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Immopreneur.de | Community

eugkoll

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Everything posted by eugkoll

  1. Aus meiner Sicht ist der Kaufpreis einer Immobilie als Anlage vertrebar, wenn ich damit Geld verdienen kann und beim Verkauf kein Verlust sondern hoffentlich eine Wertsteigerung bekomme. Aus meiner Sicht muss die Immobilie wie MMM schon sagte mindestens 7-8 % Rendite abwerfen, wobei bei solchen Vorgaben schon um etwas verwaltungsarme Liegenschaft in vermietungssicheren Lage handeln soll. Sonst würde ich es einfach lassen. Ich bin der Meinung dass mit Wohnimmobilien derzeit kaum noch Geld verdienen lässt weil der Markt extrem übertlaufen ist. Natürlich kann man da noch hin und wieder ein Schnäppchen machen (insbesondere bei Wohnungen oder ein Offmarket Angebot). Aber im Bereich MFH ab 500.000 Euro aufwärts ist gegenwärtig in unserer Gegend (Essen und Umgebung) ist der Markt leergefegt. Man bekommt nicht mal ein MFH mit Gewerbeanteil zu vertrebaren Faktoren. Man muss einfach Geduld haben und warten können um die Entscheidung später nicht zu bereuen.
  2. Ich glaube gegenwärtig ist einfach der verkehrte Zeitpunkt für den Einstieg, insbesondere in deiner Gegend. Die Nachfrage ist extrem hoch, die Kaufpreise haben sich stark angezogenen. Für Eigennutzer lohnt sich das ganze immer noch durch die niedrigen Zinssätze. Als Anlageobjekt sind die Faktoren 20 Fach plus aus meiner Sicht ehe ungeeignet, weil es immense Kosten gibt, die in keinem Buch oder keiner Tabelle beschrieben sind bzw. vorhergesehen werden können. Eine 100 % Finanzierung würde ich persönlich keinem Anfänger empfehlen. Die beste Strategie ist abwarten, Eigenkapital ansparen, Markt beobachten und sobald es eine vertrebare Immobilie gibt, sofort zuschlagen :).
  3. Das machen leider nicht sämtliche Makler. Ehe im Gegenteil. Bei Scout24 werden meistens nur die schönsten Bilder gepostet. Mietverträge oder eine anständige Mietaufstellung bekommt man zum Teil auch auf Anfrage nicht. Ich war vor kurzem bei einem Objekt: Gewerbeliegenschaft, richtige Bruchbude, "aktuelle" Mietaufstellung aus 2017. Mietverträge wurden trotz Anfrage in der zweiten Besichtigung mit dem Eigentümers nicht vorgelegt. Der Eigentümer legte seine Anlage V aus 2016 vor. Aus der ergibt dass die Kaltmieten in der Mietaufstellung eigentlich ehe richtung Bruttomieten inkl. Betriebskosten zu verstehen sind. Unterlagen zum Teil lückenhaft, Altlastenauskunft - Gebäude befindet sich auf einer Altlastenverdachtsfläche - nicht mal beantragt. Vor kurzem gab es mehrere Ordnungsverfahren durch die Bauaufsicht. Unterlagen liegen mal nicht ansatzweise vor. Es soll eine Baugenehmigung für die Legalisierung der gegenwärtigen Nutzungen beantrag worden. Ebenfalls soll ein Branschutzkonzept erstellt worden sein. Diese hat man auch auf die Anfrage nicht mal bekommen. Besichtigungstermin war reine Zeitverschwendung. Ich habe dem Makler bereits in dem ersten Besichtigungstermin einen Betrag genannt was ich für die Immobilie in dem Zustand (Gewerbeimmobilie, einfache Lage, etwas schwierige Mieter, Zustand reine Bruchbude, kaum finanzierbar) für vertretbar halte. Wie groß war meine Überraschung als ich bei dem zweiten Besichtigungstermin, der eignetlich