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Generelle Meinung zu Einzimmerwohnungen

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Liebe Immopreneure,

ich würde gerne eure allgemeine Meinung zu Einzimmerwohnungen erfahren. Grundsätzlich werden ja Zweizimmerwohnungen als die ideale Anlageform betrachtet, wenn es um Eigentumswohnungen geht. Wie sich mir der Markt allerdings darstellt, bieten Einzimmerwohungen meistens eine höhere Rendite. Das wird natürlich seine Gründe haben. Mir fallen auf Anhieb diese ein:

- Häufigere Mieterwechsel. Einzimmerwohnungen werden eben oft von jungen Leuten, Studenten, Singles, etc. bewohnt die sich irgendwann verändern oder vergrößern möchten.

- Höherer Fixkostenanteil. Gerade wenn z.B. Küche oder Bad neu gemacht werden müssen, dürften die absoluten Kosten fast genauso hoch sein wie bei einer Zwei- oder Dreizimmerwohnung. Das Verhältnis zu den Mieteinnahmen ist bei nur einem Zimmer bzw. geringerer Fläche natürlich schlechter.

Denkt ihr ähnlich? Gibt es vielleicht noch weitere Aspekte? Und inwiefern würdet ihr eine Investition in Einzimmerwohnungen trotzdem empfehlen oder davon abraten?

Besten Dank und viele Grüße

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je kleiner die Wohnung, desto mehr schlagen die Kosten zu, die nach Einheiten berechnet werden, wie die Verwaltervergütung.

Als Makler kann ich dir nur sagen, dass Einzimmerwohnungen schwer wieder zu verkaufen sind. Wohnen und Schlafen soll getrennt sein, zumindest in den Nicht-Studentenregionen.

Auch der Single bevorzugt 2- oder auch 3-Zimmer-Wohnungen, wenn er/sie es sich leisten kann.

Frauen wollen sehr häufig eine Badewanne haben und legen großen Wert auf Tageslichtbad.

Ich habe aber auch die eine oder andere ältere Person, die mit einer 1-Zimmer-Wohnung zufrieden ist, weil die Miete zur Rente passt.

Allerdings benötigen diese nicht immer mehr einen PKW-Stellplatz, der dann separat vermarktet werden muss.

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In Ballungszentren bist du mit Einzimmerwohnungen oft ganz weit vorne.. Ich gehe aber selbst lieber auf 2-3 Zimmer, wenn ich kann..

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Das ist extrem unterschiedlich, wie @Ray schon sagt. In Ballungszentren wie Frankfurt, Düsseldorf, München sind 1ZWs sehr, sehr gut in zentralen Lagen. Da ist der qm-Preis oft überproportional hoch und durch (Teil-)Möblierung hat man weitere Hebeloptionen.

2 Zimmer-Wohnen sind nicht(!) immer ideal - auch das kommt auf den Standort an. Beispiel: Leipzig: da werden vor allem große Wohnungen 3-4 Zimmer gesucht. Ihr müsst Da immer lokal schauen, wenngleich es "grundsätzlich" so richtig ist. Grundsatz bedeutet halt auch immer: es kann auch völlig anders sein.:winke:

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vor 2 Minuten schrieb Thomas Knedel:

2 Zimmer-Wohnen sind nicht(!) immer ideal - auch das kommt auf den Standort an. Beispiel: Leipzig: da werden vor allem große Wohnungen 3-4 Zimmer gesucht.

Da sitmme ich dir zu.. Aber ich denke, in Leipzig ist es so, weil die Wohnungen dort noch relativ bezahlbar sind.. Auch dort wird sich das noch ändern..

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Zur Not würde ich selbst in die Wohnung ziehen wollen und in eine 1-Zimmer-Wohnung will ich nicht wohnen, deswegen kaufe ich auch noch keine als Kapitalanlage. Aus Erfahrungen ist der Wechsel eher Hoch, dafür kann man die Miete schneller anpassen.

 

 

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vor 37 Minuten schrieb Ray:

Da sitmme ich dir zu.. Aber ich denke, in Leipzig ist es so, weil die Wohnungen dort noch relativ bezahlbar sind.. Auch dort wird sich das noch ändern..

Jup - der Zeitpunkt spielt auch eine Rolle - guter Hinweis!

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In den ostdeutschen Ballungszentren sind große Altbau- Wohnungen mit 4, besser noch 5 Zimmern sehr gefragt. Die Ursache der Knappheit sind (auch) die Wohnungsteilungen in den 90er Jahren. Um die sanierten Altbauten leichter über die Strukturvertriebe absetzen zu können, (Stichwort Sonder- AfA von 50 %), brauchte man möglichst kleine Einheiten. Dadurch ist ein großer Bestand von attraktiven Großwohnungen vom Markt verschwunden.

