Jump to content
Immopreneur.de | Community
Sign in to follow this  
Stefan-RheinMain

Studie Wohnatlas 2017 des Hamburgischen Welt-WirtschaftsInstituts

Recommended Posts

Mal sehen wie es tatsächlich wird. In mehr als der Hälfte der 402 Kreise und Kreisfreien Städte in Deutschland können Haus und Wohnungsbesitzer in DE davon ausgehen, dass der Wert Ihrer Immobilie bis 2030 steigt.

Wie seht ihr das Potenzial in Dresden? Laut Studie gibt es dort eine Wertsteigerung um 1% jährlich. 

http://www.immobilien-zeitung.de/1000042970/studie-wohnpreise-steigen-in-grossstaedten-bis-2030

 

Edited by Stefan-RheinMain

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 18.5.2017 um 08:53 schrieb Stefan-RheinMain:

Mal sehen wie es tatsächlich wird. In mehr als der Hälfte der 402 Kreise und Kreisfreien Städte in Deutschland können Haus und Wohnungsbesitzer in DE davon ausgehen, dass der Wert Ihrer Immobilie bis 2030 steigt.

Wie seht ihr das Potenzial in Dresden? Laut Studie gibt es dort eine Wertsteigerung um 1% jährlich. 

http://www.immobilien-zeitung.de/1000042970/studie-wohnpreise-steigen-in-grossstaedten-bis-2030

 

Hm gibt es denn einen objektiven "Wert" einer Immobilie? Mir scheint es doch eher so zu sein, dass sie nur so viel Wert ist wie die Leute dafür bezahlen. Sollte sich also bis 2030 beispielsweise das Zinsniveau erhöhen, müssen doch zwangsläufig auch die Preise/Werte fallen. Das das bis 2030 passieren wird scheint mir sehr sehr wahrscheinlich, also worauf soll dann dieser Wertzuwachs beruhen? 

 

Ein Beispiel wie ich das meine: 

1. Ein Kapitalanleger kauft heute eine Immobilie  und will eigentlich nur CF neutral sein. Eine Rendite von 3,5% reicht ihm dafür bei 1,5% Zinsen und 2% Tilgung gerade so aus. Er kauft eine Wohnung also zum Faktor 28. 

2. Wenn sich die Zinsen nun auf z.B. 3% erhöhen, reichen ihm keine 3,5% Rendite mehr um CF Neutral zu sein. Der gleiche Anleger brauch für die gleiche Wohnung also mindestens 5% Rendite um bei 3% Zinsen 2% Tilgung um nicht draufzahlen zu müssen. Das geht nur wenn Miete steigt oder Kaufpreis fällt.

Entweder steigt die Miete in so einem Fall also entsprechend stark damit die Rendite bei gleichem/höherem Kaufpreis stimmt, oder der Kaufpreis sinkt. (Wie hoch die Miete bei Mietpreisbremse ansteigen kann sei mal dahingestellt). Bei Fall 2 kann er also maximal zum Faktor 16 kaufen. Die Wohnung kostet also nicht mehr das 28 sondern 16 fache und hat damit doch erheblich an Wert verloren. 

Ich sehe nicht ganz was an diesem Szenario bis 2030 unwahrscheinlich sein soll und dementsprechend scheint mir diese Studie doch absoluter Unsinn zu sein. (Nicht falsch verstehen - ist keineswegs als Kritik an dir und deinem Post gemeint!)

 

Besten Gruß, 

Dave

 

 

 

Edited by Scraffy

Share this post


Link to post
Share on other sites

Please sign in to comment

You will be able to leave a comment after signing in



Sign In Now
Sign in to follow this  

×
×
  • Create New...