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Jens Z

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  1. Hast Du wirklich 50€/qm an IHR pro Wohnung?
  2. Wenn man den Mietmarkt mit diesen Berliner Maßnahmen auch überregional regulieren möchte bis hin zu rückwirkenden Mietrückzahlungen, muss man in der Politik dafür sorgen, dass die Eigentumsquote steigt, was auch schwierig wird (Grunderwerbssteuer/ sonstige Abgaben). Der politische Zeitgeist verlangt einfach grün-soziale Opfergaben, um Ideologien und Neid zu befriedigen. In Deutschland tut man sich anscheinend immer schwerer mit Selbstverantwortung, Streben nach Wohlstand und individueller Entfaltung. Das ist schade, aber schon länger zu beobachten. Als Vermieter oder generell Investor ist man hier in der Minderheit und hat keine wirkliche Lobby, wenn das Ziel zusätzliches Vermögen neben der Angestellten- Tätigkeit ist.
  3. Ich vermute, in der Hausgeldabrechnung findet man eine Position Erträge, die den Zahlbetrag des Hausgeldes reduzieren und somit die gleiche Wirkung wie Zinserträge auf WEG-Konten aufweist. Das geht über die Verwaltung. Potentielle Optimierung der Funkmasteinnahmen wäre dann ein Punkt in der ETV.
  4. Nicht zu vergessen in der ganzen Überlegung sind die Fahrtkosten zum Notar und zurück, sowie sonstige Fahrten für die Finanzierung (Unterschrift zum Darlehensvertrag in den Geschäftsräumen der Bank) etc...
  5. Das Risiko der von Dir beschriebenen Einstellung der Vermarktung habe ich als Privatkäufer oder Verkäufer ja auch, wenn ich den Notar für einen Entwurf bezahle, und der Gegenpart vor Unterzeichnen abspringt. Soll ich dann auch eine "Notar-Reservierungsgebühr" verlangen...? Ich finde es hier relativ ungünstig, wenn man sich für alle Geschäftsrisiken bezahlen lassen möchte, siehe auch gerade in Verbindung mit der Relation zwischen dem Aufwand der Dokumenten- Erstellung und der prozentual mitwachsenden Courtage bei teuren Objekten...
  6. Grundsätzlich interessantes Thema, diese Reservierungsgebühr, die ich selbst nicht eingehen würde. Überspitzt gesagt frage ich mich hier immer wieder: einem Verkäufer wie bspw. Staubsauger-Vertreter zahle ich doch auch nichts, wenn er mir seine Ware vorgeführt hat und ich nicht kaufe. Er will verkaufen und für mich ist die Maklerei auch eine Art Vertrieb, dort sind die vergebenen Aufwendungen einzukalkulieren. Abgesehen davon frage ich mich, wie oft die Unterlagen eines Objekts jeweils wieder neu beschafft werden müssten und wie dieser Aufwand zur prozentualen Courtage bei hochpreisigen Objekten steht. Bei der letzten Beurkundung hatte ich meinen Notar gefragt, was die Notargebühren als prozentuale Größe vom KP rechtfertigt. Gleiches gilt für die Maklercourtage. Seine Antwort war letztlich, dass für Notariate, die als selbständige "Profit-Center" agieren ansonsten eine Ablehnung von kleinen KP-Volumina sowie geringfügigen Erbschaftsregelungen mit viel Gestaltungsaufwand gelten würde, da der Aufwand der Beurkundung dann zwar vergleichbar zu großvolumigen Bemessungsgrößen, aber nicht einträglich wäre. Wobei man sich allerdings über die Dienstleistung des Maklers im Vergleich zum Notar streiten kann.
  7. Kann ich bei Ablauf der Frist eigentlich einfach das Inventar ausräumen lassen, protokollieren und einlagern und die Rechnung dem anderen Eigentümer überstellen lassen? Oder muss ich hier alles vorstrecken? Angeblich haben die Mieter nicht mal die Telefonnummer des Eigentümers...
