danb

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  1. Um das ganze mal aufzulösen. Meine Achtung @MSchmidt, du hast hier genau wie das Gericht argumentiert. Ich habe es darauf ankommen lassen und das Gericht hat jetzt das Urteil gefällt (nach wohlgemerkt flotten 15 Monaten ist die Sache erledigt.). Der Vermieter muss zahlen. Das Gericht argumentiert genau wie MSchmidt hier mit dem §536a Absatz 2., die umgehende Beiseitigung ist erforderlich gewesen. Den überzogenen Rechnungsbetrag interessiert das Gericht nicht, auch das auf der Rechnung gar keine Rede von einer Erneuerung des Schloßes ist, sondern nur von einer Türöffnung. Wenn der Mieter hier im Notfall also Mondpreise für Handwerker bezahlt, muss der Vermieter blechen. Na Prost Mahlzeit!
  2. danb

    Mieterhöhung nicht akzeptiert...

    Ich habe ein ähnliches Problem mit einer Mieterin, allerdings sind die Fronten bereits verhärtet sodass nur noch geklagt werden könnte. Mein Rat wäre, es nicht soweit kommen zu lassen mit deiner Mieterin. Versuche mit der Mieterin zu sprechen. (Am besten schon bevor die Mieterhöhung raus geschickt wurde, um den "Schock" etwas zu mildern.) Vielleicht könntest du ihr etwas entgegen kommen (guck dir vielleicht die Wohnungstür an und lasse die Dichtungen erneuern?) und ihr erklären warum du erhöhst (allgemein steigende Kosten, anstehende arbeiten am Haus etc.). Erhöhe geringer, vielleicht nur 6 oder 7%? Mieterhöhungen gegen Widerstand durchzusetzen ist wirklich ein Kraftakt.
  3. danb

    Mieter möchte einen Hund .....

    Gib grünes Licht und erhöhe die Miete um 15€ oder 20€ und beide Parteien sind zufrieden. Ich persönlich finde es schon sehr bedenklich, das viele Vermieter meinen so massiv in den Lebensentwurf von Personen eingreifen zu dürfen. Wenn sich jemand ein Tier anschaffen möchte, ist das sein gutes recht. Und zu behaupten ein Tier führt zu einer höheren Abnutzung der Wohnung ist so pauschal einfach falsch. Bei Schäden an der Mietsache gibt es nun mal immer die Kaution, daraus kann man sich bedienen. Im Grunde auch schwierig dem Mieter die Tierhaltung zu verbieten, das muss im konkreten Einzelfall geprüft werden und wirklich rechtssicher vereinbart sein, dass das vor Gericht wirksam wird. Darüber sollte man sich als Vermieter im klaren sein.
  4. danb

    Hausgeld und Nebenkosten

    Bei sehr hohen Hausgeldern würde ich die Finger davon lassen. Bei kleinen Gemeinschaften kann man jedoch auch einiges erreichen und die Kosten senken im laufe der Zeit, so zumindest meine Erfahrung. Ich habe gemerkt das sehr viele WEGs ihre Kostenstruktur überhaupt nicht hinterblicken und hinterfragen. Ich bin ein kostengetriebener Mensch und prüfe daher meine Ausgaben regelmäßig. Ich konnte neulich das nicht umlagefähige Hausgeld für mich um 60€ pro Monat reduzieren (heißt in dieser Wohnung 1% Renditesteigerung) durch gute Vorbereitung im Hinblick auf die Eigentümerversammlung. Ich habe mir vorher für einige Posten Angebote eingeholt und habe die möglichen Kosteneinsparungen in der Gemeinschaft diskutieren lassen. Ich glaube, häufig stößt man da auf offene Ohren, jeder möchte Geld sparen. Die Gebühren für den Verwalter liegen bei mir im Schnitt bei 24€ pro Monat, dies umfasst das Gemeinschaftseigentum. Um die Wohnung muss ich mich selber kümmern, heißt 1 mal im Jahr die Nebenkostenabrechnung machen und Handwerker bestellen, wenn nötig.
  5. Kurzes Update dazu: Der Mieter hat jetzt klage eingereicht.
  6. Update zum Thread. Mieter möchte jetzt die entstandenen Kosten mit der nächsten Miete verrechnen und hat sich dazu an den örtlichen Mieterverein gewandt. Dieser sieht natürlich den VM in der Pflicht, den "ordnungsgemäßen Zustand der Wohnung" sicherzustellen. Ich werde hier aber nicht locker lassen. Der Mieter vergisst seinen Schlüssel, merkt das er einen Schlüsseldienst braucht, läuft zum Supermarkt, kauft Sekundenkleber, lässt die Tür dann öffnen und ist fein raus und der Vermieter soll zahlen? Natürlich habe ich keine Beweise für diese Behauptung, aber jemand der abgezockt ist, kommt bestimmt auf eine solche Idee?
  7. Ja dem Mieter ist meine Telefonnummer bekannt, habe ihm sogar schriftlich erklärt, jederzeit telefonisch erreichbar zu sein. Erstmal vielen Dank an alle! So wie ich es aktuell verstehe, ist die ganze Situation uneindeutig und schwierig. Ich tendiere aber (auch aufgrund der Vorgeschichte) dazu, die Erstattung abzulehnen. Vermutlich wird der Mieter die Miete dann entsprechend kürzen.
  8. Hallo, danke für deine Einschätzung. Der Mieter ist generell sehr schwierig und hat ständig "irgendwelche" Schäden oder Mängel, die er Beseitigt haben möchte. Handwerker werden nicht in die Wohnung gelassen trotz vorheriger Information. Also es ist also bereits Stress aufgebaut...ich vermute hier sogar wieder eine Aktion um mich zu ärgern.
  9. Hallo, gerne hätte ich eine Einschätzung der Community zu folgendem Sachverhalt, mit dem ich gerade konfrontiert werde. Es geht um eine meiner Wohnungen (ETW) in Berlin. Es wäre natürlich schön, wenn jemand schon mal mit diesem Sachverhalt zu tun hatte und seine Erfahrungen teilen könnte! Sachverhalt: Wohnungstürschloss wurde mit Sekundenkleber verklebt. Mieter kann die Tür nicht mehr öffnen, es ist Werktags 20 Uhr. Mieter ruft Schlüsseldienst, dieser öffnet die Tür und baut neues Schloss ein. Kosten: 264€. Schlüsseldienst schreibt auf der Rechnung explizit "Sachbeschädigung, kein Eigenverschulden des Mieters". Mieter zahlt und kommt wieder in die Wohnung. Mieter fordert dann den Vermieter schriftlich auf, die Rechnung des Schlüsseldienstes zu begleichen. Frage: Muss der Vermieter die Sachbeschädigung zahlen? Oder wer muss überhaupt zahlen, Versicherung oder Mieter? Der Mieter hat nicht angerufen und einfach eigenmächtig den Schlüsseldienst gerufen. Wahrscheinlich hätte ich das Problem günstiger lösen können. Es wäre schön wenn sich einige dazu äußern könnten. Grüße Daniel