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Seneca

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  1. Hallo zusammen, danke für diese ausführlichen Informationen und eure Meinungen. @Aleks Der Vertrag ist eine dieser Vorlagen von Haus und Grund, oder so, siehe mehr dazu im Anhang. Nix enthalten oder eben hier nicht eingetragen von Mietindex oder Staffel. @Thomas Knedel Danke auf für Deinen Hinweis. Das ist wohl erstmal der vernünftigste Schritt. Eine Eigenbedarfskündigung kann wie von @79115Freiburg vorgeschlagen auch sehr sinnvoll sein. So wie ich eure Meinungen einschätze sehr Ihr das Risiko im Vergleich zum möglichen Gewinn als "Kalkulierbar" ein. Natürlich, wenn sich ein Mieter wirklich festsetzt hat man wenig Chancen. Worst Case Szenario (wahre Geschichte) Die Mieterin (ältere Dame) wollte nicht aus der Immobilie gehen, da sie hier schon seit über 30 Jahren mit Ihrem Mann lebt und auf die letzten Lebenstage nicht mehr umziehen möchte. Das Haus (3 Parteien in Heidelberg) sollte komplett saniert werden - ohne den Auszug war das aber nicht möglich. Der Fall landete vor dem Gericht, Kündigung wegen Eigenbedarf. Laut Gericht musste die Mieterin ausziehen. Die Mieterin holte sich ein Gutachten vom Psychiater, "sie würde sich umbringen, wenn sie ausziehen muss". Das Gericht wollte das Risiko eines möglichen Suizid nicht eingehen und sie durfte in der Wohnung bleiben. Keine Chance sie herauszubekommen. Wie gesagt, sicher die Ausnahme und "WORST CASE". Ich denke ich werde folgendermaßen vorgehen: Wie von Thomas erwähnt ein offenes und ehrliches Gespräch mit der Mieterin suchen. Gemeinsame Lösungsfindung. Entweder: Mieterhöhung auf ein rentables Level oder Auszug zum nächstmöglichen Zeitpunkt evtl. inkl. "Reisekostenzuschuss" Schreiben zu Mieterhöhung laut Mietpreisspiegel oder Vergleichsmieten Ankündigung von Sanierungen und Modernisierungen mit Mietpreisanpassung Eigenbedarfskündigung Natürlich kann bei jedem Schritt ein Rechtsweg notwendig sein, im Zweifel müsste ich da evtl. nochmal mit einem Anwalt Rücksprache halten. Ich denke aber ein offenes Gespräch zu Beginn und bei Nichteinigung eine konstante, regelmäßige Erhöhung des Druckes ist eine gute Strategie.
  2. Hallo zusammen, aktuell prüfe ich eine interessante Immobilie zum Kauf. 3 Zimmer Wohnung, sehr zentral, WG geeignet für rund 90.000 Euro. Problem an der Geschichte: Die aktuelle Mietern (Alleinerziehende Mutter mit einer Tochter (17), arbeitslos aber aktuell mit einer Teilzeit Putzstelle) hat vom verstorbenen Vorbesitzer einen unbefristeten Mietvertrag (abgeschlossen 2008) ohne Mietpreisanpassung. Sie zahlt 362 Euro Kalt pro Monat (exkl. Heizung, Betriebskosten). Diese Miete würde gerade die Finanzierung ohne Reserven decken. Die Miete wird direkt von der ARGE gezahlt und eigentlich ist die Wohnung nach Auflage der ARGE zu groß für die Mieterin, doch da die Miete so gering ist hat die ARGE nix dagegen. Der Kaufpreis ist aufgrund dieser Situation auch so gering. Ein Normaler Preis in dieser Lage liegt bei ca. 100.000-120.000 Euro. Fakt ist. Bleibt die Mieterin in der Wohnung, so lohnt sich das Investment nicht. Findet man hierfür jedoch eine Lösung und kann eine WG darauf machen und 700-800 Euro Kalt verlangen, dann ist die Wohnung ein gutes Renditeobjekt. Wie schätzt ihr die Möglichkeiten der Kündigung der Mieterin ein? Welche Optionen gibt es?
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