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Kalle

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Everything posted by Kalle

  1. In Mietvertragsvorlagen wird die Grundsteuer zumeist explizit als vom-Mieter-zu-zahlende-Betriebskosten aufgeführt. Ebenso sieht es das Gesetz vor. https://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/__2.html Den Bescheid bekommt derjenige, der zum 1.1. des jeweiligen Jahres Eigentümer war. Die Zahlungen sind dann meist quartalsweise von dieser Person zu leisten. Auf Nachfrage war die in meinem Fall zusändige Finanzbehörde nicht gewillt, dies unterjährig umzustellen; sprich der Alt-Eigentümer bleibt für das gesamte Jahr zahlungspflichtig (auch wenn der Verkauf schon am 2. Januar stattfand). Im Innenverhältnis holt sich der Alt-Eigentümer die Grundsteuern dann vom Neu-Eigentümer zurück. Der Neu-Eigentümer bekommt sie vom Mieter im Rahmen der Betriebskostenvorauszahlung. Ich würde also beim Alt-Eigentümer (bzw. beim Verwalter, je nach Objekt) nachfragen und um Zusendung bitten. Die Höhe der Grundsteuer lässt sich nicht pauschalisieren. Ich zahle in einem Objekt 1,x€ / m² .. in einem anderen Objekt 5,x€ / m². Kommt auf die Einheitswerte und Hebesätze an. Gerade die Einheitswerte bzw. dessen Berechnung / Bewertung ist immer wieder Gegenstand politischer Diskussion.. https://www.tagesschau.de/inland/faq-grundsteuer-101.html https://www.vlh.de/wohnen-vermieten/eigentum/grundsteuer-und-einheitswert-so-haengt-das-zusammen.html
  2. Gibt's verschiedene Meinungen zu .. Mancher hat sein/ihr eigens Template .. Viele (inkl. ich selbst) nutzen den von H&G. Gibt's bei den lokalen Vereinen zu kaufen, zumeist als Papier-Version oder PDF.
  3. Wenn der Verkäufer das mitmacht, dann super .. Für ihn besteht das Risiko, dass sich die Renovierungen nicht mehr steuerlich absetzen lassen (da so kurz vor Verkauf)
  4. Natürlich geht das! .. wenn der Mieter dem zustimmt
  5. Side Note: Die Steuerklasse hat keine Auswirkung auf die Steuern, die du zahlen musst.
  6. Für alle anderen hier noch einmal eine sehr nützeliche Funktion: Wenn man bestimmte Nutzer ignoriert, werden deren Beiträge komplett versteckt. So werden Posts wenig hilfreicher User komplett ausgeblendet und die sachliche Diskussion kann weiter stattfinden - ohne dass man sich um die Posts dieser Nutzer kümmen- geschweige denn darauf reagieren muss
  7. Das ist genau der Punkt. Gerade als Anfänger wirst du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kein Haus finden, bei dem du dir noch einen Verwalter leisten kannst (ohne draufzulegen). Heißt nicht, dass es unmöglich ist ..
  8. Moin Nik, ein paar Tipps von meiner Seite (der Nächste mag es anders sehen): Setze dir nicht den Anspruch, mit dem ersten Objekt direkt bei den "Großen" bzw. "Erfahrenen" hier im Forum mitzuspielen. Für ein Faktor-9 MFH braucht es viel Erfahrung, ein gutes Netzwerk oder richtig viel Glück. Oder alles zusammen. Ich würde an deiner Stelle mit einer ETW anfangen. - Der Kapitalbedarf ist geringer - das Risiko ist geringer (da Gemeinschaftseigentum-Risiken mit der WEG geteilt werden) - du musst dich nicht sofort mit Gebäudeversicherungen, Versorgern und Ablese-Diensten auseinanderzusetzen - die Arbeit mit der Nebenkostenabrechnung liegt zu 95% beim Verwalter - der Verwalter nimmt dir allgemein einiges ab Bzgl. EK-Einsatz: Ich würde in der Tat mit dem Mindest-EK reingehen. Ggf. kannst du EK für die Bank einfrieren und dieses nach entsprechender Tilgungsleistung wieder freigaben lassen.. Das ist aber schon ein Detail. Also: nimm maximal mit, was die Bank dir anbietet. bestenfalls also 115% (könnte für dich als ex-Studi je nach finanzieller Lage und Objekt schwierig sein). Dein EK wird anderswo gebraucht ! Ich würde dir dazu raten, mindestens 10k Cash beiseite zu legen. Wenn du diese nicht hast, würde ich erst weiter ansparen. m.E. ist die erste ETW nicht zum Reichwerden da, sondern zum Lernen und zum Austesten, ob dir die Immobilienkiste überhaupt Spaß macht. Im Recherche- und Ankauf-Prozess wirst du viele Dinge lernen, die du beim reinen "Rumstöbern" auf Immobilienscout24 nicht lernst. Ich würde mir als Ziel setzen, bei der ersten ETW nicht draufzulegen. Also Ziel = "cashflow-neutral". Alles obendrauf ist natürlich wünschenswert, aber versteif dich nicht drauf, ob am Ende nun 40€ oder 60€ "Cashflow" über bleiben... Das weißt du eh erst rückwirkend nach ein paar Jahren. Just my 2 cents .. Andere User hier vertreten ggf. andere Meinungen (und auch andere Strategien).
