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Bluedream

Betriebskostenabrechnung WEG, Geldfluss

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Guten Tag Immopreneure,

Einige Dinge sind mir leider noch nicht ganz klar o.O

1. Muss man als Eigentümer einer vermieteten ETW selbst eine Betriebskostenabrechnung seiner Wohnung erstellen oder macht das die WEG?
2. Wie verläuft der Geldfluss?
    Mieter zahlt Warmmiete auf Vermieter Konto,
    und Vermieter leitet die Nebenkostenvorauszahlung weiter auf das WEG-Konto
    und WEG leitet Geld weiter an Stromanbieter, Energieanbieter etc....
3. Müssen die Steuern monatlich an das Finanzamt gezahlt werden oder erst Ende des Jahres?

 

Gruß

 

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Hallo Bluedream,

1.) Die Nebenkostenabrechnung mit deinem Mieter machst du selbst, wobei du von der Hausverwaltung eine Abrechnung bekommst, die dir die meiste Arbeit abnimmt. Meistens musst du nur noch die Grundsteuer dazurechnen, wenn du die vom Mieter bezahlen lässt.

2.) Der Mieter zahlt Miete und Nebenkosten an dich. Du zahlst die Nebenkosten (mehr als du vom Mieter bekommst! nämlich zusätzlich nicht umlagefähige Nebenkosten und Zuführung zur Instandhaltungsrücklage) an die WEG. Stromanbieter macht der Mieter meistens selbst, das betrifft dich nicht.

3.) Steuern zahlst du im ersten Jahr am Jahresende, dann will das Finanzamt meistens ne quartärliche Vorauszahlung.

 

Gruß

downtowncr

 

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vor einer Stunde schrieb alex.ko:

anmerkung zu 3.) vermiete schon seit 10 Jahren und musste noch nie quartalsmässig bezahlen.

 

Vermietest du in Deutschland?

§ 28 Grundsteuergesetz: Fälligkeit

Absatz 1: Die Grundsteuer wird zu je einem Viertel ihres Jahresbetrags am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig.

Absatz 2: Die Gemeinden können bestimmen, dass Kleinbeträge wie folgt fällig werden:

Nr. 1: Jahresbetrag, wenn < = 15 Euro

Nr. 2: 2x im Jahr, wenn <= 30 Euro

Absatz 3: auf Antrag nur 1x im Jahr

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vor 59 Minuten schrieb Bluedream:

danke schonmal Leute :daumen:
ich habe mich schlecht ausgedrückt, ich meinte die Einkommenssteuer :)

Ich habe auch die ESt verstanden und bleibe somit bei meiner Aussage. Bei Grundsteuer hast du @Breena natürlich recht, dies wird vierteljährlich gezahlt.

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vor 40 Minuten schrieb alex.ko:

Ich habe auch die ESt verstanden und bleibe somit bei meiner Aussage. Bei Grundsteuer hast du @Breena natürlich recht, dies wird vierteljährlich gezahlt.

 

So betrachtet sieht das natürlich schon ganz anders aus. ;-) Kleine Wörter haben doch eine große Bedeutung. :D Wobei ich mir sicher bin, dass viele Anfänger auch das mit der Grundsteuer und der Fällligkeit noch nicht wissen. Von daher ist es wichtig, sein Anliegen möglichst konkret zu beschreiben. ;-)

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vor 7 Stunden schrieb Breena:

So betrachtet sieht das natürlich schon ganz anders aus. ;-)

Also wenn die Einkommenssteuer nicht virtel jährlich gezahlt wird, wird sie dann immer Ende des Jahres bezahlt? :$

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Hi bluedream,

bei mir war es bisher so: je nach Höhe der Überschüsse aus V&V muss ich für das Folgejahr vierteljährliche Vorauszahlungen leisten. Diese verändern sich in jedem Jahr. Als ich einem Jahr hohe Instandhaltungen anrechnen konnte, fiel die Vorauszahlung weg.

Es war zwar nicht zu erwarten, dass das im nächsten Jahr wieder so viel renoviert würde. Aber Logik und Finanzamt....... Ich habe nicht freiwillig Vorauszahlungen geleistet. 

Wahrscheinlich könnte ich mit Einsprüchen gegen den Bescheid was an den Vorauszahlungen machen. Mir war der Aufwand bisher immer zu hoch. Bezahlen muss ich die Steuern irgendwann ja sowieso. 

VG Tobias

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Ich habe bisher meine V&V gemeinsam mit der normalen Einkommensteuererklärung gemacht. Meistens bekommt man die ABrechnung der WEG Mitte des Jahres und dann macht man die StEr.

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Genau. Wobei man die Steuererklärung fürs Vorjahr mWn bis zum 31. Mai (ab 2019 31. Juli) einreichen muss, es sei denn man bittet beim FA um Aufschub (dann 30. September) oder man lässt die Erklärung durch einen Steuerberater machen - dann 31. Dezember).

V&V immer mit dazu. 

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