LearPilot

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  1. Meine persönliche Meinung ist: Alexander Raue unterschätzt das "Tail Risk" bei seinen Immobilieninvestitionen brutal (also das Risiko der völligen finanziellen Vernichtung durch einen Schwarzen Schwan an den Finanz-/Immobilienmärkten). Außerdem macht er - wenn ich es richtig verstanden habe - auch noch mit P2P-Krediten herum. Das ist alles positiv miteinander korreliert, wenn die nächste Rezession kommt: Mieter, die die Miete nicht mehr zahlen können, können auch ihre P2P-Kredite nicht mehr bedienen. Er investiert in die abgewracktesten Lagen, die der Markt noch irgendwie mit entsprechendem Yied hergibt, wobei die Rendite praktisch immer im Mittel mit dem Risiko korreliert - es hat also einen Grund, warum er nur noch in diesen Lagen fündig wird. Es reduziert sich aus meiner Sicht auf zwei mögliche Szenarien: Die Wirtschaft kann noch über einige Jahre weiter durch die massiven Geldmengen-Manipulationen der Zentralbanken am Laufen gehalten werden. Dann werden die Immopreise und Mieten noch ein wenig weitersteigen die kommenden Jahre und seine Strategie kann ggf. aufgehen. Wir rutschen in die Rezession und bekommen aufgrund der massiven Zentralbanken-induzierten Blase an praktisch allen Märkten der letzten Jahre ("Everything-Bubble") in Kürze den Crash des Jahrtausends (Black Swan), der bis auf Rohstoffe und insbesondere Gold wohl so ziemlich alle Assetklassen brutal versenken wird. Einen Vorgeschmack darauf gab es im Oktober/November letzten Jahres bereits an den Finanzmärkten, die wie aus dem Nichts über wenige Wochen in Summe um über 20% kollabiert sind (ich hatte das "Christmas Crash" getauft), bevor der gute Herr Powell von der FED die Geldschleusen wieder unbegrenzt geöffnet und alle geplanten Zinserhöhungen für 2019 abgeblasen hat. Szenario 2 würde Herrn Raue in den finanziellen Ruin treiben, trotz Premium-Gehalt, da bin ich mir sicher. Und ebenso alle anderen Investoren, die auf die ganzen, aktuell florierenden Marketing-Künstler im Immobilienbereich hereingefallen sind. Ich schätze den Dokumentationsstil und die Offenheit von Herrn Raue allerdings sehr. Er geht "All-In": Wenn es gut läuft, wird man ihn feiern. Wenn es schlecht läuft, kann das jeder öffentlich verfolgen und es wird genug Aasgeier geben, die sich an diesem Fall ergötzen werden (auch wenn - oder gerade weil - sie selbst nichts Besseres zustandebekommen). Nichtsdestotrotz: Er betreibt hier meines Erachtens ein Glücksspiel mit hohem Hebel und ist einer hohen Fragilität seines Systems unterworfen.
  2. Ah ok, danke für den Hinweis, mit dem österreichischen Steuerrecht kenne ich mich als Deutscher nicht aus. [emoji6]
  3. Wieso bekommst du die MWSt. als Privatperson zurück?
  4. @Arminius: Ich bezog mich auch nicht zwangsläufig auf dich, sondern darauf, was allgemein gerade los ist. Jeder ahnungslose Depp kauft zur Zeit jeden Mist zu Mondpreisen, weil er gehört hat, dass man mit Immobilien schnell reich wird. Da werden viele auf der Strecke bleiben, wenn Wirtschaft und Immoboom einbrechen. Wohnen müssen die Mieter immer...fragt sich nur, zu welchem Preis.
  5. Was viele offensichtlich gar nicht auf dem Schirm haben in der heutigen Zeit: Die "Rendite" ist nicht in Stein gemeißelt. Wenn es wirtschaftlich bergab geht und die C/D-Standortmieter reihenweise in die Arbeitslosigkeit rutschen, dann kann die Investition ganz böse in die Hose gehen, wenn Mieten plötzlich sinken, weil Mieter in spürbarem Umfang finanziell zusammenbrechen. Die Buzzwords "Finanzielle Unabhängigkeit" und "Do-it-yourself-Rente mit Immobilien" sind aktuell die Top-Scheißhausparolen, mit denen Kreti und Pleti geködert werden. Das wäre ja alles total einfach und jeder könne damit ganz leicht reich werden. Das wird wieder in einem Blutbad enden, wie in der Subprime-Krise...
  6. LearPilot

    Besichtigungen

    Ja, das ist einfach nur noch krankes "panic buying"...ich frage mich nur, wann die Zeiten mal wieder besser werden und ob das noch in absehbarer Zeit geschieht. Normal kennzeichnet so eine exponentielle Übertreibung das baldige Ende einer Blase, aber es scheint noch nicht extrem genug zu sein und es gibt noch zu viele Trottel, die man mit immer unfassbareren Fantasiepreisen so richtig krass ausnehmen und sich an ihnen die Taschen vollmachen kann.
  7. LearPilot

    Besichtigungen

    Ist im Münchner Raum genauso. Da wird selbst die überteuertste Sch***e brutal weggekauft innerhalb von Stunden. Beispiel: Baufällige DHH, 112qm auf 241qm Grundstück in Ismaning, weg für 790.000€ innerhalb von drei Tagen. Bodenrichtwert 1800€ pro qm, somit eigentlich mit gesundem Menschenverstand nur max. 241 x 1800 = ca. 440.000€ wert... völlig krank, da kaufen Leute offensichtlich zu beliebig verrückten Preisen für die Eigennutzung, denn es ist absolut unmöglich, damit jemals auf irgendeinen positiven Cashflow zu kommen, aber das interessiert anscheinend keinen. Keine Chance, da mit irgendeinem rationalen Angebot anzukommen, bevor es zum Mondpreis schon weggekauft wurde.
  8. Nachdem ich schon einen guten Tipp zwecks Hausverwaltung erhalten habe: Kann jemand einen guten und günstigen Hausmeisterservice für Düsseldorf (Kaiserswerth) empfehlen?
  9. Hallo zusammen, ich suche Empfehlungen für eine gute (und ggf. auch günstige) Hausverwaltung in Düsseldorf für die Verwaltung eines MFH im Düsseldorfer Norden. Wenn jemand eine Empfehlung aussprechen kann, immer her damit.