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Bluedream

Mieteinnahmen Kranken-, Pflege-, Rentenversicherung

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Guten Morgen liebe Investoren,

werden von den Mieteinnahmen aus Vermietung und Verpachtung zusätzlich neben der Steuer (ca. 20%) auch Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Rentenversicherungs Beiträge abgezogen?

Genau wie es beim Einkommen aus nicht selbstständiger Arbeit auch der Falls ist ?

Mit freundlichen Grüßen 

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Durschnittlich liegt der persönliche Steuersatz bei 23,5%. In sämtlichen Immo Büchern lese ich aber das etwa 40% von den Mieteinnahmen einbehalten werden. (Abschreibungen etc außen vor gelassen)

Das wäre ja ein enormer Vorteil, wenn die Mieteinnahmen wirklich nur Abzügen von Durschnittlich 23,5% unterliegen.

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vor 29 Minuten schrieb Bluedream:

Durschnittlich liegt der persönliche Steuersatz bei 23,5%. In sämtlichen Immo Büchern lese ich aber das etwa 40% von den Mieteinnahmen einbehalten werden. (Abschreibungen etc außen vor gelassen)

Das wäre ja ein enormer Vorteil, wenn die Mieteinnahmen wirklich nur Abzügen von Durschnittlich 23,5% unterliegen.

Einnahmen aus Immobilien unterliegen ganz normal der Einkommenssteuer. Aufgrund der Steuerprogression werden höhere Einnahmen auch höher versteuert, d.h. Immobilien unterliegen hier keinem Vorteil.

Der Vorteil liegt eher in den Abschreibungen / Werbungskosten / der Spekulationsfrist von 10 Jahren

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In der Freiwilligen gesetzlichen KV werden Einnahmen aus V+V mit herangezogen. Allerdings höchstens bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

In der Pflichtversicherung spielen Einnahmen aus V+V keine Rolle.

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vor einer Stunde schrieb Bluedream:

Guten Morgen liebe Investoren,

werden von den Mieteinnahmen aus Vermietung und Verpachtung zusätzlich neben der Steuer (ca. 20%) auch Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Rentenversicherungs Beiträge abgezogen?

Genau wie es beim Einkommen aus nicht selbstständiger Arbeit auch der Falls ist ?

Mit freundlichen Grüßen 

Zum Thema Krankenversicherung gab es hier schon mal eine Diskussion. Schau Dir bitte mal folgenden Thread an:

 

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Also ein Beispiel:

Arbeitnehmer 40 Jahre, ledig

Steuerklasse 1

Bruttojahres Einkommen aus nicht selbständiger Arbeit = 100.000€

Hier werden ca. 40% vom Arbeitgeber einbehalten. (20% Einkommenssteuer +20% Beiträge)

Folglich beträgt das Nettojahres   Einkommen 60.000€

 

Nun zur Immobilie.

Zusätzlich BruttoMietertäge = 100.000€

Ebenfalls Steuerklasse 1

Hier beträgt das Nettoeinkommen dann 80.000€, da nur die Steuer anfällt und Beiträge nicht berücksichtigt werden. 

Sehe ich das richtig ?

Mit freundlichen Grüßen 

 

 

Edited by Bluedream

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Frag doch einfach mal bei einer Krankenkasse nach! Die müssen es auf alle Fälle wissen! :zwinker:

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vor 17 Minuten schrieb Bluedream:

Also ein Beispiel:

Arbeitnehmer 40 Jahre, ledig

Steuerklasse 1

Bruttojahres Einkommen aus nicht selbständiger Arbeit = 100.000€

Hier werden ca. 40% vom Arbeitgeber einbehalten. (20% Einkommenssteuer +20% Beiträge)

Folglich beträgt das Nettojahres   Einkommen 60.000€

 

Nun zur Immobilie.

Zusätzlich BruttoMietertäge = 100.000€

Ebenfalls Steuerklasse 1

Hier beträgt das Nettoeinkommen dann 80.000€, da nur die Steuer anfällt und Beiträge nicht berücksichtigt werden. 

Sehe ich das richtig ?

