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Julian2612

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  1. Ich bedanke mich für die Kommentare und werde mir das Ganze nochmals gründlich überlegen..
  2. Ich habe die Wohnung ansonsten noch nicht besichtigt. Sie scheint jedoch sehr viel Potential zu haben, da sie sich in einer Top Lage befindet, eine alte Bestandsmieterin mit 90er-Jahre DM-Mietvertrag hat, die kaum Nebenkosten zahlt und deren Miete sich mit 5,70 €/m² etwa 40 % unter der ortsüblichen Vergleichsmiete von ca. 8,00 €/m² befindet. Die Wohnung ist, unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Miete, mit einem Faktor von 31 angeboten. (4172 JNK bei 130.000 €). Hier scheint es also durchaus Potential zu geben, gerade auch um den Preis massiv nach unten zu korrigieren. Allerdings weiss ich noch nicht ob so ein "Problemfall" für mich als Einstiegsimmobilie sinnvoll ist und in Betracht kommt. Gerade auch, weil es Mehrheiten in der Eigentümergemeinschaft gibt, d.h. zwei Eigentümer haben mehrere Wohnungen und stellen insgesamt bereits 5 von 9 Wohnungen zu zweit in der Gemeinschaft..
  3. Vielen Dank schonmal für die Antworten! Ich denke ich werde von diesem Objekt Abstand nehmen. Die Verwaltung und die Eigentümergemeinschaft scheinen äußerst sorglos, wenn nicht gar grob fahrlässig, mit dem Thema Instandhaltung umzugehen. Dies wirft aus meiner Sicht bereits ein sehr schlechtes Licht auf die gesamte Organisation. Wie kann man als Verwalter ein Wohngeld i.H.v. 0,70 €/m² tolerieren, wenn die Rechtsprechung bereits davon ausgeht, dass eine Instandhaltungsrücklage von 2,50 €/m² einer ordnungsgemäßen Verwaltung gemäß § 21 Abs. 4 WEG widerspricht? Hier nochmal ein Auszug des Urteils des AG Neustadt vom 09. Februar 2015, 20 C 687/14 für diejenigen die es interessiert: "Die Ansammlung einer angemessenen Instandhaltungsrückstellung stellt gemäß § 21 Abs. 5 WEG eine Maßnahme ordnungsgemäßer Verwaltungen dar, zu der die Wohnungseigentümer verpflichtet sind. Eine Instandhaltungsrücklage von 2,50 €/qm/p.a. genügt ordnungsgemäßer Verwaltung nicht. Angemessen ist eine Instandhaltungsrückstellung in der Höhe, die ein verständiger und vorausschauender Eigentümer zurücklegen würde, wobei die Angemessenheit nach den konkreten Verhältnissen der jeweiligen Wohnanlage zu beurteilen ist.(...)Der derzeit geltende Betrag von 2,50 €/qm/p.a. ist keineswegs angemessen und ist von dem weiten Ermessungsspielraum der Wohnungseigentümerversammlung bei der Entscheidung über die Höhe der Instandhaltungsrückstellung nicht mehr gedeckt. Dies folgt aus der erheblichen Abweichung zu der gemäß § 28 Abs. 2 der zweiten Berechnungsverordnung geltenden Instandhaltungspauschale und der Tatsache, dass die Instandhaltungsrücklage der Gemeinschaft zur Zeit lediglich 2.203,52 € beträgt. Die derzeitige Höhe der Instandhaltungsrücklage ist nicht ausreichend, um dem Zweck der Instandhaltungszurückstellung gerecht zu werden. " Mich würde noch interessieren, wie hoch für Euch die ANGESPARTE Instandhaltungsrücklage bei kleineren Objekten (6-10 Wohneinheiten) sein sollte?
  4. Liebe Kollegen, ich beschäftigte mich als Neuling gerade zum ersten Mal mit der ersten Analyse von WEG-Unterlagen bezüglich einer Eigentumswohnung. Es geht um eine 8-Parteien-WEG in einem MFH von 1920 und als konkretes Objekt um eine 61 m² 2-Zimmerwohnung. Aus den Protokollen der Eigentümerversammlungen der letzten 2 Jahre ist nun ersichtlich, dass das Hausgeld in dieser Gemeinschaft bei lediglich 0,70 €/m² p.a. liegt. Die Instandhaltungsrücklage beträgt 5000,- und es wurden die letzten 10 Jahre offensichtlich keine größeren Sanierungsmaßnahmen (Fassade, Heizung, Dach) durchgeführt. Ich habe nun etwas recherchiert und Rechtsprechung gefunden, die ausführt dass selbst eine Instandhaltungsrücklage von 2,50 €/m² p.a. einer ordnungsgemäßen Verwaltung nicht genügt. Insofern scheint mir dieser Fall doch sehr bedenklich und ich vermute die Gefahr eines Instandhaltungsstaus und künftiger Sonderumlagen. Wie schätzt Ihr das Ganze konkret ein? Wie hoch sollten Hausgeld und Instandhaltungsrücklage denn beruhigenderweise gemeinhin sein? Vielen Dank! Julian
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