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StephanR

Co-Investor

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Guten Morgen zusammen,

mich würde es mal interessieren, wie es rechtlich und steuerlich aussehen würde, wenn in privatrechlich mit einem Co-Investor zusammen investieren möchte, aber keine GbR oder ähnliches gründen möchte. Da wir beide einen Angestelltenjob haben und das zu investierende Geld schon versteuert ist, möchten wir die Investments auch in privater Hand halten.

Wie sähe es aus, wenn ich am Jahresende die Miete versteuern muss? Ist es so wie bei unverheirateten Lebenspartner, die sich eine Immobilie als Wohneigentum gekauft haben, man teilt alles durch 2 und setzt diesen Betrag in der Anlage an?

Rechtlich gesehen stehen wir beide dann ja im Grundbuch und Gesamtschuldnerisch tätig. Macht es dann Sinn einen gemeinsamen Darlehnsvertrag aufzusetzen oder sollte jeder seinen eigenen Teil selbst individuell vereinbaren und ist es dann möglich 2 separate Darlehnsverträge von verschiedenen Banken zu nehmen, denke das ist nicht möglich, weil einer in der Grundschuld nachrangig wäre stimmt das?

Habt ihr eventuell noch Ideen oder Anregungen, die ich vergessen habe oder noch nicht bedacht habe? Würde mich über eure Antworten freuen.

Grüße Stephan

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vor 7 Minuten schrieb StephanR:

Rechtlich gesehen stehen wir beide dann ja im Grundbuch und Gesamtschuldnerisch tätig.

Und damit habt Ihr bereits eine GbR gegründet.

Wenn Du das vermeiden möchtest kauft der Eine und der Andere gibt dem Käufer ein Privatdarlehen mit entsprechender Verzinsung.

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Vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich bin noch nicht so bewandert im Steuerrecht, welche auswirkungen hat eine GbR? Unterliegen wir dann nicht einer Besteuerung nach dem Gewerberecht und müssten dann somit ein Gewerbe anmelden? Wie sieht es aus, wenn wir eine GbR gründen würden, müssten wir dann wie bei einer VV-GmbH doppelt besteuert werden, wenn wir die Mieteinnahmen in Privatvermögen übernehmen möchten? Bzw. unterliegen wir dann trotzdem noch der 10-jährigen Bindefrist oder weil wir es zusammen machen, wird der Wiederverkauf dann voll versteuert?

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Danke, also heißt das für uns, solange wir nur vermieten wollen (sprich vermögensverwaltende GbR) werden die Einkünfte nur aus dem EStG besteuert? Sobald wir gewerblich tätig werden und mit Immobilien handeln müssen wir auch Gewerbesteuer bezahlen und die wird dann verrechnet?! 

Also wenn wir nichts tun und die Immobilie einfach kaufen und verwalten, wird das als nicht gewerblich angesehen oder muss man da auch was beantragen? Steuerbefreiung oder so?

Tiefere Fragen kann diesbezüglich am besten ein Steuerberater beantworten oder? Wie finde ich heraus ob derjenige gute Kenntnisse in Sachen Immobilien hat?

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Den Handel von Immobilien kann ich nicht als GBR empfehlen, hast Du einen höheren Umsatz als 260000 EUR, musst Du das Gewerbe registrieren. Kollegen hatten das gerade hinter sich, haben dann eine GmbH aufgemacht. Beim Immo-Handel geht das mit dem Umsatz schnell

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vor 17 Stunden schrieb Jb007:

Den Handel von Immobilien kann ich nicht als GBR empfehlen, hast Du einen höheren Umsatz als 260000 EUR, musst Du das Gewerbe registrieren. Kollegen hatten das gerade hinter sich, haben dann eine GmbH aufgemacht. Beim Immo-Handel geht das mit dem Umsatz schnell

Was ist daran schlimm die GbR beim Gewerbeamt anzumelden?

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vor 5 Stunden schrieb MT Immobilien:

Was ist daran schlimm die GbR beim Gewerbeamt anzumelden?

Ne Ne, die GBR darf nur einen Gesamtumsatz von 260000 EUR machen,
registrieren meine ich im HRG, als OHG, KG oder EK. Kannst auch dann direkt eine juristische Person machen, je nach Konstellation.

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vor 34 Minuten schrieb Jb007:

Ne Ne, die GBR darf nur einen Gesamtumsatz von 260000 EUR machen,
registrieren meine ich im HRG, als OHG, KG oder EK. Kannst auch dann direkt eine juristische Person machen, je nach Konstellation.

Danke schonmal für deine Antwort.

Ich bin nicht der Profi was Gesellschhaftsformen angeht. Ein Steuerberater hatte mir mal aufgrund der Steuerlichen Vorteile zu einer GbR anstatt einer GmbH geraten. Was wäre denn an einer OHG schlecht? Ist ja Grundsätzlich einer GbR sehr änhlich.

Gruß Marvin

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http://www.ifb.uni-erlangen.de/fileadmin/ifb/doc/publikationen/gruendungsinfos/05_rechtsformen.pdf

Die Rechtsformen unterscheiden sich hauptsächlich in folgenden Punkten:

- (Stamm-)kapital

- Gründungsmitglieder

- Haftung

- rechtliche Vorschriften

- steuerliche Gestalltung

Je nachdem was man plant eignen sich andere Rechtsformen. Wende dich am besten an deinen Steuerbreater bevor du eine Entscheidung triffst.

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Das sind gute Themen, die man aber nicht so einfach beantworten kann.. Hierzu sollte man sich erst einmal richtig tief einlesen..

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