von dem Makler vorgeschlagen wurde, um die offenen Fragen zu klären, dem Eigentümer ebenfalls diesen Betrag genannt habe der aber fast umgefallen ist, weil offensichtlich der Makler gar nicht für nötig gehalten hat diesen über meine Preisvorstellung zu informieren. Der Besichtigungstermin war sofort zu Ende, weil der Eigentümer mitgeteilt hat, dass der Verkäuf für diesen Betrag nicht mal Ansatzweise (war ca. 33 % unter dem Inseratspreis) in Betracht kommt. Da frage ich was da der Makler überhaupt macht und wofür der von mir bezahlt werden soll. Wir sprechen da nicht über ein MFH oder überschaubaer Immobilie für Eigennutzung. Da bin ich der Meinung dass es ja die Aufgabe des Maklers sämtliche Unterlagen im Vorfeld einzuholen, eine anständige Mietaufstellung vorzubereiten, offene Fragen insbesondere im Hinblick auf Ordnungsverfahren usw... zu klären und bei dem Eigentümer notfalls nachzuhacken... Makler war bei einem deutschlandweit tätigen Unternehmen angestellt... Zahlt mir der Makler meine 3 Arbeitstunden für solche Zeitverschwendung?
  4. Ich hätte persönlich dem Mieter mitgeteilt, dass die Kosten in voller Höhe nicht übernommen werden können, weil die Beauftragung des Handwerkers ohne Rücksprache mit dem Vermieter erfolgte. Ich bin hier der Meinung, dass der Mieter zur Selbstnahme gar nicht berechtigt wäre bzw. allenfalls diese klar und deutlich ankündigen sollte. Aufgrund des Sachverhalts, dass in der Wohnung ein neugeborenes Kind war, kann das Gericht im Zweifel auch zu dem Schluss kommen, dass der Vermieter ggf. auch den Notdienst holen müsste um den Stromausfahl zu beseiten. Ich glaube bei jeder Elektroinnung oder wie die da sich nennen gibt es son einen Notdienstelektriker der außerhalb der üblichen Geschäftszeiten erreichbar und im Einsatz ist. Da wird ggf. die Notdienstpauschale erhoben oder halt die üblichen Stundensätze mal 2. Aber auch als Notdiensteinsatz halte ich bis max 300 Euro inkl. Steuer für akzeptabel. Jeweils halbe stunde anfahrt abfahrt plus eine Stunde vor Ort. Die Lehre ist von dem ganzen ist aber, dass man entweder einen Hausmeister braucht, der sich damit auskennt und auch Nachts notfalls rausfäht oder man selbst damit auskennen und ggf. rausfahren muss- auch wenn dies vermutlich in keinem Buch zu der finanziellen Freiheit und dem passiven Einkommen steht :)==).
  5. Ihrer Zusammenarbeit mit der Verwaltung liegt bestimmt ein Verwaltungsvertrag zu Grunde wo die Vergütung des Verwalters geregelt ist. Die monatliche Grundgebühr von 250 Euro (vermutlich inkl. 19 % MwSt.) für die Verwaltung von 10 Wohneinheiten scheint auf den ersten Blick mehr oder weniger angemessen zu sein. Bei der Hausmeistervergütung handelt es sich eigentlich um die Betriebskosten die auf die Mieter umlegbar sind und eigentlich mit der Verwaltung wenig zu tun haben. Für die weitere Abbuchungen müssen Sie von Ihrem Verwalter jeweils eine nachprüfbar Rechnungen bekommen welche Leistungen da erbracht worden sind nebst entsprechenden Aufzeichungen. Das diese "zusätzlichen" Leistungen bei Ihnen so regelmäßig anfallen erscheint jedoch etwas merkwürdig.
  6. Das halte ich ehrlich gesagt für grob fahrlässig. Ich gebe grundsätzlich kein Schlusselraus bis die Kaution (ggf. erste Rate) und die Erste Miete tatsächlich gezahlt worden sind.
