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  1. Der Zusammenhang war mir in dieser Form nicht 100%tig klar, insbesondere die Diskrepanz zwischen Durchschnitts-und Grenzsteuersatz. Danke für die Aufklärung samt zugehöriger Tabelle :) !
  2. Danke für die interessanten Ideen und die rege Diskussionsteilnahme ! Genau um solche Orte geht es ; in Weißenfels bin ich mehr oder weniger aufgewachsen und kenne auch Zeitz ganz gut durch Freunde die dort arbeiten (Südzucker Werke) Das Problem in der Region ist einfach, dass es zwei, drei ,vielleicht vier richtige Top-Arbeitgeber gibt (Mibrag, Südzucker, alles was mit Chemie zu tun hat in Leuna) aber es findet einfach keine nachhaltige Belebung statt, keine Initialzündung die alle Bevölkerungsschichten mitreißt. Dadurch ist diese starke Abhängigkeit von den wenigen guten Verdienstmöglichkeiten ein, in meinen Augen, großer Risikofaktor. Man muss auch sagen, dass die Leute dort ein Bisschen anders ticken. Der Ostdeutsche am Allgemeinen scheut Veränderungen deutlich stärker als der Durchschnittsdeutsche, in den ländlichen Regionen nochmal merklich ausgeprägter - das heißt für mich aus Vermietersicht, dass er mit Sicherheit so lange wie es irgend geht versuchen wird, an seinem Wohnort zu verweilen. Wohnortwechsel zur Steigerung der Lebensqualität sind in diesen geographischen Breiten eher die Ausnahme...man ist zufrieden mit dem was man hat und vermeidet organisatorischen Aufwand. Man will seine Ruhe haben. Mich würde allerdings das Problem der räumlichen Nähe treffen - ich wohne in Lübeck und könnte mich niemals vollumfänglich um das Objekt kümmern. Wäre auf eine gute Verwaltung und befreundete Handwerker angewiesen. Befinde mich auch schon seit längerer Zeit in dem von dir genannten "Versuchungsstadium" Werde wohl mal eine Argumentationsstruktur für Preisverhandlungen entwickeln und mit dieser versuchen den Einkauf noch effizienter zu gestalten (Preis drücken, Maklercourtage reduzieren etc.)...denn du hast Recht, der schon anfänglich stark positive Cashflow entschädigt für manches Risiko. Ob die ETFs mit den Immos zusammen fallen oder nicht hatte ich bisher noch gar nicht genau betrachtet, wollte nur die Assetklasse Immobilie ins Portfolio hinzufügen. Habe auch noch viele Jahre Zeit, bin erst 27. Kann noch den ein oder anderen Abschwung bei beiden Anlageklassen verkraften, auch wenn er länger andauern sollte. Solides Buy-and-Hold und Nervenbewahren ist meine Strategie. Edit @Berri : Genau so ähnlich will ich eben auch die ersten Erfahrungen mit Immos sammeln und nebenher schon etwas daran verdienen. Mein Investmentweg begann mit den ETFs, sodass da schon ein kleines Sümmchen für mich arbeitet. Nun soll noch etwas Cashflow zusätzlich generiert werden. Ich hab noch den positiven Fakt, dass ich als Beamter einen geringeren Steuersatz habe und etwas mehr von der Miete bei mir bleibt, da mein Steuersatz nur bei ~20% liegt. Noch wertvoller ist aber der von dir angesprochene Erfahrungsgewinn : Einmal mitbekommen wie die ganzen Abläufe funktionieren und was man zu managen hat. Freundliche Grüße Robin
  3. Guten Abend werte Community ! Nach einigen Jahren des Fokus' auf ETF-Investments, hatte ich für das Jahr 2019 in meine Vorsätze aufgenommen, eine Immobilie zu aquirieren damit die Risikodiversifikation auch auf andere Assetklassen als Aktien ausgeweitet werden kann. Die Zielrichtung / Strategie ist die Generierung von positivem Cashflow, damit ich mein übergeordnetes Finanzziel einer Arbeitszeitreduzierung von zunächst 70% und später 50% puffern kann bzw. den daraus resultierenden Gehaltsverlust / fehlende Pensionsjahre. Da ich gebürtig aus einem Kuhdorf in Sachsen-Anhalt komme, das etwa 40km von Leipzig entfernt ist, begann ich den lokalen Markt und die umgebenden Kleinstädte etwas zu sondieren...mit doch eher ernüchterndem Ergebnis : die Kaufpreise in den Kleinstädten sind - meiner Meinung nach - zu hoch um das immense Zukunftsrisiko der strukturschwachen Regionen Sachsen-Anhalts irgendwie abzufedern. Je näher man an Leipzig heranrückt, desto niedriger wird das Risiko selbstverständlich, aber desto deutlicher ziehen auch die Preise an. Die Zusammenhänge zwischen Rendite und Risiko sind mir durchaus bewusst durch die Erfahrungen mit den ETFs ; ein Welt-ETF performt auch verhaltener als der neueste abgespacete BioTech-ETF...aber mit der "Landflucht" in die (GRoß-)Städte, dem demographischem Wandel und dem Ende der Braunkohle stehen selbst einem geringen Faktor von 10-11 riesige Fragezeichen für eine zukünftige Vermietbarkeit in dieser Region gegenüber. Wenn die Mibrag (Braunkohletagebau) ihre Pforten schließt, dann ist gefühlt jeder 2. arbeitslos. Mein bisheriger Gedankengang dazu war : Scheißegal wie sich die Bevölkerung dort entwickelt, solange du ein sehr gutes Objekt in der besten Mikrolage vor Ort hast, wirst du der letzte sein, bei dem die Leute ausziehen. Allerdings dämmert mir, dass es vielleicht schneller als gedacht gar keine Makrolage mehr gibt, in der man dann noch mit der besten Mikrolage glänzen kann Wie seht ihr die Entwicklung des Preisgefüges...ist momentan vllt. gänzlich der falsche Zeitpunkt...sollte ich lieber weiter die ETFs mit evtl. verminderten Sparraten füttern um nebenher etwas EK aufzubauen, um handlungsfähig zu sein sobald sich die Situation wieder etwas normalisiert ? Bin aktuell etwas ratlos bzw. kommen mir fast alle in den Portalen inserierten Objekte der Region in Relation zum Risiko zu teuer vor ?! Die Zielrichtung ist, wie oben schon erwähnt, ganz klar die Cashflow-Generierung. Keine unermesslichen Reichtümer - lediglich Teilzeitpuffer. Freue mich über inspirierenden Input, schönen Abend noch ! Robin