  9. Eben. Wenn die Nachfrage allgemein hoch genug ist, finden sich auch Mieter. Allein davon würde ich es abhänbgig machen.
  10. Ich würde nicht versuchen, die Motive anderer Leute nachzuvollziehen. Du weißt nicht, was der Dritte tatsächlich als KP zahlt Du weißt nicht, welche Motive der andere hat Der andere könnte sich damit in eine Privatinsolvenz stürzen Der andere hat so viel Kohle, dass ihn ein Fehltritt nicht in die Privatinsolvenz stürzt Der andere könnte den Markt anders einschätzen als du (wer weiß heute schon, wer morgen richtig lag) und noch 1000 weitere Dinge Das einzige was du gänzlich verstehen kannst, ist deine eigene Situation & Motivation.
  11. Wo ist eigentlich Junginvestor Juergen? Den vermisse ich als wertvollen Contributor hier..
  12. Ich tracke auch nur noch Einnahmen in Excel - keine Ausgaben mehr. Wurde mir zu viel Arbeit. Die Ausgaben sammle ich als Quittungen digital (jede Quittung / Rechnung wird sofort per Scanbot eingescannt, entsprechend benannt und in die Dropbox abgelegt). Das mache ich tatsächlich rigoros mit allem, was in Papierform ankommt. Kaufverträge, Rechnungen von Notar / Makler / Gericht, Grundsteuerbescheide, Grundabgaben- und deren Änderungsbescheide, Rechnungen von Handwerkern (die kommen teils schon per Mail), Rechnungen von Versorgern & Kabelanschluss, Bewirtungsbelege vom Stammtisch, Belege von Seminaren und entsprechende Übernachungen / Verpflegungsmehraufwand, Lohnsteuerbescheinigungen, Rentenbescheide, Verwalterabrechnungen (ETW), Zinsabschlüsse (sowohl Guthabenzinsen als auch Baufi-Zinsen), ... alles was halt irgendwie steuerlich relevant sein könnte. Im Folgejahr ist es dann reltiv easy, all diese Dokumente an den StB zu senden, sodass dieser sie in die Form einer Steuererklärung brigen kann. Nebenbei hat es den Vorteil, dass man keine Quittungen mehr verlieren kann (zumindest nicht die Scans) und man auch nicht vergisst, sie einzureichen. An Ausgaben tracke ich nur noch wenige Dinge manuell in Excel .. Insbesondere die Dinge, zu denen ich keinen Beleg habe (z.B. Fahrten zum Objekt).
  13. Ich gebe es auch alles an sofern ich es tatächlich zum Zwecke der V&V kaufe.
  14. Die Börsen nutzen Angebotspreise (teils theoretische und in die Zukunft gerichtete Werte), die Gutachterausschüsse nutzen umfragenbasierte Realmieten (in die Vergangenheit blickend und gesampled). In Märkten mit steigenden Mieten fallen die Werte des Gutachterausschusses damit logischerweise geringer aus. Für Neuvermietungen in Regionen ohne Mietpreisbremse kann einem das egal sein .. Hier kann man ja trotzdem (weit) über Mietspiegel anbieten (wenn die Nachfrage es hergibt). Für Mieterhöhungen insb. in angespannten Märkten sind die Werte des Gutachterausschusses für uns als Vermieter nachteilig. Auf der anderen Seite: Ich bin Mieter und möchte ehrlich gesagt auch nicht, dass mein Vermieter mir die Miete von heute auf morgen um 20% anhebt, weil vergleichbare Wohnungen (angeblich?) derzeit teurer auf immoscout angeboten werden.
  15. Hilft vielleicht als grobe Orientierung .. insbesondere wenn die Stadt keinen qualifizierten Mietspiegel anbietet. Sobald ein qualifizierter Mietspiegel vorliegt ist dieser zu bevorzugen .. alles andere ist dann m.E. kaum nützlich.
  16. Was du, merlin, nicht einsehen willst oder kannst (wie auch schon in dem Auto-Thread ersichtlich) ist, dass Vermögenswerte nun einmal nicht ausschließlich den Sinn und Zweck haben, liquidiert und verkonsumiert zu werden. Für mich war das in jungen Jahren auch schwer zu verstehen.