  7. Die Gegend ist natürlich nicht die Feinste aber Kaufpreis ist vertretbar.
  8. Aus aktuellen Anlass ein Paar spannende Videos für dei auswertige Investoren die überlegen in Geslenkirchen zu investieren
  9. Die Handwerker haben im Gegensatz zu Anwälten, Notaren usw... keine Gebührenordnung. Stundensätze sind im Verhandlungssache und 60 Euro netto die Stunde sind mittlerweile zum Teil üblich. Das ist halt der freie Markt und solange genug Auftraggeber gibt die bereit sind solche Preise zu bezahlen wird da keine Änderungen geben. Bester Beispiel aus dem Bekanntenkreis wurde heute erzählt: Störung der Heizungsanlage. Der Hausherr ruft um 15 Uhr bei dem Heizungsmenschen an und fragt ob man jemanden vorbeischicken könnte. Jetzt ist Sommer und es sei nicht so dringend. Da hört er am Telefon: Ja ist kein Problem, wir können gleich vorbei kommen, haben aber um 16 Uhr Feierabend, das würde dann als Notdienst zum 3 Fachen Stundensatz abgerechnet. Auf die Frage ob man eventuell in den nächsten Tagen zu den üblichen Arbeitszeiten jemanden vorbeischicken kann, hört man am Telefon dass man sonst keine freien Kapazitäten hat und leider den Auftrag nicht annehmen würde. Ich persönlich finde es einfach ungesund.
  10. Das Problem glaube liegt ehe darin, dass auch mitterweile in Ruhr-Gebiet (Duisburg-Marxloh und Gelsenkirchen-Schalke-Nord ausgenommen) kaum Objekte jenseits dieser Grenze gibt . Sollte jedoch etwas in dieser Preisklasse auf den Markt kommen, handelt es sich meistens um etwas Poblembehaftete immobilien mit Sanierungbedarf, Leerstandsproblematik, Gewerbeanteil etc.. Diese sind für reine Kapitalanleger in der Regel uninteressant, da zu viel Arbeitsaufwand erforderlich oder für viele Intreressenten einfach nicht finanzierbar, da keine Bank sich auf 100 % Finanzierungen bei 70 % Leerstand einlässt. Wer möchte heutzutage eine Immobilie verkaufen, die rund läuft ohne extrem viel Aufwand Mieteinnahmen generiert? Da mann mittelfristig bei der gegenwärtig auch im Ruhr-Gebiet ausufernden Bautätigkeit Probleme bei der Vermietung in einfachen Lagen geben wird ist schon abzusehen. Gegenwärtig ist jedoch davon wenig zu Spüren. Also Party geht noch weiter :)))
  11. Habe ich doch geschrieben: für Wiesbaden ein schnäppchen für Duisburg aus meiner Sicht viel zu teuer.
  12. Ich persönlich würde dich von der Investition ehe komplet abraten. - Zu einem finde ich den Kaufpreisfaktor von 15 Fach auch für "gute Lage" in Duisburg extrem überteuert. Das scheint eventuell für Frankfurt am Main oder Wiesbaden immer noch ein -Schnäppchen zu sein. Für Duisburg erachte ich dies schon recht kritisch. Unsere bekannten haben da 2 MFHs nicht weit von der Stadtmitte in guten Lagen 2014 gekauft. Die haben knapp über 10 Fach bezahlt. Neuvermietung läuft trotzdem ehe schleppend. Es gibt zwar kein Leerstand aber es stehen keine 10 Interessenten mit Bewerbungsunterlagen. Duisburg hat immer noch zu viel Leerstand so dass die Wohnungen wirklich sehr gut im Schuss sein müssen, weil die Mieter weiterhin auswahl haben (auch wenn Leerstand sich ehe auf Problemgebiete konzentriert). Hinzu kommt dass offensichtlich keine grundlegende Investitionen gemacht worden sind, sodass sich in den kommenden Jahren wohl ein nicht unerheblicher Investitionsbedarf sich abzeichnet. - Zu dem anderen scheint dies aufgrund deiner Fragen für dich die erste Immobilie zu sein. Ein Objekt in einer Entfernung von 300 km würde ich einem Anfänger niemals empfehlen. Immobilie bedeutet Verwaltung und Arbeit und mann muss auch regelmäßig vor Ort sein. Glaub nicht, dass die Verwaltung oder dein Bekannnter für dich um deine Immobilie kümmern wird.
