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heikoclaus1

Kauf Wohnung mit Nachtspeicheröfen/Erfahrungen mit neuen Elektroheizungen

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Hallo,

ich hätte gerne mal Eure Meinung zum Angebot einer Wohnung

Mir ist in Bremen, mittlere Wohnlage eine Wohnung in einem 8 Fam-Haus mit folgenden Merkmalen angeboten worden

53 m2 + ausgebautes DG 12 m2

Garage + Kellerraum

komplette EBK ca. 5 Jahre alt guter Zustand, Balkon

Tageslichtbad mit Badewanne in weiß gefliest ebenfalls guter Zustand

Gesamtwohnung mit Laminat alles ordenlich verlegt usw. insgesamt ist die Wohnung und das Gesamtgebäude in gutem Zustand

Vermietet mit Garage für 4.620€ eine für die Lage eher durchschnittl. Miete ca. 5 -10% steigerungssfähig, Kaufpreis 53.000€ unverhandelt also ca. 8,6%.

Die Wohnung ist wenn ich diese it anderen Angeboten vergleiche ca. 20% günstiger wie Vergleichsangebote

der Haken: Wohnung wird mit Nachtspeicheröfen beheizt.

Meine Frage jetzt: Hat jemand Erfahrung mit der Ersatz von Nachtspeicheröfen (es sind 3 Stück in der Wohnung)?. Im Internet werden ja z.B. auch "moderne" Elektroheizungen angeboten, hat jemand damit Erfahrung?

Meine Überlegung ist: Wenn ich das Problem Nachtsspeicherheizungen   für 3 - 4.000€ lösen kann macht der Kauf für mich Sinn, wenn eine neuen Heizung 10.000€ kosten würde eher nicht.

Vielen Dank schon mal für Eure Einschätzungen.

 Stück vorhanden

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Was ich mich schon öfter bei solchen Angeboten gefragt habe.

Sind Nachtspeicheröfen wirklich ein Problem oder einfach nur keine Zentralheizung?

 

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Das Problem ist der hohe Strompreis von vermutlich mind. 23 Cent . Gas gibt's mittlerweile für 4 Cent 

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vor 20 Stunden schrieb JB:

Das Problem ist der hohe Strompreis von vermutlich mind. 23 Cent . Gas gibt's mittlerweile für 4 Cent 

Hab gerade etwas nachgeforscht. Also auf 23 Cent sollte man nicht kommen, da hier der "Niederstromtarif" verwendet werden sollte. Dadurch kann man unter 23 Cent kommen. Aber auf 4 Cent sicherlich nicht. Was ich allerdings auch gefunden habe ist, dass die Tarife sich teilweise kaum noch unterscheiden und du auch zwei Zähler brauchst.

Mir war nicht klar, dass Gas so viel günstiger ist.

Dann aber noch mal zurück zum Threadstarter. @heikoclaus1 du redest von "modernen" Elektroheizungen. Ich weiss nicht ob man sich wenn man wieder mit Strom heizt soviel gewinnt. Hängt zwar auch davon ab was du aktuell drin hast. Aber letztendlich heizt du weiter mit Strom. Jetzt wird die neue Heizung sicherlich nicht mehr als doppelt so effizient sein wie die alte. Dann würde das immer noch 12 Cent/kwh bedeuten.

Also am Ende hast du das Geld vllt ausgegeben und nicht viel gewonnen.

 

EDIT: So hier noch ein Nachtrag

Nachtspeicherheizung

Unter Allgemein sieht man das Problem und dass es schwer durch eine andere "Elektroheizung" zu lösen ist. Die Heizung wandelt bereits 100% der elektrischen Energie um. Wenn du jetzt eine andere Elektroheizung nimmst dann liegt diese ebenfalls bei 100% oder schlechter. Du hast also keine Ersparnis durch eine neue erreicht.

Edited by daeda
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vor 7 Stunden schrieb JohnnyNoCash:

Zum Thema Infarotheizungen finde ich diese Studie ganz interessant:

 http://www.econsolarwind.de/downloads/studie-tu-kaiserslautern-zur-infrarotheizung.pdf

Was die Heizkosten angeht habe ich aber selbst keine Erfahrungen.

