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immophil

Verwalterrechnung für "Bearbeitung des Verkaufsvorgangs" nach Kauf einer Wohnung

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Hallo Community,

ich habe nach meinem letzten Immobilienkauf- eine Wohnung in einer großen WEG- eine Rechnung vom Verwalter in Höhe von 121€ bekommen, die sich auf die "Bearbeitung des Verkaufsvorgangs" bezieht. Siehe Bild:IMG_0881.thumb.JPG.74d420e5927ba670e61b72252b9d0558.JPG

Das ist mein zweiter Kauf einer Eigentumswohnung, so eine Rechnung habe ich aber beim letzten Kauf von einem anderen Verwalter nicht erhalten. Mich interessiert daher einfach nur, ob solch eine Rechnung und vor allem in der Höhe üblich und gerechtfertigt ist. Denn die Rechnungsposten scheinen mir übertrieben teuer, 77 Eur für Kontoauszüge ausdrucken und Erstellung einer Abrechnung...? und ich frage mich ob diese Tätigkeiten nicht eigentlich mit dem normalen Hausgeld bzw. der monatlichen, laufenden Abrechnung des Verwalters abgegolten sind.

Danke im Voraus und ein schönes Wochenende.

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Hier aus meinem letzten ETW-Kauf. Keinesfalls ungewöhnlich. Der Verwalter wurde ja von der WEG beauftragt, dies zu tun. Klar, man könnte jetzt versuchen, dass eben auf die WEG umzuwälzen.. aber wegen 100€ würde ich mir das nicht antun ;)

Screen Shot 2017-06-06 at 22.44.23.png

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Ich habe schon höhere Pauschalen als die 77,- Euro gesehen. Wahrscheinlich haben in der Vergangenheit - aufgrund der Regelungen vor Ort - alle Erwerber diesen Betrag gezahlt...

Wenn du wegen eines solch geringen Betrages nun intervenierst, könnte es sein, dass dir dein Verhalten noch Jahre später von Mitgliedern der Eigentümergemeinschaft bei viel wichtigeren Fragen übel genommen wird (der Schuss kann nach hinten losgehen) – selbst wenn die Eigentümergemeinschaft unter Umständen die Kosten tragen müsste...

 

Ich möchte daher noch einen anderen Gedankengang mitteilen: Wenn ich beispielsweise mein bezahltes Bahnticket nicht benutze, muss ich  - im Vergleich zu früheren Zeiten - im Nachhinein 15 Euro Abzug hinnehmen, wenn ich mein Geld (teilweise) zurückbekommen möchte. Wenn ich am Telefon die Auskunft anrufe, muss ich im Vergleich zu früheren Zeiten hohe Gebühren für eine Auskunft bezahlen – etc.

 

Dieses und andere Beispiele zeigen, dass hier eine unternehmerische Entscheidung gefallen ist, die Kosten genau DORT aufzufangen, wo sie entstehen, statt die Allgemeinheit damit zu belästigen. In allen Fällen wäre es genauso möglich, die Kosten einfach einzupreisen – aber auf Kosten aller Eigentümer.

Mein Gedanke ist daher, dass die WEG-Verwaltung sogar besonders professionell arbeitet und die Kosten jeweils dort auffängt, wo sie entstehen – in diesem Fall bei dir. Bei einer Verwaltung die so vorgeht, darfst du eher damit rechnen, dass dir diese Professionalität langfristig eher nutz als schadet.

Vielleicht solltest du eher dein „verbraucherfreundliches Denken“ zugunsten eines unternehmerischen Denkens überdenken?

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