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Manuel N

Mieter bezahlt unpünktlich - Was macht man?

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Hallo zusammen,

in dem Fall, dass ein Mieter auf x gründe zwischen Tag und Tag 10 des Monates zahlen kann. Könnte man as akzeptieren.

Aber, wenn dazu kommt, dass der Mieter dann am 15. oder später und das erst nachdem der Vermieter sich gemeldet hat. Wie geht man vor?

Hier (siehe unten) empfiehlt Alex Fischer eine Kündigung, aber nur beim Nichtzahler.

Die Frage ist, kann man um den Mieter entgegenzugehen einen Übersicht der Rechtslage senden (Bezahlen bis 3. Tag des Monates & bei unpünktliches Bezahlen Kündigung ist mölich) senden und bitten ein Dauerauftrag z.B. am 10. des Monates zu machen?

- Wo könnte man solche Übersicht des Rechtslages finden?

- Wie würdet ihr hier vorgehen?

 

Danke!

 

Grüße!

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Hi,

 

also wenn er nur zu spät oder auf Anforderung zahlt, dann habe ich bisher am 6. immer eine Mahnung geschickt und darauf hingewiesen, dass bei zukünftigem zu spätem Zahlen eine Abmahnung kommt, welche dann die Vorstufe zur Kündigung ist. Hat bisher immer geholfen :-)

Alex Fischer schau ich mir mal nicht an..

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Hier gibt es einen Russen, der für 300 Euro bisher jeden Mieter zur Zahlung gebracht hat!

Das ist natürlich nicht legal und ich habe auch nur davon gehört.....

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vor 1 Stunde schrieb immovest:

Hier gibt es einen Russen, der für 300 Euro bisher jeden Mieter zur Zahlung gebracht hat!

Das ist natürlich nicht legal und ich habe auch nur davon gehört.....

Krasse Sache!

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vor 1 Stunde schrieb immovest:

Hier gibt es einen Russen, der für 300 Euro bisher jeden Mieter zur Zahlung gebracht hat!

Das ist natürlich nicht legal und ich habe auch nur davon gehört.....

Das kriegen die 60 Araber im Pyjama noch besser hin..

 

@Manuel N

Was steht denn im Mietvertrag? Schick ihm doch mal ne Abmahnung.. Auch eine Abmahnung mit Mahnkosten und verhalten dich wie @Christian Beyer oben schreibt.. Sollte funktionieren..

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1. Mahnungen schreiben mit Angabe einer Zahlungsfrist, um den Verzug der Miete festzustellen.

2. Nach mehrmaligen Zahlungsverzug eine Abnahnung schreiben und mit Kündigung drohen. Ganz wichtig: Hier auflisten, die Höhe der Miete, die Fälligkeit, die Mahnung und den Zahlungseingang. Das ist der Nachweis des mehrmaligen Zahlungsverzugs! 

3. Wenn immer noch nicht pünktlich gezahlt wird, dann kündigen!!! Und rausschmeißen!

Ich glaub, Mann kann sogar ohne Mahnungen und Abmahnungen kümdigen, wenn man nachweisen kann, dass der Mieter oft in Zahlubgsverzug ist! Das ist nämlich ein Kündigungsgrund!! Weiß blos gerade nicht ob das ein ordentlicher oder außerordentlicher Kündigungsgrund ist! Aber bitte am besten einen Rechtsanwalt zu Rate ziehen!

 

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Wenn 1. Miete nicht da - Mahnung!

Wenn 2. Miete nicht da - Fristlos kündigen!

Anders geht es nicht.....Bei Zahlung wird die Kündigung ja automatisch aufgehoben!

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Ich schließe zu beginn folgende Vereinbarung:
falls jemand Probleme hat, soll er mich vorher anrufen. Ich wäre kein Bank und kann kein Kredit gewähren. Es wäre kein Problem für mich, wenn ich vorher eine Info kriege. In der Regel sagt jeder "das kommt nicht vor"

Falls dann doch einer zu spät zahlt, gehe ich human vor, es gibt immer mal schwierigkeiten bei den Mietern, wir sind alle nur Menschen: 
Ich gehe in der Regel so vor:
1. Anruf -> Fragen was los ist und wann gezahlt wird, warum ich keine Info erhalten habe
-> Abwägen, wenn soziale Probleme zB. Jobverlust etc, habe ich Verständnis = Aufschub max. 4 Wochen -> Alternative: verarschen = Anwalt einschalten
2. Vorbeifahren, gerne Abends und im Treppenhaus klären, warum bisher keine Miete bezahlt wurde. Das kriegen alle anderen mit.
Resultat aus 1 und 2 = gute Erfahrung, Zahlungsausfall gleich Null in den letzten Jahren, zu späte Zahler toleriere ich, wenn es nicht übertrieben wird oder wenn es die Situation erfordert. Wird grundsätzlich immer zu spät gezahlt, will ich den Mieter los werden
3. Ansonsten Anwalt einschalten, der kümmert sich drum, wird dann teurer für den Mieter

Direkt ein Schreiben hinschicken, Abmahnung etc, kommt nicht gut an und meistens melden sich die Mieter dann, "Fenster zieht, Toilettenspülung defekt etc", es kostet unterm Strich mehr, der Mieter ist dahingehend immer am längeren Hebel

Edited by Jb007
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vor 45 Minuten schrieb Ray:

Das kriegen die 60 Araber im Pyjama noch besser hin..

