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KADD

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  1. Das kommt wohl auf den Kurs an. Ich war beim Professional 360; die Teilnehmer waren bunt gemischt, was ich gut fand. Da war sogar einer, der sein Unternehmen verkauft hat und nicht wusste wohin mit dem Geld. Also hat er einfach etliche MFH mit Cash gekauft und wollte nun Ordnung und Rentabilität reinbringen. Das kann für einen Anfänger aber auch einschüchternd sein. Aber ich kann sagen, dass es den Preis von ca. 3600€ für mich wert war. Habe aber auch keinen Vergleich zu Immocation oder Thomas seinen Seminaren. Ich finde solche Seminare für den Start durchaus sinnvoll. Aber ich habe dann deutlich mehr durch das umsetzten gelernt. Alles weitere lerne ich hier im Forum, Podcasts und YouTube (auch bei Immocation). Ich ziehe mir halt die für mich relevanten Punkte heraus, prüfe und setzte um. Und das ist dann kostenlos.
  2. Ich war vor zwei Jahren bei Jörg Winterlich. Er und sein Team sind sehr professionell und haben mir viele Anregungen gegeben. Mein größter Mehrwert war aber schlicht und einfach der Mut und die Motivation die ich dadurch erhalten habe. Aber auch bei ihm bekommt man keine Zauberformel für die Superschnäppchen. Es liegt an der Persönlichkeit der Teilnehmer, was aus den Seminaren mitgenommen und umgesetzt wird. Auch darf man nicht vergessen das all die Experten zu Zeiten gekauft haben, zu denen es noch leichter war. Zumindest empfinde ich es so.
  3. Das damals noch Luft nach oben war, war zu der Zeit nicht so klar. Von München haben sich vor Jahren auch schon einige Investoren fern gehalten, weil es teuer war und man nicht geglaubt hat, dass da noch viel geht. Mir geht es nicht darum ob sich eine Stadt verbessert, sondern ob sie Ihre Level zumindest halten kann. Wenn ich dann günstig genug kaufe, dass ich auch unter Mietspiegel vermieten kann, die richtigen Objekte zur Nachfrage an den richtigen Standorten der Stadt habe, ist das Risiko zumindest begrenzt.
  4. Ich kenne den Vogelbergkreis nun garnicht. Aber die Beschreibung passt wohl auch auf viele C- und D-Städte. Der Unterschied in deinem Vergleich ist aus meiner Sicht aber, dass du in diesen Lagen Zeit hast. Zeit für eine vernünftige Kalkulation, Zeit für eine Recherche und Zeit für Verhandlungen. Es gibt auch noch Verkäufer die von ihrer Bude die Nase voll haben und sie los werden wollen. In den A-Städten sind die Verkäufer halt die, die den Ton angeben können. Das Hauptrisiko in diesen schwachen Lagen sehe ich für mich; wenn ich einen groben Fehler mache, kann der wirklich teuer werden ! Meinen Fehler den ich 2012 in Berlin gemacht habe, nämlich viel zu teuer zu kaufen, sehe ich im Moment recht entspannt. Inzwischen würde ich wohl locker den Kaufpreis wieder bekommen.
  5. Der Artikel ist wirklich klasse ! Aber man muss sich als Investor dann eben aus solchen Märkten raushalten und vor allem zu Preisen kaufen, bei denen man trotz humaner Miete Geld verdient. In diesen Märkten gibt es dann halt andere Risiken....
  6. Also ich beauftrage für Neuvermietungen immer die Hausverwaltung. Denn die haben ja interesse daran einen vernünftigen Mieter zu finden, da sie quasi mit dem zusammenarbeiten. Und da ich immer die Sondereigentumsverwaltung in Anspruch nehme, ist die Neuvermietung manchmal auch günstiger als über Makler.
  7. Du solltest auch darauf achten, mit welchen Mieten du kalkulierst. Teilweise liegen die Angebotsmieten unmöbliert ca. 30% über Mietspiegel. Ich halte das für riskant und nicht nachhaltig. Außerdem wirst du bei möblierter Vermietung wahrscheinlich öfter einen Mieterwechsel haben. Wenn du dann immer einen Makler beauftragst und ggf. mal einen Maler fressen dich die Kosten auf. Wie @hajo schon richtig geschrieben hat; prüfe deine Strategie und arbeite sie richtig aus. Und mit Geduld kommt dann auch das richtige Objekt.
  8. Also ich bin bei Preisen über 1.500€ in Dresden sehr vorsichtig. Hängt aber auch von der Strategie ab. Für klassisches Buy&Hold rechnen sich solche Preise mMn nicht.
  9. Also meines Wissens zählt die qm-Angabe in der Teilungserklärung. Und soweit die Abweichung nicht größer als 10% ist, ist daran auch nicht zu rütteln. Persönlich habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass gerade bei sanierten Altbauten die Wohnungen eher kleiner und bei Gebäuden ab den 90ern die qm-Angaben recht genau sind. Ja und dann gibt es noch eine Menge Teilungserklärungen ohne qm-Angabe..... Da hilft nur messen.
  10. Ich würde vor der Objektsuche mal bei einigen Banken vorsprechen und ein Beispielobjekt vorstellen. Da bekommt man schon einen guten Eindruck was machbar ist. Da Eigenkapital vorhanden ist, würde ich persönlich, falls eine 100%-Finanzierung nicht möglich ist, eine 5jährige Zinsbindung und mit z.B. eine 80%-Finanzierung wählen und nach 5 Jahren neu finanzieren mit Nachbeleihung. Dann hat Sie ihr Eigenkapital zurück. Setzt aber einen günstigen Kauf an einem vernünftigen Standort voraus.
  11. Bei uns ist es ähnlich wie bei @Real Wir haben ein Haus zur Miete. Die Miete ist deutlich günstiger als eine Rate beim Kauf eines vergleichbaren Hauses. Ich muss keine Rücklagen für die Instandhaltung bilden und wir können umziehen wenn es erforderlich ist. Es ist nicht wichtig wessen Name im Grundbuch steht, Hauptsache man fühlt sich wohl da wo man wohnt und ist frei. Und mit jedem guten Investment wird die Freiheit größer.
  12. Guter Hinweis... Also Kaufpreis minus anteilige IHR und ggf. Küche etc. würde dem Wohnungswert entsprechen. Top !
  13. Hallo, habe eine Wohnung im Angebot die auf einem Erbpachtgrundstück liegt. Sollte ich die kaufen, kann ich dann den gesamten Kaufpreis jährlich mit 2% abschreiben ? Einen Grundstücksanteil kaufe ich ja dann nicht.... Richtig ?
  14. Deshalb verdienen die Wenigsten in solchen Märkten noch Geld. Oft werden die Preis von den Eigennutzern und Unwissenden getrieben; die entscheiden ja nicht nach Rendite, sondern nach dem was sie sich leisten können. In vielen Städten wird auch nicht mehr nach unten verhandelt, sondern nur noch nach oben. Das muss dann jeder für sich entscheiden, ob er diesen Quatsch mitmacht.
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