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axwi

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  1. Ich versuche. Da gebraucht, 5 Jahre, d.h. je nach Objektwert 2000-5000 Euro. Ich differenziere nicht, denn Kühlschrank etc. sind eh steuerlich Teil der Küche und ein Kochlöffel wäre eh uninteressant. Bugl Rechnungsnachweis: selbst im gewerblichen Bereich sind Belege nur rund eine Dekade aufzubewahren. Du kannst, für den Fall, dass überhaupt zusätzlich zum Betrag aus dem KV nach einer Rechnung verlangt wird, kaum eine vorweisen können, aber den freundlichen Sachbearbeiter natürlich gern zu einer Vor-Ort-Besichtigung in den Abendstunden (also nach seinem Feierabend) einladen.
  2. Sorry, dass mit den 2 bzw. 2,5% ist natürlich quatsch, die Küche wird ja über 10 Jahre abgeschrieben, also 10% pro Jahr.
  3. @Matt: Ergänzend (und zumindest der letzte Punkt von den meisten wohl nicht berücksichtigt) zur „Rettung“ der Einbauküche durch den Vermieter: - bereits vorhandene Küche macht Mieten für potenzielle Mieter interessanter als wenn er selbst eine einbauen muss - Vermieter kann zumindest einen Teil der Küche per 2% bzw. 2,5% abschreiben (aber das ist natürlich vergleichsweise wenig) - Vermieter kann die Miete durch Küche sicherlich etwas höher ausfallen lassen, z.B. 30 Euro/Monat für Küche innerhalb der Gesamt-Kaltmiete macht bei 20-facher Wohnungsbewertung bereits einen Mehrwert der Wohnung bei Verkauf von 7.200 Euro (also sicherlich mehr, als die Küche vermutlich anfänglich gekostet hat) - für den Käufer der Wohnung ist eine Küche interessant und damit ein Verkaufsargument: der Käufer kann sich die Küche als bewegliches Wirtschaftsgut im Kaufvertrag gesondert ausweisen lassen (z.B. mit 5.000 Euro) und diese dann mit diesem Restwert z.B. über 5 Jahre abschreiben (da Küche bereits gebraucht, muss er nicht über die normalen 10 Jahre abschreiben), d.h. so betrachtet ist die Küche sogar ein Argument im Verkaufsprozess der Wohnung. Zudem spart er durch den Ausweis als bewegliches Wirtschaftsgut darauf noch die Grundsteuer (Ersparnis für den Käufer noch einmal 3,5% bis 6,5% auf die 5.000 Euro).
  4. @DiBe Ich bezog mich auf die 20%-Telefonkostenpauschale, die für berufliche Zwecke von privaten Anschlüssen akzeptiert wird. Siehe z.B. auch: https://www.finanztip.de/telefonkosten-steuererklaerung/ Wenn du aber kein Arbeitszimmer rein für VV durchsetzen kannst, dann bist du mit deinen 150 EUro Pauschale für zusammen Telefon+Büro sicherlich besser dran, denn die heutigen Telefonflatrate von 25 bis 30 Euro/Monat wären bei 20% ja nur 60 bis 72 Euro Telefonkosten.
  5. Dazu die Frage: was nützt dir die AFA in der GmbH? Kurzfristig verstehe ich es, weil man auf diese Weise aktuell weniger versteuern muss und damit mehr Kapital zum Investieren in der GmbH hat. Langfristig ist doch der Nachteil in der GmbH, dass die über Jahre gezogene AFA den Anfangswert des Objekts nach unten drückt und ich bei Verkauf dann die Differenz zum Verkaufspreis verteuern muss. Beispiel KP: 100.000, AFA in den ersten 10 Jahren: 20%, d.h. korrigierter Anfangswert (100.000-20.000)=80.000. Verkaufe ich nun zu 120.000, so muss ich die 40.000 Differenz versteuern. Wie sieht es eigentlich bei einer GmbH&Co. KG aus? Kann die KG analog zum Privatinvestor nach 10 Jahren steuerfrei verkaufen, d.h. die Abschreibung wird nicht wie bei der GmbH betrachtet?
  6. Danke für deine Antwort. Das ist das, was ich auch im Hinterkopf hatte: meines Wissens kann das Finanzamt bei aktivierungspflichtigen Investitionen, die der Vorbeseizer bei einer U-St-pflichtigen Gewerbeeinheit getätigt hat, bei einer Umstellung von U-St-pflichtig (z.B. Ladengeschäft) zu U-St.-frei (z.B. Arztpraxis) die in den letzten zehn Jahren getätigten Vorsteuerabzüge trotz Besitzerwechsel korrigieren.
  7. Danke für die Infos. Hast du mal versucht, die Telefonkosten mit 20% anzusetzen, statt eine gemeinsame Pauschale aus Büro und Telefon zu bilden? Neben den Fahrtkosten schreibe ich mir auch relativ akribisch Fahrten zu Baumärkten usw. auf, aber das sind natürlich Einzelnachweise.
  8. Aus Neugierde: was hat denn dein Finanzamt an Bürokosten pauschal akzeptiert? Was bei Kontoführung pauschal?
  9. Wo liegen die Gefahren bei Sanierungsaufwendungen des Vorbesitzers in jüngerer Zeit (hier: vor 8 Jahren)?
  10. Noch eine Nachfrage: wenn ich ein Objekt privat erwerbe von einer GmbH oder einer GmbH & Co KG müssen diese keine USt. ausweisen, d.h. der Kaufpreis ist letztlich immer netto, richtig?
  11. Vielen Dank für die kurzen, aber extrem hilfreichen Antworten (auch zu meiner anderen Frage). Nachfrage: wie geht man vor? Sobald der Kaufvertrag unterschrieben wurde beim Finanzamt melden und um eine USt-ID bitten bzw. einen Antrag auf USt.-Optierung ausfüllen, was dann für bestimmte Objekte bzw. Wohnungen gilt, für andere nicht? Herzliche Grüße, Axel
  12. Hallo liebe Community, mal ein Gedankenspiel: angenommen ich bin Freiberufler mit Mehrwertsteuerausweis. Jetzt kaufe ich privat einige Gewerbeobjekte. a) Können diese teilweise mit, teilweise ohne Mehrwertsteuer im Mietvertrag gewerblich vermietet werden, oder muss ich mich einmalig für alle gewerblichen Objekte entscheiden? b) Kann ich trotz Umsatzsteueroption als Freiberufler überhaupt Gewerbeobjekte (privat) ohne Umsatzsteuer vermieten? c) Muss ich für jedes Objekt eine gesonderte Steuernummer und Umsatzsteuer-ID beantragen, damit diese verschiedentlich behandelt werden können? Danke und Gruß Axel
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