...bis man mal irgendwann an den richtigen gelangt, nämlich ein Mieter, wo sein Sohn bei irgendeinen Rockerclub ist oder ein Mieter, der ne Schrotflinte unterm Kissen hat und nichts mehr zu verlieren hat etc. Ich würde immer erst versuchen, konstruktiv nach einer Lösung zu suchen.

War letztens doch in Essen Bredeney, Mieter sticht Vermieter ab wg, Mietschulden, Vermieter tot in die Mülltonne geworfen
 

Edited by Jb007
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vor 26 Minuten schrieb Jb007:


War letztens doch in Essen Bredeney, Mieter sticht Vermieter ab wg, Mietschulden, Vermieter tot in die Mülltonne geworfen
 

Da mag ich doch meine Briefe, da kann man sich maximal am Papier schneiden :-)

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Bei mir gibt es nach dem Einzug einmalig eine freundliche Erinnerung nach dem 3. Werktag. Danach ist es mit der Freundlichkeit vorbei, es wird einfach Tacheles geredet. Ich halte nichts davon, die Sache unnötig hinauszuzögern. Wie heißt so schön - Lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende!

Im Folgenden, wenn der Mieter keine Einsicht zeigt oder sich die Sache wiederholt, geht eine formelle Mahnung raus. Mit Aufstellung aller Forderungen zzgl. 5EUR Mahngebühr (wird de Höhe nach gerichtlich akzeptiert) und Fristsetzung, sowie Hinweisen zu den gesetzlichen Kündigungsmöglichkeiten - sowohl ordentlich als auch außerordentlich.

Verstreicht die Frist, geht die Sache sofort zum Amtsgericht im Mahnverfahren - am Ende wurden bisher alle Forderungen zzgl. Verfahrensgebühren und meiner Postspesen beglichen.

Die Erinnerung sowie anschließende Mahnung gehen per Email raus, eine Schriftform ist nicht erforderlich. Beim Mahnverfahren muss man leider auf die Post.

Edited by MMM
.
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vor 2 Stunden schrieb Jb007:

...bis man mal irgendwann an den richtigen gelangt, nämlich ein Mieter, wo sein Sohn bei irgendeinen Rockerclub ist oder ein Mieter, der ne Schrotflinte unterm Kissen hat und nichts mehr zu verlieren hat etc. Ich würde immer erst versuchen, konstruktiv nach einer Lösung zu suchen.

War letztens doch in Essen Bredeney, Mieter sticht Vermieter ab wg, Mietschulden, Vermieter tot in die Mülltonne geworfen
 

Das war auch Ironie auf den Russensatz oben bezogen..

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Das Vorgehen v. JB007 entspricht fast 100% meiner Vorgehensweise.

Als Erstes versuche ich auch zu prüfen welchen Grund die Nichtzahlung hat. Sehr wichtig ist m. M. nach zuerst zu prüfen ob der Mieter

a) zahlungswillig ist, d.h. zahlen will aber aus einem guten Grund nicht zahlen kann oder

b) er einfach die Masche Mietbetrüger reitet.

Bei mir ist zu 90 - 955% a der Fall, dann nutzen Ratenvereinbarungen oder oft zahlt der Mieter wenn das Problem aus der Welt geschaffft ist (Arbeitsamt zahlt erst später, Auftraggeber (bei Selbstständigen) hat nicht gezahlt o.ä.

Im krassesten Fall habe ich einem Mieter mal 6 Monatsmieten "gestundet" war ein Selbstständiger der für einen großen Auftrag sein Geld nicht bekommen hat (das habe ich natürlich vorher geprüft).Geld ist dann nach 6 Monaten auf einen Schlag gekommen

Im Falle b bleibt allerdings nur die harte Tour

 

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Schließe mich meinen Vorrednern an.

1. Gespräch suchen, Ursache und Willigkeit auf Zahlung klären

1.1 insoweit möglich, Erkenntnisse aus 1 validieren

2. Wenn unwillig, Betrug oder sonstiges Schindluder vorliegt, abgeben an Anwalt.

@Jb007, die Rücksprache im Treppenhaus finde ich ne super Idee! :daumen: Die blöse werden sich wahrscheinlich die wenigsten Menschen unnötig ein weiteres Mal geben wollen....

Die Anschreiben mit Mahnungen, Fristen etc. alles schön und gut, aber auch das würde ich nur vom Anwalt erledigen lassen, so blöd das klingen mag! Da kann man zu viel falsch machen und dann schaut man als Vermieter wegen eines kleinen Fehlers im Ablauf, einer Frist oder sonstigem Käse in die Röhre und der Mieter lacht sich jeden Nacht in den Schlaf...

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Ich fahre normalerweise auch einen zunächst freundlichen Kurs. Bei renitenten (Gewerbe-) Mietern sende ich allerdings auch gern mal einen Mahnbescheid. Da die Mieter die Kosten bezahlen müßen, zahlen sie erfahrungsgemäß dann besser (geht allerdings nur, wenn die Wohnung o.k. ist).

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Ich denke es kommt sehr darauf an wer ist der Mieter?

Bei einem neuen ist es etwas anderes wie wenn er Mieter seit zig Jahren in der Wohnung ist.

Bei einem gewerblichen Mieter muss ebenso anders verfahren werden wie bei einem Privaten.

Zu guter letzt liegt es auch noch daran in welcher Gegend und Stadt es ist. Mann kann sicher nicht in Duisburg Marxloh genauso vorgehen wie in München Grünwald.

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