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ImmobilienKoala

In wie weit spielt die Höhe des Einkommen eine Rolle?

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Hallo liebe Leute,

ich bin noch recht neu hier und befasse mich seit kurzer Zeit mit dem Thema Immobilieninvestment und bin begeistert. Es ist echt super, dass es ein Forum gibt wo man wichtige Dinge und Tipps finden kann und seine Fragen einfach stellen kann. Vielen Dank dafür.

Bei der Recherche bin ich ein paar mal auf den Wert gestoßen, dass das eigene Einkommen mindestens bei ich meine 2.500 EUR oder so Netto liegen muss, da ansonsten die Banken Schwierigkeiten machen könnten. Ist dieses zwingend notwendig? Welche Erfahrungen habt Ihr gesammelt? 

 

Vielen Dank.

Edited by Björn90

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Durch die Europäische Kreditrichtlinienverordnung sind einige Prüfungsvorgänge, betreffend ob sich der potenzielle Darlehensnehmer die Immobilie ,,leisten" kann, verschärft worden. Ein Freund von mir hat ein Netto-Einkommen von etwas über 2.000 EURO/Monat und konnte sich seine erste Eigentumswohnung als Startobjekt kaufen - Finanzierung zu 90 %. Andere Erfahrungen kann ich leider nicht mitteilen.

Es ist aber wichtig, dass man einen guten Bankberater des Vertrauens =) findet, der einen unterstüzten möchte in seinem Vorhaben. Einen positiven Eindruck gewinnen Bankberater immer, wenn man schon in einer gewissen ,,Fachsprache" spricht, Unterlagen vorbereitet, Einnahmen/Ausgaben Liste erstellt etc.

Wenn ein interessantes Immobilienobjekt gefunden wurde so können Angebote bei den verschiedenen Banken eingeholt werden. Hierbei darf man sich nicht entmutigen lassen, sofern eine Bank die Finanzierung ablehnt. Wichtig ist immer ein souveränes und gut vorbereitetes Auftreten.

 

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Vielen Dank für die schnelle Antwort. Das ist sehr interessant zu hören. Also könnte es ein, dass man wenn man kein Einkommen von 2.000 EUR/Monat oder darüber hat, Schwierigkeiten mit der Finanzierung bekommen könnte. In Form von einer Ablehnung oder schlechteren Konditionen. Was ich mich Frage, kann es sein, dass ein gutes Objekt diesen "negativen" Punkt wieder ausgleichen kann?

Das ist gut zu wissen mit dem Berater, nur wie findet man einen guten und Vertrauenswürdigen Berater. Das ist dann die interessante Frage. 

Das ist ein guter Tipp, sich nicht gleich entmutigen zu lassen. Wenn man ein gutes Investment findet wird es bestimmt auch eine Bank finanzieren.

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Die 2000€ kommen daher, da die Banken für die Lebensführung (Handy, Auto, Versicherungen, sonstige Konsumausgaben) von Standardwerten ausgehen. Selbst wenn du nachweislich weniger Ausgaben hast, kommen häufig die Standardwerte zur internen Beurteilung zum tragen. Gerade wenn du neu für die Bank bist. Die Bank will ganz einfach sehen, kannst du dir dein Leben und dann noch die Finanzierung leisten.

Enden kann das wie du schon sagst in höheren Konditionen, höherem EK-Einsatz oder auch der Ablehnung. Aber es kommt immer ein wenig auf die Bank und das Objekt an, da kann es durchaus unterschiedliche Bewertungen geben. Also nicht abschrecken lassen und immer wieder anlaufen ;)

Für wichtig halte ich, dass man seine Schufa sauber kriegt, bevor man zu den Banken läuft und Finanzierungsanfragen stellt. Verabschiede dich von Konsumdarlehen und die 5. 0%-Finanzierung bei Mediamarkt oder den tollen anderen Darlehen. Die erschweren dir deine Investmentfinanzierung, wenn du nicht auf der Gegenseite Vermögenswerte aufweisen kannst, die die Konsumkredite übersteigen.

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Bei mir wurde durch die Bank eine ,,Haushaltspauschale" von insg. 780,- EUR angesetzt....Heißt also:

Beispiel:

Netto-EInkommen von 2000EURO/Monat

zzgl. Mieteinnahmen

abzgl. Haushaltspauschale

abzgl. Finanzierungsrate

abzgl. BWK

Summe: positiv oder negativ?

 

Viele Wege führen nach Rom! Mache Termine bei verschiedenen Banken und stelle dich vor, bereite dich gut vor und dann wirst du schon sehen, dass es doch ggfs. möglich ist. Voraussetzung hier ist ein realistisches Vorhaben.

