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Ray

Reservierung von Makler - Komische Forumlierung!??

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Ihr Lieben,

 

wir diskutieren aktuell in unserer immobilien Gruppe aus dem Norden folgendes Thema:

 

Ein Investor von uns möchte eine Wohnung kaufen und soweit steht alles.. Der Makler schickt ihm eine Reservierungsbestätigung, die er unterschreiben muss.. Ansonsten sucht der Makler weiter und würde, bei einem Anderen der unterschreibt, unseren Investorkollegen umgehen und den Unterschreiber auswählen..

Derjenige, der unterschreibt, muss die Provision direkt/sofort an den Makler überweisen. Ob der Kaufvertrag zustande kommt oder nicht, erst einmal nicht relevant. Nun stellen sich folgende Fragen:

 

(was uns daran wundert, siehe Anhang):

 

1) Wozu eine Reseriverungsbestätigung? Die kommt vom Makler, der Eigentümer könnte doch dennoch an jemand anderes verkaufen oder nicht?

2) Bei Punkt 7 wird erklärt, dass die Provisionszahlung VOLLUMFÄNGLICH an den Käufer zurückbezhalt wird, wenn der Eigentümer vom Verkauf zurücktritt. Bei Punkt 6 (wo nur von Rücktritt gesprochen wird) ist es aber schwammig erläutert, ob der Käufer seine Zahlung komplett zurück erhält z.B. wenn er selbst noch vor Kaufvertragsunterschrift zurücktritt. Bei Punkt 7 stand ja noch VOLLUMFÄNGLICH.

3) Auch Punkt 5 ist etwas schwamming formuliert mit "Der spätere Kaufvertrag kommt losgelöst und unabhängig von dieser Vereinbarung zwischen Käufer & Eigentümer zustande".

 

Ich bin mir sicher, dass eine Provision nicht zu zahlen ist, wenn kein Kaufvertrag zustande kommt. Trotzdem kommt uns dieser Makler im Allgemeinen sehr komisch vor.

1) Wie ist eure Meinung hierzu?

2) Sollte man einfach das Geld überweisen & unterschreiben?

3) Wird der Makler nicht normalerweise im Kaufvertrag genannt & erhält anschließend seine Provision?

 

@Arnd Uftring @ekki54

Ihr seid doch Makler bzw. habt diese Tätigkeit mal ausgeübt !?

 

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Edited by Ray

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Fast die identische Reservierungsvereinbarung wurde mir auch schon mal unterbreitet. Das Thema interessiert mich hier also auch sehr.

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@Ray

1) Wenn der Makler eine Exklusivvereinbarung hat könnte der Verkäufer nicht einfach an jemand anderen verkaufen.

2) Mir ist aus den Nummern 6) und 7) nicht ganz klar geworden, warum der Makler sich das unterschreiben lassen möchte, außer dass er nach Kaufvertragsabschluss seiner Provision nicht hinterherrennen möchte. Hier im Forum habe ich so ein Vorgehen aber auch schonmal gelesen. 6) besagt nämlich, dass allgemein bei einem Rücktritt von der Übertragungsabsicht vom Käufer der Immobilie die Reservierungsgebühr zurückerstattet wird. Da oben allgemein nur von Reservierungsgebühr und dem Betrag (5950 EUR) gesprochen wird halte ich es für unerheblich, dass hier nicht wie bei 7) "vollumfänglich" steht.

3) Bezieht sich nur darauf, dass der Kaufvertrag nicht Sache des Notars ist. Was eigentlich immer der Fall ist. Siehe unten nochmal unter 3)

---

1) Ungewöhnlich aber 6) und 7) decken eigentlich beide Fälle ab: Wenn Käufer zurücktritt greift 6), wenn Verkäufer zurücktritt greift 7). Ich denke (wie oben geschrieben), dass der Makler schon zu vielen Kunden des Geldes wegen hinterherrennen musste und sich deswegen eine andere Konstruktion ausgedacht hat.

2) Im Prinzip spricht da nichts dagegen; aber man kann den Makler ja auch nochmal anrufen und fragen.

3) Der Makler hat im Kaufvertrag meiner Meinung nach eigentlich nichts verloren. Die Provision kommt üblicherweise ja aufgrund eines anderen Vertrages zustande (dem Maklervertrag); der Kaufvertrag bedingt dann eigentlich nur die Courtagezahlung. Siehe das vor ein paar Tagen diskutierte Urteil über die Maklercourtage, die trotz Rückabwicklung fällig wird.

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vor 12 Stunden schrieb Ray:

@Arnd Uftring @ekki54

Ihr seid doch Makler bzw. habt diese Tätigkeit mal ausgeübt !?

Meine Kunden waren seinerzeit Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften - da gibt es sowas nicht.

Mir fällt dazu ein nur allgemeiner Hinweis ein:

Wenn es denn schon eine Reservierungsgebühr sein muss sollte diese nur auf ein Ander- oder Treuhandkonto überwiesen werden mit entsprechenden Anweisungen an den Verwalter (Notar, etc.). Es soll nämlich auch Makler geben, die von Reservierungsgebühren den Kühlschrank füllen müssen oder das Finanzamt am Bein haben.

Bei einem eventuellen Rücktritt von der Reservierungsvereinbarung wäre dann nichts mehr da, was erstattet werden könnte.

Edited by Arnd Uftring
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