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Ray

Fahrtkosten zur Immobilie richtig absetzen

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Hallo liebe Immopreneure,

 

wenn man die private Steuererklärung macht, kann man seine Fahrtkosten anrechnen.. Jeweils mit 0,30Cent pro gefahrenen KM (entweder in eine Richtung oder beide, je nach).. Soweit so gut.. Ich gebe i.d.R. auch immer über 4000km an.. Bis 4500km muss man auch keine Nachweise sammeln etc. Alles okay..

 

Aber wie sieht das nun aus, wenn ich Fahrtkosten habe für die Immobilie? Meine ist (vor mir zu Hause bis dort vor die Tür) 159km weit weg.. Ich werde auch erst einmal alles selbst übernehmen und daher (gerade zu Beginn) ca. einmal die Woche dort aufschlagen.. Sodass ich am Wochenende nach dem Rechten schauen kann und organisatorische Tätigkeiten erledigen..

 

1) Werden diese Fahrtkosten aufgerechnet? Oder trage ich sie in der Anlage V ein und das ist dann auch alleinstehend für die Immobilie getrennt von den anderen Fahrtkosten für den beruflichen Weg?

2) Wenn es getrennt ist, gilt da auch die Grenze bis 4500km ohne Nachweissammlung etc.?

3) Logischerweise schreibt man sich den Fahrtweg in beide Richtungen auf, wie bei einem Kundentemrin, richtig?

 

Ich frage aus dem Grund, da ich keine Lust habe Quittungen etc. zu sammeln, beschriften, dies, jenes.. Aber wenn ich das muss, würde ich das tun.. Daher die Frage,w ie ich von anfang an damit umgehen muss.. Wer kann da weiterhelfen?

 

@Nils vielleicht?

Edited by Ray

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@Ray

Keine Steuerberatung und natürlich ohne Gewähr... ;)

1) Die Fahrtkosten sind in der Regel voll absetzbar und zwar in dem Zusammenhang mit dem sie entstehen, also in der entsprechenden Anlage V. Aufpassen sollte man ggf. noch darauf, dass du auch mit den Fahrtkosten die 15% anschaffungsnahen Erhaltungsaufwand nicht überschritten werden.

2) Dazu kann ich nix sagen. Wenn getankt wird, dann aufheben, sonst kann auch nur auf Plausibilität geprüft werden nehme ich an. :)

3) Fahrkosten zur Immobilie werden wie bei einer Dienstreise abgerechnet; es ergibt sich sogar Anspruch auf das Absetzen von Verpflegungsmehraufwand (mit gleicher Anmerkung wie bei Punkt 1) ).

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Am 6.7.2016 um 12:19 schrieb Ray:

Hallo liebe Immopreneure,

 

wenn man die private Steuererklärung macht, kann man seine Fahrtkosten anrechnen.. Jeweils mit 0,30Cent pro gefahrenen KM (entweder in eine Richtung oder beide, je nach).. Soweit so gut.. Ich gebe i.d.R. auch immer über 4000km an.. Bis 4500km muss man auch keine Nachweise sammeln etc. Alles okay..

Bei Vermietung und Verpachtung darfst du beide Wege mit 0,30 Cent als Werbungskosten abziehen. Eine feste Kilometergrenze gibt es meines Wissens nicht.

Aber wie sieht das nun aus, wenn ich Fahrtkosten habe für die Immobilie? Meine ist (vor mir zu Hause bis dort vor die Tür) 159km weit weg.. Ich werde auch erst einmal alles selbst übernehmen und daher (gerade zu Beginn) ca. einmal die Woche dort aufschlagen.. Sodass ich am Wochenende nach dem Rechten schauen kann und organisatorische Tätigkeiten erledigen..

 

1) Werden diese Fahrtkosten aufgerechnet? Oder trage ich sie in der Anlage V ein und das ist dann auch alleinstehend für die Immobilie getrennt von den anderen Fahrtkosten für den beruflichen Weg?

Genau die Fahrtkosten, gehören zu den Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung und werden daher in der Anlage V des ensprechenden Objekts eingetragen.

2) Wenn es getrennt ist, gilt da auch die Grenze bis 4500km ohne Nachweissammlung etc.?

Nachweise zu führen empfehle ich dir in jedem Fall! Du bist im Zweifel in der Beweispflicht, wenn du Kosten geltend machen willst.

