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Job Center, Hartz 4, ARGE: Wie bekomme ich genau raus was örtlich gezahlt wird

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Nabend liebe Investoren :-)

Ich prüfen gerade den Ankauf einer ETW. Die Mieterin wird gesponort durch das Job Center.

 

Die Dame ist schon Jahrelang in der Wohnung. Der aktuelle Eigentümer hat vor nicht allzu langer Zeit einen neuen Mietvertrag geschlossen. Mir scheint, die Kaltmiete wurde erhöht und die Nebenkosten gesenkt. Warmmiete also gleich geblieben. Ich habe bedenken ob ggf. ein Umgehungsvergehen vorliegt daher mein Post mit der Frage:

Wie bekomme ich ganz genau heraus, wie die ganze Sache läuft zwischen Mieterin und Job-Center. Interessiert das Job Center der Mietvertrag gar nicht da das JC eine pauschale an die Mieterin zahlt wovon Sie Ihre Wohnung und Nebenkosten bestreiten muss? Wenn das JC das doch interessiert, muss das JC dann den Mietvertrag kennen und auch geprüft und akzeptiert haben? Die wichtigste Frage, wie bekomme ich heraus was genau der guten Frau aktuell zusteht und ich ggf. an Mieterhöhung noch erreichen kann? (Es wurde wohl eine Ewigkeit nicht angepasst). Ich kenne die Seite im Netz wo man für jeden Ort bzw. jede Stadt Tabellen und umfangreiche pdf Dateien einsehen kann, das hilft mir aber nur bedingt weiter. Ich muss sicher sein und nicht raten und Stunden über Stunden schlimmstenfalls verschwenden bei der Recherche die ggf. am Ende falsch ist.

 

Ich hoffe das Problem ist verstanden und jemand kann mir sagen wo ich bedenkenlos die gewünschten Infos bekomme.

 

Danke vorab!

 

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@Eduard H. Der aktuelle Eigentümer hatte mir gesagt er bekäme keine vernünftigen Infos. Da es un ein Amt geht glaube ich bzw habe ich das geglaubt. Aber stimmt, wie doof, wRum nicht. Ich probiere es morgen, wenn es wirklich so ist, schäme ich mich für meinen unnötigen Post welcher unser beider Zeit verschwendet gehabt haben würde... 

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vor 41 Minuten schrieb growingIdeas:

@Eduard H. Der aktuelle Eigentümer hatte mir gesagt er bekäme keine vernünftigen Infos. Da es un ein Amt geht glaube ich bzw habe ich das geglaubt. Aber stimmt, wie doof, wRum nicht. Ich probiere es morgen, wenn es wirklich so ist, schäme ich mich für meinen unnötigen Post welcher unser beider Zeit verschwendet gehabt haben würde... 

Kein Problem, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn man nicht gerade an einen gestressten und innerlich gekündigten Mitarbeiter gerät, dann bekommt man eigentlich immer eine anständige Antwort.

Die Aussagen des Eigentümers sind vielleicht auch einfach vorgeschoben, weil er keinen Bock hatte sich um irgendetwas zu kümmern. Versuch macht klug.

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Ich habe bisher immer auf die Internetseite der Stadt oder des Landkreises nachgeschaut.

Dort wird die Wohnrichtlinie veröffentlicht. In dieser steht alles genau drin.

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Manche Jobcenter haben auch kurze Merkblätter für Mieter/Vermieter, in denen genau aufgelistet ist was vor Ort gezahlt wird, bei uns z.B. nach Gemeinden differenziert. Das kann sehr hilfreich sein um den Mietvertrag optimal zu gestalten. Ich habe mal mit einem Mieter zusammen die Miete so angepasst dass wir den Rahmen ausschöpfen, dafür habe ich ihm eine kleine EBK eingebaut. So haben beide etwas davon.

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Bei meiner Recherche gestern stellte sich sogar heraus, dass die Miete leicht über dem normalen Satz liegt. Da hat es wohl mal eine Einzelfallentscheidung gegeben. Git für mich wenn ich kaufe. 

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vor 9 Minuten schrieb growingIdeas:

Bei meiner Recherche gestern stellte sich sogar heraus, dass die Miete leicht über dem normalen Satz liegt. Da hat es wohl mal eine Einzelfallentscheidung gegeben. Git für mich wenn ich kaufe. 

Das Jobcenter muss neben der absoluten Miete + NK auch die Wirtschaftlichkeit eines Umzuges prüfen. D.h. sie muss schauen, ob sich ein Umzug wegen ein paar Euro überschreitung lohnt (Umzugskosten, Renovierungskosten, evtl. höhere NK, evtl. Maklerkosten). Es kann aber auch andere Gründe dafür geben, z.B. dass zur Zeit keine passenden Wohnungen auf dem Markt sind, Nachwuchs bei dem Leistungsempfänger angekündigt ist, der Leistungsempfänger mit seinem Partner (ebenfalls Leistungsempfänger) in der Wohnung zusammenziehen möchte o.ä. Es kommt also schon mal vor, dass ein Jobcenter eine Wohnung weiterhin voll finanziert, obwohl sie über dem eigentlichen Satz liegt. Weitere Mietanpassungen werden dann aber eher nicht durchführbar sein, wenn man die Mieter behalten möchte. Andererseits bekommt man durch eine Mietanhebung wohl recht einfach den Mieter bei Bedarf raus (vorausgesetzt die Mieterhöhung ist rechtlich machbar und der Mieter ist kein Härtefall).

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Also maßgeblich für die meisten JobCenter ist die Bruttokaltmiete (Nettomiete + "kalte" BK). Die Heizung wird dann separat berechnet.

Entweder wie von @Immo83 schon angesprochen bei http://www.harald-thome.de/oertliche-richtlinien.html oder auf der Seite der Stadt. Würde immer noch einmal auf der Homepage die Infos von Harald Thome nachprüfen. Ändert sich teilweise recht häufig.

Findest du meist schnell, wenn du nach "Kosten der Unterkunft" suchst.

Zum Beispiel für Essen hier:

https://www.essen.de/rathaus/ordner_1/leistungen_zur_sicherung_des_lebensunterhaltes/essen_de_basisvorlage_zweispaltig_28.de.html

Da steht ganz deutlich wie hoch die max. Bruttokaltmiete für x- Personen sein darf. Die Gemeinden sind aber bei der Prüfung sehr unterschiedlich.

In Essen z.B. ist dem Sachbearbeiter beim JC egal, wie hoch die Miete je m² ist, solange du am Ende im Satz liegst. Aber es kann zu Problemen kommen, wenn die Mieter hohe Nachzahlungen aus der Nebenkostenabrechnung haben. Die Werte werden meines Wissens aufs Jahr hochgerechnet und dann wird geschaut, ob das im Rahmen liegt. Der Sachbearbeiter hat Spielraum, da ein Umzug ggf. unwirtschaftlicher wäre. Manchmal gibt es auch Zuschläge für EBK, da die Kosten dann wieder entfallen.

Wichtig ist, dass manche Gemeinden auch darauf achten, dass die Nettomiete je m² nicht zu hoch ist. Die orientieren sich dann am Mietspiegel + x %. Ist die Nettomiete zu hoch wird abgelehnt.

 

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