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Muehlenzwick

Steuerberater beauftragen oder in Eigenregie

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Hallo, 

ich habe bisher meine Steuererklärung immer über einen Lohnsteuerhilfeverein machen lassen. Für dieses Jahr wird das mit einer ETW auch noch funktionieren. Allerdings werde ich nächstes Jahr meine 2. ETW besitzen und habe dann das Problem, dass ich über die Grenze von ca. 13000€ Nettokalteinnahmen komme. Damit bin ich laut Vereinssatzung für den Lohnsteuerhilfeverein nicht mehr "förderfähig". 

Jetzt stellt sich mir die Frage wie ich das demnächst, also erstmals für das Steuerjahr 2017, machen will.

Ich könnte einen Steuerberater beauftragen, ich hab allerdings keine Ahnung wie viel sowas kostet und ob sich das für mich lohnt bei 2 stinknormalen ETW's. Die Wohnungen sind auch eher in besseren Lagen, daher werfen die jetzt nicht unendlich viel Cashflow ab. 

Oder ich mache das in Eigenregie, lese mich in die ganze Materie so gut es geht ein und besorge mir irgendeins von diesen Steuerprogrammen, die man jedes Jahr kaufen kann. Die Feinheiten würde ich natürlich nicht drauf haben, aber ich traue mir schon grundsätzlich zu das halbwegs gut hinzubekommen. Komme beruflich auch aus einem ähnlichem Gebiet, indem ich viel mit Steuergesetzen zu tun habe. Ein guter Bekannter von mir, der Steuerfachangestellter war auch der Meinung, ich könnte das auch selber machen (auch mit Immobilien). 

Meine Vorstellung ist: Solange es nur um die reine Steuererklärung geht, muss man "nur ein paar Belege am Ende des Jahres zusammen tackern". Wenn dann doch mal irgendein Problem auftauchen sollte, könnte man sich ja immer noch Beratungsleistung einkaufen. 

 

Wie macht ihr das und wie ist eure Meinung zu dem Thema? Habt ihr vielleicht sogar Tipps für ein gutes Steuerprogramm? 

Edited by Muehlenzwick

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Also ich arbeite seit ich denken kann mit Steuersparerklärung Programm und es funktioniert wunderbar.  Kostet mich nur 24 Euro im Jahr und ist selbsterklärend.. Bekomme immer das was ich ausrechne.. 

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Guten Abend @Muehlenzwick,

da ich aus der Steuerberatung komme, müsste ich jetzt sagen: "Such dir einen Steuerberater!". Für die ersten ETWs ist dies allerdings nicht zwingend erforderlich. Ein Grundverständnis der steuerlichen Einkommensermittlung wäre allderings von Vorteil sowie ein paar Ratschläge aus dem Freundes- und Bekanntenkreis bzw. der Community.

Ich nutze das Programm der Finanzverwaltung um meine Einkommensteuererklärung zu erstllen. Kostet nichts und die hinterlegten Hinweise reichen eigentlich aus: https://www.elster.de/elfo_down.php

Bei weitern Fragen, gern auch per PN.

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Ich hab auch mal beim Wirtschaftsprüfer gelernt und nutze selbst WISO Steuersparbuch.

Suche dir bitte aber Unterstützung, das hilft.

Ein bekannter sagte mal zu mir, dass was ich an Steuerberaterkosten sparen kann ist immer noch mehr als das was ich im Fall einer Steuerprüfung verliere.

Am Ende musst du es für dich durch rechnen.

Wichtig sind die Basics.

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Vielen Dank für eure Tipps! 

Hab mir die Programme mal angeguckt und bin bei WISO Steuersparbuch hängengeblieben. Das ist echt genial das Programm. Das macht mir die Entscheidung enorm einfach. Ich werde das definitiv selber damit machen. Da ist ja wirklich jeder Fall für Vollpfosten erklärt. Steuerberater lohnt sich da preislich ja auf keinen Fall mehr. 

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@Muehlenzwick hat eigentlich in diesem Thread genau die Frage formuliert, die mich auch gerade beschäftigt. Habe dieses Jahr mein erstes kleines MFH gekauft und muss nun 2017 erstmals die Steuer, die ich bisher immer selber gemacht hatte, mit Immo machen.

Hat noch jemand anderes da gute Erfahrungen mit dem WISO Steuersparbuch gemacht und kann es empfehlen?

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Ich bin mit Tax 2016 sehr zufrieden. Das Programm ist auch von Buhl wie die Software WISO.

Die Eingabemöglichkeiten sind extrem viellfältig und tiefgehend, bisher konnte ich jeden Fall abbilden.

Wichtig ist für für mich die Übernahmefunktion aus dem Vorjahr, dadurch steht dann die Grundstruktur bereits, man klickt nur nochmal alles durch und prüft wo sich Änderungen ergeben haben.