Also am Besten Aufzeichnungen (Tag, KM, Grund und Dauer/ Tankquittung / Baumarktquittungen aufheben!

3) Logischerweise schreibt man sich den Fahrtweg in beide Richtungen auf, wie bei einem Kundentemrin, richtig?

Genau, beide Wege mit 0,30 Cent!

 

Ich frage aus dem Grund, da ich keine Lust habe Quittungen etc. zu sammeln, beschriften, dies, jenes.. Aber wenn ich das muss, würde ich das tun.. Daher die Frage,w ie ich von anfang an damit umgehen muss.. Wer kann da weiterhelfen?

Siehe oben, im Zweifel Alles aufheben, weil du im Zweifel in der Beweispflicht bist.

@Nils vielleicht?

 

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Nicht unbedingt, ist man zb am Renovieren und ist man regelmäßig am Objekt, kann man nur die Anfahrt geltend machen. Gab letztes Jahr ein Urteil dazu vom BFH. 

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vor 5 Minuten schrieb Jb007:

Nicht unbedingt, ist man zb am Renovieren und ist man regelmäßig am Objekt, kann man nur die Anfahrt geltend machen. Gab letztes Jahr ein Urteil dazu vom BFH. 

Das Urteil habe ich gelesen.. Darum ging es aber hier nicht.. Hier geht es um einmal die Woche zum Objekt fahren. . Sich um ein paar kleine Dinge kümmern..

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Mein Steuerberater hat erwähnt, ist man mehr als 5 mal am Objekt im Monat, können die Fahrten nur als einfache Fahrt abgesetzt werden. 

Ein Fahrtenbuch muss geführt werden, der Grund zur Anfahrt muss aufgeführt werden. Nur hinfahren und nach dem rechten schauen, zählt nicht. Bei Fahrten gucken die Finanzbeamte immer ganz genau hin, werden falsche KM angegeben, handelt man sich hier schnell eine Steuerstraftat ein. Quittungen müssen nicht gesammelt werden, da 30 Cent je km. Je Objekt die Fahrten sammeln. Also nicht zusammenwürfeln. 

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vor 4 Stunden schrieb Jb007:

Mein Steuerberater hat erwähnt, ist man mehr als 5 mal am Objekt im Monat, können die Fahrten nur als einfache Fahrt abgesetzt werden. 

Ein Fahrtenbuch muss geführt werden, der Grund zur Anfahrt muss aufgeführt werden. Nur hinfahren und nach dem rechten schauen, zählt nicht. Bei Fahrten gucken die Finanzbeamte immer ganz genau hin, werden falsche KM angegeben, handelt man sich hier schnell eine Steuerstraftat ein. Quittungen müssen nicht gesammelt werden, da 30 Cent je km. Je Objekt die Fahrten sammeln. Also nicht zusammenwürfeln. 

Die Problematik mit den Fahrten ist natürlich immer eine Einzelfallentscheidung. Problem ist dabei der Begriff "erste Tätigkeitsstätte" klick mich

Zitat

dass eine regelmäßige Tätigkeitsstätte am Vermietungsobjekt anzunehmen ist, wenn sich am Vermietungsobjekt im Wege einer Gesamtwürdigung der Umstände des Einzelfalls der quantitative und qualitative Mittelpunkt der gesamten auf dieses Objekt bezogenen, auf die Einkünfteerzielung gerichteten Tätigkeit des Steuerpflichtigen befindet.

Heisst auf Deutsch übersetzt, dass wenn deine Vermietungsobjekte (ETWs/ MFHs) deine Existenzgrundlage darstellen dort eine regelmäßige Tätigkeitsstätte vermutet wird. Die Folge daraus ist, dass die die Fahrten dorthin nur mit der Entfernungspauschale ( 0,3 € für einen Weg) statt nach Reisekostengrundsätzen (0,30 Euro für beide Wege) abgesetzt werden können. (R 21.2 EStR)

 

Eine chronologische Aufstellung mit Excel würde dem genügen, ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch ist dafür nicht erforderlich.

