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BlackShirt

Maximales Alter einer ETW

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Hallo,

ich interessiere mich für eine ETW von ca. 1985.

Jetzt frage ich mich, ob die ETW nicht zu alt ist, da Wasserleitungen und Elektrik noch auf dem Stand von 1985 sind. Außerdem sind die Rücklagen nicht besonders hoch, da 2015 das Dach erneuert wurde.

Was ist euer maximales Alter für unsanierte Wohnungen? (Gerade in Bezug auf Wasserleitungen etc. da deren Zustand schwer überprüfbar)

Grüße

BlackShirt

 

 

 

Edited by BlackShirt

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Wenn es 1985 auf einen guten Standard fachgerecht installiert worden ist, dann sollten die Wasser und Abwasserleitungen noch gut sein.

1985 KG Abwasserrohre, und Kupferleitungen wie heute, bei der Elektrik gab es 1984 in der VDE große Änderungen... alles was hier evtl. zu machen wäre ist die Leitungsschutzschalter tauschen und FI Schalter nachrüsten, dann ist die Elektrik wieder auf heutigen Standard.

Mit Telefon und Netzwerkleitungen sieht es mit Baujahr 1985 eher mager aus...

 

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Danke dir, das hat mir schonmal weiter geholfen.

Wie hoch sind denn die Kosten einzuschätzen, falls man FI-Schalter und Leitungsschutzschalter erneuern müsste? Es handelt sich um eine 2-Zimmer Wohnung mit 45m², also mit eher geringem MEA.

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Warum möchtest Du nachrüsten? Solange die Elektrik funktioniert besteht kein Anlaß diese zu nachzurüsten. Der Bestandsschutz gilt übrigens für alle Gewerke (Fenster, Sanitär, Wärmedämmung etc.) Die einzige Ausnahme ist m.E. der Heizkessel, der nach 30 Jahren erneuert werden muß. Hier können übrigens in BW erhebliche Mehrkosten kommen wg. Zwang zu teilweisen Einsatz von Erneuerbaren.

http://www.energie-fachberater.de/beratung-foerdermittel/gesetzliche-vorgaben/erneuerbare-waerme-gesetz-ewaermeg/

 

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vor 33 Minuten schrieb BlackShirt:

Danke dir, das hat mir schonmal weiter geholfen.

Wie hoch sind denn die Kosten einzuschätzen, falls man FI-Schalter und Leitungsschutzschalter erneuern müsste? Es handelt sich um eine 2-Zimmer Wohnung mit 45m², also mit eher geringem MEA.

Ich würde auch nichts nachrüsten solange alles geht.

Der FI und der Leitungsschutzschalter haben nichts mit der Eigentümergemeinschaft oder ähnliches zu tun (weil du MEAs aufführst).

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vor 31 Minuten schrieb Region Rhein-Neckar Invest:

Ich würde auch nichts nachrüsten solange alles geht.

Der FI und der Leitungsschutzschalter haben nichts mit der Eigentümergemeinschaft oder ähnliches zu tun (weil du MEAs aufführst).

Fällt die Elektrik unter Sondereigentum? Bzw. kann das nicht unterschiedlich in der Teilungserklärung geregelt sein? Generell möchte ich nur abstecken, was in Zukunft an Kosten auf mich zukommen könnte.

vor 51 Minuten schrieb Andreas:

Warum möchtest Du nachrüsten? Solange die Elektrik funktioniert besteht kein Anlaß diese zu nachzurüsten. Der Bestandsschutz gilt übrigens für alle Gewerke (Fenster, Sanitär, Wärmedämmung etc.) Die einzige Ausnahme ist m.E. der Heizkessel, der nach 30 Jahren erneuert werden muß. Hier können übrigens in BW erhebliche Mehrkosten kommen wg. Zwang zu teilweisen Einsatz von Erneuerbaren.

http://www.energie-fachberater.de/beratung-foerdermittel/gesetzliche-vorgaben/erneuerbare-waerme-gesetz-ewaermeg/

 

Okay, das heisst der Heizkessel wäre nun fällig? Was kostet ein Heizkessel (nur mal eine "Hausnummer").

 

Edited by BlackShirt

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vor 7 Minuten schrieb BlackShirt:

Fällt die Elektrik unter Sondereigentum? Bzw. kann das nicht verschiedenin der Teilungserklärung geregelt sein?

Die Elektroleitung in der Wohnung ist Sondereigentum, vor der Abzweigung in die Wohnung ist es Gemeinschaftseigentum. Das kann man bestimmt verschieden in Teilungserklärungen regeln, aber sowas habe ich noch nie gesehen und macht wenig sinn.

https://www.google.de/search?q=Fällt+die+Elektrik+unter+Sondereigentum&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=AtZTWInHMs2o8wfXy4WoBw#q=Fällt+die+Elektronik+unter+Sondereigentum

erstes suchergebnis.

 

Die Kosten für einen neuen Heizkessel sind ja bei deiner Wohnungsgröße auch überschaubar da nur anteilig.