Hab mir mal die Mühe gemacht das zu lesen, und muss sagen ich bin platt.

Hätte nicht erwartet, dass das so gut funktioniert. Abschließend kann man sagen, dass es sich für den Ersatz von Nachtspeicheröfen was den Energiebedarf angeht lohnt. Was ich allerdings nicht weiss wie leicht sich das Mietern verkaufen lässt, da diese Art von Heizung nicht jedem bekannt sein dürfte.

Im Vergleich mit Gas darf der Strompreis nicht höher als das 2,5 fache sein sonst ist Gas günstiger. Im Artikel wird ja auch die Entwicklung der Preise angesprochen. Zum Zeitpunkt der Studie (2009) waren es noch 14 Jahre bis sich das Verhältnis von Gas- zu Strompreis zu Gunsten der IR-Heizung entwickelt hätte. Ich denke das werden wir bald sehen ob es so gekommen ist ;)

 

 

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Der Strompreis ist ein politischer Preis.

Strom ist an der Strombörse sehr billig. Allerdings kosten der Transport und insbesondere verschiedene Steuern und Abgaben erheblich.

 

 

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wichtig ist, dass man mit den IR-heizungen normalerweise nicht den günstigeren "nachtstrom" nutzen kann, weil diese direkt heizen und nicht indirekt über die "wärmespeicher" in den nachspeicheröfen.

ich stehe ebenfalls gerade vor dem erwerb eines MFH (8 einheiten/350 qm) mit nachtspeicheröfen und werde wohl eine flüssiggasheizung nachträglich einbauen.

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vor 2 Stunden schrieb alex.ko:

wichtig ist, dass man mit den IR-heizungen normalerweise nicht den günstigeren "nachtstrom" nutzen kann, weil diese direkt heizen und nicht indirekt über die "wärmespeicher" in den nachspeicheröfen.

Für IR-Heizungen kann man NIE den Nachtstromtarif nutzen, sehr wohl aber in der Regel den günstigen Wärmestromtarif (aktuell bei ca. 19,9 Cent brutto)!

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@Arnd Uftring  was denkst du über die Ansicht, dass die Energieversorger diesen Wärmestromtarif sukzessive aus ihrem Portfolio beseitigen wollen? Welche Alternativen hätte man dann, den Mietern diese Form der Wärmebereitstellung weiterhin als gute Alternative anzupreisen? Ich selber bin Befürworter dieser Methode, da sie einen ersten Schritt zur Autarkie darstellt und gegebenheiten (Nachtspeicherproblematik) kostengüsntig und effizient ausnützen kann.

Edited by Georg J. Heininger

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vor 4 Minuten schrieb Georg J. Heininger:

dass die Energieversorger diesen Wärmestromtarif sukzessive aus ihrem Portfolio beseitigen wollen?

Wo steht das?

Der Nachtstromtarif wird "ausgefegt" und steht sicher irgendwann nicht mehr zur Verfügung. Bei den Wärmestromtarifen ist mir davon nichts bekannt, im Gegenteil.

RWE zum Beispiel hat seinen Wärmestromtarif vor ca. 2 Jahren explizit für IR-Heizungen geöffnet - RWE beliefert alleine in NRW noch ca. 700.000 Haushalte mit Nachtstrom und befürchtet Kundschaft zu verlieren, wenn alle zu Gas/Öl/Pellets abwandern!

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Steht vereinzelt im Internet (ich weiß, keine gute Infoquelle) und Leute reden darüber. Ich dachte mir ich frage dich direkt mal danach. Moment: 700k Haushalte mit nachtspeichern, die eh niemand haben will.....interessant.

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vor 5 Minuten schrieb Georg J. Heininger:

Steht vereinzelt im Internet (ich weiß, keine gute Infoquelle) und Leute reden darüber. Ich dachte mir ich frage dich direkt mal danach.

Um das Thema "Infrarot-Heizungen" ranken sich viele Märchen, Mythen und Sagen - nicht selten handelt es sich dabei um geschickte Lobbyarbeit der Heizungsbauer!

