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Hogado

Hausmeistertätigkeiten durch Mieter

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Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren ob ihr Erfahrungen damit habt einen Mieter des Hauses mit Hausmeistertätigkeiten zu betrauen?

Wie habt ihr euch geeinigt und zu welchen Konditionen?

Ich bin mir noch nicht sicher ob diese Variante sinnvoll ist. Ich stelle es mir auf jeden Fall kostengünstiger vor, jedoch weiß ich auch nicht was ich dann erwarten kann.

Ich bin dankbar für eure Tipps und Hinweise :daumen:.

Falls es dazu schon einen Thread gibt, seht es mir nach. Habe es bis jetzt nur in einem Beitrag gelesen. 

Edited by Hogado

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Ich bin kein Freund davon, weil ich die Erfahrung gemacht habe das dass oft nicht so ernst genommen wird. Und wenn ich anrufen muss weil mir zuviel Unkraut auf dem Gehsteig wächst oder kein Schnee geschoben wurde und immer hinterher sein muss - ja, dann kann ich auch einfach beim Hausmeisterservice anrufen. Der wird auf die Mieter umlegen und fertig. Und wenn der HMS nix taugt - dann nehme ich einfach einen anderen Dienstleister !

Ausnahmen mach ich nur, wenn:

- Der Mieter das auch in der Vergangenheit gemacht hat (bevor ich das Objekt erworben habe), und ich sehe das es gut läuft.

oder

- Der Mieter, der das machen möchte mir als gut&zuverlässig bekannt ist (z.B. der ehem. Hausmeister meiner alten Schule, bewohnt seine Whg. seit 35 Jahren und hatte Probleme mit einer Mieterhöhung, da nur kleine Rente - da haben wir uns darauf geeinigt und ich habe nicht erhöht)

 

Ab einer gewissen Anzahl an Objekten wird es auch einfach zu stressig wenn man X Ansprechpartner hat.

Edited by jonas2
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Hallo Hogado, auch ich rate Dir eher davon ab. Habe es auch schon das eine oder andere mal versucht, aber es gefiel mir nie wirklich:

- In einem Objekt hatte ich einen Mieter/Hausmeister "mitgekauft" und fand das erst wahnsinnig praktisch. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt dass der sich im Haus als Chef aufgespielt hat und allen anderen Mietern seine Regeln aufzwingen wollte. Trotzdem habe ich das Spiel mitgespielt, er bekam auch noch ein neues Bad "spendiert" und im Endeffekt war er der erste Mieter der ausgezogen ist.

- In einem anderen Objekt habe ich den Verkäufer, der allerdings ausgezogen ist (im selben Ort geblieben), als Hausmeister behalten. Es ist dann nichts passiert, er hat gar nichts auf die Reihe bekommen.

- Immer dann wenn ich an den "Hobby-Hausmeister" gezahlten Beträge auf die Mieter umgelegt habe ist es zu Murren gekommen, da alle anderen Mieter geglaubt haben, er bekäme zuviel für seine Arbeit, der Hausmeister selber fand es natürlich zuwenig. Seit ich alles von einem Hausmeisterdienst betreuen lasse gibt es eine ordentliche Rechnung und es wird nichts mehr infrage gestellt.

Fazit: Lass es lieber, die sauberste Lösung ist eine Fremdfirma die du auch ohne Probleme umlegen kannst.

Nicht verschweigen will ich, dass man auch den "Profi-Hausmeistern" ständig auf die Finger schauen muss. Um eine regelmäßige Begehung innen und außen wirst Du nicht herumkommen.

 

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@jonas2 Es stimmt, wenn man mehr als nur ein paar Objekte hat sollte man nicht zuviele Ansprechpartner haben. Man ist dann auch eher ein "wichtiger" Kunde und wird bevorzugt bedient, wenn mal etwas ist.

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Bitte beachte: alle Zahlungen (inkl. Mietnachläße) sind Arbeitslohn. Der Hausmeister ist als solcher anzumelden (am einfachsten als 450 Euro Mini-Jobber inkl. Meldung bei Mini-Job-Zentrale und Berufsgenossenschaft). Dieses ist mit erheblichem Verwaltungsaufwand verbunden (inkl. regelmäßig im Drei-Jahres-Abstand erfolgender Steuer- und Abgabenprüfungen). Dieser zusätzlich Verwaltungsaufwand wird natürlich von den Mietern nicht vergütet. Hinzu kommt die Problematik mit Urlaub und Krankheit.....

Falls der Hausmeister bisher nicht angemeldet war, muß man für einige Jahre rückwirkend die Abgaben nachbezahlen.......

Ich würde normalerweise immer einen Hausmeisterservice beauftragen, auch wenn dieser teurer etc. wäre. Nur bei einem kleinen 6-Parteien Haus habe ich den Hausmeister beibehalten, da er einen sehr guten Job macht und das Haus außerhalb gelegen ist.

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Hallo Andreas,

 

ich wollte mal nachfragen wie du das Finanzielle bzw mit der Berufsgenossenschaft geregelt hast bei deinem noch behaltenen Hausmeister?

 

Viele Grüße

 

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vor 28 Minuten schrieb alex:

Hallo Andreas,

 

ich wollte mal nachfragen wie du das Finanzielle bzw mit der Berufsgenossenschaft geregelt hast bei deinem noch behaltenen Hausmeister?

 

Viele Grüße

 

Ich habe ihn bei der Minijobzentrale und Berufsgenossenschaft angemeldet und für mehrere Jahre Beiträge nachbezahlt. Lediglich für das laufende und das vorherige Jahr konnte ich die Beiträge im Rahmen der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umlegen, so dass ein paar hundert Euro Kosten bei mir verblieben sind.

Seitdem habe ich das Prozedere mit den regelmäßigen Prüfungen......

 

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Hallo Andreas,

 

ich habe aktuell ein ähnliches Problem. Ich habe ein Haus übernommen, bei dem ein Mieter eine etwas günstigere Miete zahlt und die Hausmeistertätigkeiten mitmacht...klappt alles super. Jetzt sagt aber meine Hausverwaltung, dass dies akzeptiert wird wegen fehlender Anmeldung bei BG usw. Meine Hausverwaltung hat mir ein Angebot gemacht für Hausmeisterservice ...40€/Monat pro Mieter....find ich echt heftig, da die Wohnungen sehr klein sind und ca 250 € Miete zzg NK /Monat kosten. ...ich möchte halt die NK gering halten für meine Mieter und so eher die Grundmiete nach oben bringen.

Da in dem Mietvertrag von meinem "Hausmeister" nichts von Hausmeistertätigkeiten steht...kann doch selbst im Schadensfall niemand etwas sagen....."der Mieter hat halt aus Freude an der Arbeit wöchentlich die Mülltonnen herausgestellt und im Winter den Schnee geschoben"...wer zahlt dann im Schadensfall...meine Hatfpflicht?

 

Viele Grüße

 

 

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