Die Quittungen vom Baummarkt vor Ort, Tankstelle, vllt Restaurant würde ich aus Beweisgründen trotzdem aufheben. Du bist als Steuerpflichtiger für steuermindernde Tatsachen in der Beweispflicht. Die Fälle die vorm Gericht landen sind in der Regel Extremfälle, wo z.B Leute die Einkaufswagen vorm Baumarkt nach Quittungen durchsuchen um diese dann beim FA einzureichen. Als Investor stellt sich aber bei vielen Fahrten zu den Objekten die Frage, ob die eigene Zeit nicht sinnvoller genutzt werden kann. (Deligieren an Hausmeister / Hausverwaltung)

 

Ich bin in Niedersachsen in der Betriebsprüfung tätig.

 

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Ich habe für jedes Objekt einfach eine Excel Tabelle. Jede Quittung wird dann Nummeriert, der Grund des Kaufs eingetragen und dann abgeheftet. Sind nur wenige Minuten pro Woche und so sehe ich genau, ob ich nachzahlen muss (Steuererklärung geht am 31.12. des Folgejahres zum FA) oder etwas zurückbekomme (Steuerklärung geht am 1.1. sofort zum FA).

Bei den Fahrtkosten mache ich das dann genauso. Datum und Grund, so steht dann alles drin. Die Excel Tabelle dann zusammen mit den abgehefteten Quittungen einreichen. Dann geht es auch schnell, bis die Steuer wieder zurück ist.

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vor 22 Stunden schrieb Jb007:

Mein Steuerberater hat erwähnt, ist man mehr als 5 mal am Objekt im Monat, können die Fahrten nur als einfache Fahrt abgesetzt werden. 

Ein Fahrtenbuch muss geführt werden, der Grund zur Anfahrt muss aufgeführt werden. Nur hinfahren und nach dem rechten schauen, zählt nicht. Bei Fahrten gucken die Finanzbeamte immer ganz genau hin, werden falsche KM angegeben, handelt man sich hier schnell eine Steuerstraftat ein. Quittungen müssen nicht gesammelt werden, da 30 Cent je km. Je Objekt die Fahrten sammeln. Also nicht zusammenwürfeln. 

Genau und ich würde 4 mal im Monat hinfahren, sprich immer am Wochenende..

 

vor 17 Stunden schrieb Immo_Hansi:

Eine chronologische Aufstellung mit Excel würde dem genügen, ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch ist dafür nicht erforderlich.

Die Quittungen vom Baummarkt vor Ort, Tankstelle, vllt Restaurant würde ich aus Beweisgründen trotzdem aufheben. Du bist als Steuerpflichtiger für steuermindernde Tatsachen in der Beweispflicht. Die Fälle die vorm Gericht landen sind in der Regel Extremfälle, wo z.B Leute die Einkaufswagen vorm Baumarkt nach Quittungen durchsuchen um diese dann beim FA einzureichen. Als Investor stellt sich aber bei vielen Fahrten zu den Objekten die Frage, ob die eigene Zeit nicht sinnvoller genutzt werden kann. (Deligieren an Hausmeister / Hausverwaltung)

 

Ich bin in Niedersachsen in der Betriebsprüfung tätig.

 

Das mache ich aktuell auch so und hatte ich auch so vor.. Halt mit Excel..

Ich möchte die Hausverwaltung selbst übernehmen.. Zudem erhöhe ich direkt die Mieten und muss auch später Hinterhäuser abreißen, Flächen begrünen etc. Ich werde mich daher erst einmal um alles selbst kümmern und dort auch regelmäßig aufschlagen.. Da mein zweites Objekt nächstes Jahr in der gleichen Straße liegen soll, ist das auch ganz gut so...

 

vor 17 Stunden schrieb Immo_Hansi:

Die Problematik mit den Fahrten ist natürlich immer eine Einzelfallentscheidung. Problem ist dabei der Begriff "erste Tätigkeitsstätte" klick mich

Heisst auf Deutsch übersetzt, dass wenn deine Vermietungsobjekte (ETWs/ MFHs) deine Existenzgrundlage darstellen dort eine regelmäßige Tätigkeitsstätte vermutet wird. Die Folge daraus ist, dass die die Fahrten dorthin nur mit der Entfernungspauschale ( 0,3 € für einen Weg) statt nach Reisekostengrundsätzen (0,30 Euro für beide Wege) abgesetzt werden können. (R 21.2 EStR

Das tut es bei mir zumindest nicht, da ich an meinem Wohnort in Vollzeit arbeite..