Interessanterweise fragt bei einer Pellet- / Gas- oder Ölheizung niemand nach der Versorgungssicherheit zu einem bestimmten Preis, es wird als gegeben angenommen. Was ist wenn ein Lieferant Insolvenz anmeldet oder die Preise erhöht? Na klar, dann sucht man sich einen anderen!

Möglicherweise gibt es irgendwann keine Wärmestromtarife mehr - dann gibt es andere Lösungen, andere Anbieter, etc.....

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Am 17.9.2016 um 12:27 schrieb daeda:

Sind Nachtspeicheröfen wirklich ein Problem oder einfach nur keine Zentralheizung?

Nachtspeicheröfen sind nicht energieeffizient und damit ein Problem für den Mieter, der den Strom bezahlen muss (Kostenschleuder!) - hieraus ergibt sich auch ein Problem für den Eigentümer, da solche Objekte lageabhängig irgendwann nicht mehr vermietbar sind!

Edited by Arnd Uftring

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Am 15.9.2016 um 21:07 schrieb heikoclaus1:

Meine Überlegung ist: Wenn ich das Problem Nachtsspeicherheizungen   für 3 - 4.000€ lösen kann macht der Kauf für mich Sinn

Wenn Du Nachtspeicherheizungen vom Fachmann gegen Infrarotheizungen ersetzen lässt kostet das ca. € 90,-- / qm Wohnfläche.

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Die Kilowattstunde Gas kostet ca. 6,5 ct, Strom kostet je nach Tarif das 3- bis 5fache. Muss man mehr sagen?

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Kannst du so nicht pauschalisieren. Ich hab in paar Wohnungen die Infrarot Dinger als Test eingebaut und jetzt mal bei den Mietern nachgefragt. Die haben Strom Abschlag von iwie 80-90 € mtl und hatten über 200 € Guthaben für das Jahr sagt sie. Wenn ich jetzt überlege, dass ich bei mir zuhause bei gleicher Personenzahl und Größe 60 € Strom + 60 € Gas zahle, dann bezahle ich irgendwie mehr. Keine Ahnung woran das liegt - vllt heizen die nicht viel oder so. Kann ich mir aber nicht vorstellen.

@Arnd Uftring: 90 € je m² Wfl kommt mir recht viel vor. Ich hatte 3 NSP getauscht und 3 Infrarot eingebaut. Da lag ich bei einer 55m² Wohnung inkl Entsorgung der Nachtspeicher bei unter 1000 €. Welche Heizungen baust du üblicherweise ein? Ich hatte leider welche in schlechter Qualität eingebaut, da sind mir schon 2 kaputt gegangen. Also nochmal ca. 500 € für neue Heizkörper ausgegeben...

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Bei Gas geht ein Teil der Energie in der Abwärme durch den Kamin verloren, während der Strom zu 100% in Wärme umgewandelt wird. Dadurch relativiert sich der kW Preis, denn es wird beim Gas die spezifische im Gas enthaltene Energiemenge angegeben. was davon als Wärme in der Wohnung ankommt, steht auf einem anderen Blatt. Daher ist der Vergleich zw Gas und Strom nicht ganz einfach und nicht nur durch den Vergleich der Kaufpreise/kW abgetan

Ich habe einige Nachtspeicher im Portfolio und muss feststellen, dass viele einfach nicht wissen, wie man die Heizungen richtig bedient. Dadurch bläst man wirklich sprichwörtlich das Geld aus dem Fenster. Bei ordnungsgemäßer Anwendung bin ich sicher, dass Nachtspeicher nicht teurer sind als andere Heizungen. Das Problem bei der Vermietung ist sicher das miese Image der Nachtspeicherheizung, daher kann man sicher über eine (Strom-) ALternative nachdenken.

Ich habe selbst 2 Jahre zu zweit in einer 90qm Altbauwohnung mit Nachtspeicher gewohnt und wir hatten 100€ Abschlag/Monat, der uns ausgereicht hat. da war der Verbrauchsstrom für Warmwasser, Kochen, Licht usw schon mit drin.

