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Mario Wehm

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  1. Vielen Dank zunächst für die zahlreichen Antworten. Ich habe jetzt folgendes Schreiben gefunden, was meiner Meinung nach den rechtlichen Anforderungen erfüllt und keine Fallstricke auslässt. Das werde ich ihr dann morgen zustellen. Sehr geehrte Frau [•], sehr geehrter Herr [•], zwischen uns besteht ein Mietvertrag vom [•] über die [Wohnung / das Grundstück / das Haus] [•]. Diesen Mietvertrag kündige ich fristlos und fordere Sie auf, die Mietsache bis spätestens zum [•] zu räumen und vertragsgerecht an mich herauszugeben. Die Kündigung wird auf die Voraussetzungen des § 543 Abs. 2 BGB gestützt. Sie befinden sich mit einem Mietzins in Rückstand, der [zwei Monatsmieten / mehr als zwei Monatsmieten] beträgt. Sie haben nämlich den Mietzins für die Zeit vom [•] bis [•] in Höhe von monatlich jeweils € [•] nicht gezahlt, woraus sich ein Gesamtrückstand in Höhe von € [•] ergibt. Im Detail hat sich Ihr Zahlungsrückstand wie folgt entwickelt: [•]. Rein vorsorglich und hilfsweise kündige ich den Mietvertrag wegen der oben angeführten Nichtzahlung des Mietzinses einschließlich der Nebenkostenvorauszahlungen fristgerecht zum nächstzulässigen Termin, das heißt in Ihrem Falle zum[•] . Eine Nichtzahlung von Mietzins in dem angegebenen Umfang ist jedenfalls auch eine Vertragsverletzung des Mieters, die den Vermieter auch ohne Abmahnung berechtigt, das Mietverhältnis ordentlich zum nächstzulässigen Termin zu beenden. Die Vertragsverletzung stellt nämlich ein berechtigtes Interesse im Sinne des § 573 BGB dar. Ich mache aber an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass Sie bereits aufgrund der fristlosen Kündigung zu dem erstgenannten obigen Termin zu räumen und bei Meidung der Räumungsklage herauszugeben haben. Nur höchst vorsorglich mahne ich Sie hiermit gleichzeitig ab. Eine Fortsetzung des Mietverhältnisses ist dem Vermieter grundsätzlich nicht zuzumuten, wenn der Mieter ein weiteres Vertragsverhältnis unerträglich gestaltet. Dies liegt vor, wenn der Mieter trotz Abmahnung ständig unpünktlich Miete zahlt. Eine Nichtzahlung stellt immer gleichzeitig auch eine unpünktliche Mietzahlung dar. Bitte verkennen Sie auch in diesem Falle nicht, dass die hier ausgesproche­ne Abmahnung nur höchst vorsorglich erfolgt. An der Wirksamkeit der oben bereits ausgesprochenen fristlosen Kündigung und der hilfsweise ausgesprochen fristgerechten Kündigung ändert sich nichts. Unabhängig von der Berechtigung des Räumungsbegehrens aufgrund der obigen fristlosen Kündigung sind Sie selbstverständlich verpflichtet, die Mietrückstände bis spätestens [•] bei Meidung der Klage zu zahlen. Ich ergänze meine Hinweise dahingehend, dass auch im Falle der Zahlung der Rückstände das Räumungsbegehren jedenfalls zum nächstzulässigen Zeitpunkt kraft der fristgerecht ausgesprochenen Kündigung begründet und ausdrücklich aufrechterhalten bleibt. Bitte beachten Sie, dass die Räume zu dem genannten Zeitpunkt vertragsgerecht heraus zu geben sind. Dies bedeutet, dass Sie gemäß § [•] des Mietvertrages die turnusmäßigen Schönheitsreparaturen, d.h. [•] ausgeführt haben müssen. Sollten Sie dem nicht nachkommen und sollten Sie die Räume in einem nicht renovierten oder in einem unfachmännisch renovierten Zustande zurückgeben, drohen Ihnen weitere Ansprüche wegen Nutzungsentschädigung