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Fabian

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  1. Solche "Großwettergefahrlagen" habe ich auch immer im Hinterkopf, wenn ich an Investitionen gerade in immobile Werte denke. Zu den noch nicht konkret absehbaren Gefahren zähle ich z.B. auch Krieg, auch wenn viele sagen, dass wir dann ganz andere Probleme haben. Stimmt auch, aber der des Wertverlustes von Immobilien z.B. in Großstädten gehört dazu und Kriegsgewinnler und -verlierer gab es schon immer. Oder auch die Gefahr, dass Häuser zukünftig im 3D-Drucker gedruckt werden könnten und diese dann einem enormen Werteverlust unterliegen. Naturkatastrophen gehören neben den politischen und Fortschrittsgefahren auch noch dazu. Ist nur schwierig, diese womöglich weit in der Zukunft liegenden Gefahren heute in jede Assetklasse einzupreisen.
  2. Ich finde, ihr habt alle Recht! Ähnlich wie @Mars habe ich auch in 2011 ein Haus zu Faktor 20+ gebaut und vermietet. Es handelte sich um eine prosperierende Gegend (Münsterland) und ich habe den Bau nie bereut. Nun konnte ich die Immobilie zu Faktor 35 verkaufen. Es war aber eigentlich nur Glück, dass sich der Markt entsprechend entwickelt hat. Wie sich der Markt entwickelt, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen oder berechnen und deshalb war es Glück. Die 20+-Strategie lohnt sich aber nur im wirtschaftlichen Aufschwung. Und ich denke, dass ist auch das, was @hajo sagen möchte. Ich könnte mich jetzt auch hinstellen und sagen, dass es ja klar war, dass sich Deutschland, das Münsterland, meine Straße etc. so entwickelt und mir meine Strategie schönreden. Hätte ich damals so gerechnet, wie ich es heute mache, hätte ich aber nicht gebaut und mir wären ein gutes Geschäft durch die Lappen gegangen. Also selbst wenn ich jetzt mit Gewinn rausgegangen bin, war meine Strategie eigentlich falsch 🙂 Trotzdem muss natürlich jeder für sich eine Meinung über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes bilden, in den er investiert. Derzeit sehe ich durch teilweise starken Zuzug ärmerer und gering ausgebildeter Menschen von außen, Niedrigzinsen und konjunktureller Hochphase einen wirtschaftlichen Peak. Wo möglich, würde ich derzeit eher desinvestieren.
  3. Hallo @Chriskranz88, die 4,35 ist die Mietrendite bezogen auf den Gesamtkaufpreis. Und ja, Gebäude/Bodenanteil 80/20. Wie hast Du gerechnet, dass Du zu dem Schluss gekommen bist, der Kauf lohnt sich?
  4. @Chriskranz88: So berechne ich den Cashflow. Gibt aus meiner Sicht auch nur diese eine Berechnung, also abzgl. aller Kosten wie Steuer, Instandhaltung etc. Die Qualität der Whg preise ich bei mir bei den Instandhaltungskosten ein, bei Dir habe ich mal 1% vom Kaufpreis angenommen. Hier preise ich auch immer den Mietausfall mit ein, daher trotz Kernsanierung und wegen Leipzig (und nicht München, z.B.) 1%. Ich weiß, müsste ich der Übersicht halber mal ändern, aber ich komm gut klar damit Also der Cashflow wird in C19 aufgezeigt. Hier mit der Annahme von 20% EK, den Rest kannst Du ja selbst sehen/ändern. Leipzig.xls
  5. Kann da Eduard nur zustimmen. Habe ich es richtig verstanden, die 54 IHR kommen zu den 206 Euro Hausgeld noch dazu? Von den nackten Zahlen her lohnt es sich dann erst recht nicht, nach meiner Rechnung wäre die Wohnung erst ab einem EK-Einsatz von 45% bezogen auf die GIK Cash-Flow neutral und Du hättest eine EK-Verzinsung von nur 3%. Leipzig und das Viertel kenne ich aber nicht.
  6. Christian, willst Du uns nicht auch Dein Objekt vorstellen? Das könnte hier bewertet werden, und besser vor als nach dem Notartermin...
  7. Und wenn man es genau betrachtet, geht das Geld direkt weiter an die Bank/Staat. Ich würde mit seiner Situation jedenfalls nicht tauschen wollen. Muss aber jeder selbst für sein eigenes Leben beurteilen.
  8. Meine Meinung dazu ist, wer Geld hat, muss nicht so tun, als wenn er welches hätte. Wenn Du Dir etwas leisten kannst (willst), lebe so, wie es Dir gefällt, egal, was andere darüber denken.
  9. Mein ehemaliger Vermieter war damals postalisch nur per Postfach zu erreichen und ansonsten hatte ich eine Handy-Nummer von ihm. Ich habe mich dann irgendwann geärgert, dass er nicht mehr ans Telefon ging und natürlich auch nicht auf Post antwortete, ich konnte ihn aber ansonsten nicht ausfindig machen, das war allerdings vor Facebook & Co. Übrigens konnte das gesamte 10-Parteien-Haus ihn nicht erreichen, einer fing dann aus Scheiß-Egal-Mentalität sogar an, einen Käfermotor in seiner Wohnung auseinander zu bauen :)) Aber: Nur Postfach plus Handynummer war eine damals ziemlich effektive Vermieter-Firewall! Und rechtens scheint es mir gewesen zu sein, wir haben uns jeweils immer ziemlich gründlich rechtlich abgesichert, was so verschiedene Dinge anging...;) Am Ende hatte er wohl trotzem den Schaden, siehe Beispiel Käfer-Motor...
  10. Wobei man nicht vergessen sollte, dass dieses Forum, in dem wir uns alle tummeln, nur aus dem Grunde besteht, dass es jemand wie Herr Roski gegründet hat.
  11. Hallo, vor Wochen habe ich ein Gebot für ein MFH abgegeben. Zwischendurch berichtete mir die zuständige Maklerin von einem Banker, der zudem noch selbst in der entsprechenden Fianzierungsabteilung sitzt, der seinen eigenen Kunden das Objekt miesmachen würde (zu teuer!) und nun am Ende selbst der Höchstbietende ist! Habt Ihr schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht? Und kann man sich dagegen wehren?
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