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Am 10.7.2016 um 20:24 schrieb 79115Freiburg:

Ich habe für jedes Objekt einfach eine Excel Tabelle. Jede Quittung wird dann Nummeriert, der Grund des Kaufs eingetragen und dann abgeheftet. Sind nur wenige Minuten pro Woche und so sehe ich genau, ob ich nachzahlen muss (Steuererklärung geht am 31.12. des Folgejahres zum FA) oder etwas zurückbekomme (Steuerklärung geht am 1.1. sofort zum FA).

Bei den Fahrtkosten mache ich das dann genauso. Datum und Grund, so steht dann alles drin. Die Excel Tabelle dann zusammen mit den abgehefteten Quittungen einreichen. Dann geht es auch schnell, bis die Steuer wieder zurück ist.

Man kann doch aber auch Fahrten zu Besichtigungen, Stammtischen und Verhandlungen absetzen, selbst wenn der Kauf nicht getätigt wurde.

Natürlich nur wenn man mindestens ein Objekt in dem Jahr gekauft hat.

Seht ihr das auch so? Was ist mit Lageanalyse zb um eine Stadt besser kennen zu lernen bevor man sich auf die Suche nach einer immo macht um den Stadtteil zu identifizieren in den man investieren will. Auch diese Fahrtkosten würde ich versuchen ab zu setzen. 

 

Ich habe dazu ebenfalls eine Excel Tabelle erstellt auf der alle für V+V getätigten Dienstreisen mit Begründung (Notar, Verhandlung, Maklertermin, Analyse etc) vermerkt sind. 

Wie seht ihr das?

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vor 14 Minuten schrieb pesdroid:

Man kann doch aber auch Fahrten zu Besichtigungen, Stammtischen und Verhandlungen absetzen, selbst wenn der Kauf nicht getätigt wurde.

Natürlich nur wenn man mindestens ein Objekt in dem Jahr gekauft hat.

Seht ihr das auch so? Was ist mit Lageanalyse zb um eine Stadt besser kennen zu lernen bevor man sich auf die Suche nach einer immo macht um den Stadtteil zu identifizieren in den man investieren will. Auch diese Fahrtkosten würde ich versuchen ab zu setzen. 

 

Ich habe dazu ebenfalls eine Excel Tabelle erstellt auf der alle für V+V getätigten Dienstreisen mit Begründung (Notar, Verhandlung, Maklertermin, Analyse etc) vermerkt sind. 

Wie seht ihr das?

Kannst du mir die excelliste mal zeigen? Ich habe auch leicht so etwas  gemacht.. Würde mir gern deine anschauen..

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Mein örtliches FA akzeptiert meinen Pauschalbetrag von 100€ p.a. (ohne irgendeine Dokumentation) - bislang wurde nie etwas beanstandet. Objekt ist auch nur 7km entfernt.

 

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vor 6 Minuten schrieb mecb1508:

Mein örtliches FA akzeptiert meinen Pauschalbetrag von 100€ p.a. (ohne irgendeine Dokumentation) - bislang wurde nie etwas beanstandet. Objekt ist auch nur 7km entfernt.

 

Ja so macht es mein Steuerberater auch. Und bei einem "größeren" Objekt 8 Wohnungen setzt er glaube ich 200€ Pauschal ein. Denke das ich da nicht so schlecht  bei weg komme.

Rein Gefühlsmäßig habe ich nicht so hohe Kosten wie angesetzt. 

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Also meiner Ansicht nach gibt es einen Unterschied zwischen Kosten die mit einem konkreten Objekt verbunden sind und Aufwendungen die man Allgemein hat.

Makler, Notarfahrt und Ähnliches kann ich nur mit einem Objekt machen.

Andere Sachen wie (pauschale) Telefonbeträge, Briefmarken, Papier, Drucker,... habe ich als allgemeine Werbungskosten deklariert, da die nicht eindeutig einem Objekt zuzuordnen sind und Besichtigungen von Objekten, die ich dann nicht gekauft habe ebenfalls. Die habe ich alle Zusammengefasst und dann auf alle Objekte zum gleichen Teil verteilt. Alternativ könnte man auch eine zusätzliche Anlage abgeben und die dann extra aufführen.

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Am 31.7.2016 um 12:56 schrieb Jägermeister:

Um welche durchschnittliche  Beträge handelt es sich denn so im Jahr die ihr mit der Exeltabelle bei der Steuer einreicht?

