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doctommes

Gesucht: Jemanden, der sich mit Grundbüchern auskennt

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Hallo Alle,

bin in der Prüfungsphase von Teileigentum und würde gerne die Meinung eines Fachkundigen bezüglich der Grundbücher einholen. Ich weiß, dass das jeder Notar machen kann, aber kennt jemand einen der einen kennt, der hier Erfahrung hat und den Ihr empfehlen könnt?

Danke und Gruß,

Thomas 

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Stelle die komplette Frage (am besten mit GBA-Kopie) hier rein, und dann kann dir sicherlich geholfen werden.

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Am 18.1.2017 um 18:19 schrieb ekki54:

Stelle die komplette Frage (am besten mit GBA-Kopie) hier rein, und dann kann dir sicherlich geholfen werden.

Ok, Danke für das Angebot. Dann fange ich mal an.

Was bedeuten bei folgendem Auszug die Bemerkungen am Rand, wie "Zehner", "Einer" und "1", "2" und "3"

Danke!

#Frage1-zu-Zehner-Einer-123.jpg

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Hier mein zweiter Fragenblock bezüglich einer Eintragung in Abt. II:

1. Die RWE darf das Grundstück in Anspruch nehmen (siehe orangefarbene Markierung) - muss mich mir da Sorgen machen?

2. Es ist von einem Enteignungsverfahren die Rede (gelb). Gehe ich Recht in der Annahme, dass die Rede von dem Enteignungsverfahren ist, welches stattfinden würde, würde die RWE ihr Recht in Anspruch nehmen (siehe Frage 1)?

3. Entscheidende Flurschäden werden ersetzt (grün). a) Was ist "entscheidend"? b) Wer würde die Höhe der Schäden feststellen? 

 

Enteignung hört sich für mich an wie: "Friss oder Stirb!", d.h. eine richtige Verhandlungsposition für den Besitzer gibt es nicht. Oder liege ich da falsch?

Danke für Eure Tipps.

Thomas 

#Frage2-zu-RWE.jpg

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Und noch eine Frage.

Das Objekt ist ein "Scheidungsopfer". Ich verhandele mit dem Mann, die Frau "zickt".

Im Grundbuch wurde vermerkt, dass die Zwangsversteigerung zum Zwecke der Gemeinschaftsaufhebung angeordnet wurde. Der Mann sagt mir, beide Eigentümer (die zukünftigen Ex-Ehepartner) hätten sich auf den Verkauf geeinigt. Obige Eintragung ist aber nicht gelöscht. Somit muss ich doch davon ausgehen, dass das ZV-Verfahren noch läuft bzw anläuft, oder?

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die gelb umrahmten Angaben sind mir bislang noch nicht aufgefallen. Sie dien(t)en vermutlich der Organisation in der Ablage. Bei elektronisch geführten Grundbüchern findet man diese Angaben nicht. Mit den Grundstück hat es nichts zu tun.

Der Eintrag bzgl. RWE ist von 1962. Bislang hat keine Enteignung stattgefunden. Läuft denn dort eine Hochspannungsleitung lang?. Eventuell bei RWE nachfragen, ob was geplant ist. Ansonsten bei Preisverhandlungen ein gutes Argument für eine Reduzierung. Die RWE wird nicht ohne Not auf den Vermerk in Abt II verzichten.

Jetzt schreibst du aber, dass eine Teilungsversteigerung eingetragen wurde. Falls du zu diesem Thema nicht wirklich sattelfest bist (was ich nicht annehme), kannst du dir gehörig die Finger verbrennen. Die Bank kann bei der Versteigung die volle eingetragene Grundschuld beanspruchen. Ein freihändiger Verkauf wäre natürlich möglich. Dazu müssen aber beide Ehepartner mitspielen. Die Löschung des Versteigerungsvermerkes gehört dann mit in den Kaufvertrag. Lass dich vom Notar vorher! beraten.

Falls du vorhast, im Gerichtstermin die Immo zu erwerben: lass die Finger davon.

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Am 27.1.2017 um 17:47 schrieb ekki54:

Der Eintrag bzgl. RWE ist von 1962. Bislang hat keine Enteignung stattgefunden. Läuft denn dort eine Hochspannungsleitung lang?. Eventuell bei RWE nachfragen, ob was geplant ist. Ansonsten bei Preisverhandlungen ein gutes Argument für eine Reduzierung. Die RWE wird nicht ohne Not auf den Vermerk in Abt II verzichten.

[...]

Falls du vorhast, im Gerichtstermin die Immo zu erwerben: lass die Finger davon.

Hallo ekki54, danke für Deinen Input. 

Objekt liegt in der Innenstatt - weit und breit keine Hochspannungsleitung...

Kauf soll nicht vor Gericht erfolgen, sondern ganz regulär. Angeblich spielen beide Ehepartner mit.

Mal sehen, was ich bei der REW rauskriege.

Nochmals Danke!

Thomas

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Mich würde ja glatt mal interessieren, welche Innenstadt das sein soll, bzw. wie sah die Ecke 1962 aus?

Der Eintrag suggeriert, dass zu Beginn der 60er Jahre, das Grundstück unbebaut war und geplant war, einen Hochspannungsmast drauf zustellen. 

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Am 1.2.2017 um 14:17 schrieb Matthias Renner:

Mich würde ja glatt mal interessieren, welche Innenstadt das sein soll, bzw. wie sah die Ecke 1962 aus?

Der Eintrag suggeriert, dass zu Beginn der 60er Jahre, das Grundstück unbebaut war und geplant war, einen Hochspannungsmast drauf zustellen. 

Ist mittlerweile geklärt. Es handelt sich um "Altlasten", die vor der Aufteilung auf kleinere Parzellen auf einem großen Grundstück lagen. Recherche hat ergeben, dass die Reche wahrscheinlich gestrichen werden können.

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