und darüber hinaus wegen Schadensersatzes in Höhe des Betrages, der für die Nachholung der Arbeiten erforderlich wird. Richten Sie Ihr Verhalten also bitte darauf ein. Außerdem weise ich schon jetzt darauf hin, dass Sie für den Fall der nicht fristgerechten Räumung und Herausgabe Nutzungsentschädigung schulden. Diese Nutzungsentschädigung beläuft sich der Höhe nach mindestens auf die Höhe der derzeit geschuldeten Miete. Sollte ich die Räume aber darüber hinaus zu einem höheren Mietzins weiter vermieten können als zu dem mit Ihnen vereinbarten, müssten Sie als Nutzungsent­schädigung auch diese erhöhte Miete zahlen. Einer stillschweigenden Verlängerung des Mietverhältnisses (§ 545 BGB) widerspreche ich bereits jetzt. Mit freundlichen Grüßen
  2. Hallo Investoren, eigentlich passt dieses Thema auch in den Bereich "Misserfolge", jedoch ist das Problem nicht behoben, sodass ich hier leider noch nicht drüber schmunzeln kann. Konkret habe ich eine Mieterin mit hohen Schulden (leider erst nach Vertragsabschluss erfahren, mega dumm von mir...), die keine große Zahlungsmoral besitzt. In der Vergangenheit gab es immer wieder kleinere Probleme (Verzug der Zahlung, Ratenzahlung), die jedoch gelöst werden konnten. Nachdem jedoch die Nachzahlung der Nebenkosten nicht bezahlt wurde, eine entsprechende Anpassung der Vorauszahlung ignoriert wurde, habe ich mich entschlossen die ohnehin zu geringe Miete nach oben anzupassen. Ziel war es natürlich auch, die Dame zum Auszug bewegen. Leider kam seitdem gar nichts mehr. Am 4. Januar bekommt die Damen dann ihre fristlose Kündigung. Kontaktaufnahmen meinerseits verliefen bisher im Sand. Meine zwei Fragen an Euch: -Ist es sinnvoll sich gegen Mietausfall/Mietnomaden zu versichern und würde die Versicherung mit der Vorgeschichte auch zahlen? -Habt ihr aus eurer Erfahrung noch Tipps um den Prozess "Räumungsklage" zu beschleunigen, bzw. mögliche Fallstricke, die man beachten sollte? Über jede Art von Hilfe wäre ich natürlich sehr dankbar
  3. Geht mir genauso. Meine letzte Immobilie habe ich im Jahr 2018 gekauft. Aktuell ist es mir tatsächlich ebenfalls zu heiß. Ebenso muss ich zugeben, dass ich als Hobbyinvestor auch überhaupt keine vernünftigen Angebote mehr finde. Inwiefern die aktuellen Preise zu hoch sind, können wir natürlich erst retrospektiv beurteilen. Auch ich hab mein Portfolio stark diversiviziert und knapp 1/3 des vorhandenen Vermögens in Edelmetalle (davon 2/3 Gold, 1/3 Silber) investiert anstatt als Anzahlung für eine neue Immobilie zu nehmen. und noch ein Wörtchen zu den Crash-Propheten: natürlich verdienen die Ihren Vorhersagen ne Menge Geld, dennoch halte ich einen Großteil der Thesen für plausibel und mit meinen eigenen Erfahrungen deckend.
  4. Was haltet ihr von der Aussage, dass wir innerhalb der nächsten Jahren einen riesen Finanzcrash erleiden werden? Habe zuletzt das Buch https://www.amazon.de/größte-Crash-aller-Zeiten-Gesellschaft/dp/3847906690 gelesen und dort wird der Crash bis 2023 vorhergesagt. Gibt ja noch einige weitere Autoren, die dieses Narrativ bedienen (Markus Krall, Max Otte, Dirk Müller) usw.
  5. @Darth Vader 25€ Scanpauschle + MwSt
  6. Das eine hat ja definitiv nichts mit dem anderen zu tun. Natürlich liegt der Fehler grundsätzlich bei mir. Grenzwertig finde ich jedoch das Versenden von Rechnungen, wenn davor zu keinem Zeitpunkt auf möglich Kosten hingewiesen wurde.