  13. Bereits der Faktor 15.5 Fach würde mit erhebliche Probleme bereiten... Es sei denn die Wohnung befindet sich in Köln oder Düsseldorf oder halt Münster/Aachen... Wenn es in dem Objekt noch höhe Fluktation herrscht.... Da würde ich ehe die Finger weg lassen, da die Neuvemietung bei mir am aufwendigsten ist. Ich sitze gerade mit flasche Wein und überlege ob ein Einstieg mit 12.4 Fach auf IST sinnvoll erscheint.... Vor 3 Wochen war ich bei einem ZV-Termin in Essen. Das haus ist für das 11 Fache zugeschlagen worden (ehe Schlechte Lage, Mieter Syrische Flüchtlinge, Bordel im Haus (soll laut Zwangsverwalter noch ausziehen) und 50 % Leerstand). Es lohnt sich entweder in eine unterbewertete Immobilie (Leerstand, Gewerbeanteil, schlechte Verwaltung usw... zu investieren) oder lieber die Finger weg lassen. Kaufpreise in sämtlichen Gegenden sind extrem hoch und Markt ist nahezu leergefegt. Der Einstieg lohnt sich nur wenn man eine Vision hat oder auf die Entwicklung der Lage spekuliert (Bau von Autobahn , von dem Einkaufszentrum in der Nachbarschaft usw...)
  14. Nein, natürlich gibt es keine Sperre. Aber überrschadenerweise sind sämtliche Anzeigen wo der Kaufpreis angemessen ist binnen weniger Stunden wieder deaktiviert... Jeder kann sich selbst ausdenken. Bei uns hat es letztes Jahr unerwartet geklappt bei so einem Objekt. Der Verkäufer hat anfänglich unser Angebot abgelehnt. Nach zwei Monaten war die Bereitschaft zu verkaufen doch vorhanden.
  15. nicht zwingend Da hat die Stadt Dortmund ein kürzlich ein Wohnkomplex komplet leer geräumt. Das es aber so weit kommt sind wirklich die Einzelfälle... https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/Brandschutzprobleme-gravierender-als-bisher-angenommen-1256991.html
  16. Das sind bestimmt diese Hochhäuser am Hauptbahnhof. Kann JB nur anschließen. Die Wohungen von 10 Jahren haben da ab 10.000 Euro gekostet. Keiner wollte die haben. Die Nebenkosten waren fast so hoch wie die damalige Kaltmiete. Finger weg. Damit kann man nur Geld verlieren...
  17. Bei einem MFH besichtige ich im Vorfeld in der Rege Treppenhaus, Dachboden, Waschküche usw... sowie ein Paar Wohnungen. Da gewinnt man den allgemeinen Eindrück ob die Immoblie in Frage kommt. Sollte man mit dem Eigentümer grundsätzlich einig werden, emfehle ich - aufgrund eigenen negativen Erfahrungen - immer sämtliche Wohnungen zu besichtigen und mit den Bestandmietern zu sprechen. Da erfährt man sehr viele Interessante Dinge über den Zustand der Immoblie usw... Wir haben bei einer Liegenschaft mit 18 Einheiten nur 3 Wohungen besichtigt. Da wurde der Eigentümer gefragt ob die anderen Wohungen in einem Ähnlichen Zustand sind und ob wirgendwelche Mietmängel angezeigt wurden. Dies wurde verneint und in den Kaufvertrag so aufgenommen. Man war sehr überrascht nach der Beurkundung und Übergabe der Liegenschaft - als es sich herausgestellt hat, dass dem Eigentümer zahlreiche Mängelanzeigen bekannt waren. .Man fühlte sich etwas verarscht.
