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W. Duhr

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  1. Das kommt immer drauf an wie man das alles steuerlich aufgesetzt hat, so dass ich da nur aus meiner Erfahrung heraus sprechen kann. Hier kann ich zum Beispiel bei allen kosten die die Gewerbeeinheit betreffen die Umsatzsteuer für zum Beispiel Renovierungen usw im Rahmen der Vorsteueranmeldung abziehen. Wenn du also zum Beispiel 10.000 Euro Kosten für Handwerker und Materialien hast bekommst du im nächsten Monat direkt 1600 Euro zurück. Bei kosten die das gesamte Haus betreffen wo noch mieteinheiten vorhanden sind, geht das nur anteilig. Aber trotzdem gut bei umfangreicheren Sachen wie Heizung, Dach oder Fassade. Bei der Vermietung kannst du im gewerblichen Bereich "härtere" Verträge eingehen die dich besser absichern bei mietverzug, vorfälligkeitsentschädigung oder aber bei der umfangreicheren Umlage von Kosten. Für einen verbindlichen Rat hier aber in jedem Fall einen Steuerberater hinzuziehen der deine Gesamtsituation im Blick hat. Ich hab auch nur eine fremd vermietet Immobilie bisher und kann nur aus dieser Erfahrung sprechen.
  2. Die Steuerfrage stellt sich bei der Berechnung im ersten Schritt garnicht. Man sollte nur wissen welche Kosten man -wie oben sehr schön beschrieben- ansetzen und geltend machen kann um nicht zuviel zu zahlen. Aber am Ende muss der Gewinn irgendwann immer versteuert werden und hier gilt es zu optimieren. Unterm Strich gehe ich aber auch so vor dass sich eine Immobilie auch ohne die Steuervorteile rechnen sollte. Ich hatte bei meiner ersten fremd vermieteten Immobilie den Fehler gemacht in den ersten Jahren viel zu viel zu renovieren bzw zu sanieren. Das hat mir kurzfristig die Rendite verhagelt da ich es abschrieben musste und nicht sofort in Abzug bringen konnte, aber langfristig gleicht es sich dann wieder aus. War trotzdem ärgerlich. Man sollte sich in jedem Fall nicht über zuviel steuerzahlungen ärgern. Wer viel zahlt hat auch gut verdient und im worst case nicht optimiert. Hört sich vielleicht blöd an aber ich seh es mittlerweile nicht mehr so wild wenn ich in einem Jahr mal viel steuern zahlen muss, da ich dann auch sehr gut verdient habe ? Man darf nur nicht vergessen die Gelder dann auch zurückzulegen ☺️ In jedem Fall lohnt es sich sehr zu informieren was alles möglich ist und was nicht. Ich hab zum Beispiel gute Erfahrungen mit kombinierten Wohn- und Geschäftshäusern gemacht auch wenn Herr Knedel in seinem Buch dies im ersten Schritt nicht empfiehlt. Mir hat es in jedem Fall einen größeren Gestaltungsraum bei der Steuer und den Verträgen gegeben. So konnte ich zum Beispiel die Umsatzsteuer bei Kosten für die Gewerbeeinheit geltend machen. Im Gegenzug muss man natürlich die Vorsteuer der Miete hierfür abführen. Gerechnet hat es sich trotzdem, erst recht bei Kosten die das gesamte Haus betreffen wo man zu mindest anteilig die Umsatzsteuer ansetzen kann.
  3. Also ich wäre auch mit Investition dabei sofern auch die erfahrenen Leute mitmachen und überhaupt noch Platz ist und das ganze nicht als Kapitalanlage über Jahre gesehen wird sondern mittelfristig wieder verkauft wird learning by doing sozusagen.
  4. W. Duhr

    W. Duhr

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