Naja als SAP Berater komme ich für allgemeine Fahrten so auf ca. 4.200€ im Jahr.. Soweit alles gut.. Auch ohne Nachweise.. Ab 4.500€ muss ich alle Belege sammeln etc. Dahin komme ich aber i.d.R. nicht..

 

Nun habe ich das Obejkt gekauft und dieses liegt 159km weg.. In beide Richtungen gerechnet also knapp 320km.. Da würde ich gerne alle 1-2 Wochen hinfahren, da ich Hausmeistertätigkeiten, Verwaltung, Rienigung usw. zuerst einmal selbst erledige.. Meine Eingangsfrage war, ob hier wieder bis 4.500€ ohne Nachweise geht, da es ein komplett anderer Bereich ist oder werden diese Kosten zu meinen anderen (in meinem Fall 4.200€) zugerechnet und ich bin dann über 4.500€ und muss Nachweise etc. sammeln..

 

Am 31.7.2016 um 13:17 schrieb mecb1508:

Mein örtliches FA akzeptiert meinen Pauschalbetrag von 100€ p.a. (ohne irgendeine Dokumentation) - bislang wurde nie etwas beanstandet. Objekt ist auch nur 7km entfernt.

 

Bei 7 km okay.. Bei 159 km in eine Fahrtrichtung, also 320km und dann jede Woche bzw. alle zwei sieht das anders aus =)

 

Am 31.7.2016 um 14:24 schrieb freeone:

Also meiner Ansicht nach gibt es einen Unterschied zwischen Kosten die mit einem konkreten Objekt verbunden sind und Aufwendungen die man Allgemein hat.

Makler, Notarfahrt und Ähnliches kann ich nur mit einem Objekt machen.

Andere Sachen wie (pauschale) Telefonbeträge, Briefmarken, Papier, Drucker,... habe ich als allgemeine Werbungskosten deklariert, da die nicht eindeutig einem Objekt zuzuordnen sind und Besichtigungen von Objekten, die ich dann nicht gekauft habe ebenfalls. Die habe ich alle Zusammengefasst und dann auf alle Objekte zum gleichen Teil verteilt. Alternativ könnte man auch eine zusätzliche Anlage abgeben und die dann extra aufführen.

Siehe in diesem Kommentar das erste Zitat.. Wie gesagt, es geht darum, dass ich einmal für meine allgemeinen Fahrten und einmal für meine Immobilie Fahrten habe.. Und ob das FA diese zusammenrechnet oder getrennt sieht, da man erst ab 4.500€ (30 Cent pro gefahrenen km) Nachweise einreichen muss..

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vor 1 Stunde schrieb Ray:

Naja als SAP Berater komme ich für allgemeine Fahrten so auf ca. 4.200€ im Jahr.. Soweit alles gut.. Auch ohne Nachweise.. Ab 4.500€ muss ich alle Belege sammeln etc. Dahin komme ich aber i.d.R. nicht..

 

Nun habe ich das Obejkt gekauft und dieses liegt 159km weg.. In beide Richtungen gerechnet also knapp 320km.. Da würde ich gerne alle 1-2 Wochen hinfahren, da ich Hausmeistertätigkeiten, Verwaltung, Rienigung usw. zuerst einmal selbst erledige.. Meine Eingangsfrage war, ob hier wieder bis 4.500€ ohne Nachweise geht, da es ein komplett anderer Bereich ist oder werden diese Kosten zu meinen anderen (in meinem Fall 4.200€) zugerechnet und ich bin dann über 4.500€ und muss Nachweise etc. sammeln..

 

Bei 7 km okay.. Bei 159 km in eine Fahrtrichtung, also 320km und dann jede Woche bzw. alle zwei sieht das anders aus =)

 

Siehe in diesem Kommentar das erste Zitat.. Wie gesagt, es geht darum, dass ich einmal für meine allgemeinen Fahrten und einmal für meine Immobilie Fahrten habe.. Und ob das FA diese zusammenrechnet oder getrennt sieht, da man erst ab 4.500€ (30 Cent pro gefahrenen km) Nachweise einreichen muss..

Sehr gute Frage! Ich stehe im Prinzip vor dem selben Problem und suche nach Antworten.

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@jackson24

Ich habe dazu einen Kollegen befragt, der sich darin auskennt:

Wird getrennt bewertet.. Einmal für Anlage N und einmal für Anlage V. Wenn du jedoch für Anlage V Fahrtkosten berechnest solltest du vorsichtshalber Tankbelege (oder wenn du in der Stadt dann auch einen Riegel/Brötchen etc. kaufst) aufbewahren.