  18. Gefühlsmäßig sprechen wir über verschiedene Dinge. Ich habe in meinem Post die Objekte in den Problemgegenden wie Duisburger-Norder, Gelsenkirchen genannt. Essen ist nicht Ruhr-Gebiet und Ruhr-Gebiet ist nicht gleich Essen. Du hast in deinem Post über B/C-Standorte gesprochen. Ich würde Essen - insbesondere aufgrund der Entwicklung der letzten 10 Jahre - nicht als B oder C-Standort nennen. Das wäre - je nach der Lage - ehe A - -/B+. Natürlich gibt es momentan in Essen - wie eigentlich überall - sehr wenig gute Renditeobjekte auf dem Markt, weil Düsseldorf Köln und Co viel zu teuer geworden sind und Essen eine preisgünstigste Alternative beim überschaubaren Risiko (natürlich je nach der Lage) bietet. Wenn noch ein Objekt in einem vertrebaren Zustand zu einem angemessen Kaufpreis angeboten wird, dann ist tastsächlich die Eile geboten und Verhandlungen heutzutage sind ehe fehl am Platz. Wenn man etwas weiter herumschaut auf die echten B/C Standorte wie Duisburg, Gladbeck, Bottrop, Marl, Dorsten, Moers, Wuppertal oder D-Standorte wie Gelsenkirchen, Duisburger-Norden ist die Lage doch etwas anders. Mann konnte tatsächlich vor 5-10 Jahren die Wohnungen in Essen für 4-5 Euro ohne Probleme finden. Natürlich gibt es immer weniger Wohnungen für 5 Euro weil das Harz IV level ist. Aber die Steigerungen weiter nach oben sind halt gedeckelt. Von den Verhältnissen wie in Düsseldorf sind wir sehr sehr weit entfernt. Ich habe eine Referenz-Wohnung in Essen-Haarzopf. Ca. 50 m2, knapp gute Lage. Die hat 2008 311 Euro gekostet (knapp über 6 Euro). Heute nach 10 Jahren bekommt mann dafür max 360-370 Euro (knapp über 7 Euro). Mehr ist schon schwieriger, da in der Umgebung sonst andere Angebote gibt. Das ist nur eine Steigerung von 2 % pro Jahr. Also nichts mehr als reiner Inflationsausgleich.
  19. Meine Erfahrungen den letzten Monate sind leider etwas anderes. Natürlich sind die Pakete für professionele Investoren in Ruhr-Gebiet Städten vergleichsweise erschwinglich. Das Problem ist, dass die Problematik von der Leerstand, Demografischen Entwicklung der kommenden Jahre usw... weiterhin da ist und erst nur durch den massenhaften Zuzug der letzten Jahre etwas abgemildert wurde. Es wird kommen, dass diese Pakete in wenigen Jahren wieder auf den Markt kommen, weil die Investoren davon trennen werden. Letzte Woche von einem Makler kontaktiert. MFH in Duisburg (jedoch südlich von der Innenstadt). Angebotspreis im Dezember 1.2 Mio. Jetzt sind bereit eigentümer für 1.0 Mio zu verkaufen (rund 10 Fach). Ob man noch Interesse hätte. Ich halte immer noch für etwas zu teuer, da Gewerbeanteil über 50 % und ehe mittlere Lage. In dem benachbarten Heiligenhaus wird ein Riesenwohnungspaket seit 2 Monaten inseriert. Immer noch online. Wir verkaufen derzeit selbst ein 3 FH in Essen in guter Lage. Die Nachfrage ist da, aber deutlich verhaltener als mann erwartet