Jump to content
Immopreneur.de | Community für erfolgreiche Immobilieninvestoren

Kalle

Members
  • Content Count

    582
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    63

Everything posted by Kalle

  1. Moin Nik, ein paar Tipps von meiner Seite (der Nächste mag es anders sehen): Setze dir nicht den Anspruch, mit dem ersten Objekt direkt bei den "Großen" bzw. "Erfahrenen" hier im Forum mitzuspielen. Für ein Faktor-9 MFH braucht es viel Erfahrung, ein gutes Netzwerk oder richtig viel Glück. Oder alles zusammen. Ich würde an deiner Stelle mit einer ETW anfangen. - Der Kapitalbedarf ist geringer - das Risiko ist geringer (da Gemeinschaftseigentum-Risiken mit der WEG geteilt werden) - du musst dich nicht sofort mit Gebäudeversicherungen, Versorgern und Ablese-Diensten auseinanderzusetzen - die Arbeit mit der Nebenkostenabrechnung liegt zu 95% beim Verwalter - der Verwalter nimmt dir allgemein einiges ab Bzgl. EK-Einsatz: Ich würde in der Tat mit dem Mindest-EK reingehen. Ggf. kannst du EK für die Bank einfrieren und dieses nach entsprechender Tilgungsleistung wieder freigaben lassen.. Das ist aber schon ein Detail. Also: nimm maximal mit, was die Bank dir anbietet. bestenfalls also 115% (könnte für dich als ex-Studi je nach finanzieller Lage und Objekt schwierig sein). Dein EK wird anderswo gebraucht ! Ich würde dir dazu raten, mindestens 10k Cash beiseite zu legen. Wenn du diese nicht hast, würde ich erst weiter ansparen. m.E. ist die erste ETW nicht zum Reichwerden da, sondern zum Lernen und zum Austesten, ob dir die Immobilienkiste überhaupt Spaß macht. Im Recherche- und Ankauf-Prozess wirst du viele Dinge lernen, die du beim reinen "Rumstöbern" auf Immobilienscout24 nicht lernst. Ich würde mir als Ziel setzen, bei der ersten ETW nicht draufzulegen. Also Ziel = "cashflow-neutral". Alles obendrauf ist natürlich wünschenswert, aber versteif dich nicht drauf, ob am Ende nun 40€ oder 60€ "Cashflow" über bleiben... Das weißt du eh erst rückwirkend nach ein paar Jahren. Just my 2 cents .. Andere User hier vertreten ggf. andere Meinungen (und auch andere Strategien).
  2. Eben. Wenn die Nachfrage allgemein hoch genug ist, finden sich auch Mieter. Allein davon würde ich es abhänbgig machen.
  3. Ich würde nicht versuchen, die Motive anderer Leute nachzuvollziehen. Du weißt nicht, was der Dritte tatsächlich als KP zahlt Du weißt nicht, welche Motive der andere hat Der andere könnte sich damit in eine Privatinsolvenz stürzen Der andere hat so viel Kohle, dass ihn ein Fehltritt nicht in die Privatinsolvenz stürzt Der andere könnte den Markt anders einschätzen als du (wer weiß heute schon, wer morgen richtig lag) und noch 1000 weitere Dinge Das einzige was du gänzlich verstehen kannst, ist deine eigene Situation & Motivation.
  4. Wo ist eigentlich Junginvestor Juergen? Den vermisse ich als wertvollen Contributor hier..
  5. Ich tracke auch nur noch Einnahmen in Excel - keine Ausgaben mehr. Wurde mir zu viel Arbeit. Die Ausgaben sammle ich als Quittungen digital (jede Quittung / Rechnung wird sofort per Scanbot eingescannt, entsprechend benannt und in die Dropbox abgelegt). Das mache ich tatsächlich rigoros mit allem, was in Papierform ankommt. Kaufverträge, Rechnungen von Notar / Makler / Gericht, Grundsteuerbescheide, Grundabgaben- und deren Änderungsbescheide, Rechnungen von Handwerkern (die kommen teils schon per Mail), Rechnungen von Versorgern & Kabelanschluss, Bewirtungsbelege vom Stammtisch, Belege von Seminaren und entsprechende Übernachungen / Verpflegungsmehraufwand, Lohnsteuerbescheinigungen, Rentenbescheide, Verwalterabrechnungen (ETW), Zinsabschlüsse (sowohl Guthabenzinsen als auch Baufi-Zinsen), ... alles was halt irgendwie steuerlich relevant sein könnte. Im Folgejahr ist es dann reltiv easy, all diese Dokumente an den StB zu senden, sodass dieser sie in die Form einer Steuererklärung brigen kann. Nebenbei hat es den Vorteil, dass man keine Quittungen mehr verlieren kann (zumindest nicht die Scans) und man auch nicht vergisst, sie einzureichen. An Ausgaben tracke ich nur noch wenige Dinge manuell in Excel .. Insbesondere die Dinge, zu denen ich keinen Beleg habe (z.B. Fahrten zum Objekt).
