alles andere macht ja null Sinn. Wenn jeder Eigentümer seine Mieter selbstständig anschreibt, dann macht der eine das zeitnah, der andere lässt sich Zeit, sodass die Fristen nicht eingehalten werden und dann können die Mieter Klagen und Schadenersatz einfordern. Sowas kann eigentlich nur zentral angekündigt werden.

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vor 4 Stunden schrieb Eduard H.:

Hallo @Asseler

Ich bin etwas verwirrt, warum du die Mieter informieren musst? Das sind doch Arbeiten an WEG-Eigentum und sollten daher durch die WEG-Verwaltung angeschrieben werden. Oder bist du als WEG-Verwalter eingesetzt? Alles andere macht ja null Sinn. Wenn jeder Eigentümer seine Mieter selbstständig anschreibt, dann macht der eine das zeitnah, der andere lässt sich Zeit, sodass die Fristen nicht eingehalten werden und dann können die Mieter Klagen und Schadenersatz einfordern. Sowas kann eigentlich nur zentral angekündigt werden.

Die WEG hat nichts mit Mietverhältnissen zu tun. Daher wird vom WEG-Verwalter auch nur die Hausgeld- und nicht die Betriebskostenabrechnung erstellt.

Jeder Eigentümer muß die Modernisierungsankündigung und Erhöhung selbst durchführen. Helfen kann ggf. falls der WEG-Verwalter auch die Sondereigentumsverwaltung durchführt.

Google am Besten einmal über die rechtlichen Pflichten und frage einen Rechtsanwalt. Wenn ich mich recht erinnere, sind die Fristen von 3 Monaten nicht unbedingt relevant für die Durchführung der Arbeiten, wohl aber für den Zeitpunkt der Mieterhöhung, d.h. ggf. muß Du auf ein oder zwei Monate Mieterhöung verzichten (no big Deal). Bei der Angabe der Energiekosteneinsparung sind die Vorschriften relativ wenig präzise. Ich hatte bei einer Heizungsmodernisierung ein paar Werte im Internet dazu gefunden. Bezüglich des ANkündigungsschreibens würde ich dieses unbedingt von einem Rechtanwalt oder Haus und Gurnd prüfen lassen, da hier leicht formale Fehler passieren (ich habe meine Klage im letzten Jahr gewonnen und konnte die Kosten weitgehend durchsetzten und den Mieter behalten).

Keine Rechtsberatung.

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@Andreas

Vielen Dank für den Tipp mit der First. Werde dann nochmal genau nachlesen. Wenn das so stimmt, dann ist es ja wirklich kein großes Stress und es wäre noch genug Zeit. Bin hier in Hamburg auch im Grundeigentümerverband und werde da wohl mal die Beratung in Anspruch nehmen. Will nämlich genau sowas wie formelle Fehler etc vermeiden, habe nämlich ultra penible Mieter die mir daraus sehr wahrscheinlich sofort einen Strick drehen würden....

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Der Grundeigentümerverband ist wirklich hilfreich. Ich gehe mit meinen Problemen dort auch immer hin. Die hatten damals bei mir die Modernisierungsankündigung auch geprüft, was sich vor Gericht als vorteilhaft herausstellte (ging ohne Probleme durch)

Am Besten schreibst Du schon etwas vor (Basis Internet), so daß der Rechtsanwalt nur noch Details ändern muß.

 

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