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immo2027

Krankenversicherung kündigt bei zu hohen Mieteinnahmen

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Meine Ehefrau ist freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Jedes Jahr wird von dort die Höhe meines zu versteuerndes Einkommen angefragt. Durch meinen erhöhten Cashflow kann es passieren, dass meine Frau nicht mehr freiwillig versichert sein kann und sich privat versichern muss.

Hat jemand eine Idee wie man das ändern oder verhindern kann?

Edited by immo2027
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Hallo,

 

so etwas höre ich zum ersten Mal.

Wieso denkst Du kann Deine Frau dann nicht mehr freiwillig versichert sein?
Soweit ich weiß kann das jeder frei entscheiden, nur Kinder müssen zwangsläufig bei dem Ehepartner versichert werden, welcher privat versichert ist.

PS:Das ist meine Meinung und keine Rechtsauskunft ;) 

/Dominic

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Grundlage ist mein zu versteuerndes Einkommen. Übersteigt das einen bestimmten Betrag kann meine Frau nicht mehr freiwillig Krankenversichert bleiben.

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Ich habe das mal gegoogelt und folgendes gefunden.

 §2 Abs.4 der einheitlichen Grundsätze zur beitragsbemessung des gkv-spitzenverbandes

 

Ich gebe das Schreiben der Krankenversicherung immer an den Steuerberater weiter der dann die aktuellen Werte einsetzt.

Edited by immo2027

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vor 2 Stunden schrieb immo2027:

Grundlage ist mein zu versteuerndes Einkommen. Übersteigt das einen bestimmten Betrag kann meine Frau nicht mehr freiwillig Krankenversichert bleiben.

Lt. Finanztip sieht die Rechtslage anders aus. Danach sollte Deine Frau keine Probleme haben in der GKV zu bleiben (macht sonst auch keinen Sinn, die GKV will ja genauso wie die PKV die sog. Besserverdiener haben).

http://www.finanztip.de/gkv/freiwillig-versichert/

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vor 19 Minuten schrieb Andreas:

Lt. Finanztip sieht die Rechtslage anders aus. Danach sollte Deine Frau keine Probleme haben in der GKV zu bleiben (macht sonst auch keinen Sinn, die GKV will ja genauso wie die PKV die sog. Besserverdiener haben).

http://www.finanztip.de/gkv/freiwillig-versichert/

So oder so, das ganze System ist ein Abzug... ich zahle den Höchstsatz und die Leistung die man dafür bekommt, ist ein witz

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Ich korrigiere, nicht meine Frau fliegt raus, sondern meine Söhne!!

Ich habe nun folgendes gefunden und man beachte, es handelt sich um BRUTTO:

http://www.finanztip.de/familienversicherung/

Nicht jede Familie kann die Kinder kostenfrei in der GKV mitversichern. Das ist der Fall, wenn ein Ehepartner privat versichert ist und sein monatliches Gesamteinkommen ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und regelmäßig höher ist als das Einkommen des anderen gesetzlich versicherten Ehepartners (§ 10 Abs. 3 SGB V). Die monatliche Einkommenshöchstgrenze liegt in 2016 bei 4.687,50 Euro brutto.  

Beispiel: Der Ehemann und Vater ist Mitglied in der GKV, während die Ehefrau und Mutter in der PKV ist. Sie haben einen 15 Jahre alten Sohn. Der Vater verdient 3.700 Euro, die Mutter 4.800 Euro pro Monat. Da die Mutter privat versichert ist, ihr Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und auch regelmäßig höher ist als das Einkommen des Vaters, kann der Sohn nicht über die Familienversicherung des Vaters versichert werden. Für den Sohn müssen die Eltern eine eigene Krankenversicherung abschließen.

Die Ausschlussregelung in § 10 Abs. 3 SGB V ist mit dem Grundgesetz vereinbar und trägt zum sozialen Gleichgewicht einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft bei (Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 14. Juni 2011, Az. 1 BvR 429/11). Die Krankenversicherungsbeiträge für Kinder können aber als Sonderausgaben in der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden.  

Edited by immo2027

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vor 12 Stunden schrieb immo2027:

Ich korrigiere, nicht meine Frau fliegt raus, sondern meine Söhne!!

I

Auch nicht richtig, aber nahe dran.

Also: aus eigener aktueller Erfahrung: Wenn ein Ehegatte privat versichert ist und mehr verdient als der gesetzlich versicherte Ehegatte, können die Kinder nicht kostenfrei in der GKV familienversichert sein. 

Die fliegen aber nicht raus, sondern werden lediglich beitragspflichtig. Kostet zur Zeit 160€ pro Kind und Monat. 

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vor 13 Stunden schrieb immo2027:

 

trägt zum sozialen Gleichgewicht einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft bei

Ahjaa.. Natürlich, klar.. Besonders das hier @alex.ko

 

vor 1 Stunde schrieb Akkarin:

Auch nicht richtig, aber nahe dran.

Also: aus eigener aktueller Erfahrung: Wenn ein Ehegatte privat versichert ist und mehr verdient als der gesetzlich versicherte Ehegatte, können die Kinder nicht kostenfrei in der GKV familienversichert sein. 

Die fliegen aber nicht raus, sondern werden lediglich beitragspflichtig. Kostet zur Zeit 160€ pro Kind und Monat. 