  6. Ich gebe es auch alles an sofern ich es tatächlich zum Zwecke der V&V kaufe.
  7. Die Börsen nutzen Angebotspreise (teils theoretische und in die Zukunft gerichtete Werte), die Gutachterausschüsse nutzen umfragenbasierte Realmieten (in die Vergangenheit blickend und gesampled). In Märkten mit steigenden Mieten fallen die Werte des Gutachterausschusses damit logischerweise geringer aus. Für Neuvermietungen in Regionen ohne Mietpreisbremse kann einem das egal sein .. Hier kann man ja trotzdem (weit) über Mietspiegel anbieten (wenn die Nachfrage es hergibt). Für Mieterhöhungen insb. in angespannten Märkten sind die Werte des Gutachterausschusses für uns als Vermieter nachteilig. Auf der anderen Seite: Ich bin Mieter und möchte ehrlich gesagt auch nicht, dass mein Vermieter mir die Miete von heute auf morgen um 20% anhebt, weil vergleichbare Wohnungen (angeblich?) derzeit teurer auf immoscout angeboten werden.
  8. Hilft vielleicht als grobe Orientierung .. insbesondere wenn die Stadt keinen qualifizierten Mietspiegel anbietet. Sobald ein qualifizierter Mietspiegel vorliegt ist dieser zu bevorzugen .. alles andere ist dann m.E. kaum nützlich.
  9. Was du, merlin, nicht einsehen willst oder kannst (wie auch schon in dem Auto-Thread ersichtlich) ist, dass Vermögenswerte nun einmal nicht ausschließlich den Sinn und Zweck haben, liquidiert und verkonsumiert zu werden. Für mich war das in jungen Jahren auch schwer zu verstehen.
  10. Was ich sagen möchte (und jetzt habe ich meinen Standpunkt auch langsam totgeritten): Warum Sparen oder Erfüllung? Wenn man sagt (sorry, Marcus, dass ich diese Formulierung so auseinandernehme; hat nichts mit dir zu tun.. Mir geht's nur um die Einstellung - welche ich dir nicht unterstelle) Dann hört sich das für mich so an, als gäbe es naturgemäß einen direkten Zusammenhang zwischen "Erfüllung" und "Geld ausgeben". Ein Mönch im Kloster kann (nicht muss, aber kann) sicherlich ein viel erfüllteres Leben leben als ein Millionär Fußballstar. Das beweist doch, dass der vermeintliche Zusammenhang zwischen "Erfüllung" und "Geld ausgeben" alles andere als naturgegeben ist, sondern lediglich unserem eigenen Denken entspringt.. Und (wie wir denke ich alle wissen) wir können unser Denken (ich versuche das inflationär gebrauchte Wort "Mindset" zu vermeiden) selbst beeinfussen. Bitte nicht falsch verstehen - es geht mir hier nicht darum, die Formulierung von Marcus im Speziellen zu zerpflücken oder eine theoretische Debatte über Glück anzuregen.. Auch bin ich selbst alles andere als ein Mönch, der seine Erfüllung in sich selbst findet .. Das weiß jeder, der meine Kaffeemaschine gesehen hat Was ich lediglich verusche hier zu sagen ist (gerichtet insbesondere an @merlinbanderas) : Vielleicht steckt bei dir auch der o.g. Zusammenhang als Glaubenssatz im Kopf fest und es ist an der Zeit, sich davon zu lösen... Denn sonst läufst du Gefahr, dass du irgendwann (meistens zu spät) feststellen musst, dass die Erfüllung ganz wo anders liegt und sich eben nicht durch Konsumausgaben kaufen lässt. Boa, was für ein Psycho-Geschwafel hier von mir.. Ich hoffe dennoch man kann das irgendwie nachvollziehen