Ölheizung 7,8 Cent pro kWh 120 - 250 € 7.000 - 9.000 €

https://www.google.de/search?q=Fällt+die+Elektrik+unter+Sondereigentum&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=AtZTWInHMs2o8wfXy4WoBw#q=kosten+heizkessel+mehrfamilienhaus

erstes suchergebnis.

 

 

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Okay, vielen Dank für deine Mühen und ja ich werde das nächste Mal selbst googeln. ;-)

Trotzdem nochmal generell die Frage, wie alte sollte maximal ein Gebäude unsaniert sein? Einfach damit ich weiß, wie ich suchen muss. Habe mal was von ab 1970 gelesen, da vorher rostanfällige Zinn(?)wasserleitungen verbaut wurden.

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Den Zahnriemen im Auto wechselt man auch bevor er reißt....

Eine Unterverteilung mit FI und neuen Leitungsschutzschalter überarbeiten zu lassen sollte keine 300 Euro kosten...

Ein Brandschaden ist etwas teurer.... Brandursache Nr. 1 = Elektro...

Gute Arbeit aus den 80er Jahren ist besser als Pfusch von Heute...

Sauber verlegte Rohre und Leitungen sind meistens ein Zeichen dafür das sich Investitionen in Grenzen halten.

Bei Pfusch egal von wann steht irgendwann ein Kahlschlag an

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Wie bereits geschrieben ist in BW (ich hatte gesehen, Du suchst Infos für Baden-Baden), das Problem nicht der Heizkessel selbst. Auch die mit dem Heizkessel ggf. verbundenen Kosten (neue Schornsteinauskleidung, evtl. neue Heizkörper in einigen Wohnungen, da Vorlauftemperatur häufig niedriger) sind das Problem. Teuer wird der Anteil der Erneuerbaren (komme nicht aus BW, daher habe ich hier keine Ahnung).

Altersmäßig würde ich mich überhaupt nicht einschränken. Ich persönlich bevorzuge sogar Altbauten vor 1924. Lediglich die Bauten vor 1850 vermeide ich meist, da die Fenster davor zu klein waren. Altbauten sind sehr viel flexibler, besser gedämmt und schöner als die meisten Wiederaufbaubauten bis 1985 und haben nur sehr selten Asbest etc. etc. Gerade Bauten aus Anfang der 1970er würde ich nicht anfassen. Unsanierte Bauten sind m.E. auch nichts für Anfänger. Von Zinnleitungen habe ich bisher nichts gehört. Sind auch viel zu teuer.

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Er meint wahrscheinlich Verzinkte Leitungen... die müssen nicht schlecht sein...#

Schlimm sind Bleileitungen...

Ich persönlich habe ein 3-FH Haus von 1914... Bausubstanz war damals Top, dicke Wände große Fenster Dielenböden, allerdings besteht dieser Baualtersklasse in der Regelsanierungsbedarf an der Haustechnik, Fenster, dem Keller, + evtl. am Dach...

Einmal durchsaniert sind die Häuser top

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vor 2 Stunden schrieb Andreas:

Wie bereits geschrieben ist in BW (ich hatte gesehen, Du suchst Infos für Baden-Baden), das Problem nicht der Heizkessel selbst. Auch die mit dem Heizkessel ggf. verbundenen Kosten (neue Schornsteinauskleidung, evtl. neue Heizkörper in einigen Wohnungen, da Vorlauftemperatur häufig niedriger) sind das Problem. Teuer wird der Anteil der Erneuerbaren (komme nicht aus BW, daher habe ich hier keine Ahnung).

Altersmäßig würde ich mich überhaupt nicht einschränken. Ich persönlich bevorzuge sogar Altbauten vor 1924. Lediglich die Bauten vor 1850 vermeide ich meist, da die Fenster davor zu klein waren. Altbauten sind sehr viel flexibler, besser gedämmt und schöner als die meisten Wiederaufbaubauten bis 1985 und haben nur sehr selten Asbest etc. etc. Gerade Bauten aus Anfang der 1970er würde ich nicht anfassen. Unsanierte Bauten sind m.E. auch nichts für Anfänger. Von Zinnleitungen habe ich bisher nichts gehört. Sind auch viel zu teuer.

Ja die ETW ist in Baden-Baden, bin aber nicht festgelegt, bevorzuge meine Region, da ich mich da etwas auskenne. (Problembezirke etc.)

Aufgrund des geringen MEA sollten die anfallenden Kosten trotz Erneuerbaren überschaubar bleiben, denke ich.

vor 1 Stunde schrieb Matt:

Er meint wahrscheinlich Verzinkte Leitungen... die müssen nicht schlecht sein...#

Schlimm sind Bleileitungen...

Ich persönlich habe ein 3-FH Haus von 1914... Bausubstanz war damals Top, dicke Wände große Fenster Dielenböden, allerdings besteht dieser Baualtersklasse in der Regelsanierungsbedarf an der Haustechnik, Fenster, dem Keller, + evtl. am Dach...

Einmal durchsaniert sind die Häuser top

Ja sorry meinte natürlich verzinkte Leitungen.

Ich möchte als Anfänger natürlich keine Wohnung kaufen und sanieren. Ich denke das ist bei Baujahr 1985 ist bis auf den Heizkessel etc. und ein bisschen Elektrik auch nicht der Fall.

 

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