Mit freundlichen Grüßen 

 

 

Da das Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit bereits bei 100 TEUR liegt werden die Nettoeinnahmen aus Immobilien mit ca. 44% besteuert (der Spitzensteuersatz gilt ab etwa 52 TEUR).

Für die Immobilie fallen keine KV-Beiträge an weil die Beitragsbemessungsgrenze für die KV bereits weit überschritten ist.

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vor 13 Stunden schrieb Bluedream:

Also ein Beispiel:

Arbeitnehmer 40 Jahre, ledig

Steuerklasse 1

Bruttojahres Einkommen aus nicht selbständiger Arbeit = 100.000€

Hier werden ca. 40% vom Arbeitgeber einbehalten. (20% Einkommenssteuer +20% Beiträge)

Folglich beträgt das Nettojahres   Einkommen 60.000€

 

Nun zur Immobilie.

Zusätzlich BruttoMietertäge = 100.000€

Ebenfalls Steuerklasse 1

Hier beträgt das Nettoeinkommen dann 80.000€, da nur die Steuer anfällt und Beiträge nicht berücksichtigt werden. 

Sehe ich das richtig ?

Mit freundlichen Grüßen 

In beiden Fällen verwechselst du die Bruttoerträge mit dem "zu versteuerndem Einkommen". Von den Bruttoerträgen gehen noch Werbungskosten und weitere steuerrelevante Abzüge ab. Das Ergebnis wäre dann das "zu versteuernde Einkommen". Und nur dieses ist die Grundlage für den persönlichen Steuersatz. D.h. du wirst nicht auf die jeweils 100.000 € die Einkommenssteuer zahlen, sondern vielleicht nur auf 50.000 €.

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Eduard,

das Abshreibungen, Werbungskosten etc. abgezogen werden sollte jedem klar sein. Wie oben beschrieben sind sie in diesem Beispiel nicht berücksichtig.

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Du zahlst doch eh schon den Höchsatz, wenn Du mehr als 55t brutto eur verdienst.

Edited by Jb007

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Aber nur der übersteigende Betrag wird dann mit 43% besteuert also >53.000€.

Und die 53000€ mit ca. 23%

 

oder wird, sobald man über die 53000€ kommt, das gesammte Einkommen inkls. 53.000€ mit 43% besteuert?

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vor 5 Stunden schrieb Bluedream:

Eduard,

das Abshreibungen, Werbungskosten etc. abgezogen werden sollte jedem klar sein. Wie oben beschrieben sind sie in diesem Beispiel nicht berücksichtig.

Aus deinen obigen Ausführungen erscheint es mir allerdings so zu sein, dass es dir eben nicht klar ist/war. Nur das zu versteuernde Einkommen ist maßgeblich für den Einkommenssteuersatz und nicht das, was du an Brutto kriegst. So kannst du z.B. mehrere 100k € an Bruttoeinnahmen haben, aber "nur" 25% Einkommensteuer zahlen, weil deine Werbungskosten und Abschreibungen sehr hoch sind. Genauso gut kann es aber bei dem Einkommen auch einen Steuersatz von 42 % geben. Daher macht es überhaupt keinen Sinn mit den Bruttoeinnahmen zu rechnen! Du musst das schon ungefähr auf deine persönliche Lage beziehen. Wenn du sagst, dass du ungefähr einen Einkommenssteuersatz von 23,5 % hast, dann liegt dein zu versteuerndes Einkommen bei etwa 40.000 €. Das heißt aber nicht, dass du "nur" 40.000 € in dem Veranlagungsjahr brutto bekommen hast. Du kannst weit über 100k € brutto bekommen haben und trotzdem nur Steuern auf 40.000 € angerechnet bekommen. Verstehst du, warum es absolut keinen Sinn macht mit den Bruttoerträgen zu rechnen?

Und bei den Mieteinnahmen ist der Unterschied sogar noch eklatanter, weil du fast alles von der Steuer absetzen kannst und somit die zu versteuernden Einnahmen aus V&V deutlich reduzieren kannst.

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Grundlagen Steuerrecht sollte jeder draufhaben, vielleicht weitere Infos über Fachliteratur bzw. Gespräch mit dem Steuerberater halten.

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