  11. Ich finde es immer wieder spannend, wie oft das Wort "belohnen" benutzt wird bzw. dass immer der Vergleich "sparen/investieren vs. ausgeben/belohnen" gezogen wird. Mein Ziel ist es, dass ich mich im Leben eben nicht mehr über Geld (bzw. Gegenstände, die man mit selbigem kaufen kann) belohnen muss. Das klingt jetzt etwas hochgestochen - und ich bilde mir nicht ein, dass ich micht nicht auch oft mal belohne (z.B. schick essen gehen meiner Liebsten). Bei vielen Konsumgütern klappt es schon ganz gut. Ich will kein neues Handy, keinen neuen Laptop, keinen Saugroboter ... Oftmals kommt ein Konsumreiz (bleiben wir beim Beispiel: "neues iPhone wird vorgestellt") .. Am nächsten Tag freue ich mich riesig, dass ich der Reiz verflogen ist und das Geld noch auf meinem Konto. Das finde ich richtig cool.. Und würde es gern noch auf andere Bereiche des Lebens ausweiten (klappt noch nicht überall so gut)... Das Gefühl von "ich habe die Kohle für Objekt XYZ locker übrig, und ich "belohne" mich trotzdem nicht!" ist für mich die größte Genugtuung und Belohnung überhaupt .. Das ist für mich Glück.
  12. Whoa super, ich freu mich drauf! Rene, danke für das Angebot. Ich höre mir mal den Podcast an und eröffne dann ein konkretes Thema dazu
  13. Na das würde ich aber anders ausdrücken.. Hört sich so an, als ob "Geld ausgeben" zu einem erfüllten Leben führt
  14. Umnutzung - wie läuft so etwas ab, was kostet es, wo sind die Fallstricke .. wann lohnt es sich? Beispiel: Alte (leerstehende) Kneipe im EG eines MFH.
  15. Ich halte das für eine sehr persönliche Entscheidung - da gibt es m.E. keinen pauschalen Rat. Kosten <<<>>> Komfort Es gibt keine "goldene Regel" wo auf dieser Achse du dich bewegen solltest. Eine ähnliche Frage wäre: "wie viel m² Wohnung ist sinnvoll?" Sicherlich kann man auch in einer 25m² Studentenbutze überleben und hat dann mehr Cash.. Alternativ kann man sich auch ne Neubau-Penthouse-Wohnung mit 160m² vom Bauträger in Frankfurt kaufen. Die meisten von uns werden sich irgendwo dazwischen ansiedeln .. aber wo genau ist m.E. nahezu unmöglich zu beantworten.
  16. Der nächste Bergische Stammtisch findet voraussichtlich Ende November / Anfang Dezember statt: Please participate: https://doodle.com/poll/csfpy2if9gy6en7i
  17. Das ist natürlich echt ein krasser Fall.. Klar - irgendwann lässt sich die Privatadresse dann nicht mehr geheimhalten.. Bzw. wer sie herausfinden möchte, der kann es wahrscheinlich auch. Mir geht es erst einmal daraum, die Privatadresse nicht ganz öffentlich zu machen und eben nicht auf jedem Schreiben, dass der Mieter erhält, aufdrucken zu müssen. Ich denke ich probiere Dropscan noch einmal aus. ~155€ im Jahr plus 1,50€ pro Sendung, die geöffnet und gescannt wird. Ich erhalte maximal ein- bis zwei Postsendungen meiner Mieter im Monat - das ist okay. Ich hatte vor einiger Zeit mal "Digitalkasten" ausprobiert - allerdings für meine gesamte (private) Post. Damit war ich überhaupt nicht zufrieden. Einige Briefe kamen nicht an, Postkarten wurden teilweise mit dem Nachsende-Sticker überklebt (sodass ich die Postkarte online nicht lesen- und sowieso zustellen lassen musste). Sprich: Digitalkasten hat sich für mich, für meine private Post überhaupt nicht gelohnt bzw. war zu teuer für das, was es leistete. Jetzt habe ich ja einen anderen Ansatz - meine private Post erhalte ich nach wie vor an meine (private) Adresse .. Lediglich den Mietern gebe ich (ausschließlich) meine Dropscan Adresse. Probiere ich mal aus und berichte dann!