hat. Die Leute nehmen sich Zeit und sind nicht mehr bereit jeden erdenklichen Kaufpreis zu bezahlen. Es wird weiterhin vergelichsweise viel gebaut, sodass die Auswahl mitterlweile vorhanden ist. Die Bekannten vermieten in Wesel. Das würde ich als B/C Stadt nennen. Gute Lage, Wohnungen vor wenigen Jahren renoviert. Die Nachfrage ist deutlich geringer als in den letzten Jahren. Im letzten Jahr sind 2 Mieter ausgezogen, weil die sich eigene Wohnung/eigenes Haus gekauft haben. Die sehen da wirklich kein Spielraum nach oben, weil die Leute sich einfach ein Haus kaufen (da kriegt mann schon für 350.000 Euro eine Bude in der besten Wohnlage). Ich bin persönlich der Meinung, dass wenn man mit Immobilien Geld verdienen möchte neben dem CashFlow auch den Exit beachten muss. Natürlich gibt es da viele Unbekannte, aber was bringt mir ein positiver Cahsflow wenn am Ende die Wohnung/Haus sehr schwer oder nur mit Preisabschlägen oder nocht schlimmer unter Einkaufswert veräußert werden kann. Party kann nicht unendlich weitergehen... Für diese traurige Wahrheit muss man sich gefasst machen.
  20. Vermutlich haben die Profiinverstoren dem Rat jedoch schon gefolgt. Mann beobachtet seit ein Paar Wochen dass im Ruhr-Gebiet Pakete von MFH in den Problemgegenden wie Duisburger-Norden usw... auf den Markt kommen.
  21. Ich bin persönlich auch der Meinung, dass wir mittlerweile Zenit erreicht haben. Mittlerweile klettern die Mietpreise nicht so schnell nach oben. Die Mieter sind nicht mehr bereit immer sehr höhere Mieten zu bezahlen, weil Einkommen nicht so stark gestiegen ist. Wir hatten letztes Jahr bei dem Mieterwechsel in einem Vorort von Düsseldorf beobachtet, dass sehr große Wohnungen z.B. 110 m2 etwas länger auf dem Markt sind, weil die Leute mit Garagen und NK fast 1300 Euro bezahlen müssen. Die Wohnung im selbsen Haus die knapp über 1000 Euro warm lag musste gar nicht bei Scout24 eingestellt werden. Dies gilt auch für die Kaufpreise. Es scheint so zu sein, dass die Schmerzgrenze für vielen Eigennutzer derzeit bei 500.000 Euro liegt. Daher scheint es nun nicht mehr m2 Preis entscheidend zu sein, sondern geht es ehe um den Gesamtbetrag. Gefühlsmäßig hat sich der Markt für Eigennutzer etwas beruhigt. Die Leute sind nicht bereit jeden Kaufpreis zu bezahlen, sind schon wählerisch und prüfen ganz genau den Zustand, sodass ich da wenig Spielraum für weiteren Anstieg sehe. Auch bei den Anlageobjekten scheint schon der Höhepunkt erreicht zu sein. Die Finanzierungszinsen sind im Vergleich mit den Tiefständen im Sommer 2016 sind schon erheblich gestiegen. Ich sehe mittlerweile dass z.B. in Düsseldorf immer mehr Objekte auf den Markt kommen und die Nachfrage sehr verhalten ist, weil diese sehr lange im Netz bleiben. Es ist nicht mehr so, dass die Anzeige beretis am nächten Tag deaktviert wird, weil sich bereits 50 Interessenten mit Kapitalnachweis gemeldet haben.
