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§23Estg

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    Investor

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  1. Wir haben bei genau einer Wohnung eine Rechtschutzversicherung. Der Hintergrund ist der, dass diese Wohnung zur Zeiten der Wiedervereinigung erworben wurde und wir bei der Mieterauswahl auf einen Makler angewiesen sind und im Prinzip nie Kontakt zum tatsächlichen Mieter haben. nach 3 Jahren Bewährung wird dann die Versicherung gekündigt.
  2. Außerdem überlässt man den Bereich “Wohnen” ganz den Profis. Deutsche Wohnen und Vonovia würden sich über die Gesetzesänderung freuen und die will man doch eigentlich “enteignen” Ich sehe keine Abschaffung der Steuerfreiheit nach X-Jahren, denn diese führt unter anderem zu ständigen Instandsetzungen von alten Gebäuden in Nicht-Ballungsgebieten. Was ansonsten häufig Aufgabe der Kommunen wäre. Was ich mir aber vorstellen kann ist, dass man beispielsweise aus 10 Jahren 20 machen könnte.
  3. Vorsteuerabzugsberechtigt Und idR weiterhin private Vermögensverwaltung
  4. Nein, dass ist nicht mehr möglich. 10 Jahre Nutzungsdauer ist idR anzusetzen.
  5. Was hast Du erwartet? Über solche Sachverhalte macht man sich meist zum Beginn der Investition Gedanken. Ich kenne die einzelnen Schweizer Kantongesetze nicht, weiß aber aus Erfahrung, dass bei Immobilienveräußerungen ordentlich zugegriffen wird (auch wenn man das von den Schweizern nicht erwartet). Da Du bereits von einem Schweizer Steuerberater beraten wirst, denke ich, dass dieser Dir bessere Hilfe leisten kann als das Forum.
  6. Bei Eigennutz gar nicht. Daher sollte man zuerst ein paar Monate in der neuen Wohnung leben, bevor man einen Verkauf anstrebt. Auf der anderen Seite sind die Verluste nur mit zukünftigen Gewinnen aus §23 EStG verrechnende. Insofern für die meisten unbrauchbar (da man denn außerhalb der Spekulationfrist verkauft)
  7. §23Estg

    Steuer

    Nehmt Kontakt zu einem Steuerberater auf. Das ist ein Thema, dass man nicht einfach in mehreren Absätzen erklären kann.
  8. Wenn der Verkauf steuerpflichtig ist, dann ja. Ansonsten greift § 3c EStG
  9. Wie sollte man das günstiger gestalten? Da fällt mir nur ein, die Immobilie im Anschluss an die Prüfung nicht zu erwerben.
  10. Nun bin ich auch mal auf Rat der Community angewiesen. Wer Input leisten kann, darf diesen gerne Teilen. Folgende Situation. Ein Freund hat von seinem Vermieter die Wohnung zum Kauf angeboten bekommen. Da die Verhandlungen schon 2007 begonnen wurden und über die Jahre immer wieder aufgegriffen wurde, sind die Konditionten sehr fair (€500-700€/qm unter dem niedrigsten Angebotspreis (Scout) bei deutlich besserer Lage. Nun ist es aber so, dass mein Freund aufgrund seiner aktuellen Situation (Großes Startup mit viel Finanzierungsbedarf) die Finanzierung nicht gestemmt bekommt. Allerdings will der Verkäufer zu den vereinbarten Konditionen verständlicherweise nur an Ihn verkaufen. Für Fremde Dritte würde er einen marktgerechten Preis veranschlagen. Nun kenne ich die Lösung, dass mein Freund den Kaufvertrag unterzeichnet und nach Auflassungsvormerkung, diese an mich abtritt (Nebenkostenprobleme sind mir bekannt). Meine Frage ist nun, ob die Weiterreichung der Auflassungsvormwrkung, bei einem Standardkaufvertrag einfach möglich ist, oder ob im ersten Kaufvertrag hierfür spezielle Regelungenen notwendig sind, dass der spätere Übertrag erfolgen kann. Kennt jemand eine bessere Lösung für die Situation?
  11. Ich antworte mal ohne meine Richtlinien und Kommentare, da ich meine den Gesetzestext recht gut interpretieren zu können. Das folgende ist dennoch nur meine unverbindliche Meinung. 1. Da „ Verwandte in gerader Linie“ nicht interpretierbar ist, kann der Erwerb durch die Eltern keine GrESt auslösen. 2. Schenkungen und Erbschaften sind generell von der GrESt ausgeschlossen. Hiermit will/muss der Gesetzgeber der Doppelbesteuerung aus dem Weg gehen. 3. wo es Probleme geben wird ist die Erbauseinandersetzung. Hier erwirbt man einen Anteil an einer Immobilie von einem Miterben. Dieser Erwerb kann GrESt auslösen.
  12. Richtig. Da verstehe ich aber auch die meisten Verkäufer nicht, weshalb Sie sich eine so hohe Provision aufschwätzen lassen. Ich vereinbare immer eine Pauschale, welche meist deutlich unter 4% liegt (wenn keine Kleinsteinheiten verkauft werden) und stelle den Käufer frei von Maklerkosten. Die Einsparung wird dann auf den Kaufpreis aufgeschlagen. Haben da sehr gute Erfahrungen gemacht. Makler sind deswegen noch keine Abgesprungen.
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