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dkh99

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  1. Hinterher ist man natürlich immer schlauer. Das mit der Aufteilung im Kaufvertrag wusste ich nicht. Schade, dass mich mein Notar darauf nicht hingewiesen hat. Bei mir macht es schon einen riesen Unterschied in der Abschreibung, wenn es dabei bleibt, wie das FA es angenommen hat (75 % für Grund und Boden). In 2 Wochen schaut sich eine Bausachverständige des FA nun aufgrund meines Einspruchs die konkrete Begebenheit an. Mal schauen, ob sie zu einem anderen Ergebnis kommt.
  2. Bei mir hat das Finanzamt sogar die Aufteilung 75 zu 25 vorgenommen, zugunsten Grund und Boden wohlgemerkt. Dann müsste ja die Wohnung eine Ruine sein. Ich befinde mich hier im Einspruchsverfahren. Mal sehen.
  3. Hallo Philipp, sehe ich leider genauso. Oranienburg ist abgegrast. Hab jetzt auch Mal in Bernau geschaut. Selbst doch bist du beim 30fachen.
  4. @Vincenz @philipp.ru Hallo ihr beiden. Warum kann ich nicht sehen, wann ihr mir geschrieben habt? Ich bin erst jetzt auf Eure Beiträge gestoßen. Wie ist es mit Oranienburg bei mir weitergegangen: eigentlich nicht viel. Ich habe es gelassen, da ich doch festgestellt habe, und das deckt sich mit Philipps Aussage, dass der dortige Markt auch abgegrast erscheint. Gerade um die Orangerie ist es sehr teuer geworden. Oranienburg hat natürlich den Charme, dass man tatsächlich recht zügig in Berlin ist.
  5. Dass teure Autos, die auch noch als Prestigeobjekte gelten, häufig wirtschaftlich völlig sinnfrei sind, weiß jeder, der hier angemeldet ist oder nur etwas Grips hat. Allerdings braucht man auch was zum Leben. Oben wurde es ja schon geschrieben: zur Selbstbelohnung. Ich gehöre zu diesen Menschen. Mein Auto (2018er C63) ist alles andere als vernünftig. Allerdings verzaubert mir das Auto jeden Morgen wenn ich ins Büro fahre, und auch sonst wenn ich fahre, ein Lächeln im Gesicht. Wenn es mich glücklich macht, wüsste ich nicht, warum ich mich dagegen entscheiden sollte. Andere machen 5x im Jahr Urlaub. Allerdings muss auch ich dazu sagen, dass ich das Auto nicht bar bezahlt habe. Das machte für mich keinen Sinn. Unterm Strich: für mich muss das teure Auto auch neben den Kapitalanlagen möglich sein.
  6. Das Thema ist auch für mich derzeit interessant. Ich kann mich aber auch nicht entscheiden, ob Kauf oder Schenkung. Vorteil der Schenkung: ich übernehme die Spekulationssteuerfreiheit. Soll heißen, wenn ich auf die Idee kommen sollte, die Wohnung in 2 Jahren zu verkaufen, wird die Haltedauer meiner Eltern angerechnet, so dass der Gewinn steuerfrei wäre. Ich tendiere aber zum Kauf. Ich war auch schon bei einem Steuerberater. Er sah das ähnlich. Meine Frage an ihn war auch folgende: Angenommen das Objekt hat einen Wert von 300.000 EUR. Meine Eltern verkaufen es mir für 250.000 EUR und ich würde das Objekt dann in 2 Jahren für 300.000 EUR verkaufen. Muss ich dann 50.000 EUR als Spekulationsgewinn versteuern. Er war sich vorerst nicht sicher, teile mir dann aber nach erneuter Prüfung mit, dass für den unentgeltlichen Anteil (50.000 EUR) die Vorbesitzzeit der Eltern im Sinne des § 23 EStG mitzählen, egal wie hoch dieser Anteil beim teilentgeltlichen Erwerb ist. Soll heißen, die 50.000 EUR Gewinn wären steuerfrei, wenn ich das Objekt vor Ablauf der 10 Jahre verkaufe. Die Frage, die sich hier aber stellt: wie weist man die Werte am besten nach? Sollte man das im notariellen Kaufvertrag gleich vereinbaren, dass von einem Wert von 300.000 EUR ausgegangen wird, der Kaufpreis aber beispielsweise 250.000 EUR beträgt, der Rest eine Schenkung ist?
  7. Meine Sachbearbeiterin hat sogar einen niedrigeren genommen, als ich für das Kaufjahr soeben ermittelt habe 75 zu 25 ist schon hart, wie ich finde. Aber ich habe gerade in der TE gesehen, dass sich auf dem Grundstück auch 10 Garagen befinden. Das kann man im Berechnungstool des BMF eingeben. Die Frage ist nur, müssen es dann Ich meine Garagen sein oder reicht es, wenn sie einfach zum Gesamtgrundstück gehören.
  8. Guten Abend zusammen, ich habe heute meine Steuererklärung erhalten und entsetzt festgestellt, dass das FA bei mir von 75 % zu 25 % ausgeht. 75 % für Grund und Boden wohlgemerkt. Beigefügt war ein Auszug aus der BMF Arbeitshilfe. Ich habe tatsächlich auch diese Arbeitshilfe zugrunde gelegt. Allerdings 75 % als Gebäudeanteil genommen (ich habe tatsächlich nicht bemerkt, dass die 75 bei Grund und Boden stand, weil das für mich völlig absurd war ) Irgendwas scheint doch an dieser Arbeitshilfe faul zu sein. Leider habe ich im KV nichts vereinbart 😞 Was würdet ihr jetzt tun?
