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Florian

Immobilienwirtschaft

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Immobilienwirtschaft

„Als Immobilienwirtschaft bezeichnet man den funktional oder institutionell begrenzten Teilbereich einer Volkswirtschaft, welcher sich mit den Immobilienbeständen und deren Veränderungen sowie mit der Bewirtschaftung und Nutzung von Immobilien beschäftigt.“ (Quelle: ifo 2005)

Die Bruttowertschöpfung der Immobilienwirtschaft lag 2011 bei 264 Mrd. Euro, einbezogen sind hierbei: Vermittler, gewerbliche Vermieter, Verwalter, Makler, Privatvermieter und Immobilienhändler.
Mit Angabe der Bauwirtschaft, Planer, Architekten sowie den Immobilienfinanzierungen erreicht die  Bruttowertschöpfung einen Wert von 434 Mrd. Euro, das sind 19% der gesamten Bruttowertschöpfung im Jahre 2011.

Abgrenzung des Begriffs „Immobilienwirtschaft“, einzuteilen in vier Kategorien:

Bewirtschaftung:

-          Erschließung, Kauf , Verkauf

-          Vermietung/ Verpachtung

-          Vermittlung/ Verwaltung

Baugewerbe:

-          Erstellung

-          Erhaltung

-          Abriss

Immobilienvermögen:

-          Grundstücke

-          Gebäude

Finanzierungsdienstleistungen:

-          Bausparkassen

-          Hypothekenbanken

 

Die Besonderheiten in der Immobilienwirtschaft

 

Die Besonderheiten der Immobilie als Wirtschaftsgut:

Standortgebundenheit(Immobilität):
Standortgebundenheit bestimmt die Nutzungsmöglichkeit und damit den ökonomischen Wert. Diese wird unterteilt in Makro- und Mikrolage.

Heterogenität:
Die Heterogenität wird besonders durch die Lage hervorgerufen aber auch durch die Gebäudegestaltung.

Lange Entwicklungs- und Lebenszyklen:
Die Dauer des Entwicklungsprozesses (Idee, Grundstückskauf, Planung, Bau, Übergabe, Vermarktung) dauert in der Regel ungefähr 2-5 Jahre.
Aus diesem Grund ist die Reaktionsfähigkeit in Bezug auf Nachfrageschwankungen sehr langsam.

Die Länge des Lebenszyklus wir gemessen am Boden als unendlich eingestuft.
Ebenfalls ist die technische „Lebensdauer“ von Gebäuden nahezu unbegrenzt.
Anzumerken ist hierbei auch, dass die wirtschaftliche Nutzungsdauer von der Immobilie deutlich über den der anderen Wirtschaftsgütern liegt.

Hohe Transaktionskosten:
Die hohen Transaktionskosten von ca. 10-12% erschließen sich aus
- Grundbuch und Notar (1,5%)
-Grunderwerbssteuer(3,5-5%)
- Makler (3-6%)
 

Besonderheiten des Immobilienmarktes:

Räumliche Teilmärkte:
Angebot und Nachfrage sind auf dem Immobilienmarkt räumlich sehr unterschiedlich aufgeteilt, dies ist besonders abhängig von der Stadt, dem Stadtteil oder der Region.Im Vergleich zu anderen Ländern hat Deutschland besonders viele A-Lagen, die auch „Big 7“ genannt werden. Dazu zählen: Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Köln, Düsseldorf und Stuttgart

Geringe Markttransparenz:
Besonders durch die Heterogenität  sind Informationen nur kleinräumig aufrufbar.
Informationen in Europa und Deutschland häufig nur durch persönlichen Kontakt erhältlich, welche für die Journalisten kaum zugänglich sind.

Geringe Anpassungselastizität und Abhängigkeit von anderen Märkten:
Die Abhängigkeit besteht von der Volkswirtschaft, das bedeutet das die Anzahl Beschäftigter im Dienstleistungs- Sektor die Nachfrage von Büroflächen beeinflussen.
Außerdem beeinflusst das Haushalts-Einkommen die Nachfrage nach Wohn- oder Einzelhandelsflächen.

 

 

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