  18. Mache ich auch - per Whatsapp geht es am einfachsten und schnellsten. Es soll nun aber vorkommen, dass Mieter (oder deren Anhängsel..) sehr unangenehm werden können. Menschen, bei denen man weder mit freundlichen Gesprächen noch auf rechtlichem oder polizeilichem Wege weiterkommt. Meine Frau (und auch ich) möchten nicht, dass diese Menschen unsere Privatadresse haben. Ist das so unglaublich und weltfremd?
  19. Hallo zusammen, für die von euch, die privat vermieten: gebt ihr eure (private) Adresse an die Mieter weiter? Bzw. was sind Möglichkeiten, die eigene private Adresse geheim zu halten bzw. den Mietern eine abweichende Adresse anzugeben? Und ist dies überhautp praktikabel / sinnvoll? Postfach? Online-Briefdienst? Ist das überhaupt rechtens oder haben Mieter einen Anspruch auf Bekanntgabe der Privat-Adresse des Vermieters? Merci!
  20. Gestern hat der Bergische Stammtisch seinen ersten Geburtstag gefeiert - alle "Gründungsmitglieder" sowie einige neue Gesichter waren dabei. Diesmal waren wir 10 Leute .. Der Kleine (Stammtisch) wächst und gedeiht Danke an alle - ich freue mich jetzt schon auf die nächste Runde!
  21. Ich übrigens nicht - KNK und Schönheitsreparaturen definiert jeder anders - daher beziehe ich mich bei Vergleichen (!) immer auf den "nackten" Faktor bzw. die nackte Rendite. Auch Formulierungen wie "netto" und "brutto" vermeide ich bei der Beschreibung der Rendite.. Fürht nahezu immer zu Missverständnissen oder langwierigen Diskussionen Hmm, ist für mich eine recht unklare bzw. widersprüchliche Zielsetzung. Eine Altersabsicherung erreichst du auch, wenn du das Haus mit 60 abbezahlt hast und bis dahin jeden Monat von deinem Privatvermögen 1000€ zuschießt. Altersabsicherung kann auch sein, dass du ein Haus zu einem sehr hohen Preis einkaufst, und auf einen Wertzuwachs spekulierst, den du nach Renteneintritt realisierst. Hier kann auch Faktor 40 funktionieren - vorausgesetzt deine Spekulation geht auf. Zusatzeinkommen würde bedeuten: CF-positiv an Tag 1 (bzw. nach einer kurzen Anlaufphase) .. Und das geht (auch meiner Erfahrung nach) wirklich erst ab min. 8% Rendite. Auch "2000€ monatl. CF in 10 Jahren" ist m.E. viel zu wage fomuliert. Wenn du heute aus EK drei Wohnungen mit je 800€ Kaltmiete kaufst, hast du dein Ziel erreicht. Bitte versteh mich nicht falsch, ich möchte hier nicht auf Formulierungen herumreiten. Dennoch halte ich (wie auch in den meisten Immobilien-Büchern beschrieben und von vielen Nutzern hier erwähnt) eine schlüssige Zielsetzung für essentiell wichtig! Viele Leute (ich nehme mich da nicht aus) stellen Fragen über Objekte, Finanzierungen, Lagen etc. ohne überhaupt für sich definiert zu haben, wie die Strategie aussieht. Daher nutze ich immer nur den nackten Faktor (s.o.). Die Lage spielt nur für die Spekulation auf Wertentwicklung eine Rolle (und auf die Entwicklung der Nachfrage natürlich, denn diese beeinflusst langfristig die höhe der Mieteinnahmen). Wenn ich einmal unterstelle, dass die Mieten einigermaßen stabil bleiben - dann kann ich gleichwertige ETWs in unterschiedlichen Lagen wunderbar mit einander vergleichen! Eine stabile Wohnung in Wuppertal mit Faktor 12 ist für eine klassische 10/3 Strategie (80+% Finanzierung und Fokus auf langfristigen "Cashflow-from-operating-activities") besser als eine ETW im westlichen Rhein-Main-Gebiet mit Faktor 22. Wie gesagt .. Es sei denn man schaut auch auf den spekulativen Aspekt .. der mag zwischen zwei Lagen gänzlich anders sein! Worauf schaut man nun? Naja, kommt auf die Strategie an und somit schließt sich der Kreis.
×
×
  • Create New...