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rajivlund

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Posts posted by rajivlund


  1. Naja bei der Zunahme von Versteigerungen und Insolvenzen geht es nicht um die Wertentwicklungen sondern um die laufende Liquidität - wenn diese nicht gegeben ist, mag es sein, dass die Werte zugenommen haben, aber das hat ja mit der laufenden Liquidität des einzelnen nichts zu tun.

    Von daher glaube ich schon, dass die Leute, die akt. teuer gekauft haben, Probleme bekommen. Kommt es vermehrt zu Notverkäufen, vergessen die meisten, dass Banken sofort die Kreditvergabe runterfahren. Kaufen wenn der Markt kippt, ist in der Therorie leicht gesagt, aber in der Praxis schwer umsetzbar, wenn man auch hier, nicht genug Liquidität vorweisen kann. 

    Bedauerlich wird es auch für jene, die Ihren Hauskauf in Kombi mit Bausparverträgen abgeschlossen haben und Minuszinsen das Guthaben belasten. Die Käufer dürften dann alle von der Bank aufgefordert werden, Nach zu schiessen...Gibt ja immer mehr Banken, die ab den 1. EUR nun Strafzinsen weiterleiten... 
     


    Die heutige Situation ist da, weil es viel zu viel zu viel zu viel Geld im System ist. Wir als Investoren denken immer an Finanzierung. Es gibt jedoch Unmengen an Geld die nicht wissen wohin.
    Das alles wird nicht passieren, weil the „Show Must Go on“ das Motto ist.
    Sobald etwas in Notverkauf geht, werden Leute die dicken Geldbeutel zuschlagen, bevor wir es riechen, sehen oder hören können.

    Wie gesagt, macht euch Erinnerung in 3 Jahren und schaut drauf wie die Preise sich entwickelt haben.
    • Like 3

  2. Naja, irgendwie glaube ich mittlerweile auch, dass in den nächsten 1-3 Jahren die Anzahl von Versteigerungen und Notverkäufen wieder zunimmt.
    Man brauch sich nur anschauen, wie auf "Ober-Unterkante" die Finanzierungen aufgebaut sind.

    zB. EFH, 500.000,- EUR -> Rate ca. 2000,- EUR + Nebenkosten/Reparaturen. Da brauch man kein Genie sein, um festzustellen, dass der finanzielle Druck erheblich ist. Die anderen Kosten steigen ja immer weiter, Strom Gas, Lebensmittel, Urlaub Sprit etc. Sicher werden hier diverse Leute an die finanzielle Grenze kommen

    zB MFH , 750.000,- EUR Papiereinnahmen 45000,- EUR, tats. Einnahmen 36000,- EUR -> Rate 3000 monatlich, exakt genau so hoch wie die ME... Mieterwechsel, Reparaturen kosten Geld, genau wie gesetzliche Auflagen, zB, Kessel tauschen etc. wenn kein Geld da ist, kommt die finanzielle Not. Auch hier brauch man kein Genie sein, dass hier diverse Kapitalanleger in Not geraten

    zB. ETW, 200.000,- EUR, Papiereinnahmen 1200,- EUR, tats. Einnahmen 800,- EUR -> Rate 800,- EUR, auch hier klassisches Bsp. dass man hier auf Dauer zubuttern muss. Woher soll das ganze Geld kommen? 

    Hinzu kommt, dass immer mehr Unsicherheit herrscht, Massenarbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Betriebe machen dicht etc. 
    Daher ist für mich die logische Konsequenz, das in den kommenden 1-3 Jahren die ZVs/Notverkäufe massiv zunehmen werden, da viele den finanziellen Ausgabendruck nicht bewältigt bekommen.

    Das in dem Artikel, die Banken in 2,5 Jahren "Obsolet" sind, glaube ich nicht. Wie soll das in so kurzer Zeit funktionieren. In 20-30 Jahren wäre das denkbar, aber nicht in 2,5 Jahren. Was sicherlich richtig ist, ist die Tatsache, dass Banken massiv unter Druck sind und es an und für sich eine schrumpfende Branche ist. In 2 Jahren laufen immer mehr Kredite mit 4% aus, danach wirds sicherlich nochmal schwierig, die Differenz aufzufangen, da vermutlich danach mit 1% für deutlich weniger weiterfinanziert wird. Alternativ Verkauf für den 3-4fachen Wert, dann kommts aufs gleiche hinaus. Man wird sehen...