  17. Was ich sagen möchte (und jetzt habe ich meinen Standpunkt auch langsam totgeritten): Warum Sparen oder Erfüllung? Wenn man sagt (sorry, Marcus, dass ich diese Formulierung so auseinandernehme; hat nichts mit dir zu tun.. Mir geht's nur um die Einstellung - welche ich dir nicht unterstelle) Dann hört sich das für mich so an, als gäbe es naturgemäß einen direkten Zusammenhang zwischen "Erfüllung" und "Geld ausgeben". Ein Mönch im Kloster kann (nicht muss, aber kann) sicherlich ein viel erfüllteres Leben leben als ein Millionär Fußballstar. Das beweist doch, dass der vermeintliche Zusammenhang zwischen "Erfüllung" und "Geld ausgeben" alles andere als naturgegeben ist, sondern lediglich unserem eigenen Denken entspringt.. Und (wie wir denke ich alle wissen) wir können unser Denken (ich versuche das inflationär gebrauchte Wort "Mindset" zu vermeiden) selbst beeinfussen. Bitte nicht falsch verstehen - es geht mir hier nicht darum, die Formulierung von Marcus im Speziellen zu zerpflücken oder eine theoretische Debatte über Glück anzuregen.. Auch bin ich selbst alles andere als ein Mönch, der seine Erfüllung in sich selbst findet .. Das weiß jeder, der meine Kaffeemaschine gesehen hat Was ich lediglich verusche hier zu sagen ist (gerichtet insbesondere an @merlinbanderas) : Vielleicht steckt bei dir auch der o.g. Zusammenhang als Glaubenssatz im Kopf fest und es ist an der Zeit, sich davon zu lösen... Denn sonst läufst du Gefahr, dass du irgendwann (meistens zu spät) feststellen musst, dass die Erfüllung ganz wo anders liegt und sich eben nicht durch Konsumausgaben kaufen lässt. Boa, was für ein Psycho-Geschwafel hier von mir.. Ich hoffe dennoch man kann das irgendwie nachvollziehen
  18. Ich finde es immer wieder spannend, wie oft das Wort "belohnen" benutzt wird bzw. dass immer der Vergleich "sparen/investieren vs. ausgeben/belohnen" gezogen wird. Mein Ziel ist es, dass ich mich im Leben eben nicht mehr über Geld (bzw. Gegenstände, die man mit selbigem kaufen kann) belohnen muss. Das klingt jetzt etwas hochgestochen - und ich bilde mir nicht ein, dass ich micht nicht auch oft mal belohne (z.B. schick essen gehen meiner Liebsten). Bei vielen Konsumgütern klappt es schon ganz gut. Ich will kein neues Handy, keinen neuen Laptop, keinen Saugroboter ... Oftmals kommt ein Konsumreiz (bleiben wir beim Beispiel: "neues iPhone wird vorgestellt") .. Am nächsten Tag freue ich mich riesig, dass ich der Reiz verflogen ist und das Geld noch auf meinem Konto. Das finde ich richtig cool.. Und würde es gern noch auf andere Bereiche des Lebens ausweiten (klappt noch nicht überall so gut)... Das Gefühl von "ich habe die Kohle für Objekt XYZ locker übrig, und ich "belohne" mich trotzdem nicht!" ist für mich die größte Genugtuung und Belohnung überhaupt .. Das ist für mich Glück.
  19. Whoa super, ich freu mich drauf! Rene, danke für das Angebot. Ich höre mir mal den Podcast an und eröffne dann ein konkretes Thema dazu
  20. Na das würde ich aber anders ausdrücken.. Hört sich so an, als ob "Geld ausgeben" zu einem erfüllten Leben führt
  21. Umnutzung - wie läuft so etwas ab, was kostet es, wo sind die Fallstricke .. wann lohnt es sich? Beispiel: Alte (leerstehende) Kneipe im EG eines MFH.
  22. Ich halte das für eine sehr persönliche Entscheidung - da gibt es m.E. keinen pauschalen Rat. Kosten <<<>>> Komfort Es gibt keine "goldene Regel" wo auf dieser Achse du dich bewegen solltest. Eine ähnliche Frage wäre: "wie viel m² Wohnung ist sinnvoll?" Sicherlich kann man auch in einer 25m² Studentenbutze überleben und hat dann mehr Cash.. Alternativ kann man sich auch ne Neubau-Penthouse-Wohnung mit 160m² vom Bauträger in Frankfurt kaufen. Die meisten von uns werden sich irgendwo dazwischen ansiedeln .. aber wo genau ist m.E. nahezu unmöglich zu beantworten.
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