Ich nutze keinen Steuerberater, allenfalls würde es Sinn machen die Eingabetätigkeit an einen Buchführungsservice zu vergeben, etwas anderes machen die meisten Wald- und Wiesen -Steuerberater ja (leider) auch nicht.

Ein Steuerberater hätte für mich nur eine beratende Funktion. Ein Freund von mir, der einen Steuerberater nutzt, erzählt mir aber immer wieder von haarsträubenden Falschauskünften die er von seinem Steuerberater bereits erhalten hat. Daher bin ich da grundsätzlich sehr skeptisch.

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vor 3 Stunden schrieb JB:

 

Ich nutze keinen Steuerberater, allenfalls würde es Sinn machen die Eingabetätigkeit an einen Buchführungsservice zu vergeben, etwas anderes machen die meisten Wald- und Wiesen -Steuerberater ja (leider) auch nicht.

Das kann ich nur bestätigen.  Hatte es 2 mal mit Steuerberatern probiert. Die hatten noch weniger Ahnung von Soldaten und Vermietung als ich. Ich musste ihnen alles vorsagen und sie tippten es mit Zwei-Finger-Such-System ein. Da habe ich mir gedacht dass ich mir die Kosten spare und es selber mache und es klappt super.  Der Vorteil ist dass man sich damit dann auch beschäftigt. Man pflegt automatisch alle Rechnungen ein, legt Quittungen ab, sucht nie wieder nach Gehaltsabrechnung, man liest sich schlau und fragt andere nach Rat. 

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Habe gleich noch eine andere blöde Frage in die Runde: Kennt einer ein gutes Steuerprogramm, das auch auf Linux läuft? Mit den bisherigen Vorschlägen kann man nur arbeiten, wenn man Windows hat. Und ich lebe (eigentlich recht glücklich und absturzfrei) in einem windowsfreien Haushalt. :D

Kennt da jemand von euch ein linuxfähiges Programm?

Danke schon mal!

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@Belora

Ich hab das gleiche Problem; allerdings hatte ich für die Steuererklärung 2014 noch eine XP Lizenz rumliegen und hatte dann eine Steuersoftware unter virtualbox installiert. 2015 und 2016 habe ich dann händisch gemacht. :) Mit Kopien der vorherigen Steuererklärungen war das überhaupt kein Problem.

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Am 10.12.2016 um 22:35 schrieb Sergej:

Also ich arbeite seit ich denken kann mit Steuersparerklärung Programm und es funktioniert wunderbar.  Kostet mich nur 24 Euro im Jahr und ist selbsterklärend.. Bekomme immer das was ich ausrechne.. 

Welches nutzt du denn?

 

Am 11.12.2016 um 21:58 schrieb Sebastian Sondermann:

Ein bekannter sagte mal zu mir, dass was ich an Steuerberaterkosten sparen kann ist immer noch mehr als das was ich im Fall einer Steuerprüfung verliere.

Ich bezweifle stark, dass wegen zwei privat gehaltener ETWs eine Steuerprüfung anstehen wird..

Am 12.12.2016 um 23:13 schrieb Sergej:

Der Vorteil ist dass man sich damit dann auch beschäftigt. Man pflegt automatisch alle Rechnungen ein, legt Quittungen ab, sucht nie wieder nach Gehaltsabrechnung, man liest sich schlau und fragt andere nach Rat. 

@Muehlenzwick @Belora @freeone

Der Vorteil ist halt, dass man sich mit etwas beschäftigt.. Die Steuererklärung ist ja kein Hexenwerk und mit einem Steuerprogramm wird so gut wie alles selbsterklärend.. Vielleicht eines aussuchen, was auf Immobilien ausgerichtet ist.. Aber zwingend notwendig ist das nicht.. Einen Stuerberater braucht ihr später bei einer GmbH z.B. oder halt wenn man vielleicht nachher 50 Einheiten hat (wobei auch nicht unbedingt).. Aber bei zwei ETWs oder einem kleinen MFH denke ich eher nicht.. Ich war bei einem Gespräch mit einem für mein 10-Familienhaus und dabei kam raus, dass die Steuerfachangestellte soweit alles macht und vorbereitet und der Steuerberater nur zwei Minuten einen Blick darauf wirft.. Dann sucht euch lieber Freunde, die beim Steuerberater arbeiten ;-)

 

Aber wie mit Immobilien allgemein.. Wenn ihr euch was kaufen wollt, dann beschäftigt ihr euch damit.. Und genauso auch mit der Steuer und der Buchführung..