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vor 1 Stunde schrieb JB:

In den ostdeutschen Ballungszentren sind große Altbau- Wohnungen mit 4, besser noch 5 Zimmern sehr gefragt. Die Ursache der Knappheit sind (auch) die Wohnungsteilungen in den 90er Jahren. Um die sanierten Altbauten leichter über die Strukturvertriebe absetzen zu können, (Stichwort Sonder- AfA von 50 %), brauchte man möglichst kleine Einheiten. Dadurch ist ein großer Bestand von attraktiven Großwohnungen vom Markt verschwunden.

Dann legen wir sie wieder zusammen:lachen:

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vor 2 Minuten schrieb Thomas Knedel:

Dann legen wir sie wieder zusammen:lachen:

z.B. häufig hat man aus 2 Wohnungen 3 gemacht bzw. aus 1 Wohnung  2

praktisch nahezu nicht umsetzbar aufgrund unterschiedlicher WEG-Eigentümer... alle müßten zustimmen, die Gläubiger sind sicherlich auch nicht begeistert, denn viele Darlehen sind "unter Wasser"

dazu käme dann noch die Änderung  der Teilungserklärung  mit der notwendigen Allstimmigkeit

 

 

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Die Erfahrung hat gezeigt, wenn man in 1 Zimmer Wohnungen investiert, dann sollte es recht Stadtnahe oder gar direkt im Zentrum liegen bzw Uninähe. In der Pampa würde ich abraten!

Bei meiner letzten 1-Zimmer Wohnung, die 50qm groß ist (was im Verhältnis recht groß ist) wurde nach Umbaumaßnahmen zu einer 2 Zimmer Wohnung umstrukturiert

Kostenfaktor der Trennwand: unter 1000€

Fazit: Wertschöpfung & Nachfrage enorm gestiegen! (Wobei die Nachfrage war auch bei 1 Zimmer hoch)

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vor 29 Minuten schrieb Fröhn:

@Waldemar Merkel Hatte die 2 Zimmer Whg, nach Deinem Umbau dann ein Durchgangszimmer? Das wäre hier in Marburg ein Nogo.

 

Das schlafzimmer ist vom Wohnzimmer zu erreichen. Man kann es sich so vorstellen, wenn man gerade durch die Wohnzimmertür kommt, ist sofort rechts eine moderne Schiebetür zum Schlafzimmer. 

Bei uns in Bielefeld kein Thema. Im Gegenteil der größte Teil der Interessenten waren stark begeistert.

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Am 11.6.2016 um 13:17 schrieb Waldemar Merkel:

Bei uns in Bielefeld kein Thema

Durch unsere Uni gibt es hier halt entsprechend "Kundschaft" hierfür. Woanders würde ich das stark vom drumherum abhängig machen.

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Weiß jemand von euch, wie es in München steht? Ich hatte vor über diesen Bauträger in Einzimmerwohnungen in Schwabing zu investieren. Angeblich ist ja Schwabing eine der angesagtesten Gegenden in München (siehe z.B. hier oder hier). Nun sehe ich, dass besonders junge Leute an dieser Gegend interessiert sind und das wäre auch meine potenzielle Zielgruppe. Aber jetzt lese ich hier, dass Singles manchmal 2-Zimmer-Wohnungen bevorzugen. Ich persönlich würde als Single eher in einer Einzimmerwohnung leben, aber meine persönliche Präferenz ist natürlich nicht aussagekräftig für die Allgemeinheit. Gibt es vielleicht irgendwelche Studien oder Umfragen, die mir die Information, die ich brauche, geben könnten? Ich wäre euch echt dankbar!

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Ich denke bei Einraumwohnungen hängt es wirklich sehr stark von der Stadt (Makrolage) als auch von der Gegend bzw. Stadtteil (Mikrolage) ab, ob sich diese gut vermieten lassen oder nicht. Beispielsweise werden sich Einraumwohnungen in europäischen Großstädten mit hohem Mietpreisniveau (z.B. Paris) als auch in Studentenstädten oder "Berufspendlerstädten" (Frankfurt am Main) mit hoher Mietnachfrage gut vermieten lassen. In Städten, wo das Mietpreisniveau eher gering ist und keine Uni vorhanden ist, gehen Einraumwohnungen bestimmt nicht so gut. Weiterhin spielt aber auch die Mikrolage eine Rolle. In einer Studentenstadt gehen Einraumwohnungen in Uninähe sicherlich besser als irgendwo am Stadtrand.

Generell würde ich sagen, dass man bei Einraumwohnungen öfter Mieterwechsel (z.B.) Studenten hat und wenn man in den "falschen" Städten investiert auch lange Leerstandszeiten.

Ich selbst bin Berufspendler und bewohne unter der Woche eine 40 qm Einraumwohnung in einer Ostdeutschen Stadt und noch dazu am Stadtrand. xD Wohne dort schon seit 3 Jahren, aber eigentlich würde ich lieber in eine 2-raum mit Balkon. Weiß aber nicht wie lange ich da noch arbeite...Also Ausnahmen bestätigen die Regel!

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