  22. Da hast du Eduard vollkommen recht :). Letztes Jahr bei einem Objekt zu lange abgewartet (die Bude war fast 1.5 Jahre auf dem Markt, ist aber für 60 % von dem urspunglichen Inseratspreis weggangen). Als ich kam war der Verkäufer bereits mit dem Bestandsmieter in sehr fortgeschrittenen Vertragsverhandlungen. Laut Makler wurde die Ratenzahlung vereinbart. Der Verkäufer war aus der alten Schule und meinte der hat sein Wort gegeben und der Mieter hat Vorrang (auch wenn wir den gesamten Kaufpreis sofort bezahlen wollten). Schade, das wäre sehr gute Kapitalanlage gewesen. Das ist aber bestimmt nicht die letzte Bruchbude in der Umgebung. So ist halt das Leben.
  23. Wenn man das Ziel hat ein Maklernetzwerk aufzubauen, dann würde ich ehe dem Jb zustimmen. Jeder Makler ist an einem schnellen Vertragsabschluss interessiert, weil erst dann seine Provision fällig ist. Der hat keine Lust für 40 Besichtigungen, 100 Exposes und unzählige Vertragsverhandlungen, die noch am Ende abgebrochen werden, weil diese extrem zeitintensiv sind. Jeder Makler hat Interesse an einen seriösen zahlsfähigen Interessenten zu verkaufen, der nicht dies und jenes überprüfen müsste, noch überlegen muss und am Ende abspringt. Wenn man bei dem Makler guten Ruf hat (in der Regel wenn man schon irgendwas gekauft hat und die schnell über die Bühne gelaufen ist), bekommt man häufig Exposes, die erst in 2-3 Wochen bei scout24 erscheinen. Die guten Objekte gehen erst an die Bestandkunden. Erst dann wenn keiner zugeschlagen hat, geht es auf den freien Markt. Natürllich gibt es bei den vielen Objekten etwas Verhandlungsspielraum. Das ist aber sehr Einzelfallbezogen und liegt in der Regel allenfalls bei 10 -15 %. Da wird tatsächlich halt der Markt ausgetestet. In der Regel macht es kein Sinn am nächsten Tag als Anzeige bei scout freigeschaltet wurde hinzurennen und noch ein Angebot mit 40 % Abschlag zu unterbreiten. Da wartet lieber je nach Objekt 2-3 Wochen oder 2-3 Monate ab. Falls die Bude noch da ist, kann man eigene Preisvorstellung übermitteln. Da ist auch der Makler in der Regel deutlich mehr gesprächtsbereit, weil er keinen Lust hat unzählige Besichtigungen durchzuführen und möglicherweise auch Eigentümer ihn etwas drängen Ergebnisse zu liefern.
  24. Wir mussten die Umstellung 2015 in einem Objekt machen, weil die Vermietung mit Nachspreicher gar nicht möglich war. Bei 735 m2 Wohnfläche (ca. 52 Heizkörper) hat der Spaß rund 40.000 Euro plus Gasanschluss gekostet (ohne Malerarbeiten, ohne Kunstoffleisten) Von der Ausführungsqualität war ich jedoch nicht wirkich begeistert (Vor- Rücklauf vertrauscht, nach Fertigstellung die Anlage nicht richtig eingemessen, Verbindungskabel mit der steuerung vergessen und und und...)
  25. Ohne Objekt genau zu kennen Dach 30.000 Euro Dämmung des Daches+ Trockenbau 5000 Euro Elektrik 10.000 Euro Malerarbeiten 15.000 Euro Laminatboden (zu 15 Euro m2) 5000,00 Euro Bäder (je nach der Größe) 10.000 Euro Richtwert bei so einer Sananierung von 300 Euro bis 600 Euro (ohne Dach) pro m2. Mit einem Allrounder genau so wie dem Architekten wird es ehe schlecht funktionieren. Für das Dach und Elektrik braucht man schon jeweils einen Fachmann. Für den Architekten ist der Bauvolumen zu gering, sodass der wenig Interesse an den Ausschreibungen usw hat. Darf ich fragen wo liegt die Immobilie? Sonst könnte ich ein Paar empfehlungen aussprechen...
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