  7. Hallo Community, für meine Steuererklärung 2018 habe ich von verschiedenen Notaren Unterlagen angefordert, weil ich die entsprechenden Nachweise nicht mehr auffinden konnte. Wohlwissen das der Fehler hier bei mir liegt, habe ich auf die Kundenorientierung der Herren gehofft. Am Telefon wurde mir auch stets zugesagt, dass dies problemlos möglich sei und die Dokumente innerhalb der nächsten Tage per Mail übersandt werden. Eine Woche später hatte ich von einem Notar eine Kostenrechnung (Kopier- und Faxpauschale) im Briefkasten. Zusätzlich meine ausgedruckte Mail mit der Bitte der Übersendung im Anhang. Vorab wurde mir von keiner Seite mitgeteilt, dass hierdurch Kosten entstehen und dieser "Service" nicht von der Kundenorientierung gedeckt ist. Natürlich handelt es sich hierbei um keinen großen Betrag, doch fraglich erscheint mir schon, ob das ohne Hinweis auf entstehende Kosten so richtig ist. Vielleicht kann mir ja einer von Euch Abhilfe leisten
  8. Vielen Dank für die Antworten. Bisher ging noch keine Antwort ein. Werde die NK zum nächstmöglichen Zeitpunkt erhöhen. Möchte den Mieter raus haben, da dieser eine merkwürdige Zahlungsmoral besitzt.
  9. Hallo liebe Community! Wie der Titel des Themas bereits verrät, habe ich eine Mieterin, die der Aufforderung zur Nachzahlung der Nebenkosten nicht nachkommt. Bereits für das Jahr 2017 kam hier ein Nachzahlungsbetrag in Höhe von 115€ zustande. Dieser wurde trotz mehrfacher Aufforderung nicht bezahlt. Für das Abrechnungsjahr 2018 kam ein Nachzahlungsbetrag von 537€ zustande. Auf eine erste Zahlungsaufforderung wurde nicht reagiert. Noch ist die Monatsfrist nach Zugang der Abrechnung nicht verstrichen, jedoch gehe ich stark davon aus, dass auch diesmal keine Zahlung erfolgen wird. Grundsätzlich ist es ja so, dass für die nicht durchgeführte Nachzahlung kein Kündigungsgrund ist, da Einmalzahlung. Jedoch habe ich im Rahmen meiner Recherche ein Urteil aus Berlin gefunden, was eine Kündigung für möglich hält, sofern es dem Vermieter nicht mehr zuzumuten ist, auf die Nachzahlung zu verzichten. In meinem konkreten Fall entsteht also ein Forderungsanspruch in Höhe von 652€. Die monatliche Kaltmiete beträgt 330€. Das heißt die Nachforderung ist gleich zwei Nettokaltmieten. Wie sollte ich in diesem Fall vorgehen? Hätte ich Aussicht auf Erfolg mit einer Kündigung? PS: Die im Jahr 2018 erhöhten Nebenkosten wurden vom Mieter akzeptiert und auch bezahlt. Vielen Dank für Eure Hilfe :)
  10. Hallo Community, habt ihr gute Erfahrungen mit Rechtsschutz Versicherungen gemacht und könnt mir eine empfehlen? Ich habe aktuell vier Wohnungen im Bestand und immer wieder kleinere (jedoch sehr nervige) Probleme. Vielen Dank:)
  11. Hallo liebe Community, ich erlebe gerade die Downside des Immobilienbusinesses, aber der Reihe nach: Meine Eltern besitzen eine 2 Zimmer Wohnung in Berlin, um die sich seit Jahren nicht gekümmert wurde. Um die Miete auf den Markpreis zu heben, habe ich angefangen die Wohnung zu modernisieren mit dem Ziel die Jahresmiete um 11% der Sanierungskosten zu heben. Einen Tag vor dem Einbautermin der neuen Fenster erhielt ich einen Brief vom Anwalt des Vermieters, dass der Einbau zunächst genehmigt werden muss, da sich die Wohnung in einem Millieuschutzgebiet befindet. Der geplante Einbau konnte also nicht durchgeführt werden, was zugegebener Maßen mein Fehler war. Ich also zu den Behörden, den ganzen Bürokratiekram erledigt, Abstimmung in der WEG über den Einbau der Fenster und vom zuständigen Amt, als auch von der WEG grünes Licht für den Einbau erhalten. Kurz vor dem erneuten Einbautermin habe ich wieder einen Brief vom Anwalt bekommen: Der Einbau der Fenster könne durchgeführt werden, jedoch ist eine Umlegung der Modernisierungskosten auf die Mieterin nicht zumutbar. Sie beziehe die Wohnung bereits seit über 10 Jahren und lebe von Hartz 4. Parallel zu dem