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MichaelG

Anrechnung gewerblicher Grundstückshandel in GmbH & Co. KG

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Hallo,

ich besitze eine KG deren Komplementär meine GmbH ist und der einzige Kommanditist bin ich (Gmbh & Co. KG). Die KG makelt bisher, die GmbH macht nur die Geschäftsführung/Haftung der KG. Jetzt wollte ich mal eine Immobilie flippen und die daher nicht privat kaufen. Wenn ich die Wohnung mit der KG kaufe und in einem Jahr wieder verkaufe, wird das dann bei mir privat auch als 1 Objekt im Sinne der 3-Objekte-Grenze des gewerblichen Grundstückhandels dazugezählt? Oder sollte ich lieber mit der GmbH kaufen und verkaufen?

Grüße,

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Hallo Michael,

du schreibst

Am 18.11.2016 um 15:26 schrieb MichaelG:

Die KG makelt bisher

, d.h. es handelt sich nicht um eine vermögensverwaltende Personenhandelsgesellschaft sondern um eine gewerblich geprägte? Somit hast du schon einmal das Problem, dass die Veräußerung der in der Gesellschaft gehaltenen Objekte der Gewerbesteuer unterliegt, egal wie lang diese gehalten werden.

Am 18.11.2016 um 15:26 schrieb MichaelG:

Jetzt wollte ich mal eine Immobilie flippen und die daher nicht privat kaufen. Wenn ich die Wohnung mit der KG kaufe und in einem Jahr wieder verkaufe, wird das dann bei mir privat auch als 1 Objekt im Sinne der 3-Objekte-Grenze des gewerblichen Grundstückhandels dazugezählt?

Auf Basis der obigen Annahme, würdest du Immobilien in einer bereits gewerblich geprägten Gesellschaft handeln. Der Rest sollte somit klar sein. Die Variante ist nicht zu empfehlen.

Sollte ich den oberen Teil fehlinterpretiert haben und die GmbH & Co. KG noch nicht gewerblich geprägt sein, gilt ebenfalls die 3-Objekt-Grenze, welche sich auch auf deine Privatsphäre auswirkt. Der Handel in einer Kapitalgesellschaft ist von daher in jedem Fall empfehlenswerter. Ob die Komplemtärin der richtige Ort dafür ist, mag ich nicht zu beurteilen. Ich kenne bisher ausschließlich Komplementärinnen, welche voll und ganz als Vollhafter agieren und sonst nicht in Erscheinung treten.

Besprich dieses Thema am besten mit deinem Steuerberater.

(Die Annahmen und Hinweise sind nicht rechtsverbindlich. Es handelt sich hierbei nicht um eine steuerliche Beratung.)

Beste Grüße

Paul

 

 

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Zitat:

" Der BFH schließt eine weitere Lücke: Nunmehr ist klar, dass Veräußerungsaktivitäten bei vermögensverwaltenden, gewerblich geprägten oder gewerblich tätigen Personengesellschaften ebenso bei der „Gesamtschau“ zu rechnerischen Zählobjekten führen, wie der Anteilsverkauf an einer entsprechenden Gesellschaft. Allerdings merkt der BFH in einem Nebensatz auch eine Einschränkung an: Die vorgenannte Einbeziehung unterbleibt dann, wenn sich die gewerbliche Personengesellschaft mit einem anderen Unternehmenszweck als dem der Bebauung, Verwaltung und Veräußerung von Grundstücken beschäftigt. "

http://www.iww.de/gstb/archiv/gewerblicher-grundstueckshandel-bfh-entscheidungen-und-bmf-schreiben-zur-relativierung-der-drei-objekt-grenze-f44877

 

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Das betrifft dann wohl auch eine GmbH &Co KG, oder? Also wenn jemand Kommanditist einer entsprechenden Gesellschaft ist.

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Hallo,

danke erstmal für die Antworten.

@Paul: ja, deine Annahme ist richtig, sowohl die KG als auch die GMBH sind gewerblich. Ich frag dann mal den Steuerberater.

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