 

Edited by PBInvest

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Das ist so nicht richtig.. Das kannst du pauschal nicht sagen.. Wir kennen ja alle die Youtube Video von A.F., wo gesagt wird, dass du als lediger 2.000€ und verheiratet 2.500€ haben musst plus 300€ je Kind..

 

1) Es kommt auf die Strategie der Bank an (der Berater der D.B. hat mir z.B. gesagt, dass man sich erst mit jemanden ab 2.110€/Netto beschäftigt)

2) Es kommt auf den Prüfmechanismus der Bank drauf an (bzgl. der neuen WIKR & weiteres)

3) Es kommt darauf an, wieviel die Bank als Lebenshaltungskosten etc. ansetzt

4) Es kommt darauf an, wie gut sich die ausgesuchte Immobilie rechnet und wie gut sie in stand gesetzt ist

5) Es kommt darauf an, wie viel Erfahrung du bereits mitbringst

6) Es kommt darauf an, wie viel Eigenkapital & weitere Sicherheiten mitbringst

etc. (da gibt es noch viel mehr)

 

Aber merk dir eines.. Geht nicht, gibt es nicht.. Irgendwie geht immer etwas.

1) Nimm dir den Tipp von @Drolgosch zu Herzen und mache genau das! (mit der Suchfa etc.)

2) Ordne deine Finanzen und liste diese genau auf

3) Sorge dafür, dass am Ende des Monats ein + rauskommt

4) Such dir Berater.. Und das kannst du machen, in dem du z.B.

- alle Banken in deiner Gegend abklapperst

- Google benutzen

- Andere hier im Forum fragst, da helfen viele und geben ihre Kontakte weiter (vorausgesetzt, dass was du willst ist auch kein Traum)

 

Also knüpfe dich nicht an irgendwelchen Aussagen.. Mir hat man auch viel am Anfang erzählt und es klappte doch so einiges mehr..

  • Like 6

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Spielt es eigentlich für die Bank eine Rolle, wo man arbeitet? Ich bin beispielsweise unbefristet im öffentlichen DIenst angestellt. Möchte das aber nicht mehr lange machen und will in die freie Wirtschaft wechseln (KMU - kleines mittelständisches Unternehmen).
Wie wird meine Kreditwürdigkeit von Seiten der Bank beurteilt wenn ich in beiden Arbietsverhältnissen das selbe verdiene? Öffentlicher Dienst wird ja als sehr sicherer Arbeitsplatz angesehen. Wie ist das aber, wenn ich neu in einem KMU bin? Werde ich dann anders bei der Bank eingestuft?

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Na selbstverständlich. Für die Bank spielt auch eine Rolle wie lange du bereits bei einem Arbeitgeber bist. Und wenn dein neues Arbeitsverhältnis nur befristet ist wird das natürlich enorme Auswirkungen auf deine Kreditwürdigkeit haben. Bin kein Finanzierungsexperte, aber kann mir vorstellen, dass du mit einem befristetem Arbeitsverhältnis für viele Banken nicht finanzierbar wirst...

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vor einer Stunde schrieb Muehlenzwick:

Na selbstverständlich. Für die Bank spielt auch eine Rolle wie lange du bereits bei einem Arbeitgeber bist. Und wenn dein neues Arbeitsverhältnis nur befristet ist wird das natürlich enorme Auswirkungen auf deine Kreditwürdigkeit haben. Bin kein Finanzierungsexperte, aber kann mir vorstellen, dass du mit einem befristetem Arbeitsverhältnis für viele Banken nicht finanzierbar wirst...

Ja das ist mir klar. Es geht mir eher darum, ob es für die Bank eine Rolle spielt bezüglich meiner Kreditwürdigkeit, ob ich unbefristet im öffentlichen Dienst tätig bin oder unbefristet in der freien Wirstchaft in einem kleinen Unternehmen?

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vor einer Stunde schrieb Muehlenzwick:

Na selbstverständlich. Für die Bank spielt auch eine Rolle wie lange du bereits bei einem Arbeitgeber bist. Und wenn dein neues Arbeitsverhältnis nur befristet ist wird das natürlich enorme Auswirkungen auf deine Kreditwürdigkeit haben. Bin kein Finanzierungsexperte, aber kann mir vorstellen, dass du mit einem befristetem Arbeitsverhältnis für viele Banken nicht finanzierbar wirst...

Das kommt darauf an. Bei mir ist das wegen Branchenüblichkeit so durchgegangen. Besser wird deine Kreditwürdigkeit durch befristete Verträge natürlich kaum.

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vor 1 Stunde schrieb freeone:

Das kommt darauf an. Bei mir ist das wegen Branchenüblichkeit so durchgegangen. Besser wird deine Kreditwürdigkeit durch befristete Verträge natürlich kaum.

