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Susu

erst Eigennutzung, dann Vermietung, dann Verkauf?

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Ich stimme @Ray  zu: die Finanzbeamten machen das zwei Mal mit - dann ist Sense. Sie sind nicht dumm. Vor allem weil ja die Anlage in Immo gerade en vogue ist, gucken sie vermehrt auf solche "Spezialitäten" und reagieren entsprechend schneller als vielleicht von vor 10 jahren.

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@Ray

Sicherlich darf das nicht gestaltungsmissbräuchlich sein. Du kannst aber beim FA unter bestimmten Umständen Umzüge zur Arbeitsstelle absetzen (http://www.immonet.de/umzug/umzugskosten-steuerlich-absetzen.html).

Ich bin kein Fachmann dafür (und dies ist keine Steuerberatung), aber es wird sicher Möglichkeiten geben mit einer Erst- oder Zweitwohnung sowie mit berufsbedingten Umzügen einiges abzusetzen. Aber insbesondere Umzüge für, und nach dem Studium sowie zu einer (ggf.) Festanstellung nach einer Promotion dürften dem Finanzamt zu erklären sein; und das sind dann ggf. schonmal drei Umzüge, die ich machen kann, ohne in Erklärungsnot zu geraten. Dafür gibt es ja die oben verlinkten objektiven Kriterien und es macht keinen Sinn die auf der einen Seite anzuerkennen und auf anderen wiederum nicht.

Edit: Wobei inzwischen klar ist, dass das Modell WG so, wie ich es ursprünglich gedacht hatte, natürlich nicht funktioniert. Wenn überhaupt geht das nur mit ausschließlich Eigengenutzten Immobilien. Das hatte ich ja auch schon geschrieben.

Edited by freeone

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vor 22 Minuten schrieb freeone:

@Ray

Sicherlich darf das nicht gestaltungsmissbräuchlich sein. Du kannst aber beim FA unter bestimmten Umständen Umzüge zur Arbeitsstelle absetzen (http://www.immonet.de/umzug/umzugskosten-steuerlich-absetzen.html).

Mein Beitrag war auch nicht auf Absetzen von Umzugskosten gemeint.. @Georg J. Heininger und ich beziehen das eher auf die Problematik "Glaubwürdigkeit" bei dem steuerfreien Verkauf, wenn man das mehr als 1-2 macht..

 

Bzgl. Umzüge absetzen denke ich, dass du das so oft machen kannst, wie du deinen Jobw echselst oder versetzt wirst etc. Solange du da belegen kannst, dass du das aus beruflichen Gründen machst und es zum Vorteil hierfür ist, dann sollte es da keine Probleme geben..

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@Ray@Georg J. Heininger

Schon klar, dass es um die Glaubwürdigkeit beim steuerfreien Verkauf geht. Was ich als Vermutung aussprechen wollte ist: Wenn es für das FA objektive Gründe dafür gibt, wann ich einen berufsbedingten Umzug mache (Anlage N), wird es sich dann kaum in Anlage V (oder wo auch immer,ist ja nicht vermietet) für dieses Objekt dafür entscheiden, dass es sich doch nicht um einen berufsbedingten Umzug handelt. Ein solcher ist als Sachgrund nämlich (meines Wissens) zulässig für die mehrmalige Anwendung.

Dass ich nicht (sprichwörtlich) mehrmals von einem Ende der Stadt ans andere Ende ziehen und das als Argument ranziehen kann, leuchtet mir ein (auch wenn es durchaus Fälle gibt, in denen das als berufsbedingter Umzug gewertet werden könnte, wenn der Arbeitsweg dann deutlich kürzer it).

Anderes Beispiel: Wenn ich studienbedingt von Dresden nach Köln ziehe, nach dem Studium (weil ich dort eine Stelle als Promotionsstudent angeboten bekomme) nach Stuttgart (wo es anschließend keine Mittel gibt, um mich weiterzubeschäftigen), dann nach Berlin, wo ich eine Postdoc-Stelle für drei Jahre bekomme um anschließend eine unbefristete Stelle in Hamburg anzunehmen (weil es in Berlin ebenfalls keine Mittel gibt, um mich weiterzubeschäftigen). Das sind alles Umzüge, die ich (wenn ich alles richtig mache) von der Steuer (Anlage N) absetzen kann. Es wäre daher für das FA inkonsistent sich selbst im Rahmen einer anderen Anlage zu widersprechen.

Häufiger privater Umzug mit Immobilien(ver)kauf ist natürlich verdächtig; die eben genannten Sachgründe (ja, auf die kann es hier ankommen) für den berufsbedingten Umzug hätte das FA ja aber bereits anerkannt. Verkäufe selbstgenutzer Immobilien sind (entsprechend geltenden Einschränkungen) steuerfrei, gelten des weiteren explizit nicht in die drei-Objekte-Regel und es wäre daher "nur" der Gestaltungsmissbrauch durch Sachgründe zu widerlegen.

(keine Steuerberatung und sollte man ohne Steuerberater sicher auch nicht machen)

Edit: Namen hinzugefügt

Edited by freeone

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Wenn ich wegen Eigenbedarf eine Mieterin kündige, gibt es dann eine "Wartefrist" wann ich NEU vermieten darf? 
Oder kann ich da einen Monat sitzen und dann neuvermieten? 

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Naja, @Susu soweit ich weiß musst (!) Du persönlich, respektive die Person aufgrund derer das vorstehende Mietverhätnis gekündigt wurde, mindestens 3 Monate drin wohnen und auch dort gemeldet sein. Oder waren es sogar sehcs Monate?

Google hilft auch generell für weitere Infos, wie z.B.:
https://www.mieterbund.de/mietrecht/ueberblick/eigenbedarf.html

oder:

http://www.finanztip.de/kuendigung-wegen-eigenbedarf/

Ich bin aber kein Anwalt, daher ist dies keine Rechtsberatung ;)

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Am 2.11.2016 um 14:40 schrieb freeone:

@Ray@Georg J. Heininger

Schon klar, dass es um die Glaubwürdigkeit beim steuerfreien Verkauf geht

Das ist abhängig vom FA. Ab wann die die Bremse ziehen ins Tagesformabhängig vom Sachbearbeiterin. Wenn dein Nachname sie in den Kerl erinnert der sie damals so verarscht hat hast du einfach gelitten. Bin damals von Darmstadt nach Berlin in eine neu gekaufte ETW, in Berlin das Studienfach gewechselt, nach nicht mal 2 Semestern nach FFM gewechselt, dort natürlich in eine ETW bei der meine Eltern auf Eigennutz geklagt hatten, dann gleich wieder zurück nach Darmstadt, in eine neu gekaufte ETW mit eingeklagtem Eigennutz. Da hat das FA damals geblockt weil ich als Informatik-Student die Uni Richtung Berlin verlassen hatte, als Wirtschaftsinformatik-student nach FFM gekommen bin und dann halt an die TUD zurück bin. 3 mal Eigennutz in 1,5 Jahren war denen zu viel, obwohl es in dem Fall tatsächlich so war.

Der Anwalt hat uns dann auf einen längeren Prozess eingestimmt. Ein Anruf bei einem alten Kollegen löste das Problem dann aber in 3 Minuten, das Problem war wohl tatsächlich einfach nur das sich eine poppelige Sachbearbeiterin sich verarscht vor kam. Das wurde ihr einmal von einer entsprechenden Autorität erklärt und dann war das kein Problem mehr. Weil rechtlich gab es da wohl keine Probleme, was glaubwürdig ist und was nicht ist Ermessenssache.

Edited by jonas2

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