  8. Ja, wir haben den Keller nun geöffnet mit Hausmeister als Zeugen. Das Inventar hab ich festgestellt mit Protokoll. Es war Verpackungsmüll enthalten mit der Adresse einer Mietpartei. Die würden durch den Hausmeister angesprochen, haben gesagt, dass es ihr Keller ist und ihren Vermieter genannt. Den hab ich Basis der Eigentümerliste angeschriebenund zur Räumung mit Frist aufgefordert. Die Mieter sagten, sie hätten den Aushang nicht verstanden (Russen)....Hab neues Schloss angebracht, einen Schlüssel beim Hausmeister hinterlegt. Dann können Sie nach RS ihren Kram ausräumen.
  9. Es sind über 60 Parteien im Haus, Mieter und Eigentümer gemischt, im Nebenhaus noch mal so viele...daher muss da die HVW mal organisieren. Die haben natürlich Sorge, dass dann der große Kellertausch durch mich ausgelöst wird. Aber die Situation muss ja gelöst werden...
  10. Update: nun hat sich der Eigentümer des Gewerbeanteils aus dem EG gemeldet, dieser möchte eine Kernbohrung für Entwässerungsrohre durch mein Kellerabteil legen. Muss ich dem zustimmen und gibt es hierfür ein Nutzungsentgelt? Auf was ist zu achten? Habe ihm von der Thematik des besetzten Kellers erzählt, dass ich ihm so erst überhaupt keinen Zugang zum Keller gewähren kann. Die HVW hat die Thematik in Absprache mit dem Beirat abgegeben und will sich nicht mehr in die Zuordnung von Kellerabteilen involvieren, da Sondereigentum... Evtl. kann man wegen des Wunschs des Gewerbeeigentümers nun Druck ausüben, um die HVW zur Kooperation bringen?
  11. Hallo Arndt, und wie lange erwartet man dann, dass ich die Dinge einlagern muss? In diesem Spiel halten sich alle schön raus, angefangen von der Hausverwaltung und den Mietern..werde mal einen Aushang mit deutlicher Sprache anbringen, vielleicht liest es die Bewohnerschaft dann..
  12. Hallo Tom, ich habe den ET angeschrieben, erwarte da aber nicht viel, weil die Transaktion für ihn einfach "Flip" war und er sich in den wenigen Monaten als ET nicht um das Mietverhältnis gross gekümmert hat. Aber vielleicht kommt ja eine verwertbare Info. Das Schloss auszutauschen und dann mit dem Hausmeister zu warten, bis sich jemand meldet hilft mir letztlich auch nicht, weil ich den Keller räumen und leer meinem Mieter zur Verfügung stellen will, dazu möchte ich den Krempel im Abteil loswerden und auch nicht lange auf meine Kosten einlagern.
  13. Ich habe mich mit dem alten ET ausgetauscht, allerdings noch nicht über den Keller. Nun Frage ich mich aber, was meine Pflicht hier ist...
  14. Der alte Eigentümer hat die Wohnung nur ein paar Monate besessen. Jedenfalls ist im Kaufvertrag kein Vermerk, dass zu der Wohnung, zu der auch der bezeichnete Keller gehört, abgesehen vom Mietvertrag noch Nebenabreden existieren. Ich habe ausschliessen lassen, dass abgesehen vom Mietvertrag noch zusätzliche Verpflichtungen auf mich übergehen. Das hat der Verkäufer so ja akzeptiert. Es spricht aber vieles dafür, dass der ausgezogene Mieter nicht den Keller genutzt hat aufgrund der dort abgelegten Gegenstände, wie Autoreifen und alte Autobatterien, er selbst war ohne Auto. Die HVW hat mir mitgeteilt, dass früher freie Keller einfach genutzt wurden, weil der ehemalige Verwalter sich nicht um Ordnung gekümmert hat. Also scheint entweder ein aktueller oder ehemaliger Bewohner den Keller zu nutzen.
  15. PS: Ich bin Eigentümer seit 01.05. gemäß notarieller Feststellung, also Übergang Nutzen und Lasten.
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