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vor 7 Stunden schrieb zinger:

Daher ist der Vergleich zw Gas und Strom nicht ganz einfach und nicht nur durch den Vergleich der Kaufpreise/kW abgetan

 

Aus meiner Arbeit bei einem Strom- und Gasnetzbetreiber sowie -lieferanten kann ich bestätigen, dass der kWh-Verbrauch pro Jahr bei Gaskunden im Schnitt auch um einiges höher liegt als bei Kunden mit Nachtspeicherheizung. Ein Jahresverbrauch von 24.000 kWh Gas ist schnell erreicht, 24.000 kWh Strom zum Heizen habe ich bei einem Haushalt so gut wie nie gesehen. Ich glaube nicht, dass dies nur an der Haushaltsgröße, Warmwasseraufbereitung etc. liegen wird. Ich bin aber auch Kaufmann, kein Techniker :-)

Noch ein anderer Aspekt zu dem Thema:

Werden Infrarotheizungen ganz normal in die Steckdose gesteckt, ohne dass deren genauer Verbrauch vom Stromzähler gemessen wird? Falls ja, dürfte es für Infrarotheizungen im Gegensatz zu Nachtspeicherheizungen beim Stromtarif keine großartigen Vergünstigungen geben. Bei Nachtspeicherheizungen wird der Verbrauch der Heizung über einen eigenen Zähler oder ein eigenes Zählwerk gemessen. Nur hierdurch ist die Vergünstigung beim Strom möglich.

@Arnd Uftring Du hattest hier mal von einem Wärmestromtarif der RWE / Innogy gesprochen, der auch für IR-Heizungen gilt. Hast Du hierzu einen Link? Interessiert mich berufsbedingt :-)

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Am 19.3.2018 um 22:09 schrieb Marko V.:

 

Aus meiner Arbeit bei einem Strom- und Gasnetzbetreiber sowie -lieferanten kann ich bestätigen, dass der kWh-Verbrauch pro Jahr bei Gaskunden im Schnitt auch um einiges höher liegt als bei Kunden mit Nachtspeicherheizung. Ein Jahresverbrauch von 24.000 kWh Gas ist schnell erreicht, 24.000 kWh Strom zum Heizen habe ich bei einem Haushalt so gut wie nie gesehen. Ich glaube nicht, dass dies nur an der Haushaltsgröße, Warmwasseraufbereitung etc. liegen wird. Ich bin aber auch Kaufmann, kein Techniker :-)

Noch ein anderer Aspekt zu dem Thema:

Werden Infrarotheizungen ganz normal in die Steckdose gesteckt, ohne dass deren genauer Verbrauch vom Stromzähler gemessen wird? Falls ja, dürfte es für Infrarotheizungen im Gegensatz zu Nachtspeicherheizungen beim Stromtarif keine großartigen Vergünstigungen geben. Bei Nachtspeicherheizungen wird der Verbrauch der Heizung über einen eigenen Zähler oder ein eigenes Zählwerk gemessen. Nur hierdurch ist die Vergünstigung beim Strom möglich.

@Arnd Uftring Du hattest hier mal von einem Wärmestromtarif der RWE / Innogy gesprochen, der auch für IR-Heizungen gilt. Hast Du hierzu einen Link? Interessiert mich berufsbedingt :-)

Also mir ist das nicht bekannt mit dem extra Tarif für Infrarot. Meine Geräte laufen einfach über Steckdose und den "normalen" Strom. Ist denn der Unterschied HT / NT noch so gravierend? Dachte mal gehört zu haben, dass die Differenz nur noch sehr gering ist.

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Am 24.3.2018 um 09:21 schrieb nemo:

Also mir ist das nicht bekannt mit dem extra Tarif für Infrarot. Meine Geräte laufen einfach über Steckdose und den "normalen" Strom. Ist denn der Unterschied HT / NT noch so gravierend? Dachte mal gehört zu haben, dass die Differenz nur noch sehr gering ist.

Ok, dann ist das so, wie ich es mir gedacht hatte. "Normaler" Strom. Und selbst wenn es eine eigene Messung geben würde, wäre das mit dem vergünstigten Tarif nicht so einfach.