  9. Danke für den Hinweis. Ich werde auch einen Steuerberater zu Rate ziehen. Die "Schenkung" von 50.000 EUR muss man ja dann irgendwie berücksichtigen können. Wenn also die Immobilie beispielsweise 300 k wert ist und ich sie für 250 k kaufe, weil mein Vater meinen Anteil dabei berücksichtigt und ich die Immobilie dann in 5 Jahren für 300 k verkaufe, müsste doch der "Gewinn" steuerfrei sein, wenn man die 50 k irgendwie beim Erwerb berücksichtigt. Hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt
  10. Genau. Es ist steuerfrei. Ich übernehme aber nicht die Spekulationssteuerfreiheit, sofern ich vor 10 Jahren das Objekt verkaufe, richtig?
  11. Danke Dir. Du hast natürlich Recht. Das wird mit der gesamten Familie besprochen. Es soll freilich alles "sauber" ablaufen. Aber unabhängig von dieser Frage, wüsste ich nicht, was gegen dieses Vorhaben spricht. Ich bin noch jung, würde mental und finanziell eine Umgestaltung der Kita in der Zukunft tragen und ich hätte ein gutes Investment, dass ich seit Jahren kenne.
  12. Ich möchte euch einmal auf dem Laufenden halten. Vielleicht kann sich ja auch der eine oder andere dazu äußern, was er von unserer Idee hält. Ich habe wegen des Verkaufs mit einem Makler gesprochen, der sich das Objekt angesehen hat. Die Vorstellungen meines Vaters lagen bei rund 320.000 bis 350.000 EUR. Von dem Verkaufserlös sollten dann 200.000 EUR unter den vier Söhnen (darunter auch ich) verteilt werden, der "Rest" bleibt bei meinen Eltern. Der Makler kann sich gegenwärtig "nur" 280.000 vorstellen. Da es sich ansonsten um ein gut vermietetes Objekt handelt und die Mieterin verlauten ließ, dass Sie das noch weitere 7 Jahre machen möchte, habe ich meinem Vater gesagt, dass ich die Kita kaufen möchte, nämlich reduziert um meinen Anteil, also für rund 230.000 bis 240.000 EUR. So bleibt die Immobilie in der Familie und man ärgert sich nicht, wenn die Preise weiter steigen, ich habe gleichzeitig mein nächstes Projekt unter Dach und Fach und hätte bei einem Mietüberschuss von rund 1.030 EUR (Warmmiete abzüglich Hausgeld) noch ein Cashflow von rund 200 EUR. Was haltet ihr davon?
  13. Ich war letztens im Brauarchiv und habe mir eine Bauakte zu einem Objekt meines Vaters angesehen. Das berechtigte Interesse wurde nicht überprüft. Es wurde nicht einmal überprüft, ob mein Vater wirklich Eigentümer ist. Geprüft wurde lediglich die Bevollmächtigung. Also Bauakten einsehen geht relativ einfach. Auch ein Kaufinteressent kann die Akte einsehen.
  14. Lieber Monsterchen, ich weiß deine Hinweise sehr zu schätzen. Vielen Dank! Dass das so heikel werden könnte, hätte ich nicht gedacht. Ich werde mich mit der Materie einmal näher auseinander setzen. In der Tat sollte man es vermeiden, sich von einem schlitzohrigen Interessenten unter Druck zu setzen. Das macht natürlich alles Sinn, was du schreibst. Ich werde mich einmal in den nächsten Tagen mit einem Kollegen unterhalten, der sich im öffentlichen und privaten Baurecht auskennt.
  15. Hallo Monsterchen und auch die anderen, die sich vielleicht für das Thema interessieren: ich war heute im Bauarchiv und habe mir einmal die Bauakten seit 1892 angesehen. Zu der Einheit meines Vaters findet sich dort nichts. Also keine Bauanträge zu irgendwas oder Nutzungsänderungen etc. pp. Daraus lässt sich aber auch folgendes herleiten: Das Haus wurde seinerzeit als reines Wohnhaus errichtet. Wenn sich dort also kein Antrag auf Nutzungsänderung findet, dann heißt es, dass es auch nur eine reine Wohnung ist. Zu einer anderen im EG befindlichen Einheit findet sich dagegen eine Gaststättenerlaubnis. Zum Kinderladen dagegen nicht. In der Abgeschlossenheitserklärung ist der Kinderladen auch als Wohnung ausgeführt, genauso wie alle anderen Einheiten auch, bis auf die Gaststätte. Handelt es sich also hierbei um eine Zweckentfremdung, soweit die Einheit als Kinderladen genutzt wird? Antwort nach Rücksprache mit dem Jugendamt: Nein. Ein Kinderladen bzw. Kindertagespflegestätte darf sogar in der eigenen Wohnung betrieben werden. Es handelt sich dabei nämlich um kein Gewerbe. Daher ist alles - soweit ich das verstehe - völlig Safe. Wenn also die Mieterin mal ausziehen sollte, kann die Einheit als Wohnung genutzt werden oder aber jederzeit wieder als Kinderladen. Ich kann die Einheit nur nicht als Gewerbe vermarkten oder aber vermieten. Jetzt habe ich wenigstens etwas Klarheit. Sofern der angestrebte Preis (4.100 bis 4.500 EUR pro qm) derzeit nicht realisierbar ist, bleibt die Einheit eben. Die Mieterin bleibt in jedem Falle die nächsten 4 Jahre. Und die Wahrscheinlichkeit dürfte groß sein, dass sich hinterher über das Jugendamt ein neuer Mieter findet. Der Makler, mit dem ich im Gespräch war, meinte sogar, dass man die Räume gut als WG vermieten könnte, so dass man auch wesentlich mehr Miete bekommen könnte, als jetzt.
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