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Draude74

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  1. Hallo zusammen, ich habe mich von einem Steuerberater aufschlauen lassen und fasse es nochmal kompakt zusammen: I) Wenn ich die Stellplätze in meinem Privatvermögen kaufe und damit Einkünfte aus Gewerbebetrieb erziele, infiziere ich damit auch die Wohnungen gewerblich? Befürchtung: Ich könnte die Wohnungen nicht mehr nach 10 Jahren steuerfrei verkaufen. Die Stellplätze erzeugen keine Einnahmen aus Gewerbetrieb sondern aus privater V&V. Also keine Gewerbesteuerpflicht. Solange kein gewerblicher Handel mit den Stellplätzen betrieben oder sonstige Dienstleistungen angeboten werden besteht somit auch keine Gefahr der gewerblichen Infizierung. Die privat gehaltenen Wohnungen sind von den Stellplätzen nicht betroffen. II) Wäre es ausreichend ein separates Gewerbe für die Vermietung der Garagen anzumelden um die gewerbliche Infizierung der privaten V&V zu vermeiden? Hinfällig. Siehe Antwort zu I) III) Ich gehe davon aus, dass ich bei Einnahmen unter 17.500 Euro pro Jahr Umsatzsteuerbefreit bin, wenn ich von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch mache. Ist das richtig? Ja, es muss keine Umsatzsteuer erhoben / abgeführt werden wenn die Umsätze unterhalb der Freigrenzen bleiben. Falls ein anderes Gewerbe vorhanden ist, dass auch Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung macht, dann zählen die Umsätze zusammen. Ich hoffe das hilft Anderen mit ähnlicher Fragestellung weiter. @KFleischer: Bitteschön ;) Viele Grüße
  2. Hallo @Cyclone, für die vermögensverwaltende GmbH/UG für Immobilien gebe ich dir recht. Vor allem deshalb weil bei Immobilien die wahrgenommene Bonität (gerade Anfangs) wichtig ist. Einer GmbH bringt die Bank vor allem beim ersten Geschäft zumindest einen Hauch mehr Vertrauen entgegen als einer UG. Trotzdem wird die Bank dich doch auch bei einer GmbH als Gesellschafter persönlich in Haftung nehmen, wenn das Eigenkapital der Gesellschaft dünn ist. Das Gefühl hatte ich zumindest in meinen ersten Sondierungen zum Thema Immobilien-GmbH. Meine Annahmen: Falls deine Bilanzsumme mal > 1.000.000 Euro ist und deine UG einen positiven Cashflow erzeugt, dann ist deiner Bank komplett egal, ob sie eine UG oder eine GmbH finanziert. Eine Pflicht zur Umwandlung gibt es ja nicht. Insofern fallen dafür auch keine Kosten an. Auch beim Thema Steuerberater gebe ich dir recht. Die Gefahr bei Trading innerhalb deiner Spardosen GmbH als gewerblich eigestuft zu werden ist sehr gering. (Ausser natürlich du betreibst das ganze nicht nur für dich sondern auch für Dritte). Bei Dividenden liegt die steuerliche Differenz gegenüber dem Halten im Privatvermögen bei knapp 11% (26% vs. 15%) auch bei Beteiligungen unter 10%. Das ist zwar nicht gigantisch, kann aber zusammen mit den zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten interessant werden. Bei Veräußerungsgewinnen liegt die steuerliche Differenz gegenüber dem Privatvermögen bei 24,5% (26% vs 1,5%). Falls du an Details interessiert bist, findest du die hier. Mich würden aber deine Erfahrungen mit der "Immobilien GmbH" interessieren. Ich habe vermietete Immobilien bisher nur im Privatvermögen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen in einer vermögensverwaltenden GmbH mehr Sinn machen könnte. Hast du zufällig damit schon Erfahrungen mit GmbH und Stellplätzen/Tiefgaragen gemacht? Viele Grüße & ein frohes Fest!