 

Ich habe diesbezüglich für kommendes Jahr eine Excelliste mit folgenden Spalten erstellt:

Tag / Datum / Thema bzw. Grund der Fahrt / Straße / Anfahrtstag / Abfahrtstag / Bemerkung / Gefahrene KM / KM in € / Verpfl.mehraufwand / Kontierung

 

Diese fülle ich das ganze Jahr aus. Auf einem weißen Blatt Papier hefte ich dann den Tankbeleg & weitere Belege für diesen Tag ran und schreibe dazu eine Koniterung.. Die Kontierung notiere ich mir auch in der Spalte "Kontierung" in der jeweiligen Zeile in meiner Exceliste. Danach werden alle Papierstücke mit den Belegen hintereinander geordnet und am Ende des Jahres drucke ich mir die Excetabelle (samt aller Fahrtkosten etc. zusammengerechnet) aus und lege sie vorne drauf..

 

Verständlich genug erklärt !?

 

Am 31.7.2016 um 10:13 schrieb pesdroid:

Man kann doch aber auch Fahrten zu Besichtigungen, Stammtischen und Verhandlungen absetzen, selbst wenn der Kauf nicht getätigt wurde.

Natürlich nur wenn man mindestens ein Objekt in dem Jahr gekauft hat.

Seht ihr das auch so? Was ist mit Lageanalyse zb um eine Stadt besser kennen zu lernen bevor man sich auf die Suche nach einer immo macht um den Stadtteil zu identifizieren in den man investieren will. Auch diese Fahrtkosten würde ich versuchen ab zu setzen. 

 

Ich habe dazu ebenfalls eine Excel Tabelle erstellt auf der alle für V+V getätigten Dienstreisen mit Begründung (Notar, Verhandlung, Maklertermin, Analyse etc) vermerkt sind. 

Wie seht ihr das?

Ja kannst du. Bei Stammtischen wird sicherlich diskutiert.. Wenn du aber so wie von mir in diesem Beitrag beschrieben vorgehst sollte es klappen.. Also einfach alles so aufschreiben, dass das FA überhaupt keine weiteren Fragen stellen kann, weil ihnen keine mehr einfällt..

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vor 19 Stunden schrieb Ray:

@jackson24

Ich habe dazu einen Kollegen befragt, der sich darin auskennt:

Wird getrennt bewertet.. Einmal für Anlage N und einmal für Anlage V. Wenn du jedoch für Anlage V Fahrtkosten berechnest solltest du vorsichtshalber Tankbelege (oder wenn du in der Stadt dann auch einen Riegel/Brötchen etc. kaufst) aufbewahren.

 

Ich habe diesbezüglich für kommendes Jahr eine Excelliste mit folgenden Spalten erstellt:

Tag / Datum / Thema bzw. Grund der Fahrt / Straße / Anfahrtstag / Abfahrtstag / Bemerkung / Gefahrene KM / KM in € / Verpfl.mehraufwand / Kontierung

 

Diese fülle ich das ganze Jahr aus. Auf einem weißen Blatt Papier hefte ich dann den Tankbeleg & weitere Belege für diesen Tag ran und schreibe dazu eine Koniterung.. Die Kontierung notiere ich mir auch in der Spalte "Kontierung" in der jeweiligen Zeile in meiner Exceliste. Danach werden alle Papierstücke mit den Belegen hintereinander geordnet und am Ende des Jahres drucke ich mir die Excetabelle (samt aller Fahrtkosten etc. zusammengerechnet) aus und lege sie vorne drauf..

 

Verständlich genug erklärt !?

 

Ja kannst du. Bei Stammtischen wird sicherlich diskutiert.. Wenn du aber so wie von mir in diesem Beitrag beschrieben vorgehst sollte es klappen.. Also einfach alles so aufschreiben, dass das FA überhaupt keine weiteren Fragen stellen kann, weil ihnen keine mehr einfällt..

Sehr gute Ausführung. Besten Dank!

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mal was pratkisches zu dem Thema:

 

Wo trägt man die Anfahrtskosten bei Anlage V ein?

Bei Z 41 Gesamtaufwand?

 

Und tragt ihr Anfahrtskosten für Besichtigungstermine neuer Objekte auch dort ein?

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