    In 3 Jahren lesen wir den Post und denken, wie konnte der Markt weiter so steigen.
    Und dann heißt es in 3 Jahren kracht es.

    Die Welt kann sich nicht mehr leisten Zinsen zu verändern. Siehe Japan.

    Ich weiß wie ich 2011 im Zug saß und viele Kollegen gemeint haben: ich kaufen heute nix (Stuttgart für 3000€/qm) ich warte, dass in 10 Jahren pleite gehen. Der Kollege hat noch 2 Jahre um zu hoffen, dass die heute (6000€/qm) in 2 Jahren um 50% einbrechen, damit er den gleichen Stand wie damals hat.

    Wenn ihr alle so skeptisch seid, dann verkauft es. Bei Interesse mir schicken. Wir kaufen gerade ein (zum faireren Faktor)
    • Like 5

  3. Was haltet ihr von der Aussage, dass wir innerhalb der nächsten Jahren einen riesen Finanzcrash erleiden werden? Habe zuletzt das Buch https://www.amazon.de/größte-Crash-aller-Zeiten-Gesellschaft/dp/3847906690 gelesen und dort wird der Crash bis 2023 vorhergesagt. Gibt ja noch einige weitere Autoren, die dieses Narrativ bedienen (Markus Krall, Max Otte, Dirk Müller) usw.

    Ich kenne die früheren Bücher von den Autoren.

    Damals habe ich sehr viel Geld in Gold und Silber investiert und jahrelang Angst gehabt, dass alles zusammenkracht.
    Dann habe ich irgendwann genug Gehabt. Gold und Silber mit Verlusten verkauft (wert gefallen) und in Immobilien investiert.
    Somit Vermögen aufgebaut und genieße mein Leben.

    Sorgen machen ist wie im Schaukelstuhl sitzen, man ist zwar beschäftigt , kommt aber nicht voran.

    Es wird ein Crash geben. Wann weiß keiner. Wird es hart? Ja
    Werden viele pleite gehen? Ja
    Wird Blut auf den Straßen fließen? Ja
    Wird man gut einkaufen können dann? Ja
    • Like 8

  4. Das Steuerprivileg der VVG wird auf kurz oder lang sowieso gestrichen
    hier einige Urteile vom BFH, warum das nicht geht.

    https://www.haufe.de/immobilien/investment/gewerbesteuer-fremdumsaetze-kosten-die-steuerbefreiung_256_494236.html

    Also gibt es dazu irgendwas offizielles? Wenn nicht sollte man auch keine Gerüchte verbreiten. So einfach ist nicht alles in Deutschland.
    Wir sollten ein fundiertes Forum sein und nicht Panikmache betreiben.
    • Like 3

  5. Interessant wäre zu wissen, wie gut/ schlecht und zu welchem Preis sich die Whg vermieten lassen.
    Ich finde bei meiner Recherche auf diversen Portalen immer wieder 1 ZKB Objekte, welche für einen guten Preis zum Verkauf stehen.
    Ich frage mich dann , wieso werden diese Objekte verkauft, trotz der vermeintlich guten Lage zur Uni?

    Also in Dudweiler ist maximal 250€ zu vermieten. Zusätzlich werden gerade 200 neue 1-Zimmer Wohnungen gebaut für Studenten. Google es mal.
    Wird sehr umkämpft das Thema und deswegen vermute ich, wollen alle es loswerden. Also für eine 1 Zimmer Wohnung würde ich 35k Max zahlen. Aber das ist schon Oberkante.

    Aber viel Spaß beim Investment;-)

  6. Ganz so einfach ist das nicht.  Man muss auch bei Selbstnutzung 3 Jahre warten - ok 2 Jahre, nämlich das erste und das letzte können Rumpfjahre sein. Aber kaufen und sofort wieder verkaufen ohne Steuern zu zahlen geht nicht, sonst hätte Oli Fischer finanziell die Aldibrüder eingeholt. 

    Wenn es selbstnutzung vom Tag 1 war, dann geht es. Frage Steuerberater
    • Like 1

  7. Gerne. Die EBK gefährdet aber den Status als vvG mE nicht. Das hat eher Wirkung auf Umsatzsteuer und Abschreibung.
    Eigentlich sollte aber auch da wieder die Kleinunternehmerregelung helfen?!

    Steuerberater fragen und danach einen zweiten Steuerberater fragen. Es ist ein Wunder Punkt der vvg.

    Gesetzte werden geändert und so weiter. Deswegen habe ich den umständlichen weg genommen.
    • Thanks 1
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