  3. Hallo Axwi, mit dem Geschäftsdepot meiner Vermögensverwaltenden UG bin ich bei der comdirect. Die comdirect ist aber leider ein Kompromiss. Am liebsten wäre mir ein Geschäftsdepot bei Degiro gewesen. Leider bietet Degiro aktuell (d.h. heisst seit Ende 2018 bis Ende 2019) kein Depot mehr für Geschäftskunden mehr an. Beim comdirect Geschäftsdepot sind vor allem die Konditionen für Aktien-Sparpläne interessant. Allerdings auch nur, falls man keine deutschen Namensaktien kaufen möchte. Eine Eröffnung ist nur per mail möglich (Es gibt kein Onlineformular). Allerdings fallen auch keine Depotgebühren für Geschäftskunden an, was nicht gerade Standard ist. Ich habe noch etwas mehr zum perfekten Geschäftsdepot recherchiert, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Ich bin mit dem Girokonto meiner Vermögensverwaltenden UG bei Holvi. Dort fand ich die Unterstützung während der Gründung sehr hilfreich. Ein Akt bei der Gründung deiner GmbH/UG ist, dass du die Einzahlung deines Stammkapitals nachweisen musst. Dein Notar braucht diesen Nachweis um die Eintragung im Handelsregister starten zu können. Dummerweise verlangen einige Banken die Handelsregisteranmeldung bevor sie ein Konto für dich eröffnen. Da beisst sich die Katze dann in den Schwanz. Bei Holvi gab es damals die Möglichkeit sich als Unternehmen in Gründung anmelden zu können. Das heisst du kannst mit deinem Konto keine Zahlungen ausführen aber schon die Einzahlung des Stammkapitals entgegennehmen und deinem Notar nachweisen. Sobald du dann auch die Bestätigung der Handelsregisteranmeldung bekommst, ist dein Girokonto voll einsatzfähig. Bisher sind bei mir auch noch keine Gebühren für Überweisungen oder die Nutzung der kostenlosen Firmenkreditkarte entstanden. Insofern waren die bisherigen Erfahrungen positiv. Mittlerweile gibt es aber auch eine Reihe von Wettbewerbern. Eine gewisse Auswahl an Konten ist also möglich. Viele Grüße!
  4. Hallo, ich betreibe eine vermögensverwaltende GmbH ("Spardosen GmbH") in Form einer UG. Aktuell nutze ich diese vor allem für meine Wertpapiere. Bei Wertpapieren, die du in einer Spardosen GmbH hältst fallen beim Verkauf deutlich geringere Steuern an als im Privatvermögen. Ich denke aber auch darüber nach sie für zukünftige Immobilienkäufe zu nutzen, wenn das Objekt passt. Aktuell hätte ich zum Beispiel die Gelegenheit ein Bundle an Garagenstellplätzen zu kaufen. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich dafür nochmal eine eigene Gesellschaft gründen sollte oder meine existierende auch für Immobilien nutzen würde. Ich hatte für die Gründung insgesamt Kosten in Höhe 375 Euro von. Hier habe ich dir meine Liste für die Gründungskosten meiner Spardosen-GmbH verlinkt. Für eine vermögensverwaltende GmbH, die sich rein auf Immobilien konzentriert fallen sogar noch die Kosten von 150 Euro für einen Legal Entity Identifier (LEI) weg. Das heißt deine Kosten für die Gründung sollten bei etwas über 200 Euro liegen. Für den laufenden Betrieb fallen bei mir Kosten in Höhe von rund 300 Euro pro Jahr an. Das erreiche ich allerdings auch nur, weil ich die Buchhaltung und die Steuererklärung selbst mache. Das ist für mich ok, weil ich ja keine komplizierten Buchungen für Löhne und Gehälter habe. Wenn meine Spardosen GmbH mal eine gewisse Größe erreicht hat, dann werde ich diese Jobs aber wahrscheinlich auslagern. Aus meiner Sicht ist die Gründung einer vermögensverwaltenden GmbH deutlich günstiger und unkomplizierter als viele vermuten. Die notwendigen Schritte zur Gründung einer vermögensverwaltenden GmbH habe ich mal hier zusammengeschrieben. Ich hoffe das hilft dir bei deiner Entscheidung schon mal weiter. Würde mich freuen, wenn du schreibst, ob du schon den Schritt gemacht hast und wie deine Erfahrungen sind. Viele Grüße, Eduard
  5. Hallo zusammen, ich stehe vor der Entscheidung ein Bundle von 10 Stellplätzen zu kaufen um diese dann weiter zu vermieten. Da Garagen, die nicht zu einer Wohnung gehören automatisch gewerblich sind befürchte ich eine gewerbliche Infizierung meiner Mieteinkünfte aus privater V&V. Kurz zu meiner Situation: - Angestellter im Hauptberuf - Eine vermögensverwaltende Kapitalgesellschaft (für Wertpapiere!) bei der ich geschäftsführender Gesellschafter bin - Ein nebenberufliches Gewerbe (Kleinunternehmerregelung) - Zwei vermietete ETW mit Einkünften aus privater V&V - Ein Angebot ein Bundle von 10 Stellplätzen zu einem guten Preis zu kaufen Meine Fragen: I) Wenn ich die Stellplätze in meinem Privatvermögen kaufe und damit Einkünfte aus Gewerbebetrieb erziele, infiziere ich damit auch die Wohnungen gewerblich? Befürchtung: Ich könnte die Wohnungen nicht mehr nach 10 Jahren steuerfrei verkaufen II) Wäre es ausreichend ein separates Gewerbe für die Vermietung der Garagen anzumelden um die gewerbliche Infizierung der privaten V&V zu vermeiden? III) Ich gehe davon aus, dass ich bei Einnahmen unter 17.500 Euro pro Jahr Umsatzsteuerbefreit bin, wenn ich von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch mache. Ist das richtig? IV) Hat jemand darüber hinausgehend Erfahrungen in diesem Bereich? Danke & Grüße Eduard
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