geplanten Fenstereinbau habe ich die Miete um 20€ erhöht (das volle Mieterhöhungspotential wurde bei der letzten Erhöhung nicht ausgeschöpft, die Erhöhung um 20€ befindet sich im rechtlichen Rahmen, die Wohnung ist dennoch weit unter der ortsüblichen Vergleichsmiete). Auch hier habe ich wieder Post vom Anwalt bekommen: Die Mieterin stimme der Erhöhung nicht zu. Das Wohnumfeld sei eine Katastrophe (Drogenabhängige, Spritzen und Müll auf den Straßen) eine Mieterhöhung sei laut Meinung des Anwalts aufgrund des beschriebenen Umfelds nicht zulässig. Vielleicht nochmal ein paar Details zur Wohnung: 65 qm und ein QM Preis von 6 €. Vergleichsmieten sind in dem Viertel bei 8-12€ pro QM. Zusammenfassend habe ich also jetzt zwei Baustellen: 1. Einbau der Fenster. Inwieweit liegt hier ein Härtefall vor, ist die Aussage die Modernisierungskosten nicht umlegen zu können richtig? 2. Die "normale" Mieterhöhung. Ich könnte die Mieterin auf Zustimmung verklagen, bin jedoch verunsichert inwieweit das zielführend ist. Die Mieterin bekommt den Anwalt von der Stadt bezahlt, ich hingegen würde auf den Anwaltskosten sitzen bleiben. Ich hoffe ihr könnt mir helfen Liebe Grüße :)
  12. Hallo liebe Community, ich habe eine Frage zu dem bekanntermaßen heißen Thema des Eigenbedarfs. Mein Bruder hält sich aktuell lediglich mit Handwerkerjobs über Wasser und ist finanziell alles andere als gut aufgestellt, daher würde ich ihn gerne in meine Wohnung die seit knapp 10 Jahren vermietet ist einziehen lassen. Der Fall scheint rechtlich bisher unproblematisch, da Gerichte den Bruder zweifelsohne als Familienangehörige anerkennen. Auf Grund der Tatsache, dass mein Bruder regelmäßig mehrere Tage auf Montage ist, würde er wahrscheinlich selten in der Wohnung nächtigen (eine offizielle Ummeldung bei der Stadt würde natürlich dennoch geschehen). Hier erstes Problem vom vorgetäuschten Eigenbedarf? Weiterhin würde ich von ihm keine Miete verlangen, um seiner finanziellen Situation gerecht zu werden. Um dennoch die laufenden Kosten abzudecken, kommt eine eine zusätzliche Untervermietung der zwei weiteren Zimmer in Betracht (die Wohnung hat 3 Zimmer). Dürfte mein Bruder (als Hauptmieter) die zwei anderen Zimmer untervermieten(mit Zustimmung des Vermieters, also mir) ? Zweites Problem wegen vorgetäuschtem Eigenbedarf? Da das Eigenbedarfsthema schnell zu einem Bumerang für den Eigentümer werden kann, habe ich entsprechend Respekt vor der Thematik. Ferner kommt hinzu, dass meine (Ex)-Frau und ich jeweils zu 50% Eigentümer der Immobilie sind. Mit einem Einzug meines Bruder in die Wohnung hätte sie jedoch kein Problem. Könnte es hier ebenfalls zu Problemen kommen? Ich hoffe ihr könnt mir helfen LG
  13. Hallo Community, ich habe mir nach mehrfacher Empfehlung das Buch "Steuern steuern" geholt und werde es wieder umtauschen. Leider viel für Gmbhs und wenig Inhalte für den privaten Anleger. Daher meine Frage, habt ihr noch andere Empfehlungen zum Thema Steuern für den Privatinvestor? LG
  14. Aber warum München? Zum Zwecke des Eigenbedarfs und überschüssiger Kohle sehe ich das ja noch ein, aber als Kapitalanlage? Die Renditen sind doch so mickrig, lass da mal was schiefgehen (Mietausfall/nomande, Reperaturen usw) und du bist sofort in den roten Zahlen
  15. Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge, mit dem Makler habe ich nicht vor ein gute Zusammenarbeit aufzubauen, eher mit dem Verkäufer, daher habe ich mir auch schon gedacht dem Makler eine Abschlagssumme anzubieten (Der Makler hat schon öfters mit dem Verkäufer zusammengearbeitet). Der erste Kontakt kam mit dem Verkäufer vor 2 Jahren zustande, entsprechend der Logik des Maklers müsste ich dem Makler von vor 2 Jahren dann ja ebenfalls eine Provision zahlen. Ich werde zeitnah mit dem Makler telefonieren und halte ich auf dem Laufenden
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