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  1. Hallo, ich habe bisher viel mitgelesen und habe noch keinen großen Immobilienbestand. Was ich aber bei diesem Thema beitragen kann ist, dass ich mehrere Jahre bei einem Makler die Vermietungen gemacht habe (sowohl vor als auch nach Einführung des Bestellerprinzips). Meine Erfahrungen waren durchweg, dass es aus Vermietersicht insgesamt günstiger ist, zu marktüblichen Mietpreise zu vermieten. Günstig in Bezug auf die Kosten beim Mieterwechsel (Kleinere Reparaturen, ggf. Maklerkosten, ggf. Leerstand) aber auch günstig hinsichtlich der von dir angesprochenen Zeit und Nerven. Die Mietverhältnisse dauern einfach länger an, wenn der Mietpreis nicht überzogen ist, denn durch das Bestellerprinzip ist Umziehen billiger geworden für die Mieter und zwar genau 2,38 Kaltmieten billiger. Wenn sich also was günstigeres findet, wird gekündigt.. Mein Tipp: zu einer ortsüblichen Kaltmiete vermieten, ggf. leicht drüber, und einen wechselseitigen Kündigungsverzicht für die ordentliche Kündigung vereinbaren. Wir haben immer 2 Jahre gemacht und das wurde von den Mietern auch zu 95% ohne zu diskutieren akzeptiert. Ich glaube in Formularverträgen ist bis zu 4 Jahre möglich und per individualvereinbarung sogar noch mehr. Aber das alles bringt dir natürlich auch nichts, wenn der Mieter aus dem Vertrag raus will und seine Mietzahlungen einstellt. Wenn der Mieter aber einen Vertrag mit bspw. 2 oder 3 Jahren Kündigungsverzicht unterschreibt, weißt du immerhin schon mal, dass der Mieter die Absicht hat, länger zu bleiben. Ich hoffe, dass ich ein bisschen helfen konnte und Anregungen geben konnte. Beste Grüsse!