Hat man 5 Kinder schlittert man wieder Richtung Armut..

Edited by Ray
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Man kann hier gut gegensteuern, ich habe meine Frau in der sog. "Gleitzone" beschäftigt, sprich 451-850 € darf Sie hier verdienen.

Vorteile :

Famlienversicherung der Kinder, Ehefrau sammelt selber ein paar Rentenpunkte, und ich kann darüber meine Einnahmen reduzieren (Gewerbesteuer), Einkommenssteuerneutral da zusammenveranlagt

Nachteile :

Sozialabgaben (bei 460 € Gehalt etwa 140 € NK)

Gibt hier diverse Möglichkeiten je nach Situation gegenzusteuern. Und nein das macht kein Steuerberater sondern ein "guter" Finanzberater.

Für Fragen einfach Fragen.

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vor 18 Minuten schrieb Ray:

Ahjaa.. Natürlich, klar.. Besonders das hier @alex.ko

 

Hat man 5 Kinder schlittert man wieder Richtung Armut..

Umso wichtiger ist hier eine gute Beratung durch einen fähigen Berater !

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Aus diesen Gründen bleibe ich in der gesetzlichen, zwar ist die Leistung schlechter aber wenn man genug verdient, kann man auch zum privatarzt 

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vor 7 Minuten schrieb Jb007:

Aus diesen Gründen bleibe ich in der gesetzlichen, zwar ist die Leistung schlechter aber wenn man genug verdient, kann man auch zum privatarzt 

War das nicht so, dass wenn du über die Grenze kommst automatisch raus bsit aus der gesetzlichen und in die private Versicherung musst?

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Nein, wenn dein Einkommen über die JAEG (Jahresarbeitsentgeltgrenze) dann darfst du dich privat versichern, bist anonsten freiweillig gesetzlich versichert.

Die ganze Thematik hängt an Lebensplanung und Wissen wie man was sinnig gestaltet.

Ich bin privat versichert, meine Kinder mit ner guten Zusatzversicherung und meine Frau gesetzlich ebenfalls mit Zusatzversicherung, man muss nur wissen wie man es macht :-)

Und wenn dein Versicherungsberater nur eine "Momentaufnahme" gestaltet und dich versichern möchte dann solltest du "hellhörig" werden!

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vor 10 Minuten schrieb Rene Bohsem:

Nein, wenn dein Einkommen über die JAEG (Jahresarbeitsentgeltgrenze) dann darfst du dich privat versichern, bist anonsten freiweillig gesetzlich versichert.

Die ganze Thematik hängt an Lebensplanung und Wissen wie man was sinnig gestaltet.

Ich bin privat versichert, meine Kinder mit ner guten Zusatzversicherung und meine Frau gesetzlich ebenfalls mit Zusatzversicherung, man muss nur wissen wie man es macht :-)

Und wenn dein Versicherungsberater nur eine "Momentaufnahme" gestaltet und dich versichern möchte dann solltest du "hellhörig" werden!

Das geht aber nur weil du Selbständig bist, oder? Als Arbeitnehmer geht das nur, wenn der gesetzlich versicherte mehr verdient, als der privat versicherte. 

Ich hab das Problem ja aktuell auch, dass die bisher beitragsfreien Kinder nun nicht mehr beitragsfrei bleiben können und daher wechseln werden. 

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vor 16 Minuten schrieb Ray:

War das nicht so, dass wenn du über die Grenze kommst automatisch raus bsit aus der gesetzlichen und in die private Versicherung musst?

Du musst in der gesetzlichen immer von dir aus kündigen. Rausschmeißen dürfen die dich und auch die Kinder nicht. 

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vor 21 Minuten schrieb Akkarin:

Das geht aber nur weil du Selbständig bist, oder? Als Arbeitnehmer geht das nur, wenn der gesetzlich versicherte mehr verdient, als der privat versicherte. 

Ich hab das Problem ja aktuell auch, dass die bisher beitragsfreien Kinder nun nicht mehr beitragsfrei bleiben können und daher wechseln werden. 

Der gesetzlich versicherte MUSS nicht mehr verdienen, es reicht wenn der privat versicherte unterhalb der JAEG liegt !

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vor 21 Minuten schrieb Akkarin:

Du musst in der gesetzlichen immer von dir aus kündigen. Rausschmeißen dürfen die dich und auch die Kinder nicht. 

richtig !

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vor 2 Minuten schrieb Rene Bohsem:

So da die Diskussion hier aufploppt biete ich jedem an sich an mich zu wenden wenn er Fragen hat !

Wie immer KOSTENLOS !

Wie wäre es, wenn du einfach mal n Beitrag dazu hier verfasst? Ich glaube, dann kommen die Fragen von selbst..

Ich finde das Thema auch spannend.. Da sollte man auf jeden Fall informiert sein..

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vor 26 Minuten schrieb Rene Bohsem:

Der gesetzlich versicherte MUSS nicht mehr verdienen, es reicht wenn der privat versicherte unterhalb der JAEG liegt !

Daher die Frage nach der Selbständigkeit, denn ein unselbständiger Arbeitnehmer, der unter der JAEG liegt, kann nicht privat versichert bleiben, ausser er wäre über 55. 

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