Wieso denn befristet? Er schreibt doch schon die ganze Zeit, dass der Vertrag unbefristet wäre.

 

@Wallstreet

Ich bin kein Bonitätsexperte, aber mit ein bisschen logischem Denken sollte es auch erklärbar sein. Deine Bonität wird m.M.n. zumindest nicht besser werden, wenn du wechselst. Es spricht sogar vieles dafür, dass es schlechter wird. Zunächst musst du eine Probezeit überstehen. In dieser bist du nahezu nicht finanzierbar oder nur zu sehr schlechten Konditionen für dich (wenn es eine Bank doch machen sollte). Dann muss man die Branche des neuen Unternehmens bewerten. Wie sicher ist diese? Sicherer als der öD wird sie ebenfalls nicht sein. Dann bist du auch nach der Probezeit statistisch gesehen der erste Kandidat, der betriebsbedingt gekündigt wird, weil deine Zugehörigkeit nur sehr kurz war. Ein Angestellter, der 20 Jahre im Betrieb ist, wird sicherlich eher von einer Kündigung verschohnt, als einer, der gerade ein Jahr dabei ist. Auch das ist ein Risiko für die Bank. Wie hoch eine einzelne Bank diese Punkte gewichtet, kann ich dir aber nicht sagen.

 

Mein Tipp:

Bau dir erstmal ein paar Objekte in deiner Vita auf. So hast du zumindest etwas vorzuweisen. Und wechsel dann die Sparte. Angestellte im öD und Beamte sind gern gesehene Kunden bei Banken. Sie gehören zu den beliebtesten aus meiner Erfahrung heraus. Diesen Umstand würde ich mir so lange wie möglich belassen.

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Dem stimme ich zu: öffentlicher Dienst und Verbeamtung sind bei den Banken gern gesehen. Es spielt eine sehr große Rolle, welchen beruflichen Status man hat. Hier mal ein Extrem-Beispiel: Ich kenne ein Paar, sie Beamte, er Selbständig (ca. 10 Mitarbeiter). Die haben wegen des Jobs von ihr damals eine 120% Finanzierung ohne Eigenkapital auf ihr Eigenheim bekommen.

Ich halte den Tipp von @Eduard Hange daher für richtig und sinnvoll.

 

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@Wallstreet  auf keinem Fall wechseln. Ein unbefristetes Dienstverhältnis beim Staat - hallo?? Besser geht es doch kaum (es sein denn ein UNternehmen bietet dir einen Managerjob mit 1 Mio/pa an). Und es stimmt: Banken sehen Beamte gerne. Man sollte die Vorteile eines derartigen Jobs so lange wie möglich mitnehmen.

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Danke für eure Antworten. Also ich bin nicht verbeamtet, "nur" Angestellter im ÖD, könnte mich aber auch verbeamten lassen....wollte ich aber nicht.

Also scheint ja ein Job im ÖD doch einen "höheren" Stellenwert bei Banken zu haben. Ich werde bei Gelegenheit mal meinen Bankberater fragen, wie der das sieht.

@Georg J. Heininger Also ich weiß ja nicht, was für Vorstellungen hast, was man im ÖD verdient, aber für 1 Mio/pa würde ich sofort wechseln, auch wenn ich nach einem Jahr wieder entlassen werde...:D Aus meiner Erfahrung heraus wird im ÖD ziemlich (unter-)durchschnittlich gezahlt. Wenn ich so sehe was Bakannte von mir am "Band" in größeren Firmen verdienen, dann frage ich mich, wieso ich überhaupt studiert habe. Klar, die arbeiten in Schichten, was Zuschläge gibt, aber trotzdem war ich erstaunt, wie viel die verdienen...

Größter Vorteil im ÖD ist die Sicherheit und die flexiblen Arbeitszeiten. Wenn sich mein Job im ÖD positiv auf meinRating bei der Bank auswirkt, wäre das natürlich auch ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wobei meinen Nettoeinkommen auch nicht erhöht...;-)

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Ich habe mein 1. MFH mit 2300 Netto gekauft und zu 100% finanziert, alles möglich
Komme aber aus dem Bereich Immobilien

Edited by Jb007

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vor 6 Stunden schrieb Eduard H.:

Wieso denn befristet? Er schreibt doch schon die ganze Zeit, dass der Vertrag unbefristet wäre.

Das war insbesondere darauf bezogen, dass @Muehlenzwick schrieb, dass man mit einem befristeten Vertrag nicht finanzierbar ist.

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Am Tuesday, December 06, 2016 um 16:40 schrieb Jb007:

Ich habe mein 1. MFH mit 2300 Netto gekauft und zu 100% finanziert, alles möglich
Komme aber aus dem Bereich Immobilien

Stimme ich voll zu!

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