1) Das ist kein Hexenwerk

2) Ihr lernt dabei richtig viel

3) Ihr könnt mitreden und stellt gezielt Fragen, wenn ihr später bei einem Steuerberater seid und was wissen wollt

4) Ihr könnt allgemein damit besser umgehen

5) Es ist immer noch kein Hexenwerk ;-)

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@RaySteuersparerklärung von www.steuertipps.de für 23,70 im Jahr. Auf der Seite findet man auch viele Tipps für Vermietung usw sehe ich selber gerade :D wieder was dazu gelernt 

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vor 2 Stunden schrieb Sergej:

@RaySteuersparerklärung von www.steuertipps.de für 23,70 im Jahr. Auf der Seite findet man auch viele Tipps für Vermietung usw sehe ich selber gerade :D wieder was dazu gelernt 

Ich schaue es mir an.. Dann gibt es ne Rückmeldung 😉

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Am 14. Dezember 2016 um 14:39 schrieb Belora:

Habe gleich noch eine andere blöde Frage in die Runde: Kennt einer ein gutes Steuerprogramm, das auch auf Linux läuft? Mit den bisherigen Vorschlägen kann man nur arbeiten, wenn man Windows hat. Und ich lebe (eigentlich recht glücklich und absturzfrei) in einem windowsfreien Haushalt. :D

Kennt da jemand von euch ein linuxfähiges Programm?

Danke schon mal!

Ich nutze seit Jahren www.steuerfuchs.de, läuft im Browser und ist daher vom Betriebssystem unabhängig.  Ich mag es vor allem da es einfacher als WISO ist, das ich überfrachtet finde.  Support ist gut falls man mal ne Frage hat. 

Für meine erste Immo-Steuererklärung werde ich trotzdem einen Steuerberater nutzen.  Falls er keinen Mehrwert bringt, setze ich ihn halt wieder ab. 

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vor 11 Minuten schrieb SMS:

Ich nutze seit Jahren www.steuerfuchs.de, läuft im Browser und ist daher vom Betriebssystem unabhängig.  Ich mag es vor allem da es einfacher als WISO ist, das ich überfrachtet finde.  Support ist gut falls man mal ne Frage hat. 

Für meine erste Immo-Steuererklärung werde ich trotzdem einen Steuerberater nutzen.  Falls er keinen Mehrwert bringt, setze ich ihn halt wieder ab. 

Tax2017 ist auch von Buhl und ähnelt daher WISO. TAX2017 konzentriert sich aber auf das Wesentliche, ist aber dennoch sehr umfangreich und tiefgehend. Die tiefen Verzweigungen halte ich aber für absolut notwendig um jeden Fall abbilden zu können. Man wird aber sehr gut durch die Struktur geführt.

Man sollte sich bewußt machen, dass geschätzt  95 % der Arbeit bei der Anfertigung einer Steuererklärung die Zusammenstellung und Eingabe von Daten ist. Die Vorarbeit, also die Zusammenstellung der Daten ist sogar noch weit umfangreicher als das eigentliche Eintippen der Daten.

Ein guter Steuerberater kann ggf. durch einen Tip Sparpotentiale ermöglichen. Sollte aber der Tip falsch sein, haftet der Steuerberater nicht, da man einen Haftungsausschluß unterschreiben muß.

Ein Freund von mir hat schon haarsträubende Tips bekommen bzw. es wurden mögliche Sparpotentiale nicht angesprochen. Eben ein "Wald- und Wiesen-Steuerberater" der nur Standardfälle kann.

Natürlich wird es auch gute und insbes. spezialisierte Steuerberater geben.

 

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Am 14.12.2016 um 14:39 schrieb Belora:

Habe gleich noch eine andere blöde Frage in die Runde: Kennt einer ein gutes Steuerprogramm, das auch auf Linux läuft? Mit den bisherigen Vorschlägen kann man nur arbeiten, wenn man Windows hat. Und ich lebe (eigentlich recht glücklich und absturzfrei) in einem windowsfreien Haushalt. :D

Kennt da jemand von euch ein linuxfähiges Programm?

Danke schon mal!

@Belora

Ich hatte mich da mal intensiver umgeschaut, aber leider nichts vernünftiges gefunden :(

Frühere Versionen von der Steuersparerklärung (von Akademische Arbeitsgemeinschaft) liefen mit wine, aber die neueste Version auch nicht mehr sauber...

Daher eine virtuelle Windows Maschine aufsetzen, oder einen online-Anbieter wählen. Da ist nur die Frage des Datenschutzes, etc.

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... oder man lässt mal kurz seine Ideologie außen vor und kauft sich einfach ein gebruachtes Thinkpad für 100€, schreibt das sofort voll ab und macht seine Steuererklärung dann auf der Windows-Kiste. *flies away*

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Hab's gelöst bekommen, das Programm läuft brav auf meinem Linux-Laptop. 9_9

Ansonsten wäre wohl der Vorschlag von @Kalle realisiert worden.

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