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JB

Erneuerung von Etagenheizungen in einer WEG

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Hallo,

in einer WEG wurden in jeder Wohnung vor ca. 20 Jahren Etagenheizungen eingebaut. (Vorderhaus 8 WE, Hinterhaus 2 WE)

Die Heizungen kommen nun langsam in die Jahre. Ich hatte gestern eine recht teuere Reparatur eines Vaillant -Niedertemperaturkessels. Die Heizungsfirma meinte, dass die Ersatzteile bei Vaillant (ist bei anderen Firman das gleiche Problem) langsam knapp werden. Es kann also auch passieren, dass eine Reparatur aufgrund fehlender Teile nicht mehr möglich ist. Auf der anderen Seite ist auch aus wirtschaftlicher Sicht ein Tausch der Gastherme in nicht allzu ferner Zukunft notwendig.

Aktuell gibt es meines Wissens noch die Wahl zwischen Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik.

Entscheidet man sich nun für die effzientere Brennwerttechnik sind die Kosten höher. Das Hauptproblem ist allerdings der Schornstein. Das Rohr muß erneuert werden. Da nun aber (zumindest vorläufig) noch alte Heizungen am Schornstein angeschlossen sein werden, kommt es zu einem Systemkonflikt. Lt. Heizungsbauer können nicht beide Heizsysteme an den gleichen Schornstein angeschlossen werden.

Gibt es hier schon erprobte Lösungen ?

 

 

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Ist mir nicht bekannt. Vaillant hat eigentlich eine ganz gute Ersatzteilvversorgung für solche Fälle. Es wird nur richtig teuer mit der Zeit.

In der WEG mußt Du alle Eigentümer vom Switch überzeugen, sonst geht es rechtlich nicht. Alternativ könnte man ggf. einen paralell verlaufenden noch nicht genutzten anderen Schornsteinschacht nutzen (gibt es meistens, da früher eigentlich immer 3 oder 4 Schornsteinschächte parallel gebaut wurden). Inwieweit Du dieses ohne Zustimmung der WEG-Versammlung machen kannst,  kann ich nicht beurteilen -> Verwalter fragen.

Heute mußt Du übrigens Niedertemperatur/Brennwerttechnik einbauen, d.h. Du darfst die alten Heizungen nicht mehr einbauen (werden auch nicht mehr angeboten). Die Kosten des Schornsteins sind zwar  hoch, richtig teuer wird es allerdings, falls die bestehenden Heizkörper bei der nun niedrigeren Vorlauftemperatur nicht mehr ausreichen..... Dann heißt es zusätzlich auch viele Heizkörper tauschen.....

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Nach Aussage meines Schornsteinfegers musst Du mit der Brennwerttherme nicht an den vorhandenen Schornstein sondern kannst auch direkt mit einem Rohr durch die Außenwand (Kernbohrung) nach draußen (muss natürlich mit deinem Schornsteinfeger vorher abgestimmt sein, ich weiß auch nicht ob diese in der WEG Genehmigungsfähig ist / bauliche Veränderung). Wenn der vorhandene Schornstein mit Brennwerttechnik genutzt wird, muss dieser aufgrund der Rückgewinnung der Wärme aus den Abgasen und der damit verbundenen niedrigeren Abgastemperaturen und den damit kondensieren Abgase im Schornstein mit einem entsprechenden Rohr im Schornsteinzug ausgestattet sein. Das kondensierte Wasser muss dann an der Therme auch noch der Entwässerung zugeführt werden. Das die alten Thermen nach ca. 20 Jahren des Geist aufgeben bzw. eine Reparatur sich nicht mehr lohnt kann ich bestätigen. Ich habe die letzten beiden Jahre bestimmt 5 Kombithermen austauschen müssen. Ich habe mich daher immer für eine Niedertemperatur Heizung entschieden (von der Energieeinsparung hat der Vermieter auch nicht so viel und dann auch noch höhere Anschaffungskosten). Ob Du überhaupt eine Niedertemperatur mit einer Brennwerttechnik an einem Schornstein betreiben kannst musst Du mit deinem Schorni abstimmen der muss sich auch nachher abnehmen.

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Vielen Dank für die Meinungen und Infos.

Im Ergebnis sollte dann wieder ein Niedertemperaturkessel installiert werden. Wenn ich euch richtig verstehe ist dies rechtlich noch zulässig. Eine Absprache mit dem Schornsteinfeger sollte im Vorfeld erfolgen.

Meiner Ansicht nach wurden auch 1995 schon meistens Niedertemperaturkessel verbaut. Somit dürften die vorhandenen Heizkörper ausreichen.

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