Bzgl. Unterschied HT / NT: Also Strom, der für eine Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe bezogen wird und separat gemessen wird, ist sehr viel günstiger. Schnell mal 5-6 Cent brutto und noch mehr.

Du meinst aber, denke ich, Strombezug ohne Heizzwecke. Also Haushaltstrom, der Nachts bezogen wird. Da gebe ich Dir Recht. Ich kenne keinen wirklich günstigen HT-NT-Tarif. Keine Ahnung, ob das überhaupt noch angeboten wird. Bringt i.d.R. aber auch nicht viel.

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vor 2 Minuten schrieb Marko V.:

Ok, dann ist das so, wie ich es mir gedacht hatte. "Normaler" Strom. Und selbst wenn es eine eigene Messung geben würde, wäre das mit dem vergünstigten Tarif nicht so einfach.

Du kannst für Infrarotheizungen den günstigen Wärmestromtarif nutzen - es braucht einen separaten Zähler und die Netzagentur muss zustimmen! 

Ist aber übliches Tagesgeschäft für eine Fachfirma - diy-Kandidaten, die die Infrarot-Module einfach per Stecker in die Dose stecken kommen nicht in diesen Genuss!!

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Am 2.4.2018 um 21:34 schrieb Arnd Uftring:

Du kannst für Infrarotheizungen den günstigen Wärmestromtarif nutzen - es braucht einen separaten Zähler und die Netzagentur muss zustimmen! 

Ist aber übliches Tagesgeschäft für eine Fachfirma - diy-Kandidaten, die die Infrarot-Module einfach per Stecker in die Dose stecken kommen nicht in diesen Genuss!!

Das wusste ich nicht. Der Fall war mir noch nie untergekommen. Zur Klarstellung: Du meinst den Netzbetreiber, nicht die Bundesnetzagentur, korrekt?

Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen ziehen ja nicht 24 Stunden am Tag Strom. Hier gibt es Schaltzeiten vom Netzbetreiber. Ist das bei Infrarotheizungen dann auch so? Also dass die z.B. 4-5 Stunden am Tag vom Netz genommen werden dürfen? Und dann ja logischerweise nicht heizen...

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Vorab:

  • Ich bin kein Stromverkäufer und bei mir gibt es keine Infrarotheizung zu kaufen
  • Ich berichte hier aus Erfahrung der Jahre 2013 bis 2015 - in der Zeit haben wir mit einem Systemhersteller mehr als 40 Objekte von Nachtspeicher auf Infrarot umgebaut.
  • Infrarotheizungen sind für mich nicht die Einzelmodule mit 2m Kabel und Schukostecker dran zum Selbstverbau sondern vom Fachmann geplante Heizsysteme mit Hinterwandmodulen (wahlweise eine Kombination aus mehreren Einzelmodulen, die bestenfalls miteinander kommunizieren), Wärmeleiste (Sockel), elektronischen Thermostaten, Decken-Wärmespeicherplatten (Knauff), die mit einem separaten Zähler und speziellem Tarif versehen werden.
vor 3 Stunden schrieb Marko V.:

Zur Klarstellung: Du meinst den Netzbetreiber, nicht die Bundesnetzagentur, korrekt?

Korrekt!

vor 3 Stunden schrieb Marko V.:

Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen ziehen ja nicht 24 Stunden am Tag Strom.

Bei Infrarotheizungen ist das nicht anders!

Nach der ersten Grundtemperierung führt die Heizung je nach Außentemperatur 3-5 mal am Tag nach. Beim Verbau von Decken-Wärmespeicherplatten führt die Anlage ca. 1-2 mal am Tag nach.

vor 3 Stunden schrieb Marko V.:

Also dass die z.B. 4-5 Stunden am Tag vom Netz genommen werden dürfen?

Für die Freischaltung des Wärmespeichertarifs ist gesetzlich erforderlich, dass ein separater Zähler vorhanden ist UND dass es sich um ein unterbrechbares System handelt - was bei Infrarotheizungen der Fall ist.

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